War es nicht bei Aida so, dass der TÜV erloschen war und erst neu vergeben werden musste? Also nicht einfach nur reparieren und los fahren!
Diskussionen zu Umroutungen - Erstattungen etc. bitte im entsprechenden Thread diskutieren.
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- RE: Diskussionen zu Umroutungen - Erstattungen etc. bitte im entsprechenden Thread diskutieren.
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Diese Rettungsinseln müssten dann auch erstmal in entsprechender Zahl besorgt werden sowie die entsprechenden Halterungen und Installationen. Da haste dann doch etwas sehr verkürzt dargestellt. Ich wage zu behaupten, dein „Plan“ wird es ziemlich sicher nicht.

Und erklär das mal den Gästen, dass man zwar zu wenig Rettungsboote hat, aber die Rettungsinseln täten es auch.
Nie und nimmer nicht fahren die da noch mit. -
Naja, das ist bereits das dritte von 9 TUI-Schiffen, dass in diesem Jahr unplanmäßig für einige Zeit ausfällt. Nach dem Orient-Problem, als die 4 und 5 monatelang dort festsaßen nun auch noch die Kollision der 3. Die Quote ist schon extrem hoch.
Aber was hat das Eine mit dem anderen zu tun? Die 4 und 5 sind nicht beschädigt worden, und heute ist auch niemand zu Schaden gekommen. Steigst Du auch nicht mehr in ein Auto/Bahn/Flieger ein, wenn mit der Airline, Autohersteller, Eisenbahnbetreiber Unfälle passiert sind.
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Hier sieht man ganz gut, wie die Brücke mit dem Containerschiff kollidiert:
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Diese Rettungsinseln müssten dann auch erstmal in entsprechender Zahl besorgt werden sowie die entsprechenden Halterungen und Installationen. Da haste dann doch etwas sehr verkürzt dargestellt. Ich wage zu behaupten, dein „Plan“ wird es ziemlich sicher nicht.

Rettungsinseln werden aber eher einen Lagerbestand haben als Rettungsboote... Vielleicht hängt man ja auch general überholte Übergangsweise auf... Hab ja auch keinen "Plan" aufgestellt, sondern einen möglichen Weg aufgezeigt...
Im Idealfall sitzen jetzt auch schon einige zusammen und planen/bestellen nötige Dinge und stoßen mögliche Vorarbeiten an, damit schnellstmöglich repariert werden kann... Für eine genaues Schadensbild wird man wahrscheinlich einige Tage benötigen, aber ich halte es für nicht unmöglich, dass versucht wird ein Teil der Reparatur auch im Betrieb durchzuführen...
Und 20 Tage inklusive Überführung auf die Kanaren sind für nen Werftaufenthalt ohne Material im Voraus produziert zu haben nicht machbar

Also gibt es nur die Möglichkeit Reisen bis zur vollständig Reparatur abzusagen oder unter Vorbehalt der Seetauglichkeit und ausreichender Rettungsmittel die geplanten Reisen möglichst nah am Plan durchzuführen...
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Ach Leute,
auch wenn wieder viele hören wollen „Mein Schiff ist Schuld, Käpt‘n ist ne Pfeife“
So aus dem Lameng:Kapitän und nautische Offiziere prüfen Wind, Böen, Sicht, Wellen und Wettervorhersagen. Wasserstand, Tide und Strömungsverhältnisse werden berücksichtigt.
Die Brücke beurteilt, ob das Schiff unter den aktuellen Bedingungen sicher manövrieren kann. Der Hafenlotse berät den Kapitän zu örtlichen Gegebenheiten, Wetter und möglichen Gefahren.
Anzahl, Position und Zugkraft der benötigten Schlepper werden festgelegt. Kapitän, Offiziere und Lotse besprechen das Ablegemanöver, Zuständigkeiten und mögliche Abbruchkriterien. Brich Team Briefing genannt.
Die Abfahrt wird mit Hafenbehörde und Verkehrszentrale koordiniert. Erforderliche Freigaben werden eingeholt.
Der Kapitän entscheidet im Rahmen der geltenden Vorschriften, ob sicher abgelegt werden kann.
Kapitän, Brückencrew, Lotse und Schlepper koordinieren das Manöver.
Wetter, Schiffsbewegungen und Abstände werden kontrolliert. Bei Gefahr muss reagiert und gegebenenfalls das Manöver abgebrochen werden.
Und was wenn die Brücke (auf einem Kreuzfahrer min. Steuermann 1. Offizier, Sicherheitsoff. Staff Cap.) und Lotse „nicht ablegen“ empfehlen und der Kapitän trotzdem will? Das sind immer Team Entscheidungen. Fährt er doch raus, ist alles dokumentiert und es ist garantiert seine letzte Fahrt. Der Hafenlotse kann in solche Situationen die zuständige Verkehrsbehörde informieren, die darf dem Kapitän das Auslaufen untersagen.
Eine Crew muss auch keine Gefahr einer Kollision dulden.
Also wenn irgendwo Teamarbeit groß geschrieben ist und gemeinschaftlichenEntscheidungen getroffen werden dann ist das auf einem Kreuzfahrtschiff.
In Kurzform: Wenn in der Kette irgendwas nicht passt fährt kein Kapitän bei klarem Verstand raus.
Das irgendwas am Ende nicht gepasst hat liegt auf der Hand. Reicht schon ein heißgelaufender Bugstrahler. Schlepper falsch positioniert, was auch immer. -
Naja, das ist bereits das dritte von 9 TUI-Schiffen, dass in diesem Jahr unplanmäßig für einige Zeit ausfällt. Nach dem Orient-Problem, als die 4 und 5 monatelang dort festsaßen nun auch noch die Kollision der 3. Die Quote ist schon extrem hoch.
Puh ich tendiere jetz tatsächlich dazu dir zu raten die Reise die du mit MS antreten willst vielleicht doch besser nicht anzutreten aber ich überlasse natürlich Dir selbst die Entscheidung ob Du das Risiko eingehen möchtest…Übrigens hatte Aida auch schon mindestens 2 beschädigte Schiffe und diverse bei Sturmfahrten kaputtgegangen Gegenstände (und nicht wenige) und gebrannt hat es auch schon.
Und weil du schreibst das die Beiden MS Schiffe festsaßen im Orient es gab auch schon zwei Schiffe bei Aida die unfreiwillig Jahre in der Werft „festsaßen“ weil sie nicht fertig wurden

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Und erklär das mal den Gästen, dass man zwar zu wenig Rettungsboote hat, aber die Rettungsinseln täten es auch.
Nie und nimmer nicht fahren die da noch mit.Das ist tatsächlich der größte Irrtum das jeden Gast ein Platz in den Rettungsbooten zusteht... Kannst ja aus Spaß bei der nächsten Reise mal ausrechnen wieviele "theoretisch" In ein Rettungsboot passen und dann mal überlegen wie viele dort "tatsächlich" rein passen... (In einem Aufzug ist das Gesamtgewicht auch eher erreicht als die Gesamtpersonenzahl) .
IIm Ernstfall, der hoffentlich keiner von uns je erleben muss, kann es auch passieren, das Rettungsboote nicht genutzt werden können... Daher gibt es eine Pflicht für Rettungsmittel, nicht Rettungsboote...
Die Crew müsste übrigens fast immer (Außer die Bootsbegleiter) eine Rettungsinsel nutzen und arbeiten trotzdem auf dem Schiff...
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Die Glasbrüstung ist auch kaputt. Wenn ich dieses Video richtig deute, müsste das im Bereich des Tag und Nacht sein?
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Hier sieht man ganz gut, wie die Brücke mit dem Containerschiff kollidiert:
Krass. Die MSC hat auch mehr abbekommen als nur am Heck, und ein Container scheint auch beschädigt zu sein. Traurig auch in anderen Videos die Gäste zu hören das die gleich realisierten das die Reise vorbei ist.
Was die Rettungsboote angeht, kann mir für die gängigen Schiffsklassen vorstellen das es einen Vorrat gibt. Kann immer eines im Betrieb kaputt gehen, verwittern, und ging nicht mal irgendwo eines im Sturm verloren?
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Ach Leute,
auch wenn wieder viele hören wollen „Mein Schiff ist Schuld, Käpt‘n ist ne Pfeife“
So aus dem Lameng:Kapitän und nautische Offiziere prüfen Wind, Böen, Sicht, Wellen und Wettervorhersagen. Wasserstand, Tide und Strömungsverhältnisse werden berücksichtigt.
Die Brücke beurteilt, ob das Schiff unter den aktuellen Bedingungen sicher manövrieren kann. Der Hafenlotse berät den Kapitän zu örtlichen Gegebenheiten, Wetter und möglichen Gefahren.
Anzahl, Position und Zugkraft der benötigten Schlepper werden festgelegt. Kapitän, Offiziere und Lotse besprechen das Ablegemanöver, Zuständigkeiten und mögliche Abbruchkriterien. Brich Team Briefing genannt.
Die Abfahrt wird mit Hafenbehörde und Verkehrszentrale koordiniert. Erforderliche Freigaben werden eingeholt.
Der Kapitän entscheidet im Rahmen der geltenden Vorschriften, ob sicher abgelegt werden kann.
Kapitän, Brückencrew, Lotse und Schlepper koordinieren das Manöver.
Wetter, Schiffsbewegungen und Abstände werden kontrolliert. Bei Gefahr muss reagiert und gegebenenfalls das Manöver abgebrochen werden.
Und was wenn die Brücke (auf einem Kreuzfahrer min. Steuermann 1. Offizier, Sicherheitsoff. Staff Cap.) und Lotse „nicht ablegen“ empfehlen und der Kapitän trotzdem will? Das sind immer Team Entscheidungen. Fährt er doch raus, ist alles dokumentiert und es ist garantiert seine letzte Fahrt. Der Hafenlotse kann in solche Situationen die zuständige Verkehrsbehörde informieren, die darf dem Kapitän das Auslaufen untersagen.
Eine Crew muss auch keine Gefahr einer Kollision dulden.
Also wenn irgendwo Teamarbeit groß geschrieben ist und gemeinschaftlichenEntscheidungen getroffen werden dann ist das auf einem Kreuzfahrtschiff.
In Kurzform: Wenn in der Kette irgendwas nicht passt fährt kein Kapitän bei klarem Verstand raus.
Das irgendwas am Ende nicht gepasst hat liegt auf der Hand. Reicht schon ein heißgelaufender Bugstrahler. Schlepper falsch positioniert, was auch immer.Am Ende wird einer Schuld sein müssen (das ist in Deutschland so). Wer das ist, dass werden Gutachter und im Zweifelfalls auch die Gerichte klären. Ein Team kann nicht Schuld sein, einer muss die Verantwortung tragen. Und das auf dem Schiff, wie auch im Flugzeug der Kapitän.
Auch wenn das Team gemeinsam zu dem Ergbnis kommt, das alle Bedingungen passen, ist der Kapitän derjenige der letztlich das GO gibt. Im Zweifelsfall muss er das Manöver dann selbst fahren, wenn zu schwer für die anderen ist.
Das ist im Flieger genauso. Wenn es brenzlig wird muss, sollte er nicht selbst fliegen, vom Kapitän ein "I have control" kommen und er muss übernehmen.
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Die Glasbrüstung ist auch kaputt. Wenn ich dieses Video richtig deute, müsste das im Bereich des Tag und Nacht sein?
Tag & Nacht ist Backbord - das ist der Bereich vor dem Hanami.
Wenn ich allerdings diesen „Experten“ höre, schüttle ich nur den Kopf. „Bin ich jetzt im Fernsehen?“
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Die Glasbrüstung ist auch kaputt. Wenn ich dieses Video richtig deute, müsste das im Bereich des Tag und Nacht sein?
Ich kann es nicht klar erkennen. Zum Glück scheint es in dem Bereich, wo auf dem Außendeck die Zerstörungen sind, keine Verletzten gegeben zu haben. Beim Auslaufen halten sich auch da Gäste auf, oder im Restaurant.
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Da sind sie wieder, die ca. 84 Millionen "Bundestrainer" 🫣
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Tag & Nacht ist Backbord - das ist der Bereich vor dem Hanami.
Wenn ich allerdings diesen „Experten“ höre, schüttle ich nur den Kopf. „Bin ich jetzt im Fernsehen?“
Ja. Ich habe den Ton dann abgedreht. Gruselig.
Mit dem Hanami dämmerte mir auch gerade. Tag und Nacht ist erst bei den neueren Schiffen auf der Steuerbordseite.
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Jemand hatte woanders im Netz kommentiert, das wohl eine Schleppleine zu einem Schlepper an der Backbordseite gerissen ist und die MS3 dadurch wieder Richtung Pier gedrückt wurde. Wenn dem so ist, läuft es wohl eher unter dem Gesichtspunkt technisches Versagen.
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erinnert mich ein bisschen an die White Star Line und Titanic, wo man die ausreichende Anzahl der Rettungsboote für ein unsinkbares Schiff für nicht notwendig hielt.

Falsche Annahme.Sorry,aber kurz Klugscheißmodus: 1912 gab es noch keine Flugzeuge.Dementsprechend war auf dem Transatlantik ein um ein vielfach höherer Schiffsverkehr als teilweise heute. Deswegen hatten ALLE Schiffe nicht für alle Passagiere gleichzeitig Rettungsmittel dabei,weil es nie gedacht war,das alle gleichzeitig von Bord müssen. Es war angedacht,das immer genug Schiffe in erreichbarer Nähe waren,so das die Rettungsboote quasi als Shuttles zwischen den Schiffen gedacht waren. Und wenn der Funker der Carpathia nicht schon zu Bett gegangen wäre,hätte es auch funktioniert.

Klugscheißmodus ist jetzt wieder aus.
Die Rettungsboote sind aber auch nur "Komfort" für die Gäste im Falle einer Evakuierung und nicht zwingend erforderlich/... Sonst bräuchten sie auch Fähren, dort sind es meist aber nur Rettungsinseln aus Platzgründen...
Für die Rettungsinseln brauchst du aber auch die entsprechenden Halterungen/Vorrichtungen, musst deine kompletten Evakuierungspläne und auch Trainings anpassen,etc. Das geht mal nicht eben in Stunden,das dauert Wochen,das umzustellen,wenn nicht sogar noch länger.
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Ein schlechtes Jahr für mein Schiff
Mit Verlaub und bei allem Respekt aber nicht unverschuldet.
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Hier eine Aufnahme von höheren Decks, ich hoffe ich darf das posten und man kann es auch sehen. Sieht echt schlimm aus.
Ute Fennen auf Instagram3,314 „Gefällt mir“-Angaben: "Das war’s…. 💙🌊 Ich hoffe...www.instagram.com -
Falsche Annahme.Sorry,aber kurz Klugscheißmodus: 1912 gab es noch keine Flugzeuge.Dementsprechend war auf dem Transatlantik ein um ein vielfach höherer Schiffsverkehr als teilweise heute. Deswegen hatten ALLE Schiffe nicht für alle Passagiere gleichzeitig Rettungsmittel dabei,weil es nie gedacht war,das alle gleichzeitig von Bord müssen. Es war angedacht,das immer genug Schiffe in erreichbarer Nähe waren,so das die Rettungsboote quasi als Shuttles zwischen den Schiffen gedacht waren. Und wenn der Funker der Carpathia nicht schon zu Bett gegangen wäre,hätte es auch funktioniert.

Klugscheißmodus ist jetzt wieder aus.
Wenn schon Klugscheißmodus, dann richtig
, der Schiffsverkehr war damals nicht höher, sondern nur das Passagieraufkommen. Dafür sind heute aber Unmengen an Containerschiffen unterwegs. Und es war übrigens der Funker der Californian, der schon im Bett war, der von der Carpathia hat noch den Wetterbericht gehört und war deswegen noch „online“.Aber das ist wohl eher Off Topic hier

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