Als extrem Seekrankheit Geplagte kann ich bestätigen, dass es besser wird, je öfter man fährt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich immer gelassener an eine Kreuzfahrt herangehe. Ich rege mich vorher nicht mehr so auf und auch wenn es schaukeln sollte, bleibe ich heutzutage recht cool. Und wenn ich merke, es geht nicht mehr, dann geht's eben ins Bett. Dann ist alles gut. Zum Glück hat mein Mann keine Probleme, auch nicht bei extremsten Seegang. Er versorgt mich dann mit Essen und Trinken.
Wir sind nach einer (Zwangs-) Pause von 5 Jahren im Januar erstmals wieder gefahren. Den ersten Seetag haben wir wegen zu starkem Wind in Hamburg im Hafen verbracht. Den zweiten Tag waren wir bei immer noch starkem Wind auf See. Nach dem Frühstück musste ich mich wieder hinlegen. Doch um 17 Uhr konnte ich wieder aufstehen und um 18 Uhr ging's zum Abendessen ins Steakhouse. Da habe ich mich gefreut, dass ich dort meinen Geburtstag feiern konnte.
Deswegen, immer positiv bleiben, dann ist auch die Seekrankheit halb so schlimm.
Anfang Juni hatten wir 10 tolle Tage in Norwegen und von Seekrankheit keine Spur. Im Oktober folgen weitere 10 Tage in der Ostsee, das klappt dann mit links. ![]()
Die positive innere Einstellung und das Training auf See helfen bei mir auf jeden Fall gut. ![]()
Allerdings immer mit dem Scopoderm Pflaster. Ohne brauche ich gar keine Kreuzfahrt machen. Sonst werde ich sogar im Hafen seekrank. Hatte ich in Salahla... ![]()