Havarie der MeinSchiff 3 in Bremerhaven
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- RE: Havarie der MeinSchiff 3 in Bremerhaven
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Ich sehe die MS3 schon mindestens ein halbes Jahr keine Fahrten anbieten. Rettungsboote dürfte es nicht bei Amazon geben.
Rettungsboote selbst sind vielleicht gar nicht das Problem. Man muss ja immer damit rechnen, dass welche kaputt gehen, weshalb eventuell Ersatzboote da sind. Vielmehr könnten auch die Träger für die Rettungsboote beschädigt worden sein. Die zu ersetzen ist bestimmt schwieriger und kann sicher nur in einer Werft vollzogen werden.
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Wohin sollte eigentlich die Reise gehen?
Auf die Kanaren.
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Rettungsboote selbst sind vielleicht gar nicht das Problem. Man muss ja immer damit rechnen, dass welche kaputt gehen, weshalb eventuell Ersatzboote da sind. Vielmehr könnten auch die Träger für die Rettungsboote beschädigt worden sein. Die zu ersetzen ist bestimmt schwieriger und kann sicher nur in einer Werft vollzogen werden.
Nach den internationalen Sicherheitsvorschriften (SOLAS) müssen Kreuzfahrtschiffe Rettungskapazitäten für 125 % aller an Bord befindlichen Personen (Passagiere plus Besatzung) mitführen.
Das müssen nicht zwingend Plätze in Rettungsbooten sein. Rettungsinseln gehen auch. -
Nach den internationalen Sicherheitsvorschriften (SOLAS) müssen Kreuzfahrtschiffe Rettungskapazitäten für 125 % aller an Bord befindlichen Personen (Passagiere plus Besatzung) mitführen.
Das müssen nicht zwingend Plätze in Rettungsbooten sein. Rettungsinseln gehen auch
Im Umkehrschluss kann man die Anzahl der PAX reduzieren und mit nur z.b. 60% Auslastung fahren.
Ich sehe die Rettungsboote nicht so problematisch, sondern alle anderen Schäden.
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Nach den internationalen Sicherheitsvorschriften (SOLAS) müssen Kreuzfahrtschiffe Rettungskapazitäten für 125 % aller an Bord befindlichen Personen (Passagiere plus Besatzung) mitführen.
Das müssen nicht zwingend Plätze in Rettungsbooten sein. Rettungsinseln gehen auch.Trotzdem wird Tui das Schiff sicher nicht im beschädigtem Zustand fahren lassen.
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Ich sehe die MS3 schon mindestens ein halbes Jahr keine Fahrten anbieten. Rettungsboote dürfte es nicht bei Amazon geben.
Der Hersteller der Rettungsboote, Fassmer liegt unter einer Autostunde entfernt in Berne. Da muss mann wohl einen Auftrag für mindestens eine Hand voll Rettungsboote mit Expressversand aufgeben. Die Frage ist nur wie lange die brauchen, selbst wenn sie die Bestellung vorziehen. Entsprechende Mitarbeiter dürften sich dann die nächsten Wochen wahrscheinlich im Dock von Lloyd nebenan um die Aufhängungen kümmern.
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Der Hersteller der Rettungsboote, Fassmer liegt unter einer Autostunde entfernt in Berne. Da muss mann wohl einen Auftrag für mindestens eine Hand voll Rettungsboote mit Expressversand aufgeben. Die Frage ist nur wie lange die brauchen, selbst wenn sie die Bestellung vorziehen. Entsprechende Mitarbeiter dürften sich dann die nächsten Wochen wahrscheinlich im Dock von Lloyd nebenan um die Aufhängungen kümmern.
Es gibt bestimmt Ersatzrettungsboote - die Aufhängungen sind das grössere Problem. Und die Lloyd Werft muss erstmal Kapazitäten haben. Zuerst aber wird es jetzt erstmal eine Untersuchung geben.
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Ein schlechtes Jahr für mein Schiff
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Trotzdem wird Tui das Schiff sicher nicht im beschädigtem Zustand fahren lassen.
Da werden jetzt erstmal Gutachter den Schaden beschauen. Das machen die bestimmt nicht auf hoher See. Und dann braucht das Schiff neuen "See-TÜV" und die Freigabe des Flaggenstaates.
Das wird dauern.Neue Rettungsboote wird der Hersteller sicher auch nicht auf Lager haben.
Da haben es Bahn- oder Flugreisende einfacher. Da kann zeitnah ein Ersatz bereitgestellt werde.Für die Gäste jetzt dürfte die Reise zu Ende sein. Das wird teuer für TUI.
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Da werden jetzt erstmal Gutachter den Schaden beschauen. Das machen die bestimmt nicht auf hoher See. Und dann braucht das Schiff neuen "See-TÜV" und die Freigabe des Flaggenstaates.
Das wird dauern.Neue Rettungsboote wird der Hersteller sicher auch nicht auf Lager haben.
Da haben es Bahn- oder Flugreisende einfacher. Da kann zeitnah ein Ersatz bereitgestellt werde.Für die Gäste jetzt dürfte die Reise zu Ende sein. Das wird teuer für TUI.
Die Auszahlung an die Passagiere ist vielleicht nicht mal der höchste Betrag - der Schaden am Containerschiff und an der MS3 werden eventuell noch höher sein. Ok, es gibt ja Versicherungen

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Auf dem Video sind kaum Verwirbelungen von den Seitenstrahlrudern zu sehen!
Ich vermute fast einen technischen Defekt!
Die Seitenstrahlruder sind nur bis zu einer Geschwindigkeit von wenigen Knoten (5kn?) effektiv, darüber lässt die Wirkung stark nach. Aber je schneller man fährt, desto stabiler liegt das Schiff und das Ruder ist wirksamer.
Eher hat man die Kraft des Windes stark unterschätzt.Die letzte Entscheidung trifft der Kapitän/die Kapitänin.
So etwas kann auch die letzte Entscheidung als Kapitän sein.
Auf die Kanaren.
Jetzt geht’s erstmal in die Werft. Die defekten Rettungsboote müssen abgenommen, die Beschädigungen repariert werden.
Zum Glück ist keiner verletzt. -
Für den Schaden wird es vermutlich eine Haftpflichtversicherung geben. Wessen auch immer. Kapitän oder Reederei.
Aber die Gäste dürften zum einen den Reisepreis zurückbekomme und sicher auch Anspruch auf Schadenersatz ("Entgangene Urlaubsfreuden") haben. Letzteren wird vermutlich nur ein kleiner Teil geltende machen. TUI könnte auch ein ummoralisches Angebot machen. -
Für den Schaden wird es vermutlich eine Haftpflichtversicherung geben. Wessen auch immer. Kapitän oder Reederei.
Ich stell mir gerade den Anruf vom Kapitän bei „seiner“ Haftpflichtversicherung vor…
Ich denke da wird es keine geben die so ein Risiko absichert die ein Kapitän bezahlen könnte🫣
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Ich stell mir gerade den Anruf vom Kapitän bei „seiner“ Haftpflichtversicherung vor…
Ich denke da wird es keine geben die so ein Risiko absichert die ein Kapitän bezahlen könnte🫣
Vermute eher, dass die Reederei eine Versicherung hat.
Erstmal sollte man den Bericht abwarten. Es wird Gründe haben, warum man sich zum Auslaufen entschieden hat. -
Da gibt es Berufshaftpflichtversicherungen. So wie jeder Geschäftsführer eines Unternehmens diese haben muss, werden auch Kapitäne eine haben müssen. Wenn mal etwas passiert, will man das nicht aus der eigenen Tasche bezahlen wollen (und können).
Der einzige, der den Befehl zum Auslaufen geben kann, ist der Kapitän. Er hat die komplette Verantwortung. Daher stellt sich dann die Frage: War es nur fahrlässig (z.B. weil der Wetterbericht besserere Bedingungen gemeldet hatte, als dann tatsächlich eingetroffen sind), oder war es grob fahrlässig, weil man trotz besseren Wissens auslaufen wollte.
Das werden Gutachter, Sachverständige und letztlich auch Gerichte klären müssen.
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Moin!
Also so als alter Seemann kann ich soviel sagen: Schxxxxx!
Teuer wird der Spaß und ich fürchte auch, dass es nicht nur mit Blechbiegen und lustigem Stahlschweißen getan ist.
Wichtig ist, offensichtlich nur Materialschaden. -
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Je mehr Videos ich von der Kollision sehe, desto übler wird mir bei dem Gedanken, an Weihnachten das erste Mal mit dieser Reederei zu fahren...

Ganz ehrlich! Meine Reise beginnt ebenfalls in Norddeutschland und ich hoffe inständig, dass im Dezember nicht so ein Wetter herrscht und der Kapitän meint, dennoch ablegen zu wollen.Auch für mich grenzt es an ein Wunder, dass hier wohl tatsächlich auf keinem der Schiffe ein menschlicher Schaden eingetreten ist.
Nicht nur der Kapitän, sondern wohl auch die Behörden an Land haben das wohl vollkommen falsch eingeschätzt. Dass heute ein stürmischer Tag ist, war doch sicherlich nicht erst um 17 Uhr bekannt...
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Da gibt es Berufshaftpflichtversicherungen. So wie jeder Geschäftsführer eines Unternehmens diese haben muss, werden auch Kapitäne eine haben müssen. Wenn mal etwas passiert, will man das nicht aus der eigenen Tasche bezahlen wollen (und können).
Der einzige, der den Befehl zum Auslaufen geben kann, ist der Kapitän. Er hat die komplette Verantwortung. Daher stellt sich dann die Frage: War es nur fahrlässig (z.B. weil der Wetterbericht besserere Bedingungen gemeldet hatte, als dann tatsächlich eingetroffen sind), oder war es grob fahrlässig, weil man trotz besseren Wissens auslaufen wollte.
Das werden Gutachter, Sachverständige und letztlich auch Gerichte klären müssen.
Nö! Einspruch
Wenn die Hafenbehörde nein sagt dann heißt das nein. No way. Wenn die Pilots nein sagen kann man das ignorieren, klar. Warst Du aber das letzte mal im Hafen und legst auch sonst nirgens mehr an 
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