Vielen Dank Dir, sehr interessant und alles nachvollziehbar beschrieben. Wir haben spannende 10 Jahre vor uns was die Energieversorgung betrifft und ein Zurück wird es nicht geben. Ich bin sehr froh wenn der Atomstrom in D Geschichte ist und wir gezwungen sind alles so gut es geht auf Erneuerbare umzustellen.Von daher sind ausgewogene und diese Übergangsphase berücksichtigende Informationen sehr wichtig. ![]()
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Das erste deutsche Importterminal für Flüssigerdgas ist eröffnet. Bundeskanzler Olaf Scholz lobte die schnelle Umsetzung.
LNG-Terminal in Wilhelmshaven von Kanzler Scholz eröffnetDas erste deutsche Importterminal für Flüssigerdgas ist eröffnet. Bundeskanzler Olaf Scholz lobte die schnelle Umsetzung. Die Deutsche Umwelthilfe kündigte…www.ndr.de -
Ich bin sehr froh wenn der Atomstrom in D Geschichte ist und wir gezwungen sind ..
Ich nicht!
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Spannende 10 Jahre? Erinner dich selbst an deine Worte wenn du am Bahnhof sitzt, zur Nova nach Hamburg willst und an der Anzeigetafel steht „Zugbetrieb derzeit leider nicht möglich wegen Dunkelflaute.“
Neben jedes Windrad kannst du gleich ein Gaskraftwerk bauen. Kein Land der Welt kann sich diese Redundanz leisten, auch nicht Deutschland.
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Ich nicht!
Spannende 10 Jahre? Erinner dich selbst an deine Worte wenn du am Bahnhof sitzt, zur Nova nach Hamburg willst und an der Anzeigetafel steht „Zugbetrieb derzeit leider nicht möglich wegen Dunkelflaute.“
Neben jedes Windrad kannst du gleich ein Gaskraftwerk bauen. Kein Land der Welt kann sich diese Redundanz leisten, auch nicht Deutschland.
Ohne, dass wir hier in Nebendebatten abrutschen möchte ich darauf hinweisen, dass es zu einem solchen Szenario ja gerade wegen der (maroden französischen) Atomkraftwerke kommt. Die versorgen sie bei weitem nicht so zuverlässig wie gedacht und mit dem Alter wird das nicht besser. Die drei restlichen deutschen Kernkraftwerke (5% dt. Stromproduktion) sind alle Mitte dreißig und wurden wie alle AKWs auf eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren ausgelegt. In Belgien sind sie durchschnittlich 42,3 Jahre, in den USA 41,6, in Schweden 40 und in Frankreich 37,1 Jahre alt.
Die anderen Länder wollen alle das Experiment eingehen ob die nicht doch bis 60 halten. Frankreich stellt aktuell fest, dass zahlreiche Rohre korrodiert sind und hatte wegen unerwartet langen Wartungszeiten diesen Sommer über nur weniger als die Hälfte der AKWs am Netz, dazu kam die Dürre und die Kühlprobleme, weshalb noch mehr gedrosselt wurde und die Temperatur Grenzwerte für die Flüsse so hoch gesetzt wurden, dass die teilweise umgekippt sind. Den fehlenden Strom mussten sie in ihren Nachbarländern inklusive in größerem Maße Deutschland zukaufen und haben hier die Preise explodieren lassen, weil dafür zusätzlich die Gaskraftwerke verstärkt laufen mussten. Weil viele Franzosen mit Strom heizen kann eine Kältewelle sie sehr hart treffen. Mit etwas augen-zudrücken haben sie es geschafft wieder auf etwas über 41 GW zu kommen, nachdem sie fast den ganzen Sommer und Herbst im Bereich der mittleren 20er waren und insgesamt maximal 61 GW installiert sind (je nach Zeit aktuell zwischen 60 und 70 GW Verbrauch). Der deutschen Regierung hatten sie zur Planung noch für den Dezember zugesichert 50 GW wieder zum laufen zu bringen. Gerechnet wurde im Stresstest hauptsächlich mit 45 GW, wobei 40 als worst case mit betrachtet wurden. Das haben sie jetzt haarscharf erreicht. Es ist aber zu betonen, dass sie in der Vergangenheit schon bei deutlich besseren Verfügbarkeiten bei starken Kältewellen haarscharf an Problemen mit der Netzstabilität vorbei geschrammt sind. Diesen Winter werden sie wahrscheinlich nicht ohne (geplante) stundenweise und lokal begrenzte Brownouts auskommen.
Durchschnittsalter der Atomreaktoren nach Ländern weltweit 2022 | StatistaDie Statistik zeigt das Durchschnittsalter der Atomreaktoren in ausgewählten Ländern weltweit im Juli 20212 Zum Zeitpunkt der Erhebung waren die Atomreaktoren…de.statista.comDazu kommt das Problem mit der Sicherheit. Wie beschrieben sind die Anlagen nicht die jüngsten und zum Teil länger im Betrieb als bei der Konstruktion vorgesehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Kernschmelze wird mit einmal pro 10.000 Jahre pro Anlage angenommen. Das klingt wenig. Es muss aber bedacht werden, dass es grob 400 Reaktoren gibt und so einer alle 25 Jahre hochgeht. Der Zeitraum kommt schon etwas bekannter vor:
Erstes AKW 1954
1979 Three Mile Island, Harrisburg USA (partielle Kernschmelze)
1986 Tschernobyl, UdSSR
2011 Fukushima, Japan
Ich würde es bevorzugen, wenn soetwas nicht 70 km von München oder 30 km von Stuttgart entfernt passiert. Wobei es bei dem AKW in Baden-Württemberg schon jetzt ernsthaftere Sicherkeitsbedenken gibt. Das ist jetzt meine Risikobereitschaft. Ihr könnt zu einer anderen Meinung kommen. Dann darf man aber nicht, wenn es passiert sagen, dass das total unerwartet kommt...
Das Märchen vom Restrisikowww.fr.de------
Was das Schreckgespenst Dunkelflaute angeht ist festzuhalten, dass diese selten und dann i.d.R auch auch meist nur für höchstens zwei Wochen auftreten (wie die letzten zwei Wochen, wobei sie gestern wieder vorbei gegangen ist). Auch dann liefern Erneuerbare wie Windkraft immernoch, zwar wenig, aber trotzdem gewisse Mengen an Strom. Dazu kommt die Wasserkraft und Biomasse, die eigentlich immer liefern und die jetzt schon großen Erdgaskapazitäten mit 34 GW. Außerdem kann eigentlich immer noch etwas aus den Nachbarländern bezogen werden, weil die oft schon wieder ganz andere Wetterverhältnisse haben als wir zu einem bestimmten Zeitpunkt (und umgekehrt).
Wenn man die Erneuerbaren ernsthaft ausbaut, dann kann man in Deutschland mittelfristig voll auf sie mit Erdgas als Backup setzen und parallel dazu sie und die Speicher immer weiter ausbauen. So weit sind wir jetzt natürlich noch nicht. Trotzdem bauen wir unsere Kapazitäten aus und setzen anders als die Franzosen, die in absehbarer Zeit ernsthafte Probleme bekommen werden, nicht voll auf eine Karte. Deshalb brauchen wir mittelfristig das LNG um auch eine sichere Stromversorgung zu garantieren.
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Leider kann ich Dir nur einen Pokal als Bewertung geben, MK6 , am liebsten wären mir 10, für diese tollen Ausführungen zum schwierigen Thema.
Vielleicht so?


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Hallo,
diese Station ist für 6% unseres jährlichen Gasbedarfs ausgelegt. Mietpreis ohne Gas 220000 €uro täglich. Das ist doch ein Schnäppchen. 4 solcher Stationen sind noch in Planung, das sind dann rund 1,1 Millionen Euro Mietkosten täglich. Ob das so kalkuliert war? Gaseinkauf kommt ja immer noch hinzu.
Gruß
Wolfgang
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Hallo,
diese Station ist für 6% unseres jährlichen Gasbedarfs ausgelegt. Mietpreis ohne Gas 220000 €uro täglich. Das ist doch ein Schnäppchen. 4 solcher Stationen sind noch in Planung, das sind dann rund 1,1 Millionen Euro Mietkosten täglich. Ob das so kalkuliert war? Gaseinkauf kommt ja immer noch hinzu.
Gruß
Wolfgang
Das sind tatsächlich normale Tagesraten für die Miete eines LNG Tankers. Die Kosten alle pro Tag etwa 200.000 Euro (auch die zwischen den USA und Europa unterwegs sind). Pro Stück und Jahr sind das zwischen 73 und 80 Millionen Euro.
Man muss aber den Vergleich zum Pipelinegas sehen. Die Pipeline ist nämlich auch nicht kostenlos. Nordstream 1 und 2 haben jeweils 7,4 Mrd Euro gekostet. Und da kommen dann noch die Kosten für die Pipelines bis nach Sibirien hinzu, die natürlich auch auf den Gaspreis umgelegt werden. Am Ende ist Pipelinegas günstiger, LNG aber auch nicht so unbezahlbar, dass es keiner kaufen würde. Besonders in Ostasien (Japan, Südkorea, China) beziehen sie schon länger LNG.
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Das sind tatsächlich normale Tagesraten für die Miete eines LNG Tankers. Die Kosten alle pro Tag etwa 200.000 Euro (auch die zwischen den USA und Europa unterwegs sind). Pro Stück und Jahr sind das zwischen 73 und 80 Millionen Euro.
Man muss aber den Vergleich zum Pipelinegas sehen. Die Pipeline ist nämlich auch nicht kostenlos. Nordstream 1 und 2 haben jeweils 7,4 Mrd Euro gekostet. Und da kommen dann noch die Kosten für die Pipelines bis nach Sibirien hinzu, die natürlich auch auf den Gaspreis umgelegt werden. Am Ende ist Pipelinegas günstiger, LNG aber auch nicht so unbezahlbar, dass es keiner kaufen würde. Besonders in Ostasien (Japan, Südkorea, China) beziehen sie schon länger LNG.
Auf der kroatischen Insel Krk gibt es auch ein LNG Terminal, wo sich Herr Söder -zusammen mit Herrn Nehammer- neulich umgeguckt hat, weil er jetzt dringend mehr Energie nach Bayern bringen muss....wenn sich sogar Kroatien LNG leisten kann, dann kann es wohl nicht so teuer sein. Mittlerweile gibt es dort mangels Pipelines Richtung Norden sogar einen regelmässigen LKW Verkehr, wo die Laster das Gas Richtung Tschechien und Italien fahren. Kapazitäten sind bis 2027 ausgebucht.
Interessant finde ich auch, dass am kroatischen Terminalprojekt ursprünglich auch Energieversorger aus Europa beteiligt waren, die sich aber zurückgezogen haben. Kroatien hat das Terminal dann allein gebaut, gegen viele Widerstände in der Bevölkerung. Aus heutiger Sicht ein Volltreffer.
Flüssiggas von der kroatischen Insel Krk: Ein Ausweg aus der Energiekrise?Gas vom Adria-Terminal Omišalj zu beziehen wäre für Österreich hochinteressant. Noch fehlt es aber an entsprechenden Pipelines und Verträgenwww.derstandard.de
Söder: Gas-Pipelines sollen Kroatien und Deutschland verbindenDer bayerische Ministerpräsident will vollständig unabhängig werden von russischem Gas. Großes Potenzial sieht er im Süden: Gemeinsam mit Österreich will…www.br.de -
Spannende 10 Jahre? Erinner dich selbst an deine Worte wenn du am Bahnhof sitzt, zur Nova nach Hamburg willst und an der Anzeigetafel steht „Zugbetrieb derzeit leider nicht möglich wegen Dunkelflaute.“
Neben jedes Windrad kannst du gleich ein Gaskraftwerk bauen. Kein Land der Welt kann sich diese Redundanz leisten, auch nicht Deutschland.
Also ehrlich gesagt bin ich Bahnvielfahrer, und ich sitze öfters am Bahnhof und der Zug fährt nicht, und das aus ganz anderen Gründen
Obwohl wir in den letzten Jahren noch relativ viel Atom und Kohle hatten.Das Thema ist hier aber LNG. Und es gefällt mir sehr wie ausführlich, ausgewogen und klug MK6 hier berichtet. Das ganze Energiethema ist extrem komplex, es geht um wahnsinnig viel Geld und dementsprechend gibt's viele Lobbyisten und viele die bei dieser Energiewende auch viel zu verlieren haben und deshalb alles Neue verteufeln.
Für mich ist der von MK6 beschriebene Weg das kleinste Übel und deshalb der beste Weg die Klimakatastrophe zumindest zu mindern.Und damit auch die Zukunft der Kreuzfahrt zu gestalten und das muss uns doch allen am Herzen liegen.

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In Lubmin haben sie jetzt auch endlich die Genehmigung von MV für einen Testbetrieb bekommen. Heute liegen das Shuttleschiff Coral Furcata und die mit LNG aus Ägypten beladene Seapeak Hispania vor Rügen und transferieren eine erste Probeladung LNG, die dann von der kleineren Coral Furcata durch die flachen Gewässer nach Lubmin zur Neptune gebracht wird und da ins deutsche Erdgasnetz eingespeist wird.
Die Betreiber haben offenbar noch größere Pläne als erst gedacht. Im Sommer 2023 wollen sie ein zweites FSRU Schiff mit einer jährlichen Kapazität von 7 BCM (Mrd. Kubikmeter) anmieten und mit dem Netz von Nordstream 2 verbinden. Dieses Schiff soll allerdings vor der Küste ankern und ohne Shuttle auskommen. Später soll die Neptune dann 2024 auch dahin verlegt werden, womit die Kapazität weiter ausgebaut werden kann. Damit werden die 5,2 BCM der Neptune um 2 BCM auf 7,2 BCM erweitert. So kämen sie auf 14,2 BCM in der Endausbaustufe. Bedarf scheint da zu sein. Sie haben eine Ausschreibung für 11 BCM gemacht und Anfragen für über 15 erhalten.
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Heute gab es die erste Belieferung der Neptune mit LNG von einem der kleinen Shuttleschiffe im Hafen von Lubmin. Damit geht es jetzt auch beim zweiten deutschen LNG Terminal schon in 2022 los.
Bis von wenigen Minuten hat heute auch das zweite Shuttleschiff auf Höhe von Sellin bei Rügen seine erste Ladung LNG für das Lubminer LNG Terminal bekommen. Diese Schiffe fassen 10.000 Kubikmeter LNG und damit 1/14 des Depotschiffes Seapeak Hispania, das das LNG von den LNG Tankern aus Übersee in den tieferen Gewässern vor Rügen übernimmt und aufbewahrt, bis es dann mit den kleinen Schiffen abtransportiert wurde. Diese drei sollen dann zukünftig im Regelbetrieb abwechselnd alle 8 Stunden das LNG nach Lubmin liefern und so jeweils einmal pro Tag eine Ladung bringen.
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MK6 Vielen Dank für die Berichterstattung. Ich halte es für absoluten Wahnsinn was da läuft.
Wir wollen CO2 einsparen um das Klima zu retten und blasen für die Kühlung beim Transport das viel schädlichere Methan in die Atmosphäre. Wie irre kann man bitte sein.
Flüssiggas: Brückenenergie oder Klima-Killer? | BR.deEuropa will so schnell wie möglich unabhängig werden von russischem Erdgas. Deswegen importiert es neuerdings im großen Stil Flüssiggas (LNG) aus den USA,…www.ardalpha.de
LNG: sechs MythenAlle reden über LNG und mobile Flüssiggasterminals als Lösung der Gaskrise - doch was stimmt, und was ist ein Mythos?www.greenpeace.de -
MK6 Vielen Dank für die Berichterstattung. Ich halte es für absoluten Wahnsinn was da läuft.
Wir wollen CO2 einsparen um das Klima zu retten und blasen für die Kühlung beim Transport das viel schädlichere Methan in die Atmosphäre. Wie irre kann man bitte sein.
https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/…bilanz-100.html
Dieses Greenpeace FAQ ist aus 2021, wo LNG Terminals als Zusatz zu Nordstream 2 geplant wurden. Das wäre insgesamt eine wirklich riesige Ausweitung des Erdgasangebots gewesen, was natürlich komplett gegen die Klimaziele geht. Die russischen Gaslieferungen haben sich aber mittlerweile in Luft aufgelöst (Pipelines teilweise gesprengt). Weder über Nordstream 1, noch über Jamal noch über Transgas liefern sie Gas. Das waren letztes Jahr noch 55% unserer Gasversorgung. Von Nordstream 2 reden wir da noch garnicht. Diese Lieferungen müssen ersetzt werden. Das geht nur über LNG, sonst sitzen wir hier wirklich im kalten und sind arbeitslos, weil die meisten Unternehmen nicht mehr produzieren können.
LNG ist immer energieaufwendiger als Pipelinegas. Jetzt haben wir aber keine andere Wahl mehr.
Was das Methan angeht muss ich dich korrigieren. Es wird kein Methan zur Kühlung in die Luft geblasen. Das wäre fahrlässig. Nicht nur wegen der Klimawirkung, sondern auch schon aus Sicherheitsgründen. Da reicht ein kleiner funken und übertrieben gesagt das ganze Schiff explodiert. Es wird in den Schiffsmaschinen verbrannt (kein Schweröl) und die daraus gewonnene Energie betreibt die Kühleinrichtungen. Es kommt hauptsächlich neben Wasserdampf das nicht unproblematische CO2 aus dem Schornstein, das aber deutlich weniger klimaschädlich ist als Methan.
Erdgas ist extrem schlüpfrig und kann überall entweichen. Egal ob beim Bohrloch, den Pipelineverdichtersationenen alle paar hundert Kilometer (Sibirien ist sehr weit weg) oder bei LNG beim Herunterkühlen/ regasifizieren und Umladen auf das Schiff, selbst beim verbrennen (ob zuhause oder in einer Industrieanlage oder dem Schiffsmotor) entweichen kleine Mengen Methan, weil dieser nicht vollständig verbrannt wird.
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Mittelfristig kommen wir um Erdgas nicht herum, weil quasi das ganze Land um Erdgas herum gebaut ist. Hätten wir wie Dänemark vor zehn Jahren Erdgasheizungen verboten, dann sähe es schon viel besser aus. Das ist in den Merkel- Jahren aber nicht passiert. Es wurde eher im Gegenteil auf noch mehr Erdgasverbrauch, gespeist aus Russland gesetzt. Man hat 2011 in einem Jahr die deutsche Solarindustrie per Gesetz getötet (90% Einbruch in einem Jahr) und 2018 in einer ähnlichen Art und Weise die Windkraftbranche zerstört. Dabei sind über 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Das Know-how ist abgeflossen, die entsprechenden zukunftsträchtigen Unternehmen sind Pleite gegangen, die Mitarbeiter auf ewig in andere Branchen abgewandert und die Produktion findet jetzt im Ausland (China) statt. Dieses Desaster wird gerade gleichzeitig zum Organisieren der LNG Terminals und dem Verteilen von Milliarden Euro an Energiehilfen an Bürger und Unternehmen aufgeräumt. Die Einspeisevergütungen werden erhöht, Steuern gestrichen, die Ausbauziele stark erhöht und an die Wirklichkeit angepasst, Bundesländer gezwungen die nötigen Flächen auszuweisen und die absurden bürokratischen Hindernisse der letzten Jahre zum erneuerbaren Ausbau Schritt für Schritt aufgehoben. Reine Gasheizungen werden 2024 endlich verboten sein usw.. Bis das alles wirkt (geht nicht von heute auf morgen) brauchen wir das LNG.
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Zu teuer: Aida-Schiffe fahren mit Diesel statt LNG
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Zu teuer: Aida-Schiffe fahren mit Diesel statt LNG
Nachhaltigkeit wird nur so lange betrieben bis es zu teuer wird - daran sieht man leider, dass AIDA die Nachhaltigkeit nicht lebt.
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Nachhaltigkeit wird nur so lange betrieben bis es zu teuer wird - daran sieht man leider, dass AIDA die Nachhaltigkeit nicht lebt.
naja wenn du weiter LNG fährst, ist bei diesen Preissteigerungen für LNG irgendwann auch mal das Geldchen eine Frage der Möglichkeiten. Du kannst einen gewissen Prozentsatz mehr zahlen für LNG als für Marinediesel, aber irgendwann ist es einfach nicht wirtschaftlich. Und dann musst du als Unternehmen handeln...Daher ist deine Aussage so nicht wirklich tragfähig, es sei denn, man will ein Unternehmen gegen die Wand fahren, dann zahlst du natürlich alles unter dem Aspekt Nachhaltigkeit, handelst aber nicht mehr wirtschaftlich.
Von daher ist diese Entscheidung von Aida konsequent und logisch.
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naja wenn du weiter LNG fährst, ist bei diesen Preissteigerungen für LNG irgendwann auch mal das Geldchen eine Frage der Möglichkeiten. Du kannst einen gewissen Prozentsatz mehr zahlen für LNG als für Marinediesel, aber irgendwann ist es einfach nicht wirtschaftlich. Und dann musst du als Unternehmen handeln...Daher ist deine Aussage so nicht wirklich tragfähig, es sei denn, man will ein Unternehmen gegen die Wand fahren, dann zahlst du natürlich alles unter dem Aspekt Nachhaltigkeit, handelst aber nicht mehr wirtschaftlich.
Von daher ist diese Entscheidung von Aida konsequent und logisch.
Da kann ich nur bedingt zustimmen. Wenn ich für ein Konzept stehe - und AIDA hat den Umweltgedanken und den Willen zur Klimaneutralität sehr stark beworben und betont, dann muss ich dazu stehen oder es sehr genau begründen. Sonst werde ich unglaubwürdig. Ich würde komisch gucken, wenn mein Bio -Laden oder mein Stammrestaurant einfach sagt "Bio ist mir zu teuer, ab jetzt gibt es Fleisch aus der Massentierhaltung". Mit erklärbaren Einschränkungen oder entsprechenden Preisanpassungen kann ich leben bzw. selbst entscheiden, was ich will.
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Da kann ich nur bedingt zustimmen. Wenn ich für ein Konzept stehe - und AIDA hat den Umweltgedanken und den Willen zur Klimaneutralität sehr stark beworben und betont, dann muss ich dazu stehen oder es sehr genau begründen. Sonst werde ich unglaubwürdig. Ich würde komisch gucken, wenn mein Bio -Laden oder mein Stammrestaurant einfach sagt "Bio ist mir zu teuer, ab jetzt gibt es Fleisch aus der Massentierhaltung". Mit erklärbaren Einschränkungen oder entsprechenden Preisanpassungen kann ich leben bzw. selbst entscheiden, was ich will.
Das sehe ich genauso. Wenn ein Unternehmen so offensiv mit Nachhaltigkeit wirbt, muss es auch Nachhaltigkeit leben.
Zur Not müssen sie die Preise gegenüber dem Endkunden erhöhen. AIDA ist ja überzeugt, dass Nachhaltigkeit die Kunden begeistert. Ansonsten würde sie es nicht in ihre Strategie schreiben!
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Nachhaltigkeit wird nur so lange betrieben bis es zu teuer wird - daran sieht man leider, dass AIDA die Nachhaltigkeit nicht lebt.
Nachhaltigkeit bedeutet auch und zu allererst, das Unternehmen nachhaltig zu erhalten...
Alternativ hätte AIDA vermutlich aktuell nur die Wahl, ab sofort einen Treibstoffzuschlag einzuführen. Wenn das kommt, nehm ich mir schon mal Urlaub, um keine Diskussion hier und an anderen Stellen zu verpassen...

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