Beiträge von Der Lars

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    Die Kapitäne haben Festverträge und brauchen sich um ihren Job erstmal keine Sorgen machen. Die Kreuzfahrtindustrie wird langfristig nicht auf "Null" zurückfallen und es stehen ja auch dort ein paar altersmäßige Abgänge an, so dass die Arbeit erstmal gesichert ist.


    Die Sorge um die Crew, für deren Mitglieder ein Kapitän sicherlich eine große Verantwortung spürt, wiegt da sicherlich schwe., Dass die Situation den Kapitänen nahegeht, kann man finde ich anhand der wenigen Aufnahmen und Statements, die man im Netz findet, ganz gut erkennen.

    Man sollte sich vielleicht mal das neue VIdeo von Meyer ansehen,

    selbst die Iona Ablieferung von Mai wurde auf Juli, jetzt auf frühstens Ende August geschoben, weil man nicht fertig wird. Die Lage bei Meyer ist mehr als angspannt und im Video wird uach erzählt, dass der BRand auf Der Oddysey für noch mehr Probleme sorgt. Wer jetzt noch mit Abgabe der Cosma im MAi 2021 rechnet, glaubt doch noch an den Weihnachtsmann? :D

    1 Schiff Für Saga und RCI sollte dieses Jahr noch raus.. Wir haben schon das 1. halbe Jahr rum. 1. Schiff von 2020 wird erst Ende August, 2. Schiff Saga nichts vor September, da sollte das 3. Schiff von RCI schon draußen stehen und in den Endzügen sein...

    So wie ich das verstanden habe, IST die Iona fertig, P&O kann bzw. will sie zur Zeit nur nicht bezahlen und nimmt sie deshalb nicht ab, gleiches gilt vermutlich für die Saga. Was sollen die im Moment auch mit einem Schiff, wenn sie sowieso nicht damit fahren können?

    Bezüglich der Cosma hängt viel davon ab, wie sich die Kreuzfahrtwelt im nächsten Jahr darstellt. Wenn alle Ziele (und für die Cosma vor allem die Ostsee- und Norwegen-Ziele) alle wieder angefahren werden können, wird es m.E. auch kein Problem sein, die Schiffe wieder auszulasten, es gibt genügend Kunden, die ordentlich Nachholbedarf spüren. Nur die Frage. ob es dann wieder geht kann im Moment keiner beantworten...

    Da bisher nicht beschrieben wurde, wie die Hilfe aussehen soll, ist das etwas schwierig zu beurteilen. Ich vermute mal, das in der Hauptsache die verzögerte Bezahlung der Iona und vermutlich auch der folgenden, bereits im Bau befindlichen Schiffe "überbrückt" werden müssen, schließlich hat die Werft Material, Löhne und Lieferanten vorfinanziert und muss dies auch für die in Bau befindlichen Schiffe wieder tun.


    Das ist ja auch so ein bisschen eine Hassliebe zwischen Meyer und der Politik. Gefühlt ist das halbe Emsland dort angestellt, verdient ganz ordentlich und zahlt - Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, usw... Andersherum: Wenn Meyer dicht macht, geht da erstmal nicht mehr viel!

    Ach so, noch zum Schiff ;)

    Ich finde die alte AIDAblu eigentlich ganz schön geschnitten. Etwas rundlich, weniger kastig als viele andere Schiffe. Leider hat auch sie zu wenig Balkonkabinen, ich könnte mir vorstellen, dass der Platz auf dem Pooldeck in warmen Gefilden recht eng wurde.


    Leider hab ich es verpasst, einmal mit ihr zu fahren, die „inneren Werte“ hätten mich mehr interessiert als die Außenhülle...

    Es ist zwar das Markenzeichen von Costa, der zylindrische Schornstein (Original gelb/schwarz mit dem großen C), aber auf der alten Blu sah m.E. der nicht gerade schmuck aus.:meinung:

    Ansonsten ein elegantes Design, gefällt mir.:sdafuer:


    Es ist schon eine bewegende Geschichte, die die ehem. AIDAblu (jetzt Karnika) durchlebt hat.

    Das hat mit Costa aber nichts zu tun. Weder war das Schiff zuvor bei Costa noch gehörte AIDA zu der Zeit, als es angeschafft wurde zu Costa. Die Geschichte ist in dem Wikipedia-Beitrag über die heutige Karnika ja ganz gut aufgezeichnet.

    Das würde ja dann im Umkehrschluß regelhaftes Wechseln bedeuten - mit diversen Unwägbarkeiten bezüglich Corona-Zeit.

    Für mich bedeutet das, alle bleiben so lange an Bord, bis ein „ungefährlicher“ Tausch wieder möglich ist. Anschließend werden dann Überstunden (hier eher „Überwochen“) abgebaut.

    Eine der wesentlichen Quellen ist auf Instagram - Simona Khan berichtet sehr viel und ausführlich über das aktuelle Bordleben auf der Luna.. Cara sind persönliche Kontakte.. zu den anderen Schiffen gibt es hier und da weitere Postings in sozialen Netzwerken oder anderen Publikationen.. die Crewzahlen der Diva sind sehr ähnlich.. die anderen Schiffe werden ja jetzt nach und nach runtergefahren.

    Und eben die berichtet aktuell, dass bestimmte Positionen, dazu gehören sicherlich auch die Kapitäne, Festverträge haben, die regulär nicht auslaufen.

    Das scheint ja dann doch nicht so ganz einfach zu sein. Die Frage bleibt ja nun für die Schiffe die in einem Hafen liegen, muß ein Kapitän an Bord sein?

    Ich denke schon. Und man wird auf den wohl ca. 100 „betriebsnotwendigen“ Positionen niemanden von Bord schicken, für den kein Nachfolger da ist...

    Soweit ich das verstanden habe, wird aktuell keine neue Crew an Bord der Schiffe gebracht, da das den Quarantäne-Status der vorhandenen Crew wieder auf null setzen würde. Damit halte ich auch einen Kapitänswechsel aktuell für ausgeschlossen.


    Wenn erstmal der Großteil der Crew alle Schiffe verlassen hat, wird es da aber sicherlich Möglichkeiten geben.

    Irgendwie haben sie es sich mit ihrer Regelung da selbst schwer gemacht. M.E. hätten sie das auch ganz lassen können. Aber wenn der Druck der geneigten Clubmitglieder schon so groß war, dass man reagieren wollte, dann hätte man auch konsequent und für alle einfach zu verstehen sagen können "Wir vergessen das Jahr 2020 und verschieben alle Verfallsdaten um ein Jahr".

    Für mich wirkte die Entscheidung des Gouverneurs unverständlich, da Crew und Passagiere da ja nachgewiesen gesund waren (wobei ich den letzten Landgang tags zuvor nicht mehr sinnvoll fand, denn dort hätten sie sich ja infizieren können). Aus heutiger Sicht war es für Crew und Passagiere möglicherweise sogar von Vorteil, dass sie dort nicht ausschiffen konnten. Wer weiß, ob sie sich dort nicht doch das Virus gefangen hätten.

    In dieser Zeit ist es denke ich schwer abzuschätzen, was vernünftig und was übertrieben und aktionistisch ist. Ich selbst schwanke da bezüglich der Maßnahmen in Deutschland bzw. in den verschiedenen Bundesländern auch von Stunde zu Stunde.


    Fakt ist, dass ich bisher nicht mitbekommen habe, dass sich Bremerhaven oder Hamburg zu Corona-Hotspots entwickelt haben, obwohl dort einige Ausschiffungen stattgefunden haben.

    Auf 1Million Schiffsbesatzung komme ich nicht (Schätzung 350 Schiffe mit je 1200 Crew -> 420 000), aber egal: es sind mehr Menschen betroffen, als man denkt...

    Viele dürften inzwischen zuhause angekommen sein oder sind kurz davor (ARTANIA mit Kurs Manila)

    Bei vielen Gesellschaften ist man noch am "einsammeln" und will die Crewmitglieeder dann gemeinsam in die Heimatländer schaffen (aber wie? Wohin? - Das Problem wurde gestern bei der Brückencrew deutlich)

    Und viele Crewmitglieder sind noch auf den Schiffen, um den (Not-) Betrieb sicherstellen zu können oder weil sie nicht mehr in die Heimat kommen.

    Da die Crew zwar 24/7 arbeitet aber dann doch mal Urlaub hat, braucht es schon noch einiges mehr an Crew. Hinzu kommen die Reedereiangestellten an Land. Da ist man schon ganz schnell bei der genannten Million.

    Wenn man das gesamtwirtschaftliche Ausmaß greifen will und Werften, Zulieferer, Terminalbetreiber, Reisebüros, Ausflugsanbieter usw. mit einbezieht, den erzwungenen Konsumverzicht der Angestellten und deren Familien und auch den sich daraus ergebenden Steuerverlußt, der langfristig zu geringeren Staatsausgaben führen muss, dann nimmt das schon erhebliche Ausmaße an.

    Wir haben es uns gestern auch angeschaut und ich muss auch sagen, dass mich die Abschiedsworte sehr berührt haben. Mir hätte es nichts ausgemacht, wenn ich länger als geplant auf dem Schiff hätte bleiben müssen wenn ich nicht arbeiten gehen würde. Ansonsten wäre das sicher nicht so einfach gewesen da nochmal zusätzlich 14 Tage dran zu hängen. Dann wäre der ganze Urlaub weg gewesen.


    Zum Glück sind aber alle gesund nachhause gekommen!

    Nun ja, die hatten ja leider keine andere Wahl und mussten wohl oder übel mit der Situation klar kommen. Und die Gäste der Amera hat es ja noch sehr gut getroffen im Vergleich zur Artania und manchen anderen...


    Wir haben gestern abend auch überlegt, was gewesen wäre, wenn uns diese Situation getroffen hätte (@ Dany101: Wir wären ja Anfang März gemeinsam auf der Vita gewesen). Sicher ein paar aufregende Telefonate mit Arbeitgeber, Familie und Co. und dann das beste aus der Situation machen...

    Ehrlich gesagt, ist für mich der Club derzeit sowas von nebensächlich.

    Verstehe jetzt auch nicht wirklich, warum sich AC in der aktuellen Akutphase dieses Themas annimmt. An deren Stelle würde ich alle verfügbaren Ressourcen in die wirklich wichtigen Abteilungen stecken.

    Wenn du hier mal ein paar Seiten zurück liest, gab es auch hier für einige offensichtlich nichts wichtigeres. Da wird wohl die eine oder andere Mail nach Rostock geschickt worden sein...


    Aber wie immer gilt für AIDA auch diesmal wieder: Es jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.

    Na ja, es ist wohl so, dass man aktuell mit deutlich weniger Leuten arbeiten kann, um Abstandsregeln usw. einhalten zu können. Und wenn nur ein Drittel der Leute arbeiten kann, dann verdreifacht sich die Bauzeit entsprechend.

    Die denken jetzt an alles, aber sicher nicht an neue Schiffe kaufen.😂

    Dass wäre eine schlechte Unternehmensstrategie, nicht an die Zeit nach Corona zu denken.


    Ich denke, wir sind uns einig, dass AIDA bis Mitte Februar ein erfolgreiches Unternehmen war. Die werden, wenn Corona hinter uns liegt. mit dem selben Geschäftsmodell wieder Erfolg haben und auch neue Schiffe brauchen. Die Cosma liegt in Teilen schon im Dock, d.h. sie ist auf jeden Fall das übernächste Schiff, das fertig wird, wenn man der Ansage von B. Meyer (2 Schiffe pro Jahr) Gauben schenkt, dann vermutlich im Herbst 2021.