Naja, sie sind die Passage ohne Schäden gefahren.
Was da manche User für Berechnungen aufstellen... ![]()
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Naja, sie sind die Passage ohne Schäden gefahren.
Was da manche User für Berechnungen aufstellen... ![]()
Alles anzeigenUnd genau das ist die Einstellung,die mich gerne mal so aufregt. Immer verlangen,das man für alle etwas bieten muss. Die Anzahl der Menschen die auf gar keinen Fall fliegen dürfen ist verschwinden gering. Ich finde es absolut unverschämt zu verlangen,das jede noch so kleine Gruppe eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Lösung angeboten bekommt.
Das ist immer noch ein Wirtschaftsunternehmen und keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung. Wer auf Weltreise geht,ohne Fliegen zu dürfen, der begibt sich sowieso in ein Risiko. Und wenn dann etwas passiert, das einen Flug notwendig macht....dann ist das - so hart es klingen mag - ein klassischer Fall von "Pech gehabt":
Ich habe dein Eindruck, das manch einer hier eine völlig unrealistische Vorstellung davon hat, was eine Reederei tun muss und was nicht.
Die Reederei hat die organisatorischen, finanziellen und sozialen Aspekte eine Fahrt um Afrika genau angeschaut und am Ende sich für die aktuell kommunizierte Variante entschieden.
Ich hätte anders entschieden,aber ich habe halt auch deutlich weniger Informationen zur Situation , den Maßnahmen, etc.
Ob ich das Schiff außenrum oder mitten durch geschickt hätte, weiß ich nicht, aber wenn mitten durch, hätte ich es ohne Passagiere gemacht.(also die Flugversion verpflichtend gemacht,außer für die wenigen,die nicht Fliegen dürfen)
Ich kenne die Gründe nicht und werde ganz bestimmt nicht irgendetwas spekulieren,vermuten oder mir zu Recht biegen.
Es geht hier nicht um Wunschkonzert oder dass erwartet wird, dass eine Reederei es jedem Recht machen muss.
Es geht darum dass eine Reederei für die Sicherheit aller Passagiere verantwortlich ist.
Bisher wurde bei Sturm umgeroutet, Häfen
ausfallen gelassen…..,, alles zur Sicherheit von Crew und Besatzung. Nun entscheidet eine Reederei, die sonst eher besonnen agiert, mit Passagieren durch ein Krisengebiet zu fahren und dann zu sagen, diejenigen die nicht fliegen können haben Pech gehabt, ist sehr vermessen.
Was diese Gesellschaft bewogen hat, wegen einer doch überschaubaren Summe an Mehrkosten ihre eigene Existenz aufs Spiel zu setzen, werden wir wohl nie erfahren.
Was für eine Anmaßung. Das Forum bekommt bald einen Oscar fürs beste Drama.
Was für eine Anmaßung. Das Forum bekommt bald einen Oscar fürs beste Drama.
So hat halt jeder seine Meinung, und das ist auch gut so!
Alles anzeigenhttps://www.carnivalcorp.com/node/74471/html
Die Umroutungen bzw. Wochenlange Leerüberführung von der AIDAblu, AIDAbella, AIDAprima und Costa Toscana an Südafrika vorbei um den Huthis auszuweichen kostet den carnival Konzern laut dem Quartalsbericht von heute übrigens 130 Millionen Dollar in diesem Geschäftsjahr bis Ende November. Sie geben dabei jedoch nicht an, ob das inklusive der Überführung im Herbst ist.
Überschlagen:
Passagiere der 4 Schiffe: ca 12.800 pro Tag
Ausfall in Tagen pro Leerfahrt: ca 31
Entfallener Umsatz pro Gast und Tag: ca 236 USD (2023 hatten sie 21,6 Mrd Umsatz und 91,4 Mio Passagiertage)
12800*31*236= 93,6 Mio USD
Da kommen dann noch Mehrkosten für die 8 umgerouteten Schiffe auf Weltreisen dazu, die aber nicht abgesagt wurden und daher nicht so viel Verlust verursacht haben dürften. Möglich, dass diese 12 Schiffe schon auf 130 Millionen kommen.
Bis Ende November werden noch die Stella und prima in den Orient überführt werden müssen. Die Costa Smeralda beginnt ihre Überführung erst Anfang Dezember. Davor müssten aber Reisen im November abgesagt werden um rechtzeitig für die Feiertage im Orient zu sein. Wenn sie im Herbst die Überführung in den Orient mit Gästen durchführen könnten, dann würden sie außerdem weniger Umsatz verlieren. Überschlagen wäre also beides vorstellbar (nur Verluste bis jetzt bzw inkl Herbst).
Mein Rechnung scheint hinzukommen. Laut CFO des Carnival Konzerns entstehen im zweiten Quartal von März bis Mai 3/4 der Verluste durch den Ausfall des roten Meeres. Der Rest der Verluste wird für das vierte Quartal von September bis November erwartet. Sie gehen also nicht von einer Besserung aus.
ZitatI did want to point out that nearly three quarters of the full-year impact from the Red Sea rerouting is expected to occur in the second quarter with the remainder expected in the fourth quarter.
Laut den Soldaten auf dem britischen Kriegsschiff HMS Diamond nutzen die Huthis mittlerweile sogar noch bessere Waffen als zu Beginn ihrer Attacken, die noch schwieriger abzufangen und noch zerstörerischer sind. Die Raketen sind mit bis zu dreifacher Schallgeschwindigkeit unterwegs und erreichen sie nach Abschuss in bis zu zwei Minuten, weshalb sie durchgehend feuersichere Kleidung im Einsatzgebiet tragen müssen. Wenn die das so ernst nehmen, dann fragt man sich einmal mehr was die sich bei Phoenix denken da mit Passagieren oder überhaupt lang fahren zu wollen...
Für Phoenix geht es um viel - das Schiff wäre ohne große Verzögerung im nächsten Fahrtgebiet, zeitraubende Umroutung inkl. Entschädigungen werden vermieden.
Das kann klappen - Phoenix hätte dann alles richtig gemacht.
Aber das kann auch gewaltig in die Hose gehen. Ein Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff, selbst ohne Schaden, wäre ein SuperGAU für die gesamte Kreuzfahrtindustrie, die immer wieder in der Kritik steht. Ich denke nur an die Schlagzeilen als die Diva in Ashod lag. Hier nur als Beispiel:
Und jetzt setzen wir einen drauf und stellen uns einen direkten Treffer mit Sachschaden oder sogar mit Verletzten oder Toten an Bord vor. Das hätte massive Folgen für die gesamte Branche und nicht nur für Phoenix.
Für Phoenix geht es um viel - das Schiff wäre ohne große Verzögerung im nächsten Fahrtgebiet, zeitraubende Umroutung inkl. Entschädigungen werden vermieden.
Das kann klappen - Phoenix hätte dann alles richtig gemacht.
Aber das kann auch gewaltig in die Hose gehen. Ein Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff, selbst ohne Schaden, wäre ein SuperGAU für die gesamte Kreuzfahrtindustrie, die immer wieder in der Kritik steht. Ich denke nur an die Schlagzeilen als die Diva in Ashod lag. Hier nur als Beispiel:
https://m.bild.de/news/ausland/a…w.google.com%2F
Und jetzt setzen wir einen drauf und stellen uns einen direkten Treffer mit Sachschaden oder sogar mit Verletzten oder Toten an Bord vor. Das hätte massive Folgen für die gesamte Branche und nicht nur für Phoenix.
Wir waren damals dabei, möchten wir nicht nochmals erleben!
Das Amera-Debakel scheint bei Phoenix nachhaltig den Kompass verstellt zu haben. Anstelle auf Sicherheit und Außenwirkung - für ein Unternehmen nicht unwichtig - zu achten, haben sie anscheinend nur die Kosten im Blick. ![]()
Das Amera-Debakel scheint bei Phoenix nachhaltig den Kompass verstellt zu haben. Anstelle auf Sicherheit und Außenwirkung - für ein Unternehmen nicht unwichtig - zu achten, haben sie anscheinend nur die Kosten im Blick.
Vertrauen ist etwas anderes.
Vertrauen ist etwas anderes.
Ansichtssache ![]()
Das Amera-Debakel scheint bei Phoenix nachhaltig den Kompass verstellt zu haben. Anstelle auf Sicherheit und Außenwirkung - für ein Unternehmen nicht unwichtig - zu achten, haben sie anscheinend nur die Kosten im Blick.
wir hier kennen weder die BSM bzw Phoenix bzw den Versicherern vorliegenden Erkenntnisse zu SIcherheit, Route etc, noch die aktuelle wirtschaftliche Situation bei Phoenix. Ich persönlich halte mich mit Aussagen inzwischen zurück. Einzig wünsche ich allen Beteiligten eine guten Ausgang. Unsere bisher 15 KF mit Phoenix sollen noch "aufgestockt" werden...
Ansichtssache
Mag sein.
Der Beitrag von MK6 lässt einen aber noch mehr an der Richtigkeit der Entscheidung zweifeln, egal welche Erkenntnisse angeblich NUR Phoenix vorliegen sollen.
Denn da gibts Erkenntnisse von Leute die vor Ort sind
Der Beitrag von MK6 lässt einen aber noch mehr an der Richtigkeit der Entscheidung zweifeln, egal welche Erkenntnisse angeblich NUR Phoenix vorliegen sollen.
Denn da gibts Erkenntnisse von Leute die vor Ort sind
Wenn es wirklich zu gefährlich werden sollte, wird Phoenix sicher seine Entscheidung nochmal überdenken. Im Moment scheint das Risiko einer Durchfahrt für sie aber akzeptabel zu sein.
Das Amera-Debakel scheint bei Phoenix nachhaltig den Kompass verstellt zu haben. Anstelle auf Sicherheit und Außenwirkung - für ein Unternehmen nicht unwichtig - zu achten, haben sie anscheinend nur die Kosten im Blick.
Ja die Verzögerungen der Amera und das Chartern von Celestyal hat sie vermutlich in den finanziellen Ruin getreibt.
Wenn es wirklich zu gefährlich werden sollte, wird Phoenix sicher seine Entscheidung nochmal überdenken. Im Moment scheint das Risiko einer Durchfahrt für sie aber akzeptabel zu sein.
Ich frage mich seit längerem, ob du diese Einstellung auch vertreten würdest, wenn eine andere Reederei durch dieses Gebiet fahren würde. Bei Terroristen, die sich nicht an bereits getroffene Absprachen halten, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, wie das Risiko akzeptabel sein kann.
Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass Phoenix für die Sicherung durch Kriegsschiffe Geld bezahlt hat oder und, mit wem auch immer, darüber " Verabredungen" getroffen hat. Dadurch kann absolut keine Sicherheit garantiert sein.
Mir kommt der Plan mittlerweile irre vor. Himmelfahrtskommando?
Außerdem, der Militärschutz für die Handelsschiffe wird aus den Staatshaushalten der beteiligten Nationen finanziert. Warum sollten deren Steuerzahler eigentlich ein Kreuzfahrtschiff absichern, dass rein zum Vergnügen einiger weniger Personen unterwegs ist, und keinen Umweg fahren will?
Ich frage mich seit längerem, ob du diese Einstellung auch vertreten würdest, wenn eine andere Reederei durch dieses Gebiet fahren würde. Bei Terroristen, die sich nicht an bereits getroffene Absprachen halten, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, wie das Risiko akzeptabel sein kann.
Ja würde ich, wobei meine Gründe dafür nicht hier ins Forum gehören.
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