Genau auf den Punkt..
Hier geht es nicht mehr um „die Sicherheit geht immer vor“, hier geht es ausschließlich um Kosten, egal welche Reederei gerade die Passage fahren oder besser wagen will… ![]()
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Genau auf den Punkt..
Hier geht es nicht mehr um „die Sicherheit geht immer vor“, hier geht es ausschließlich um Kosten, egal welche Reederei gerade die Passage fahren oder besser wagen will… ![]()
Das ist auch seine eigene Entscheidung und das Risiko, dass etwas passieren kann ist er bewusst eingegangen. Aber von einem Urlaubsschiff wegen der Entscheidung eines Unternehmens durch ein Kriegsgebiet fahren zu müssen, ist schon etwas anderes.
Höhere Gewalt.
Was wäre denn,wenn Phoenix entschieden hätte, entweder ohne Passagiere durch zu fahren oder ohne Passagiere um Afrika zu fahren ? Dann hätten sie auch fliegen müssen. Und zwar wegen Ereignissen,die ganz klar höhere Gewalt sind.
Phoenix hat Alternativen angeboten. Wenn der Gast diese nicht in Anspruch nehmen möchte oder kann, dann kann man dafür nicht die Reederei verantwortlich machen.
Höhere Gewalt.
Was wäre denn,wenn Phoenix entschieden hätte, entweder ohne Passagiere durch zu fahren oder ohne Passagiere um Afrika zu fahren ? Dann hätten sie auch fliegen müssen. Und zwar wegen Ereignissen,die ganz klar höhere Gewalt sind.
Phoenix hat Alternativen angeboten. Wenn der Gast diese nicht in Anspruch nehmen möchte oder kann, dann kann man dafür nicht die Reederei verantwortlich machen.
Aber Phoenix hätte zur Sicherheit aller Menschen auf dem Schiff (Crew wie Passagiere)
den Weg um Afrika herum fahren können. Den Weg gibt es ! Ihre Entscheidung ist es mit Leuten durch ein Gefahrengebiet zu fahren!
Was ist da höhere Gewalt? in dem Fall hätte man eine andere Möglichkeit. Man kannte das Risiko schon lange genug. Es begann bereits im Oktober. Wir sind im November mit Aida die Transmauritius gefahren. Alle Reedereien hatten schon das Anlaufen von Aquaba abgesagt. Aida beharrte bis am Vorabend um halb neun darauf, dass sie Aquaba anlaufen, obwohl in 3 km Entfernung Luftlinie am Mittag in Eilat eine Schule beschossen wurde. Glaube mir, wenn das Management selbst in der Situation wären würden die möglicherweise anders entscheiden. Die Entscheidungsträger von Phoenix hätten meinen höchsten Respekt, wenn sie sich selbst in den Flieger setzen würden und die Schiffsreise bei der militärisch begleiteten Durchfahrt mitmachen würden.
Dennoch ist dies für mich eindeutig eine Kostenersparnismassnahme oder vielleicht wollen sie durch diese Aktion unbedingt Medienaufmerksamkeit erreichen.
Glaube mir auch du würdest eventuell anders
handeln, wenn du selbst in dieser Situation wärest, denn jeder hat nur ein Leben.
Es war bei unserer Durchfahrt nicht schön
Ungefähr nach jedem Kilometer die Militärposten im Suezkanal zu sehen und den Soldaten dabei zuzusehen wie sie mit Maschinengewehr winkend auf ihren Posten standen. Das Schiff war im Bereich des Golf von Aden vorne auf Deck 5 abgesperrt und die ganze Zeit Sicherheitskräfte dort, die die Situation beobachtet haben. Man wusste nichts genaues und dachte es ginge um die Gefahren durch Piratenüberfälle. Das war jetzt
gegen die heutige Kenntnis, dass die Piraten
auch Drohnen…..einsetzen noch gar nichts, da diese Gefahren damals noch nicht benannt waren. Es ging ja erst danach richtig los. Und
ein Unternehmen wie Phoenix wusste das schon lange genug und hätte monatelang eine Komplette Umroutung auch logistisch planen können!
Genau auf den Punkt..
Hier geht es nicht mehr um „die Sicherheit geht immer vor“, hier geht es ausschließlich um Kosten, egal welche Reederei gerade die Passage fahren oder besser wagen will…
Jup, auch wenn es keiner wahrhaben will!
Die Entscheidungsträger von Phoenix hätten meinen höchsten Respekt, wenn sie sich selbst in den Flieger setzen würden und die Schiffsreise bei der militärisch begleiteten Durchfahrt mitmachen würden.
Und Du weißt, dass sie das nicht machen?
Sorry, aber etliche Schreiber halten sich wirklich für so viel schlauer, als alle Verantwortlichen der Reedereien.
Glaubt Ihr echt, dass alle Entscheidungsträger blöd, dumm und unverantwortlich sind? Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Es gibt dazwischen eine ganze Menge, von dem wir keinen blassen Schimmer haben.
Helmut Schmidt, die Älteren werden sich erinnern, sagte mal, er werde nicht mit Terroristen verhandeln. Und auch das finde ich sehr verständlich. Genauso, wie zu sagen, wir können nicht die Sicherheit der Passagiere riskieren und routen deswegen um. Es ist ein Dilemma, das nicht so einfach aufzulösen ist.
Aber bitte, tut doch nicht so, als wüsstet Ihr alle Hintergründe und es gäbe einfache Lösungen. Offensichtlich ist ja nicht mal hier eine friedliche Diskussion möglich.
Sorry, aber etliche Schreiber halten sich wirklich für so viel schlauer, als alle Verantwortlichen der Reedereien.
Glaubt Ihr echt, dass alle Entscheidungsträger blöd, dumm und unverantwortlich sind? Die Welt ist nicht schwarz-weiß.
Nö, halten sie sich nicht, sehen es halt realistisch, ohne schwarz-weiß
! Aktuelle Nachrichten geben ihnen auch noch Recht
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Aber Phoenix hätte zur Sicherheit aller Menschen auf dem Schiff (Crew wie Passagiere)
den Weg um Afrika herum fahren können. Den Weg gibt es ! Ihre Entscheidung ist es mit Leuten durch ein Gefahrengebiet zu fahren!
Dann hätten sich wieder Leute beschwert, die so viel zeit einfach nicht haben,um dort auf dem Schiff zu bleiben.
Phoenix hat für jeden Passagier eine Variante für die,die auf Sicherheit setzen und eine Variante für die,die das nicht so eng sehen, angeboten. Wenn es Gäste gibt, denen keine von beiden Varianten gefällt,dann ist das so. Aber daraus kann man Phoenix keinen Strick drehen.
Zitat von SonnenscheinkindGlaube mir auch du würdest eventuell anders
handeln, wenn du selbst in dieser Situation wärest, denn jeder hat nur ein Leben.
Falls du es in diesem Thread überlesen haben solltest, ich hatte hier bereits geschrieben, das ich als Reederei hätte anders entschieden als Phoenix.
Es geht mir einzig und alleine darum,das man Phoenix hier an den Pranger stellt,weil sie das Leben der Passagiere gefährden. Und das tun sie nicht. Es gab eine Alternative die angeboten wurde.
Es geht mir einzig und alleine darum,das man Phoenix hier an den Pranger stellt,weil sie das Leben der Passagiere gefährden. Und das tun sie nicht. Es gab eine Alternative die angeboten wurde.
Doch, das tun sie, denn das Schiff kann nicht ohne Besatzung die Passage fahren.
Es wird also von einigen Crew-Mitgliedern durchaus erwartet an Bord zu bleiben.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass gerade die asiatischen Crewmitglieder aus Angst vor Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen. Zugeben würden sie das natürlich nicht.
Nachtrag: Ja, die Angebote von Phoenix sind schon ganz gut, aber eben nicht für Alle.
Doch, das tun sie, denn das Schiff kann nicht ohne Besatzung die Passage fahren.
Es wird also von einigen Crew-Mitgliedern durchaus erwartet an Bord zu bleiben.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass gerade die asiatischen Crewmitglieder aus Angst vor Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen. Zugeben würden sie das natürlich nicht.
Ich finde solche Behauptungen ohne irgendwelche Beweise immer sehr vermessen. Aussagen hier, die vom Bord kamen, sagten, dass auch die Besatzung gefragt wurde und dass sie ohne Angst vor Repressalien Nein sagen konnten. Soll auch so auf der MS Hamburg gewesen sein. Und ehrlich gesagt, glaube ich diesen Aussagen mehr als all den anderen hier, die das Gegenteil nur auf Vermutungen behaupten.
Doch, das tun sie, denn das Schiff kann nicht ohne Besatzung die Passage fahren.
Es wird also von einigen Crew-Mitgliedern durchaus erwartet an Bord zu bleiben.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass gerade die asiatischen Crewmitglieder aus Angst vor Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen. Zugeben würden sie das natürlich nicht.
Es geht aber doch nicht darum, dass Du Dir vorstellen kannst!
Das ist allerdings ein schönes Beispiel für das, was ich oben bereits geschrieben habe.
Dann hätten sich wieder Leute beschwert, die so viel zeit einfach nicht haben,um dort auf dem Schiff zu bleiben.
Phoenix hat für jeden Passagier eine Variante für die,die auf Sicherheit setzen und eine Variante für die,die das nicht so eng sehen, angeboten. Wenn es Gäste gibt, denen keine von beiden Varianten gefällt,dann ist das so. Aber daraus kann man Phoenix keinen Strick drehen.
Falls du es in diesem Thread überlesen haben solltest, ich hatte hier bereits geschrieben, das ich als Reederei hätte anders entschieden als Phoenix.
Es geht mir einzig und alleine darum,das man Phoenix hier an den Pranger stellt,weil sie das Leben der Passagiere gefährden. Und das tun sie nicht. Es gab eine Alternative die angeboten wurde.
Solange die Alternative nicht von allen Gästen
In Anspruch genommen werden kann, weil sie vielleicht nicht fliegen können oder dürfen, finde ich diese Angebote nicht im Sinne der Gäste. Und dadurch bringen sie sie in Gefahr, da ihnen keine andere Wahl bleibt als mitzufahren. Es ist nun mal gefährlich durch ein Krisenhaftes Gebiet zu fahren. Wenn sie niemanden in Gefahr bringen, wozu brauchen sie dann Begleitschutz oder bieten Alternativen an?
Was sind deiner Meinung nach denn die Gründe warum dieses Unternehmen durch den Suezkanal fährt? Damit sich keiner beschwert?
Sorry das ich überlesen habe, dass Du persönlich anders entschieden hättest, aber
dass du denkst sie bringen niemanden in Gefahr passt dazu nicht so recht.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass gerade die asiatischen Crewmitglieder aus Angst vor Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass vor allem viele europäische Crewmitglieder aus Angst vot Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen.
Analysiert aus dem Theatrium
Ich kann mir gut vorstellen, dass vor allem viele europäische Crewmitglieder aus Angst vot Jobverlust an Bord bleiben werden, um nicht negativ aufzufallen.
Analysiert aus dem Theatrium
Bist Du an Bord der Artania?
Fraglich ist ja auch die Schiffe eigentlich im nächsten Winter wieder zurückkehren oder ob man die fahrtgebiete komplett neu streckt und die Schiffe lieber gleich in Europa lässt so wie es beispielsweise MSC mit den Kanaren Kreuzfahrten macht
Ja es gibt ein Risiko. Im Gegensatz zu manch einem Foristen wurde das von der Reederei entsprechend anders hoch bewertet. Es fahren täglich 100e Schiffe durch das Gebiet, man glaubt es kaum, mit Menschen an Bord. Die Empörung darüber hält sich hier im Forum in Grenzen? Ich persönlich halte diese Entscheidung von Phoenix "so aus dem Bauch" auch nicht für richtig, versuche allerdings nicht hier jetzt allerlei Gründe zu erfinden, die mein Gefühl/Standpunkt untermauern, kann ich nicht, da ich - ich behaupte einfach mal wie alle hier - unzureichende Informationen darüber habe um das Risiko zu bewerten. Unbelegte oder nicht vorhandene Szenarien die alles dramatisieren, wie "Seeminen", Zwang auf Crew, Repressarien, Militäreinsatz nur für Handelsschiffe, usw. sind nicht besonders hilfreich. Menschen sind irrational, wenn es um die Einschätzung von Risiken geht. Sicherheit bedeutet alles, Ungewissheit ist negativ besetzt. Vermutlich wird diese beschissene Situation im Roten Meer uns noch lange begleiten, man wird also mit dem Risiko leben müssen.
Ja es gibt ein Risiko. Im Gegensatz zu manch einem Foristen wurde das von der Reederei entsprechend anders hoch bewertet. Es fahren täglich 100e Schiffe durch das Gebiet, man glaubt es kaum, mit Menschen an Bord. Die Empörung darüber hält sich hier im Forum in Grenzen? Ich persönlich halte diese Entscheidung von Phoenix "so aus dem Bauch" auch nicht für richtig, versuche allerdings nicht hier jetzt allerlei Gründe zu erfinden, die mein Gefühl/Standpunkt untermauern, kann ich nicht, da ich - ich behaupte einfach mal wie alle hier - unzureichende Informationen darüber habe um das Risiko zu bewerten. Unbelegte oder nicht vorhandene Szenarien die alles dramatisieren, wie "Seeminen", Zwang auf Crew, Repressarien, Militäreinsatz nur für Handelsschiffe, usw. sind nicht besonders hilfreich. Menschen sind irrational, wenn es um die Einschätzung von Risiken geht. Sicherheit bedeutet alles, Ungewissheit ist negativ besetzt. Vermutlich wird diese beschissene Situation im Roten Meer uns noch lange begleiten, man wird also mit dem Risiko leben müssen.
Ich halte Deine Einwände für durchaus berechtigt, aber die Schiffe, die dort gerade langfahren, sind größtenteils Frachter, Handelsschiffe mit minimalster Besatzungsstärke. Das ist bei einer Risikoabwägung auch ein wichtiger Punkt. Je mehr Crew an Bord bleibt - aus welchen Gründen auch immer - und je mehr Passagiere bleiben (bleiben müssen, wollen, was auch immer), desto mehr Menschenleben sind halt gefährdet.
Ich halte Deine Einwände für durchaus berechtigt, aber die Schiffe, die dort gerade langfahren, sind größtenteils Frachter, Handelsschiffe mit minimalster Besatzungsstärke. Das ist bei einer Risikoabwägung auch ein wichtiger Punkt. Je mehr Crew an Bord bleibt - aus welchen Gründen auch immer - und je mehr Passagiere bleiben (bleiben müssen, wollen, was auch immer), desto mehr Menschenleben sind halt gefährdet.
Und um so attraktiver wird das Ziel für Terroristen.
Und um so attraktiver wird das Ziel für Terroristen.
Ich würde gerne lachen, wenn Dein auf den Punkt gebrachter Kommentar, nicht so traurig wäre ...
Eigenverantwortung eben. Ohje.
Eigenverantwortung?
Wo kommen wir denn dahin?
Dieses Wort existiert hier im Forum nicht.
Auch wenn jeder Passagier ohne Nachteile frei entscheiden kann, es ist grundsätzlich immer die Reederei schuld.
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