Manche Tage fangen so an, dass man am liebsten direkt wieder unter die Bettdecke kriechen möchte. Unser Plan für Maui klang eigentlich perfekt – die Realität sah eher nach einer Folge von „Pech und Schwefel auf Hawaii“ aus.
Unser gebuchtes Auto? Existierte wohl nur in unserer Fantasie. Am Schalter der Vermietung bekamen wir jedenfalls keines weil driver automatisch von Kreditkarte eingefügt wurde der aber nicht der Fahrer war. Stattdessen gab es zwei Taxifahrten insgesamt 8 km für insgesamt 50 $, bei denen wir lernten, dass Taxi-Fahren auf Maui ein exklusives Hobby ist.
Dann zum Heli-Flug. Wir hatten alles angegeben: Gewicht (ja, jedes Gramm wurde ehrlich gebeichtet!), Passnummern, Kreditkarte. Vor Ort dann die Nachricht: „Sorry, keine verbindliche Buchung über einen dritt Anbieter. Heute geht nichts mehr.“
Wenn nichts mehr geht, hilft nur noch Hartnäckigkeit und der Google Übersetzer. Nach 90 Minuten „charmantem Belagern“ am Schalter geschah das Wunder: Das „Okay“ für 12:00 Uhr!
Das Blatt wendet sich (wortwörtlich)
Was soll ich sagen? Die 50 Minuten in der Luft waren so grandios, dass sogar der Frust über den fehlenden Mietwagen einfach weggepustet wurde. Maui von oben ist definitiv besser als Maui vom Taxirücksitz aus! 🚁✨Nach dem Adrenalin wollten wir eigentlich schick essen. Aber Maui hatte andere Pläne: Warteschlangen vor den Restaurants, die länger waren als unser Flug.
Unsere Lösung: Wer braucht schon Silberbesteck, wenn man Sand zwischen den Zehen und ein Picknick am Strand haben kann? Wir haben den Supermarkt geplündert und den Tag genau so beendet, wie er war: Ungeplant, ein bisschen chaotisch, aber am Ende mit der besten Aussicht der Welt.