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Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

  • Philippe seereisen.de
  • 6. Mai 2024 um 15:46
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Termin

Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025

Montag, 10. November 2025, 00:00 – Montag, 24. November 2025, 00:00

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Anmeldeschluss: 24. November 2025 um 00:00
  • britta.t79
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    • 6. November 2025 um 20:01
    • #21
    Zitat von SvenErikKl

    Der Vorbericht kann endlich weitergehen, ab Montag startet dann der Reisebericht :serledigt:.

    Eine wirklich spannende Woche liegt hinter uns, aber von vorne und ganz wichtig: Hurrikan Melissa hat in Jamaika und vor allem im Westen Jamaikas üble Schäden hinterlassen. Ich wünsche den Jamaikanern viel Kraft in dieser Zeit und dass das Land noch gefestigter zurück kommt aus der Katastrophe.

    Wir werden mit den Schäden zumindest nicht konfrontiert: 4 Tage vor Abflug kam heute Mittag die offizielle Bestätigung, dass die Mein Schiff 1 Jamaika nicht anlaufen wird. Für uns bedeutet das, dass wir in La Romana dazu steigen.

    In dem Punkt hätte es und wirklich schlechter treffen können. Statt Stau, Polizeieskorte :pirat: und 1 1/2 Stunden Fahrtzeit für 7 km warten nun (nur) noch ein paar Minuten Transferzeit zum Schiff auf uns.

    Schade ist es um Cozumel :abschied: Scheinbar hat die Mein Schiff keinen Turbo und der Weg von La Romana nach Cozumel wäre in einem Seetag nicht zu schaffen. Wir hängen also noch einen Seetag dran. Nach all dem beruflichen Stress der letzten Woche genau das richtige. Die gebuchte Massage habe ich direkt auf den 12.11. vorgeschoben :sverschoben:

    Fast noch erschreckender als den Hurrikan selbst fand ich die Reaktionen in einigen sozialen Netzwerken und/oder -Gruppen. Die Horrorszenarien reichten bis zur Absage. Sehr, sehr viele Paxe waren mit der Kommunikation von TUI Cruises gar nicht zufrieden. :nein1: Einerseits kann ich es verstehen, gerade bei denjenigen, die kein Anreisepaket gebucht hatten und quasi schon jetzt auf dem individuell gebuchten Flug nach Jamaika wären. Andererseits ist es doch ein ganz normales Vorgehen:
    Erst dann, wenn Plan B zu 100 Prozent feststeht und gezogen wird, wird dieser auch veröffentlicht und dann auch nicht an einen einzelnen Passagier, sondern im engen Zeitfenster an alle Beteiligten. Es ist doch nicht so - und ich hatte den Eindruck, dass dies manche glaubten - dass TUI Cruises nur das Schiff umlenken muss. Nein, da hängen auch Fluggesellschaften, Flughäfen, Hafenämter, usw. dran. :antwort:

    Genug erzählt. Wir starten nun den Modus "100 % Vorfreunde", der Schuh-Koffer ist gepackt, jetzt folgt der Rest. Bis nächste Woche und dann mit den ersten Geschichten von Bord der Mein Schiff 1. :abfahrt:

    Alles anzeigen

    Super! Genau so sehen wir das auch. Wir sind schon ab morgen an Bord und freuen uns auf die neu hinzu gekommenen Häfen.

    Und auch wenn es Schade ist, nicht nach Cozumel zu kommen, ist es so am Besten.

    Auch wir haben unsere Massagen auf den neuen Seetag umgebucht.

  • Anzeige
    • RE: Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    Schau mal hier:

    gerade neue Mein Schiff Angebote gefunden

  • cruisejoy
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    • 6. November 2025 um 20:42
    • #22

    Eine wunderschöne schöne Reise mit der MS1! Genießt die Zeit.

    Ich freue mich sehr auf Deinen Bericht.

    12x Mein Schiff, 7x AIDA, 2x MSC, 1x NCL, 1x Costa

    Next Cruises:
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    Ärmelkanal & Biskaya
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  • Leverick_Bay
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    • 7. November 2025 um 11:53
    • #23
    Zitat von Leverick_Bay

    Der Flug von Condor nach Montego Bay morgen, den 5. November, wurde gestrichen. Mal sehen ob der Flug am 8. November durchgeführt wird.

    Der Condor-Flug morgen nach Montego Bay wurde auch gestrichen. Das Routing der kommenden Reise der Mein Schiff 1 wurde hier ja bereits besprochen, mit dem Ausfall von Ocho Rios, Montego Bay und auch Cozumel aufgrund der größeren Distanz ab La Romana.

    Auf Reddit gibt es auch noch einen Überblick über den Status bei Hotels und bei Attraktionen in Ocho Rios und Montego Bay. Ich halte es für realistisch, dass in dieser Saison noch Anläufe in Jamaika erfolgen. Wir werden es sehen.

    2009 AIDAluna Ostsee

    2010 AIDAcara Transasien: Bangkok bis Cochin

    2010 AIDAcara Kanarische Inseln ab Mallorca

    2012 AIDAbella Westliches Mittelmeer

    2013 AIDAblu Westliches Mittelmeer

    2015 AIDAbella Transkaribik: Jamaica bis Mallorca

    2017 AIDAstella Orient

    2018 AIDAblu Adria ab Venedig

    2019 AIDAnova Kanaren

    2021 AIDAblu Griechenland ab Korfu

    2021 AIDAluna Karibik & Mittelamerika Kleine Antillen 2

    2023 Mein Schiff 5 Hongkong bis Singapur

    Einmal editiert, zuletzt von Leverick_Bay (7. November 2025 um 11:59)

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    SvenErikKl
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    • 11. November 2025 um 03:41
    • #24

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 1, 10.11.2025, Anreise und Montego Bay

    So war die Überschrift geplant, dann kam alles ganz anders. Aber von vorne...

    Letztes Jahr zu unserer Karibik Reise mit AIDAperla fing ich an, am Ende des Tages alles aufzuschreiben. Es sind einfach so viele Erlebnisse, die ich gerne für die Ewigkeit festhalten und an die ich mich auch in Jahren noch erinnern möchte. Es tat mir gut und deswegen lass ich auch dieses Mal meinen Gedanken freien Lauf. Damit andere vielleicht noch für ihre Reiseplanung davon profitieren können, berichte ich hier von unseren Tagen auf der Mein Schiff 1.

    Eigentlich sollten wir jetzt am Ende eines anstrengenden Tages auf dem Weg von Montego Bay nach Cozumel sein. Hurrikan Melissa sorgte aber in der Disposition von TUI Cruises für Mehrarbeit und fünf Tage vorm Abflug wurde uns Plan B mitgeteilt: "Gleicher Abflug, aber ersatzweise nach La Romana, bis Cozumel ist es dadurch zu weit, also beginnen wir mit zwei Seetagen."

    Ich hatte mir eigentlich speziell für die Anreise einen neuen Zipper gekauft in Grün-Gelb, quasi als Anlehnung an die Jamaikaner. Die Idee war hinfällig, die Jacke trug ich heute trotzdem.

    Wir machten uns heute also um 9 Uhr auf den Weg... 9 Uhr!! Im Gegensatz zu unseren Zeiten der vergangenen Jahre war auch das schon reinste Entspannung, da wurde zu Hause heute sogar noch gebügelt. Die Fahrt von Mainz nach Frankfurt ist gar nicht erwähnenswert und da wir unser Gepäck schon am Abend zuvor hatten durch den neuen Abholservice Airportr abholen lassen, brauchten wir nur 25 Minuten vom Ausstieg aus der S-Bahn bis zum erfolgreich durchlaufenen Security Check.

    Auch der Flug war komplett tiefenentspannt. Wir schenkten uns zum ersten - und vermutlich einzigen - Mal ein Upgrade auf Premium Economy und für das Gesamtpaket von Discover hat sich jeder Euro Aufpreis gelohnt. 2 x 23 kg Gepäck pro Person, priority Boarding, breitere Sitze, mehr Sitzabstand, Essen auf Porzellan und "richtiges" Besteck, dazu noch die Auswahl aus alkoholischen und antialkoholischen Getränken. Im wahrsten Sinne gingen die zehn Stunden rum wie im Flug.

    So schade wie es um die ausgefallene Anreise nach Montego Bay war, so schöner war es, in La Romana zu landen. Wir haben die Zeit gestoppt. 28 Minuten (weniger als eine halbe Stunde) nach Landung waren wir in unserem schwimmenden Zuhause für die nächsten 14 Nächte.

    Wir steuerten dort direkt die Sicherheitseinweisung an, Musterstation D im "Schön Gesund). TC ist da ja ein bißchen realistischer als die Konkurrenz aus Rostock. Bei TUI Cruises muss man nämlich im Notfall nicht erst durchs Labyrinth zur Kabine, dort die Weste anziehen und dann (alles ohne Fahrstuhl) in Panik zu den Rettungsbooten, man steuert einfach direkt die Musterstation an.

    Es ist jetzt 22:30, wir sind bald 24 Stunden auf den Beinen und genießen nun die letzten Stunden des Tages auf unserem Balkon auf Deck 7. Ich sauge wieder alles auf: das sanfte Schaukeln des Kahns, das Meeresrauschen und die dunkle See, die immer wieder durch weiße Gischt aufgehellt wird.

    In der Zwischenzeit haben wir uns die ersten Bars genauer angeschaut, haben als AIDA Fahrer den Kulturschock im Ankelmanns erlebt und bereits viele, interessante und freundliche Menschen kennengelernt. Menschen, mit denen wir in den nächsten zwei Wochen sicher unvergessliche Momente erleben werden, von denen wir noch lange erzählen. Dazu aber dann noch mehr, jetzt geht's erst richtig los: "Große Freiheit", wir kommen.

    P. S.: Nachdem wir unser erstes Sailaway im vergangenen Jahr verpassten, weil sich das Ablegen in Barbados bis in die Nacht hinein verzögerte, legten wir heute plötzlich 60 Minuten eher ab. Nur mit einem Sprint die Treppen rauf auf Deck 12 konnten wir den größten Teil noch miterleben.

    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
    Reisebericht "Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1, 10.11.-24.11.2025": Hier

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    • 11. November 2025 um 06:58
    • #25

    Guten Morgen ich hoffe es geht allen gut ? Die Zeitung mit dem 4 Buchstaben schreibt was von Untergang eines Katamaran gestern von MS 1 Gästen ? Alles in allem rund 50 Betroffene denen es aber gut geht lt Zeitung ? Das Ausflugsboot ist gesunken alle zum Glück mit Schwimmweste

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    • 11. November 2025 um 10:17
    • #26

    Das schreibt sie grundsätzlich richtig. Ich möchte dazu aber nicht viel schreiben, weil es vor unserer Ankunft passierte und uns auch alles nur zugetragen wurde.

    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
    Reisebericht "Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1, 10.11.-24.11.2025": Hier

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    • 12. November 2025 um 05:03
    • #27

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 2, 11.11.2025, Fastnachtsseetag

    Ich erinnere mich noch gut an meinen allerersten Seetag vor rund einem Jahr. Vorgestellt hatte ich ihn mir gemütlich und total relaxed mit meinem Cocktail und einem Buch auf der Liege irgendwo auf dem Sonnendeck; die Realität sah dann aber zwei Workshops, Massage und die Suche nach dem besten Platz zum Liegen an Deck vor.
    Diesmal nicht, versprach ich mir: es ist alles verteilt und geplant sind zumindest nur ein Kennenlernen der Mitreisenden aus einem Kreuzfahrtforum und der Gin-Workshop am Abend. Außerdem ist der 11.11. und als echter Meenzer Fastnachter ist man gespannt, ob wenigstens irgendwo ein "HELAU" zu hören ist, das passende T-Shirt hatte ich mir extra bestellt und heute angezogen.

    Auf Grund der geänderten Route (es braucht einen zweiten Seetag, um direkt von La Romana nach Costa Maya zu kommen) wurde der Gin Workshop schon mal auf Seetag 2 verschoben. Es standen also "nur" das ein oder andere Treffen auf dem geplanten Programm. Ich bin ja irgendwie auch überall unterwegs: Gruppen in den sozialen Medien, WA-Gruppe, Kreuzfahrtforen... Und einfach überall lernt man im Vorfeld liebe Mitreisende kennen, mit denen man schon vorher die Freude auf die Fahrt teilt oder gemeinsam Ausflüge plant.

    Natürlich macht sich der Jetlag bemerkbar. Es war noch dunkel, als es mich um 04:38 Uhr aus dem Bett auf den Balkon trieb. Was gibt es Schöneres, als am ersten Morgen mit Blick auf das offene Meer die Sonne aufgehen zu sehen? Ja, wir haben Urlaub. Ja, wir dürfen uns entspannen und ja, ab jetzt genießen wir jede Minute.

    Zum Frühstück gaben wir dem Ankelmannsplatz noch eine Chance und siehe da: Am Tisch mit einer Mütze Schlaf sieht doch auch die Welt des Buffetrestaurants ganz anders aus.

    HELAU, Alaaf und Ahoi hieß es um Punkt 11:11 Uhr auf dem Pooldeck. Piraten und Clowns enterten die Bühne und brachten einen Hauch vom Jeckliner auf die MS 1... Haben wir aber verpasst, wir eröffneten die Kampagne an der Außenalster mit einer fröhlichen und lustigen Gruppe, die sich im Vorfeld bereits in einem großen Kreuzfahrt Forum kennenlernte. Böse, wie wir sind (am Ende macht es doch eh fast jeder) haben wir die Handtücher auf den Liegen gelassen in der Gewissheit, sie ohnehin nach einem kurzen Drink wiederzusehen. Aus einem Drink wurde ein Zweiter, aus dem Zweiten ein Dritter.... Es war wirklich schön und unterhaltsam und wir freuen uns auf schöne Momente mit genauso gut gelaunten Urlaubern.

    Bei zwei, drei Drinks fällt mir ein weiterer Unterschied zur Reise auf der AIDAperla ein: hier, mit Premium AI werden direkt nach Öffnung der Bars Longdrinks und Cocktails bestellt. Bei der Konkurrenz hab ich das so nicht Erinnerung. Für uns perfekt, denn so konnten wir ganz ohne schlechtes Gewissen den traditionellen Seetag-Kreislauf Sekt ordern.

    Wir sind hier mit einer Reederei unterwegs, bei der man wirklich rund um die Uhr essen kann und Mittags schlich sich auch ein kleiner Hunger ein. Wir mussten aber direkt zum nächsten Treffen. Wir buchten im Vorfeld zusammen mit zwei anderen, uns eigentlich unbekannten Paaren einen Privatausflug von Belize City nach Caye Caulker. Vorher wollten wir uns wenigstens kennenlernen. Auch das war wieder eine richtig tolle Runde, so dass wir uns jetzt noch mehr auf unser Schnorchelabenteuer am Freitag freuen.

    Das letzte geplante Treffen (der WhatsApp Gruppe) haben wir verpasst... bzw. verschlafen. Wir hatten so schön gepolsterte Liegen gefunden, dass uns Sonne, Wind und das Rauschen der Wellen in den Schlaf gewogen haben.


    Wach waren wir aber pünktlich zum Essen. Ankelsmann kannten wir ja nun schon, also war das der Abend unseres ersten Mals im Atlantik Klassik. Gut, war halt anders als gedacht. Unser Kellner hat um 11:11 Uhr vielleicht zu viel gefeiert. Der Zwischengang war wirklich dazwischen, zwischen Hauptspeise und Dessert, also leicht vertauscht. Anders als vorher überall gelesen, kamen die Gänge auch Schlag auf Schlag, nach etwas mehr als 30 Minuten stand das Dessert vor uns.
    Wieder war es aber sehr lecker und vor allem sah alles wirklich fantastisch aus, so darf es geschmacklich gerne weiter gehen.

    Den Abend verbrachten wir im Theater und in der Abtanzbar, zur Welcome Show und ganz klar zur Karnevalsparty mit kölsche Lieder und Party pur. Soll noch mal einer sagen, Mein Schiff kann kein Entertainment...
    Während der Welcome Show stellte Kapitän George Dimou seine leitenden Offiziere vor ein bißchen war das wie ein griechisches Klassentreffen. Als unser Kreuzfahrtdirektor Martin dann noch seine Zeit im Kinderchor ansprach und plötzlich Nessun Dorma auf der Bühne schmetterte, war eins klar: das wird eine ganz, ganz große Reise!

    Wir feiern jetzt noch ein wenig, schließlich dürfen wir die Uhren zurück stellen, TC schenkt uns eine Stunde. Bis morgen, Seetag 2.



    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
    Reisebericht "Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1, 10.11.-24.11.2025": Hier

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  • Muddiaida2008
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    • 12. November 2025 um 08:11
    • #28

    Top - auf die nächsten Berichte freu ich mich schon 👏🏻👍


    eb76a7bf750337f06bc2ea606773cb7084d96ea2

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  • Laura_Hold
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    • 12. November 2025 um 08:26
    • #29

    Vielen Dank für die lebendigen Berichte, ich fahre sehr gerne virtuell mit!

    Es grüßt die reiselustige Laura

  • Apfelfrau
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    • 12. November 2025 um 12:00
    • #30

    SvenErikKl

    Jetzt hätte ichs fast verpasst hier.
    Hab mal alles nachgelesen jetzt und wünsche euch - wenn auch verspätet - eine schöne, entspannte Reise!
    Natürlich auch den anderen Mitreisenden :zwinker:.

    Danke schonmal für deine tollen Berichte und Bilder.
    Auf deine Eindrücke von Caye Culker bin ich schon gespannt - ich war da auf meiner ersten Karibik-Cruise (mit AIDA) und fand es herrlich.

    Grüße von Land - die Apfelfrau

    next cruises:

    05/2026 - AIDAsol: GB & Norwegen (9 Tage)
    11/2026 - AIDAbella: Karibik & Mittelamerika (14 Tage)

  • cruisejoy
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    • 12. November 2025 um 13:14
    • #31

    SvenErikKl Das klingt ja nach einem gelungenen Start Eurer tollen Reise!

    Schön, dass es Euch bislang auf der MS1 so gut gefällt!

    Viel Spaß weiterhin!

    12x Mein Schiff, 7x AIDA, 2x MSC, 1x NCL, 1x Costa

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    SvenErikKl
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    • 13. November 2025 um 05:06
    • #32

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 3, 12.11.2025, Seetag

    Wir haben ihn nicht gewollt, den zweiten Seetag am Stück. Eigentlich hätten wir diesen Tag neben der großen Star of the Sea von Royal Caribbean in Cozumel, Mexiko gelegen.
    Gewartet hätte dort ein Buggy, mit dem wir in Eigenregie die Insel und vor allem den Eco Punta Sur Beach Park erkunden wollten.
    Das war der Plan vor Hurrikan Melissa und der Änderung unseres Starthafens.

    Zur Erholung ist so ein zweiter Seetag direkt am Anfang aber optimal. Gleich nach Routenänderung hatte ich die reservierte Massage von Mitte der Reise auf den heutigen Tag gelegt.
    Angefangen haben wir aber mit einem ausgiebigen Frühstück im Anckelmannsplatz, nachdem uns in der Nacht eine Stunde geschenkt wurde und die ganze Zeitumstellung mich schon wieder um halb 6 auf den Balkon verleitete.
    Im Anckelmanns ist es zwar morgens immer recht voll und wuselig, dafür öffnete das Buffet schon um 7 Uhr und nicht wie das Atlantik erst um 8. Ich rate übrigens jedem, der mal mit der Flotte fährt, das Omelette zu probieren. Omelette gehört für mich zum Urlaub, wie die Sonne zum Meer. Das Omelette hier im Anckelmannsplatz war aber mit Abstand das Beste, das ich bisher essen durfte.

    Im Gegensatz zum Vortag wartete dann aber zunächst ein richtig entspannter, zweiter Seetag. Wir fanden einen schönen gemütlichen Platz an der Lagune. Eigentlich ein windgeschützter, und damit recht warmer Bereich. Heute mit meist wolkenbedeckten Himmel aber richtig angenehm. Vielleicht kann mir jemand verraten, ob es stimmt, dass die Seetage immer entspannter werden, je mehr davon hintereinander liegen?
    Unterbrochen wurde die Ruhe nur um Punkt zehn Uhr, denn zu dieser Zeit - das wurde am Vortag bekannt gegeben - wurden die Tenderzeiten für Belize in der Rubrik der Landausflüge veröffentlicht. In Belize tendert man nicht mit den Booten des Schiffs, sondern mit einer ortsansässigen Organisation. Tenderzeiten können im Viertelstundentakt reserviert werden. Jede Zeit bzw. Gruppe hat einen Ländernamen. Trotz, dass wir zu zweit wirklich zeitnah die App und das Portal aufriefen, ergatterten wir "nur" den Tender um 9 Uhr und nicht die beiden davor liegenden Zeiten. Nicht schlimm, wir haben ja in Belize unser Privatbötchen und können mitreden, wann wir starten. Also Haken dran, weiter ging es mit Entspannung, Relaxen und Entschleunigen.

    Relaxen kann man auch bei der Reederei aus Hamburg perfekt im Spa & Meer. Nicht nur, dass im Gegensatz zu den Schiffen der Kussmundflotte die Sauna vollständig inkludiert ist; auch Mein Schiff zeichnet ein beinah erschlagendes Angebot an Wellness Anwendungen aus.
    So oft hab ich nicht die Möglichkeit, richtig zu entspannen; zuhause warten immer Beruf, Haushalt und Verpflichtungen. Also gönne ich mir mindestens einmal pro Reise eine Massage. Eine volle Stunde durfte ich mich verwöhnen und durchkneten lassen. Gibt aber auch was zu meckern: die Massage war wieder so gut, dass ich den Schluss nicht mehr mitbekam und wegdöste. Herrlich, wenn man sich so wohlfühlen kann. Heißt es deshalb Wohlfühlflotte?!

    Entspannt und gemütlich glitten wir weiter Richtung Abend, in gemütlicher Runde an der Außenalster mit zwei freundlichen und geselligen Berlinern, mit denen wir unseren Wiederholungsausflug zur Isla Saona machen dürfen. Darauf freuen wir uns schon jetzt und auch auf die ein oder andere Begegnung zuvor.
    Ich hatte dabei auch meine erste Begegnung mit dem Apfelstrudel auf der MS1: nicht warm und "Gott sei Dank" ohne eine einzige Rosine. Sieht aus wie ein frisch Gezapftes im Schnapsglas, schmeckt aber ausgezeichnet. Was genau drin ist? Likör 43, Apfelsaft und Sahne, wer denkt sich solch leckere Dinge aus?
    Lecker, und zwar richtig lecker war's heute auch im Atlantik (Mediterran). Nachdem gestern so ziemlich alles schief ging (bis zur Reihenfolge der Gänge), bekamen wir heute Spitzenküche serviert. Da wurden alle Sinne angesprochen: schmeckte, duftete und sah fantastisch aus. Schade für euch, dass Bilder nicht real werden können.

    Das Beste kommt zum Schluss. Wie habe ich mich auf den GIN Workshop gefreut?! Das ist bei uns schon so ein Generationen Ding. Schon meine absolut Mein Schiff begeisterte Mutti hat ihn gemacht und erzählt noch heute gerne davon.
    Um 21 Uhr fanden sich alle Teilnehmer in der Manufaktur zusammen, um den eigenen, ganz individuellen Gin zu kreieren.
    Mit viel Humor, Charme und vor allem ganz viel Wissen präsentierte uns unser Gin Lektor Hassan die Bestandteile und deren Kombinationen mit dem Ziel, auch Zuhause das eigene Mein Schiff Gefühl bei einem gemütlichen Glas Gin Tonic erneut zu erleben.
    Mein Rezept für DEN perfekten Gin auf Vodka Basis besteht aus den Pflichtzutaten Wacholderbeeren, Kardamom und Rosmarin mit der Kür bestehend aus Angelika Wurzeln, Piment, Rosa Beeren, Süßholz, einer Tonca Bohne, Cranberry und schwarzem Pfeffer. Kubanische Orange und Zitrone gibt der Mischung noch den letzten Pfiff.
    Nach der Arbeit kam das Vergnügen und natürlich durfte auch das Verkosten ausgewählter und prämierter Gin Sorten nicht fehlen. Fun fact: 3 x 3 = 3; bedeutet, dass man Dry Gin bestenfalls mit Dry Tonic trinkt, denn das verfälscht den Geschmack des guten Gins nicht.

    Ich wundere mich gerade, dass an diesem entspannten Seetag doch so viel passiert ist, dabei geht es morgen erst richtig los. Endlich festen Boden, endlich eine Destination, endlich Mexiko; mit Maya Tempeln, Strand, Meer und natürlich Tequila. Arriba, Arriba!




    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
    Reisebericht "Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1, 10.11.-24.11.2025": Hier

    05.09.2026 - 19.09.2026 | Adria und Mittelmeerinseln | AIDAblu

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    SvenErikKl
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    • 14. November 2025 um 03:53
    • #33

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 4, 12.11.2025, Costa Maya, Mexiko

    Endlich Boden unter den Füßen, die Reise kann jetzt so richtig Fahrt aufnehmen. Nach zwei Seetagen war es doch ungewohnt, dass wir uns vorsorglich einen Wecker stellen mussten. Das Anlegen war geplant für 8 Uhr, der Ausflug sollte 30 Minuten nach Freigabe des Ausstiegs starten.

    Gebucht hatten wir im Vorfeld über Get your Guide den Ausflug "Chacchoben Maya Ruinen & Mexikanisches Mittagessen am Strand (Kombi)" für knapp 131 Euro (10 Prozent Newsletter Rabatt inbegriffen).

    Natürlich werden die Öffnungszeiten der Restaurants an die Liegezeiten des Schiffs angepasst. So hatten wir heute wirklich die Möglichkeit, schon um 7 Uhr im Atlantik Klassik zu sitzen, uns für den Tag zu stärken und auf das Anlegen in Costa Maya zu warten. Mit uns sollten auch die weitaus größeren "Regal Princess", "Norwegian Escape" und "Harmony of the Seas" anlegen.

    Die sehen wir aber erst mal nicht oder nur wie in einem Horrorfilm verschwommen hinter einer Nebelwand. Während der zwei Seetage wartete hier in Mexiko scheinbar der Regen auf uns, der Wetterbericht ließ für den gesamten Tag nichts Gutes erahnen. Liquid Sunshine nennt das der Kreuzfahrer gerne.

    Pünktlich haben wir mit den Ersten das Schiff verlassen, dem vollkommen auf Amerikaner ausgerichteten Cruise Terminal noch wenig Beachtung geschenkt, um schnell zum Treffpunkt am Eingang zu eilen. Ich hatte Angst, als wenige Deutsche unter vielen Amerikanern im Bus zu den Chacchoben zu sitzen, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass so viele Mitreisende ebenfalls über Get your Guide buchten. Die Angst war definitiv unbegründet. Zunächst landeten wir in einem kleinen Ausflugsbus für circa 20 Personen, den wir allerdings bereits nach 200 Metern wieder verlassen sollten. Dieser Transfer führte uns nämlich nur zum Office von Toucan Tours.

    Toucan Tours scheint DER große Operator zu sein. Hier am Office trafen sich alle, egal ob über den Vermittler "Meine Landausflüge", Get your Guide oder andere Portale gebucht. Dank der Deutschen Pünktlichkeit waren wir Gäste der Mein Schiff nicht nur die Ersten, sondern komplett unter uns. Von außen betrachtet chaotisch, aber doch irgendwie gut organisiert wurden wir verteilt auf größere Reisebusse, die entweder direkt zu den Chacchoben oder zur Lagune der 7 Farben fuhren.

    Zu Beginn der knapp einstündigen Fahrt zur Maya Stätte mitten im Regenwald erzählte unser Guide Rafael viel über das Land, die Region und deren Flora und Fauna. Interessant ist die zum Beispiel die Übersetzung unseres heutigen Ziels: Chacchoben setzt sich zusammen aus den Begriffen für "Groß" und "Ort, an dem Mais angebaut wird". Wir führen also zu den Maya Ruinen im großen Maisfeld. Mais hatte ohnehin einen sehr hohen Stellenwert im Reich der Maya, so dass sogar menschliche Ähnlichkeit mit Maiskolben zum Schönheitsideal der damaligen Zeit gehörte. Die Mayas gingen dafür soweit, dass Köpfe von Neugeborenen brutal verformt wurden.

    Einmal an die Aussprache gewöhnt, waren die englischen Ausführungen recht gut zu verstehen. Wenn man aber Wert auf deutschsprachige Ausflüge legt, ist man mit unserer heutigen Tour nicht gut bedient.

    Angekommen bei den Tempeln und Ruinen hatten wir natürlich zunächst die übliche Möglichkeit, diverse Andenken und Souvenirs zu erwerben. Auch sanitäre Anlagen (am frühen Morgen sogar richtig sauber) konnten noch aufgesucht werden. Rafael empfahl es uns, im Dschungel hinter den Ruinen wird es nämlich schwer mit der Notdurft.

    Wir haben nicht genau auf die Uhr geschaut, aber ich schätze, dass wir etwas mehr als eine Stunde Zeit hatten, uns die kleinen und großen Ausgrabungen anzusehen. Man bekam sogar einen Eindruck davon, wie viel noch immer im Dickicht der Palmen und Pflanzen vergraben ist. Insgesamt war dieser erste Teil unseres Ausflugs informativ und interessant, wenn man sich ein bißchen für Kultur und Natur interessiert. Sollten wir irgendwann noch mal dort hin kommen, würde ich mich aber für eine individuelle Tour ohne Zeitdruck entscheiden.

    Der zweite Teil des Ausflugs hielt für uns zwei Getränke und einen Lunch im Beachlcub Maramao am Strand von Mahahual bereit. Wir verließen den großen Bus und waren danach nur noch zu zehnt auf den mittlerweile überfluteten Straßen von Mahahual unterwegs. Lasst euch bitte nicht von manch schlechter Bewertung abschrecken. Trotz immer wieder einsetzendem Regen und auch ohne Sonne hat uns der Ort, der Strand und vor allem die Promenade gut gefallen. Man darf einfach nicht zu viel erwarten, wir waren schließlich nicht in Saint-Tropez. Die inkludierten Getränke konnten wir uns frei aussuchen, Softdrinks, Bier oder Cocktails, da wurde uns die Wahl gelassen und von den typisch mexikanischen Snacks wie Tacos und Fajitas hätten wir sogar Nachschlag bekommen.

    Trotz des Wetters war der Ausflug also ein voller Erfolg und der Preis hat sich tatsächlich gelohnt.

    Zum Cruise Terminal lohnt es eigentlich nicht, viel zu schreiben. Costa Maya ist gezeichnet vom Amerikanischen Tourismus: Shops, Bars, Restaurants und das gar nicht mehr zeitgemäße Delfinschwimmen, ja sogar die Sanitäranlagen erinnern eher ans Phantasialand als an einen Hafen.

    Viel erwähnenswerter ist doch, dass ich es vor unserer Reservierung im Esszimmer (das Gourmetpaket Plus lässt grüßen) bis in den Fitnessbereich auf Deck 15 und in die Sauna auf Deck 12 geschafft habe; jetzt will ich auch mal gelobt werden. Während meiner Zeit auf dem Crosstrainer konnte ich gut die Menschen auf den Balkonen der Harmony beobachten. Also: wenn ich zuhause jeden Tag solche Schiffe hätte, würde ich öfter zum Sport gehen. Da braucht es keine Musik, ist auch so interessant genug.

    Wir sind ja Erstfahrer der Mein Schiff Flotte und auf Bildern wirkt der Diamant von außen immer wie ein Geschwür. Von innen - und das erlebten wir spätestens jetzt im Esszimmer - ist der Diamant aber eine Meisterleistung, ein Höhepunkt der Atmosphäre auf dem gesamten Schiff.

    Wir haben ja im Vorfeld das Gourmetpaket Plus gebucht und oft hab ich überlegt, ob sich das wirklich lohnt. Von wirklich vielen Seiten liest man, dass es sich nicht lohnt, man hätte ja schließlich alles auch im Atlantik. Aber nein: 30 jähriger Portwein, der Blick auf die Heckwellle, Nordseekrabben, Himmel un Äd, Geschnetzeltes vom Kalb und Kaiserschmarrn haben uns in unserer Reservierung bestätigt. Das war der kulinarische Höhepunkt der ersten drei Tage!

    Wir schenken uns nun erneut eine Stunde Extra. Morgen wirds spannend: wir tendern als Dänemark, empfangen in Belize City unser gechartertes Bötchen, treffen unterwegs hoffentlich auf Nemo und Co und machen Bekanntschaft mit Haien und Rochen.

    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
    Reisebericht "Best of Mittelamerika mit Mein Schiff 1, 10.11.-24.11.2025": Hier

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    • 14. November 2025 um 07:12
    • #34

    wie findest du nur die zeit und Lust während der Reise so einen ausführlichen Bericht zu schreiben und das noch in mehreren Medien. Hut ab.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln. 09/2026: Relax zeitlose Ostsee

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    • 14. November 2025 um 08:26
    • #35

    Das frage ich mich ehrlich gesagt, auch - Wahnsinn!

    Vielen Dank dafür - von Deinem Bericht letztes Jahr haben wir einiges rausziehen können für unsere diesjährige Karibikreise.

    Ich freue mich schon auf Deine weiteren Erlebnisse - genieß die Zeit!

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    • 15. November 2025 um 05:46
    • #36

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 5, 14.11.2025, Belize City

    Herrlich: eine Stunde länger schlafen, die Uhren wurden erneut zurück gestellt. Aber mal ehrlich: wohin mit dem ganzen Schlaf? Bin doch eh wieder spätestens um 6 Uhr wach und schaue mir die Einfahrt vom Balkon an.
    Ist auch genauso passiert und zum Start in den Tag sahen wir tatsächlich etwas, dass an einen Sonnenaufgang erinnerte. Ansonsten ahnten wir erneut Böses und wollten die Wetterapps gar nicht mehr öffnen. :cry2:

    Der Tag nahm schon am frühen Morgen eine nicht so tolle Wendung: was habe ich mich auf diesen Tag gefreut, aufs zweitgrößte Barrierriff der Welt, auf Haie und Rochen, auf Caye Caulker. Wir mussten aber einsehen, dass das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machen wird. Vom karibischen Schauer zu sprechen, wäre stark untertrieben gewesen. Vielleicht ist der Kapitän falsch abgebogen in die Nordsee?! Also musste ich die geplante Tour mit dem Privatboot drei Stunden vor Beginn absagen. Ich möchte und muss hier unseren Kontakt von "Captain Ron Adventures" ganz klar empfehlen, die durchgehende Kommunikation, Information und die mehr als positive Reaktion auf unsere Absage waren phänomenal. Hut ab! Wie gerne würde ich ihm nochmal eine Chance geben. :matrose:

    Motto des restlichen Tages: kurz hinfallen, aufstehen und Krone richten. Die Tenderzeit war für 9 Uhr gebucht, konnten wir aber um eine Viertelstunde vorziehen und statt als Ländergruppe Dänemark als Irland nach Belize City fahren. Auf dem Schiff zu bleiben, war gar keine Option. Vollkommen untypisch für uns, entschieden wir, einfach ein paar Sachen einzupacken, nach Belize City überzusetzen und dort spontan nach einem interessanten Ausflug zu schauen. Den haben wir auch gefunden.
    Zuvor war aber Premiere im Tendern: zusammen mit den Ausflugsgruppen 23-25 durften wir als individuelle Gruppe Irland das große Schiff verlassen und das gar nicht so kleine Tenderboot entern. :abfahrt:

    Angekommen in Belize City (der erste Eindruck der bunten Hafenanlage hat trotz Regen positiv überrascht), steuerten wir direkt die zahlreichen Ausflugsanbieter an. Ich hatte gelesen, dass in Belize wenig über Taxis, sondern mehr über die zahlreichen Anbieter möglich ist.
    Die ersten ließen wir links liegen (macht man ja als schlauer Tourist) und ließen uns von einer freundlichen, jungen Dame mit Regenschirm zu einem Gespräch überreden. "Something with animals" war die Vorgabe, denn wir weinten schon noch den Meeresbewohnern, Haien und Rochen nach, Tempel hatten wir außerdem am Vortag bereits. Wir einigten uns auf eine Private Baboon City Tour, sollten also als Hauptattraktion den Regenwald und die dortigen Schwarzen Brüllaffen ansteuern. Einzig der Preis stand dem Ganzen noch im Weg. 300 USD wären für das Privatboot nach und um Caye Caulker okay gewesen, nicht aber für eine dreistündige Fahrt mit Guide. Geeinigt haben wir uns dann zügig auf 200 USD, wahrscheinlich immer noch zu viel, aber bei dem netten Wetter wollten wir nicht noch ewig auf andere Mitreisenden warten. :sgenau:

    Ich kann eins vorweg nehmen: wir haben mit Justin Jones den wahrscheinlich besten Guide für diese rainy Tour bekommen. Der 40-Jährige, der seit seiner Geburt in Belize City lebt, hat uns in seiner offenen und authentischen Art die Fahrzeit mit spannenden Information überbrückt. Justin will nicht einfach Werbung für sein Land machen, sondern einen ehrlichen Eindruck von Belize vermitteln.
    Ehrlich, wie er ist, war er auch richtig erfreut, als wir ihnen darum baten für alle ein in Belize gebrautes Guinness zu besorgen. Er liebt die Freiheit, die ihm sein Land gibt, betont aber auch, dass er und seine Kollegen nicht leichtfertig mit Touristen umgehen und wirbt dafür, auch den örtlichen Anbietern zu trauen. Zu Recht! :meinung:

    Das eigentliche Ziel des ganz anders geplanten Tages war leider schnell durchlaufen. Das Baboon Sanctuary ist ein kleiner mit Pfaden durchzogener Abschnitt des Regenwaldes außerhalb von Belize City. Der Guide, der mit uns das Vergnügen hatte, verzichtete auf jedlichen Regenschutz und war vielleicht gerade deshalb ganz schnell dabei, uns durch die Wege zu bringen. Die Ausbeute war mager: ein einzelner Brüllaffe traute sich runter, allerdings standen wir zu diesem Zeitpunkt auch mitten in einer großen TUI Gruppe. ?(

    Dementsprechend schnell saßen wir dann auch wieder bei Justin im Auto und machten uns auf den Weg zurück. Gestrahlt hat er, als wir vorschlugen, am Rand anzuhalten und ein Bier für uns alle zu besorgen. Das war fast besser als der Affe. Justin bot uns an, noch zur zugehörigen Brauerei oder aber zur Rum Fabrik zu fahren. Wir wünschten uns stattdessen eine kleine Tour durch Belize City und waren damit voll zufrieden. Rückblickend war die Tour heute trotz Ersparnis zum eigentlichen Plan die teuerste, aber authentischste Autofahrt unseres Lebens. :trrink1:

    Der restliche Tag plätscherte im wahrsten Sinne an uns vorbei, Stärken im Anckelmannsplatz, Aufwärmen in der Sauna und das ein oder andere leckere Getränk machten auch diesen Tag zu einem schönen Urlaubstag. <3

    Wenn schon keine Fische Unterwasser, dann wenigstens auf dem Teller. Für den Abend wählten wir also das Fischrestaurant. Interessieren würde mich der Unterschied zum Gosch, war unsere Auswahl allem in allem sehr lecker, aber ohne den besonderen "Moment". :hunger:

    Besonders war hingegen Gastkünstlerin Terry Green mit Ihrer umwerfenden Stimme und offensiven Auftreten. Eine Mischung aus Pop, Rock und R&B schickte uns über eine Kurzvisite in der Abtanzbar nach einem mehr als nassen Tag auf die Kabine ins Reich der Träume. :sleeping:

    Morgen starten wir dann noch mal richtig durch. Ab jetzt wird jeder Tag ein sonniger Tag werden. Gebete und Sonnentänze müssen irgendwie den liquid Sunshine vertreiben.

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    • 16. November 2025 um 06:32
    • #37

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 6, 15.11.2025, Coxen Hole (Roatan, Honduras)

    ....oder auch Neustart und Best of Mittelamerika 2.0. Ab heute zählen wir die Tage neu, denn heute sehen wir die Sonne wieder nach zwei völlig verregneten Tagen.

    Während die Schuhe noch auf dem Balkon trocknen (bis dahin habe ich eine gute Ausrede, an Bord keinen Sport zu machen), planen wir, ganz spontan am Hafen Coxen Hole nach irgendeiner Tour zu einem tollen Schnorchelspot zu suchen. Kann ja nicht sein, dass wir öfter zum Aufwärmen in der Sauna als zum Erfrischen im karibischen Meer waren.

    Zunächst aber der traditionelle Balkon-Kaffee und ein stärkendes Frühstück im Anckelmanns. Dort haben wir endgültig für uns entschieden, dass wir den Anckelmannsplatz nur noch für die Nachspeisen und für früh benötigte Öffnungszeiten aufsuchen werden. Uns ist es dort einfach zu stressig.

    Runter vom Schiff waren wir direkt in der bunten Hafenanlage von Coxen Hole, einem der zwei großen Kreuzfahrterminals auf der Insel mit seinen knapp über 100.000 Einwohnern und nur 35 km Länge. Wir waren heute das einzige Schiff, darüber hinaus mit die ersten Touristen ohne fest gebuchte Tour. Dementsprechend freudig wurden wir am Hafenausgang in Empfang genommen. Ein paar hundert Meter weiter rechts und ein paar "No, Thanks" später liefen wir unserem Fahrer und Guide des Tages Eddy (Alexander) in die Arme. Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass auf dieser Insel Rundfahrten mit anschließendem Aufenthalt am Strand üblich sind. Da für den Vormittag weiterhin unser so lieb gewonnener Regen angesagt war, hielten wir eine Rundfahrt zu Beginn für das Optimalste. Auch den Standard Preis kannte ich schon vorher, so dass wir schnell den Sprung von 50 Dollar pro Strecke auf 50 Dollar für den ganzen Tag schafften. Mit dem Strand als Tagesziel waren wir nicht wirklich sicher. Eddy bescheinigte uns, dass der eigentliche Tipp, die West Bay auf Grund des Wetters aufgewühlt und stürmisch, also nicht zum Schnorcheln geeignet sei und empfahl uns den Las Palmas Beach Club unweit des Mahagoni Bay Cruise Terminals. Klang vernünftig und da dort auch kein weiteres Schiff liegen sollte, war es bestimmt nicht überlaufen. Naiv, wie wir nach zwei Tagen Regen waren, dachten wir da noch nicht an den Eintritt.

    Zunächst brachte uns Eddy die nassen und belebten Straßen hoch zum Hausberg mit Rundumblick über diesen Teil der Insel. Von dort steuerten wir den Animal Park an, zugegebenermaßen auf eigenen Wunsch und mit dem Wissen, dass wir dort nur wenige Tiere sehen, die angeblich aufgefangen wurden, aber vermutlich eher für touristische Zwecke gehalten werden. 15 Dollar Eintritt mussten hier zusätzlich gezahlt werden, das hatte ich ebenfalls im Vorfeld schon gelesen und es erleichtert das Gewissen, wenn man hofft, dass ein Teil davon den Tieren zu Gute kommt.

    Das Roatan Sign am Public Beach mit Blick auf unser schwimmendes Hotelhaben wir links liegen gelassen, hatte ja endlich wieder geschüttet. Und dann war's soweit, man kann es sich gar nicht vorstellen, kaum zu glauben kam doch tatsächlich am unscheinbaren nächsten Stopp, der angeblichen "Chocolate Factory" das warme und gelbe Objekt hoch am Himmel hinter den Wolken hervor. Sollte das der Wendepunkt dieser Cruise sein? Warm war es, herrlich fühlte es sich an. Der Verkauf von Schokolade war da schon fast nebensächlich.

    Schon fünf Minuten später kamen wir am Las Palmas Beach Club an. 30 Dollar Eintritt beinhalten eine freie Auswahl an Liegen, Tischen und Schirmen, sowie ordentliche und saubere Infrastruktur mit sauberen sanitären Anlagen, Umkleiden und Duschen.

    WiFi ist nicht inbegriffen, bekommt man aber dazu, wenn man den Special Drink mit oder ohne Alkohol frisch aus einer Ananas oder Kokosnuss bestellt. Die 10 USD waren es uns aber nicht wert, Internet habe ich auch so. Eine Flasche des Local Beers ist dagegen mit 5 USD erschwinglich. In der Tat merkt man an den Preisen, dass hier täglich amerikanische Touristen ein und aus gehen.

    Wenn es nicht auch hier die letzten Tage geregnet hätte, wäre sicher auch die Unterwasserwelt sehenswerter. So liegt das Riff zwar auch direkt am Strand, der Boden war aber einfach zu aufgewühlt. Ein paar schöne Korallen, Muscheln und eine Hand voll Fische sahen wir trotzdem.

    Am schönsten war es aber, einfach Sonne, Strand und das gar nicht so kühle Karibische Wasser zu genießen.

    Zur verabredeten Zeit bzw. zum karibischen Regen, der 30 Minuten vorher einsetze, war Eddy, unser Fahrer wieder da. Wir beschlossen, den Strand und dessen Atmosphäre in guter Erinnerung zu behalten und machten uns auf den Weg zurück nach Coxen Hole. Ob es sich gelohnt hat? Ja, auf jeden Fall. Beim nächsten Mal würde ich dennoch gerne die so umworbene West Bay besuchen.

    Zurück in Coxen Hole zogen wir natürlich durch die zahlreichen Shops. Hängen blieben wir im Tequila Shop, artete nämlich in einer Verkostung aus. 40 Dollar und mehr für eine Flasche flavorisierten Tequila waren uns am Ende viel zu viel, dennoch gingen wir glücklich aus dem Laden mit seinen freundlichen Mitarbeitern wieder raus ohne dass es uns (zumindest offensichtlich) übel genommen wurde, nichts zu kaufen.

    Premiere um 21 Uhr: Wer fleißig mit gelesen hat, weiß, dass ich am zweiten Seetag meinen eigenen Gin unter Anleitung von und mit Hassan kreiert habe. Gereift und gefiltert durfte heute probiert werden. Leider nur den eigenen und nicht auch den der anderen 11 Teilnehmer. Zu schade, wäre sicher lustig gewesen, wenn ein dutzend Kreuzfahrer gintrunken aus der Manufaktur aufs Pooldeck zur 80s/90s Poolparty mit Terry getorkelt wären.

    Wer da noch behauptet, Mein Schiff kann keine Partys, war noch nie zur Poolparty, White Night oder eben zur 80s/90s auf dem Pooldeck. Ausgelassene Stimmung, tanzende und singende Menschen, Polonaise, Offizierscocktails und ein unverschämtes Schokoladenbuffet zeigen das Gegenteil, pure Eskalation und Vitamin D Ausschüttung an diesem Neustart!

    Und nun gute Nacht, morgen genießen wir einen Seetag, der ruhig beginnt, dann mit geteiltem Programm entweder zu karibischen Cocktails oder Arena Cycling weitergeht und kulinarisch enden wird. Berichtet wird mal weniger, dafür mehr Urlaub gemacht. Es sei mir verziehen.

    P.S.: euer Koffer ist nach der Anreise lediert oder kaputt? Dann sucht einfach zwei oder drei Tage später, wenn der große Stress vorüber ist die Rezeption auf. Bei einem unserer Koffer war der Griff zur Hälfte abgerissen, wurde aber unentgeltlich und handwerklich ordentlich instand gesetzt.

    Reisebericht "Karibische Inseln ab Barbados mit AIDAperla, 28.11.-12.12.2024": Hier
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    • 17. November 2025 um 05:52
    • #38

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 7, 16.11.2025, Seetag

    Welch ein schöner Start in den Tag: Augen öffnen, kurz orientieren und dann beim Blick nach draußen feststellen, dass wir uns bei herrlichen Sonnenschein und ruhiger See auf dem Weg nach Puerto Limon in Costa Rica befinden.

    Wir haben uns zur Abwechslung mal an unseren Plan gehalten und das Anckelmanns zum Frühstück links liegen gelassen, streng genommen natürlich oben liegen gelassen. Das Atlantik Klassik öffnet zwar in der Regel später und das Buffet ist nicht ganz so üppig, aber dennoch ausreichend. Kaffeespezialitäten können ebenso bei den freundlichen Service-Mitarbeitern bestellt werden, wie auch Omelettes und Pfannkuchen.

    Überhaupt keinen Plan hatten wir bis zum heutigen Nachmittag. Also haben wir einfach mal Urlaub gemacht. Wenn man einmal eine Liege, vielleicht sogar die vermeintlich beste Liege an Deck gefunden hat, hat man allerlei Zeit, einfach mal die Menschen und die Szenerie um sich herum zu beobachten

    Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Situationen im Leben und ganz im Gegenteil zu einem Urlaub am Strand, scheinen Kreuzfahrer Gefallen daran zu finden, eng an eng beieinander zu liegen. Manch einer könnte sich nach der Reise wahrscheinlich bei "Wetten dass?!" bewerben und die Marke des Sonnenschutzes am Geruch erkennen. Wie würde sich der ehrwürdige Harald Juhnke auf dieser Reise an einem dieser wunderbaren Seetage fühlen? Definierte nicht er das das persönliche Glück als "Keine Termine und leicht einen sitzen“? Herrlich, wenn man sich solche Gedanken machen kann und keine andere Sorgen haben muss.

    Die einzige Sorge, die uns durch den Seetag begleitete, war die Frage nach dem nächsten Drink und der Entscheidung für einen Mittagssnack? Außenalster? Bosporus Grill? Backstube? Anckelmannsplatz? Oder doch eine kalte Erfrischung an der Eisbar? Für den Nachmittag stand auf jeden Fall noch das Arena Cycling auf dem Programm und ein Spaziergang über das Schiff hat auch schon ein paar Gewissenskalorien verbraucht.

    Zum Programm, dass nicht jeder mag gehörte der Rundgang der "Liegenpolizei". Fleißig wurden zur Mittagszeit Karten verteilt, die den nicht anwesenden Liegenbesetzern 30 Minuten Zeit gaben, den Platz wieder einzunehmen. Als Alternative wurde das Abräumen des Wohlfühlplatzes angekündigt. Blöd für diejenigen, die einfach nur die Abkühlung im Pool suchten. Bei dem Wetter hält man es im Wasser auch mal länger aus und wassererprobt sind wir auf dieser Fahrt ohnehin.

    Uns selbst ereilte weder eine Mahnung, noch eine Bestrafung, wir waren aus der mittlerweile eingekehrten karibischen Entspannung aber auch nur selten zu lösen.

    Um 16 Uhr trennten sich unsere Wege. Ich hatte unlängst schon den Gin Workshop, die bessere Hälfte durfte sich nun beim Mixen karibischer Cocktails weiterbilden. Marcel zeigte in der Abtanzbar allerlei Tricks, Tipps und die besten Rezepte für fruchtige Mixgetränke. Gleichzeitig durfte man dabei zur Abwechslung mal ins Sperrgebiet hinter die Theke.

    In der Arena ging es zur gleichen Zeit sportlich zu, denn beim Arena Cycling wurde der Völlerei der letzten Tage Gegenwehr geleistet. Danach schmecken die Cocktails gleich wieder viel besser.

    Achtung: das Arena Cycling muss im Vorfeld reserviert werden und ist mit 10 Euro Teilnahmegebühr kostenpflichtig. Wer da ein Goodie, wie eine Trinkflasche oder irgendein ISO Getränk erwartet, wird enttäuscht. Vermutlich dienen die 10 Euro nur dazu, die ohnehin hohe Nachfrage zu begrenzen.

    Den Tag ließen wir am Abend genauso ruhig ausklingen, wie wir ihn auch verbracht haben. Eine fantastische Musical Show, die uns in den Orient zu Aladdin, in den Dschungel von Tarzan und hinter den Horizont führte krönte den unvergesslichen, karibischen Sommertag auf See. Es bleibt nach der Show nur die Frage, welcher AIDA begeisterte Kostümbildner die Tänzer in rot, blau, gelb und grün ausstattete.

    Und dann war's das schon. Mit Costa Rica und Panama warten zwei richtig spannende Destinationen auf uns. Wir müssen nicht nur früh raus, ab Colón werden uns nach und nach auch wieder die Stunden genommen, die wir uns hart erarbeitet haben.

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    • 17. November 2025 um 06:51
    • #39

    Herrlich dein Erzählstil SvenErikKl !

    Vielen Dank für deine tollen Berichte - da wird selbst das "schnöde Sonnenbad" an Deck ein Blockbuster :D.

    Schade, daß es mit Caye Culker nicht geklappt hat neulich, aber der kommende teil der Reise wird sicherlich auch noch klasse.

    Grüße aus (Usselwetter)D-Land.
    die Apfelfrau

    next cruises:

    05/2026 - AIDAsol: GB & Norwegen (9 Tage)
    11/2026 - AIDAbella: Karibik & Mittelamerika (14 Tage)

  • Pinguin2013
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    • 17. November 2025 um 09:41
    • #40

    Vielen Dank mal wieder für die authentischen Berichte.

    Ich hätte noch eine Frage - was ist das Arena Cycling? Eine normale Indoor-Cycling-Stunde?

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