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  4. Kreuzfahrten Allgemein

Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

  • HgkS48
  • 12. Dezember 2023 um 16:56
  • Antworten

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  • Gentry
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    • 27. März 2024 um 08:55
    • #1.681
    Zitat von Juchhu

    Ich halte Deine Einwände für durchaus berechtigt, aber die Schiffe, die dort gerade langfahren, sind größtenteils Frachter, Handelsschiffe mit minimalster Besatzungsstärke. Das ist bei einer Risikoabwägung auch ein wichtiger Punkt. Je mehr Crew an Bord bleibt - aus welchen Gründen auch immer - und je mehr Passagiere bleiben (bleiben müssen, wollen, was auch immer), desto mehr Menschenleben sind halt gefährdet.

    Ja es sind mehr Menschen gefährdet. Allerdings ändert das am Risiko (Eintrittswahrscheinlichkeit) nichts, sondern an den Auswirkungen. Aber im Sinne einer klassischen Risikoanlyse hast du recht.

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    • RE: Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    Falls jemand spontan AIDA buchen will – hier gibt’s sogar einige Last-Minute-Optionen

  • kofferradio
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    • 27. März 2024 um 09:26
    • #1.682
    Zitat von Juchhu

    Ich halte Deine Einwände für durchaus berechtigt, aber die Schiffe, die dort gerade langfahren, sind größtenteils Frachter, Handelsschiffe mit minimalster Besatzungsstärke. Das ist bei einer Risikoabwägung auch ein wichtiger Punkt. Je mehr Crew an Bord bleibt - aus welchen Gründen auch immer - und je mehr Passagiere bleiben (bleiben müssen, wollen, was auch immer), desto mehr Menschenleben sind halt gefährdet.

    Korrekt. Und trotzdem meiden alle großen westlichen Handels-Reedereien weiterhin das Gebiet. Das muss man nochmal deutlich betonen! Den Eindruck, den Phoenix in dem Schreiben an die Passagiere zu vermitteln versucht (hunderte Schiffe fahren dort, auch Kreuzfahrtschiffe), ist echt grenzwertig.

    Wenn alle großen, finanzstarken Reedereien eine andere Risikoeinschätzung haben als der vergleichsweise kleine Veranstalter Phoenix und die noch kleinere Plantours, sollte einem das doch echt zu denken geben?!

  • Alicia
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    • 27. März 2024 um 09:44
    • #1.683
    Zitat von Gentry

    Ja es sind mehr Menschen gefährdet. Allerdings ändert das am Risiko (Eintrittswahrscheinlichkeit) nichts, sondern an den Auswirkungen. Aber im Sinne einer klassischen Risikoanlyse hast du recht.

    Das sehe ich anders. Wie ich oben bereits anmerkte, erhöht die Möglichkeit, mehr Menschenleben auszulöschen und somit auch mehr internationale Aufmerksamkeit für die eigene Sache zu erhalten, deutlich das Risiko. Wir reden hier immerhin von Terroristen.

  • Gentry
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    • 27. März 2024 um 10:02
    • #1.684
    Zitat von Alicia

    Das sehe ich anders. Wie ich oben bereits anmerkte, erhöht die Möglichkeit, mehr Menschenleben auszulöschen und somit auch mehr internationale Aufmerksamkeit für die eigene Sache zu erhalten, deutlich das Risiko. Wir reden hier immerhin von Terroristen.

    Ja, ich kann Deine Meinung verstehen und das ist auch naheliegend, denke aber auch das bei den Reederein die dort fahren Leute sind, die das berücksichtigen. Zumindest hoffe ich das diese besser informiert sind als wir.

    AIDATCNCLRCCLHAVVVPC
  • Alicia
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    • 27. März 2024 um 10:10
    • #1.685
    Zitat von Gentry

    Ja, ich kann Deine Meinung verstehen und das ist auch naheliegend, denke aber auch das bei den Reederein die dort fahren Leute sind, die das berücksichtigen. Zumindest hoffe ich das diese besser informiert sind als wir.

    Ok, das hoffen wir wahrscheinlich alle.

    Aber mal ganz realistisch. Welche Informationen können diese verantwortlichen Leute haben?

    Die Fakten sind : Es gibt dort Terroristen, die Schiffe angreifen. Diese verfügen über Raketen und Unterwasserdrohnen, die bereits Menschenleben ausgelöscht haben. Von dem materiellen Schaden, rede ich gar nicht, der ist für mich nicht ausschlaggebend für meine Skepsis. Ebenfalls Fakten: Diese Terroristen haben mit einigen Staaten Abkommen geschlossen, dass deren Schiffe nicht angegriffen werden. Diese Abkommen wurden nicht eingehalten.

    Also was bitte können die Informationen sein, die die Verantwortlichen bei z.B. Phoenix erhalten haben? Ich würde mich ja gerne überzeugen lassen. Aber mir fällt da absolut nichts zu ein.

  • Charlynn
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    • 27. März 2024 um 10:10
    • #1.686

    das Risiko ist doch gar nicht abzuschätzen. Es gibt da Leute die schießen u. a. auf Schiffe. Mit was und wie weit und auf welche und auf welche nicht ist doch gar nicht zu kalkulieren. Da gibts so weit ich das mitbekomme auch niemanden mit dem man über was auch immer verhandeln könnte.

    Also völlig uneinschätzbar die Situation. Dann könnte man doch einfach auch in jeden Sturm rein fahren weil es ja möglich ist dass nix passiert

    Und ja, wir haben da weniger Infos, aber warum sollte gerade Phönix andere Infos haben als andere Reedereien die sich sicher auch gerne den Umweg um Afrika rum sparen würden?

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  • Gentry
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    • 27. März 2024 um 10:16
    • #1.687
    Zitat von Alicia

    Ok, das hoffen wir wahrscheinlich alle.

    Aber mal ganz realistisch. Welche Informationen können diese verantwortlichen Leute haben?

    Die Fakten sind : Es gibt dort Terroristen, die Schiffe angreifen. Diese verfügen über Raketen und Unterwasserdrohnen, die bereits Menschenleben ausgelöscht haben. Von dem materiellen Schaden, rede ich gar nicht, der ist für mich nicht ausschlaggebend für meine Skepsis. Ebenfalls Fakten: Diese Terroristen haben mit einigen Staaten Abkommen geschlossen, dass deren Schiffe nicht angegriffen werden. Diese Abkommen wurden nicht eingehalten.

    Also was bitte können die Informationen sein, die die Verantwortlichen bei z.B. Phoenix erhalten haben? Ich würde mich ja gerne überzeugen lassen. Aber mir fällt da absolut nichts zu ein.

    Lageberichte des Militärs Vorort, Einschätzungen von privaten Beratern und staatlichen Diensten für ebendiese Sicherheitslage, Versicherer, Rückversicherer bewerten auch, Vorfälle der Vergangenheit und deren Impact, ... Aber ich bin auch kein Experte für geopolitische Sicherheit oder sowas...

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  • Gentry
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    • 27. März 2024 um 10:25
    • #1.688
    Zitat von Charlynn

    das Risiko ist doch gar nicht abzuschätzen. Es gibt da Leute die schießen u. a. auf Schiffe. Mit was und wie weit und auf welche und auf welche nicht ist doch gar nicht zu kalkulieren. Da gibts so weit ich das mitbekomme auch niemanden mit dem man über was auch immer verhandeln könnte.

    Also völlig uneinschätzbar die Situation. Dann könnte man doch einfach auch in jeden Sturm rein fahren weil es ja möglich ist dass nix passiert

    Und ja, wir haben da weniger Infos, aber warum sollte gerade Phönix andere Infos haben als andere Reedereien die sich sicher auch gerne den Umweg um Afrika rum sparen würden?

    Risiken kann man immer bewerten, militärisch, wirtschaftlich, politisch, funktionale Sicherheit (mein Beruf), und und und. Völlig uneinschätzbar ist fast gar nichts (außer unknown unknowns). Ob eine Risikobewertung stimmt, ist natürlich eine andere Frage. Zum letzten Satz: Der Zeitpunkt ist ein anderer, aber - wie schon geschrieben - ich finde die Entscheidung von Phoenix aus meiner Sicht auch grenzwertig.

    AIDATCNCLRCCLHAVVVPC
  • Alicia
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    • 27. März 2024 um 10:28
    • #1.689
    Zitat von Gentry

    Lageberichte des Militärs Vorort, Einschätzungen von privaten Beratern und staatlichen Diensten für ebendiese Sicherheitslage, Versicherer, Rückversicherer bewerten auch, Vorfälle der Vergangenheit und deren Impact, ... Aber ich bin auch kein Experte für geopolitische Sicherheit oder sowas...

    Das sind wir ja alle nicht. Und ich bin auch nicht überzeugt, dass diese Terroristen überhaupt einschätzbar sind. Jedenfalls nicht, was eine Gefahrenbegrenzung angeht.

  • geko
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    • 27. März 2024 um 10:36
    • #1.690

    Das Ziel alle Risiken zu 100% zu vermeiden, wird kein Unternehmen verfolgen. Es ist schlicht unendlich teuer und absolut gar nicht möglich. Ich bin sicher, dass Phoenix eine detaillierte Risikobewertung unter Einbeziehung aller relevanten Stellen vorgenommen hat.

    Life is a risk.

    „Heute ist die gute alte Zeit von morgen.“ (Karl Valentin)

  • MK6
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    • 27. März 2024 um 10:38
    • #1.691
    Zitat von Gentry

    Ja, ich kann Deine Meinung verstehen und das ist auch naheliegend, denke aber auch das bei den Reederein die dort fahren Leute sind, die das berücksichtigen. Zumindest hoffe ich das diese besser informiert sind als wir.

    Die sind nicht besser informiert. Die sind einfach risikobereiter. Dort fahren aktuell hauptsächlich Schiffe von kleinen nicht westlichen Reedereien oder von Seelenverkäufern lang. Es handelt sich um ein Gebiet in dem aktiv auf zivile Schiffe geschossen wird. Es sind bereits Schiffe in Brand geraten, gesunken und auch Seeleute gestorben. Auch wenn du ein russisches oder chinesisches Schiff bist, kannst du dir nicht sicher sein, weil die Huthis es bei ihrer Recherche nicht so genau nehmen.

    Trotz des Begleitschutzes werden immernoch Schiffe beschossen und getroffen, weil soetwas keine vollständige Sicherheit bietet. Auch die mit Monaten Verzögerung eingetroffen deutschen Kriegsschiffe haben daran nicht viel mehr ändern können als die Schiffe von den Amerikanern und Briten, usw., die schon früher vor Ort waren. Zwischen Art des zivilen Schiffes, dass sie zu beschützen haben machen die mit Sicherheit keinen Unterschied. Gleichwohl dürften die Soldaten das sehr fragwürdig finden, dort Touristen in einem Kriegsgebiet beschützen zu müssen in das sie freiwillig hinein fahren...

    Hört bitte auf das schön zu reden und uns zu unterstellen, dass wir ja nur uninformiert hier herum spekulieren, weil Phoenix ja von XYZ bessere Informationen hat, was natürlich selber eine Spekulation ist. Soweit ich weiß beschäftigt Phoenix keine wortwörtlich 100% treffsicheren Wahrsager, die denen zusichern können, dass ausgerechnet sie nicht beschossen werden. Da in der jetzigen Situation als Kreuzfahrtschiff lang fahren zu wollen ist nichts anderes als kalt kalkuliert das Risiko einzugehen katastrophal getroffen zu werden um nicht den weiten, teuren Umweg um Südafrika nehmen zu müssen. Damit gedenken sie sich Umroutungen am geplanten Programm und die damit verbundenen finanziellen Verluste zu sparen. Soetwas hätte ich gerade Phoenix eigentlich nicht zugetraut...

  • Morris
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    • 27. März 2024 um 10:55
    • #1.692
    Zitat von MK6

    ....

    Da in der jetzigen Situation als Kreuzfahrtschiff lang fahren zu wollen ist nichts anderes als kalt kalkuliert das Risiko einzugehen katastrophal getroffen zu werden um nicht den weiten, teuren Umweg um Südafrika nehmen zu müssen. Damit gedenken sie sich Umroutungen am geplanten Programm und die damit verbundenen finanziellen Verluste zu sparen. Soetwas hätte ich gerade Phoenix eigentlich nicht zugetraut...

    Treffend, so sehe ich das auch.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten. (K. Valentin)

    Es allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann. (W. Busch)

  • Sonnenscheinkind
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    • 27. März 2024 um 11:12
    • #1.693
    Zitat von MK6

    Die sind nicht besser informiert. Die sind einfach risikobereiter. Dort fahren aktuell hauptsächlich Schiffe von kleinen nicht westlichen Reedereien oder von Seelenverkäufern lang. Es handelt sich um ein Gebiet in dem aktiv auf zivile Schiffe geschossen wird. Es sind bereits Schiffe in Brand geraten, gesunken und auch Seeleute gestorben. Auch wenn du ein russisches oder chinesisches Schiff bist, kannst du dir nicht sicher sein, weil die Huthis es bei ihrer Recherche nicht so genau nehmen.

    Trotz des Begleitschutzes werden immernoch Schiffe beschossen und getroffen, weil soetwas keine vollständige Sicherheit bietet. Auch die mit Monaten Verzögerung eingetroffen deutschen Kriegsschiffe haben daran nicht viel mehr ändern können als die Schiffe von den Amerikanern und Briten, usw., die schon früher vor Ort waren. Zwischen Art des zivilen Schiffes, dass sie zu beschützen haben machen die mit Sicherheit keinen Unterschied. Gleichwohl dürften die Soldaten das sehr fragwürdig finden, dort Touristen in einem Kriegsgebiet beschützen zu müssen in das sie freiwillig hinein fahren...

    Hört bitte auf das schön zu reden und uns zu unterstellen, dass wir ja nur uninformiert hier herum spekulieren, weil Phoenix ja von XYZ bessere Informationen hat, was natürlich selber eine Spekulation ist. Soweit ich weiß beschäftigt Phoenix keine wortwörtlich 100% treffsicheren Wahrsager, die denen zusichern können, dass ausgerechnet sie nicht beschossen werden. Da in der jetzigen Situation als Kreuzfahrtschiff lang fahren zu wollen ist nichts anderes als kalt kalkuliert das Risiko einzugehen katastrophal getroffen zu werden um nicht den weiten, teuren Umweg um Südafrika nehmen zu müssen. Damit gedenken sie sich Umroutungen am geplanten Programm und die damit verbundenen finanziellen Verluste zu sparen. Soetwas hätte ich gerade Phoenix eigentlich nicht zugetraut...

    Besser kann es wirklich nicht ausdrücken 👍

    Ganz meine Meinung

  • Eulenrufrot
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    • 27. März 2024 um 12:55
    • #1.694
    Zitat von Charlynn

    das Risiko ist doch gar nicht abzuschätzen. Es gibt da Leute die schießen u. a. auf Schiffe. Mit was und wie weit und auf welche und auf welche nicht ist doch gar nicht zu kalkulieren. Da gibts so weit ich das mitbekomme auch niemanden mit dem man über was auch immer verhandeln könnte.

    Also völlig uneinschätzbar die Situation. Dann könnte man doch einfach auch in jeden Sturm rein fahren weil es ja möglich ist dass nix passiert

    Und ja, wir haben da weniger Infos, aber warum sollte gerade Phönix andere Infos haben als andere Reedereien die sich sicher auch gerne den Umweg um Afrika rum sparen würden?

    Du sprichst (schreibst) mir aus dem Herzen :abschied: dem ist nichts hinzuzufügen. Da können wir spekulieren soviel wir wollen.

    Indirekt bin ich auch betroffen, zwar erst in einem Jahr, allerdings mache ich mir keine Hoffnung, dass sich das bis dahin beruhigt hat. Dafür dauert alles schon zu lange.

  • Alicia
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    • 27. März 2024 um 13:24
    • #1.695

    Danke MK6 für diese treffende Einschätzung. Besser kann man es kaum ausdrücken.

    Ich werde nicht müde zu sagen, dass die Entscheidung von Phoenix für mich unverantwortlich und unverständlich ist. Was diese Gesellschaft bewogen hat, wegen einer doch überschaubaren Summe an Mehrkosten ihre eigene Existenz aufs Spiel zu setzen, werden wir wohl nie erfahren. Denn machen wir uns nichts vor. Wenn das schief geht, dürfte es das auch mit Phoenix gewesen sein.

    Für uns war es das sowieso. Eigentlich wollten wir das durch die Stornierung unserer Reise gesparte Geld auch wieder in eine neue Reise mit Phoenix investieren. Das hat sich für uns nun endgültig erledigt, denn solch einem Gefahrenmanagement werden wir uns nicht aussetzen.

    Das kann und wird Phoenix egal sein, aber uns ist es das eben nicht.

  • Alicia
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    • 27. März 2024 um 15:20
    • Offizieller Beitrag
    • #1.696

    Die Piratensituation vor ein paar Jahren hat nicht das geringste mit der heutigen Situation zu tun. Das lässt sich nicht vergleichen und das sollte hier auch nicht zum Thema werden.

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  • Der Lars
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    • 27. März 2024 um 17:06
    • #1.697

    Es macht die Sache sicherlich nicht besser, aber Phoenix verweist ja sehr deutlich darauf, dass die Entscheidung gemeinsam mit der Reederei getroffen wurde, was seit einiger Zeit die BSM Group ist mit nach eigenen Angaben über 650 bereederten Schiffen und über 20.000 Crewmitgliedern, u.a. auch die Kreuzfahrtschiffe von HX, CFC und Ambassador. Ich vermute da schon eine gewisse Expertise, die aber natürlich weder Wahrsager noch Glaskugelleser umfasst.

    Vermutlich hat das Amera-Debakel bei beiden Gesellschaften doch sehr an den Möglichkeiten für zeitraubende Leerfahrten gezerrt, also: „Augen zu und durch!“…

    Shit happens! Mal bist du Taube, mal bist du Denkmal!

  • MarkusR
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    • 27. März 2024 um 19:24
    • #1.698
    Zitat von Sonnenscheinkind

    Solange die Alternative nicht von allen Gästen

    In Anspruch genommen werden kann, weil sie vielleicht nicht fliegen können oder dürfen, finde ich diese Angebote nicht im Sinne der Gäste.

    Und genau das ist die Einstellung,die mich gerne mal so aufregt. Immer verlangen,das man für alle etwas bieten muss. Die Anzahl der Menschen die auf gar keinen Fall fliegen dürfen ist verschwinden gering. Ich finde es absolut unverschämt zu verlangen,das jede noch so kleine Gruppe eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Lösung angeboten bekommt.

    Das ist immer noch ein Wirtschaftsunternehmen und keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung. Wer auf Weltreise geht,ohne Fliegen zu dürfen, der begibt sich sowieso in ein Risiko. Und wenn dann etwas passiert, das einen Flug notwendig macht....dann ist das - so hart es klingen mag - ein klassischer Fall von "Pech gehabt":

    Ich habe dein Eindruck, das manch einer hier eine völlig unrealistische Vorstellung davon hat, was eine Reederei tun muss und was nicht.

    Die Reederei hat die organisatorischen, finanziellen und sozialen Aspekte eine Fahrt um Afrika genau angeschaut und am Ende sich für die aktuell kommunizierte Variante entschieden.

    Ich hätte anders entschieden,aber ich habe halt auch deutlich weniger Informationen zur Situation , den Maßnahmen, etc.

    Ob ich das Schiff außenrum oder mitten durch geschickt hätte, weiß ich nicht, aber wenn mitten durch, hätte ich es ohne Passagiere gemacht.(also die Flugversion verpflichtend gemacht,außer für die wenigen,die nicht Fliegen dürfen)

    Zitat von Sonnenscheinkind

    Was sind deiner Meinung nach denn die Gründe warum dieses Unternehmen durch den Suezkanal fährt? Damit sich keiner beschwert?

    Ich kenne die Gründe nicht und werde ganz bestimmt nicht irgendetwas spekulieren,vermuten oder mir zu Recht biegen.

    11 x AIDA , 7 x Norwegian , 3 x Mein Schiff , 3 x Costa , 1 x MSC , 1 x Royal Caribbean

  • MK6
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    • 27. März 2024 um 19:34
    • #1.699

    https://www.carnivalcorp.com/node/74471/html

    Die Umroutungen bzw. Wochenlange Leerüberführung von der AIDAblu, AIDAbella, AIDAprima und Costa Toscana an Südafrika vorbei um den Huthis auszuweichen kostet den carnival Konzern laut dem Quartalsbericht von heute übrigens 130 Millionen Dollar in diesem Geschäftsjahr bis Ende November. Sie geben dabei jedoch nicht an, ob das inklusive der Überführung im Herbst ist.

    Überschlagen:

    Passagiere der 4 Schiffe: ca 12.800 pro Tag

    Ausfall in Tagen pro Leerfahrt: ca 31

    Entfallener Umsatz pro Gast und Tag: ca 236 USD (2023 hatten sie 21,6 Mrd Umsatz und 91,4 Mio Passagiertage)

    12800*31*236= 93,6 Mio USD

    Da kommen dann noch Mehrkosten für die 8 umgerouteten Schiffe auf Weltreisen dazu, die aber nicht abgesagt wurden und daher nicht so viel Verlust verursacht haben dürften. Möglich, dass diese 12 Schiffe schon auf 130 Millionen kommen.
    Bis Ende November werden noch die Stella und prima in den Orient überführt werden müssen. Die Costa Smeralda beginnt ihre Überführung erst Anfang Dezember. Davor müssten aber Reisen im November abgesagt werden um rechtzeitig für die Feiertage im Orient zu sein. Wenn sie im Herbst die Überführung in den Orient mit Gästen durchführen könnten, dann würden sie außerdem weniger Umsatz verlieren. Überschlagen wäre also beides vorstellbar (nur Verluste bis jetzt bzw inkl Herbst).

  • Seesack007
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    • 27. März 2024 um 20:44
    • #1.700

    MarkusR: nicht nur im Urlaubs-/Kreuzfahrtbereich gibt es Einige (nicht Alle!), welche für sich immer die passgenaue Lösung fordern, das zieht sich durch viele Lebensbereiche. Speziell hier zum Thema "nicht fliegen" im Zusammenhang mit einer KF wird gerne vergessen, daß bei einer langen KF in ferne Regionen durchaus ein Flug notwendig werden kann, ich meine in erster Linie die medizinisch angezeigten Flüge, sowohl akuten Ambulanzflug als auch Rückflug nach KH-Aufenthalt im Ausland , jedoch auch zB nach dem Ausfall eines Schiffs aus technischen Gründen (was wenig wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen ist). Wer längere Flüge grundsätzlich für sich ausschließt, sollte über eine KF in ferne Regionen zumindest gründlich nachdenken.

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