Mit dem Rollstuhl in Buffetrestaurants (Aidaprima)

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  • Wir sind gerade auf der Aidaprima.


    Uns ist aufgefallen, dass die Zahl der freigehaltenen Tische in den Buffetrestaurants wohl in Abhängigkeit von der Anzahl der mitreisenden Rolligäste angepasst wird.


    Bei den letzten Fahrten gab es weniger reservierte Tische aber auch weniger Reisende mit Handicap ( gefühlt, nicht exakt erfragt).


    Bis jetzt haben wir problemlos zu fünft einen „Rolli-Tisch“ gefunden.

    Granger


    2017 AIDAprima Metropolentour:Boot1:
    2018 AIDAperla Metropolentour ♿️
    2018 AIDAprima Mittelmeer :Boot1:
    2019 AIDAprima Norwegen und Ostsee 2 :bye1:♿️

    2020 gebucht: AIDAbella Großbritannien-Irland ♿


    Einmal editiert, zuletzt von Granger ()

  • SUPER

    wir waren im Sommer mit der bella in Norwegen und hatten selten das Glück dass etwas frei war ausser man kam sofort zur Öffnung.

    Gerade beim Frühstück sind die Tische ja nur anfangs reserviert, als ich anregte die Rollitische wieder als solche zu markieren erklärte mit der Buffetmanager dass man das den gesunden Gästen nicht zumuten könne.

    Entweder wir kommen sofort früh oder wir laufen halt durch drei Etagen bis wir einen Platz finden

    LG Dagmar

    http://www.mini-ellert.de

    2017 Aida Prima - Metropolen

    2018 Mein Schiff 5 - Orient

    2019 Aida Bella - Norwegen mit Lofoten & Nordkap

  • Wir werden im Sommer 2020 auf der Bella fahren. Mal sehen, wie es dann sein wird. Da wir ohnehin gerne zeitig essen, bleibe ich zuversichtlich.

    Granger


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  • da muss ich als nicht Rollstuhlfahrer echt sagen, dass ist Mist. Diese Rücksicht sollte für die Rollifahrer die gesamte Essenszeit gelten. Unser eins kann sich leichter einen Platz suchen. :meinung:

  • Wir haben es auf der Prima schon mehrfach erlebt, dass Abend für Abend mehrere Tische für Rollifahrer reserviert waren und während der gesamten Essenszeit frei gehalten und auch frei geblieben sind. Speziell im Bella Donna mussten viele Passagiere wieder gehen weil sie keinen Sitzplatz bekommen haben. Finde ich unterm Strich irgendwie auch keine gute Lösung.

    Man könnte auch erwarten, dass Gäste mit Handicap sich jeden Tag z.B. bis 18 Uhr entscheiden müssen, wo und mit wie vielen Personen sie essen wollen und dann wird garantiert ein Tisch frei gehalten.

    Polarbär

  • clubschiff-profis.de
  • (...) Man könnte auch erwarten, dass Gäste mit Handicap sich jeden Tag z.B. bis 18 Uhr entscheiden müssen, wo und mit wie vielen Personen sie essen wollen und dann wird garantiert ein Tisch frei gehalten.

    Ich kann deinen Unmut nachvollziehen.


    Was es gerade auf der Prima zuweilen verunmöglicht zu einer terminierten Zeit am Platz zu sein, sind die Aufzüge. Wir haben z.T. bis zu 20 Minuten warten müssen, bis der Rolli mitkonnte (von Deck 5 zu Deck 6 bzw. 7). Nein, es lag nicht an Kindern, die im Fahrstuhl spielten. Es scheint für manche Aufzugspassagiere beispielsweise nicht möglich, den Platz im Aufzug bereits eine Etage früher als geplant zu räumen, um eine Rollimitfahrt zu ermöglichen (im Bus steht man schon eher auf, um den Platz freizugeben). Das ist nicht nur ein Rolliproblem, sondern betrifft auch regelmäßig Familien mit Kinderwägen. Da diese häufig leichter gebaut sind, kann zur Not auch ein Etage mit beherzt zupackenden Helfern überwunden werden. Mit dem Rolli fehlt diese Option.


    Oder aber wir starten pünktlich. Bis wir nach Aufzugsfahrt am Restaurant ankommen, erbricht sich unser Kind. Also alles wieder auf Null. Umkleiden und waschen, Aufzugwarten und ein neuer Anlauf, den Tisch zu erhaschen. Diesen Problemen sieht sich der nicht gehandicappte Passagier eher selten gegenüber.


    Unsere Familie neigt genau wie fitte Mitfahrer auch dazu, erst vor Ort anhand von Düften und Optik zu entscheiden, worauf wir Appetit haben. Ich würde es schon als Einschränkung empfinden, mich vorher festlegen zu müssen. Zumal wir aus den beschriebenen Fahrstuhlgründen nicht mal eben die Etage wechseln können. Auf die Uhrzeit sind wir ohnehin schon festgelegt, da wir sonst nur mit Mühe einen Tischplatz finden würden.


    Meist löst sich die Tischsituation auf der Aida mit etwas Geduld und Gelassenheit - mal auf Seiten der Rollifahrer, mal auf Seiten der Fußgänger.

    Granger


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  • Deswegen hatte ich ja geschrieben, dass GARANTIERT ein Tisch freigehalten wird.


    Auf die Idee nach Duft und Optik zu entscheiden sind wir bislang nie gekommen, da wir stets das Gefühl hatten uns vorab richtig entschieden zu haben. Lediglich die Platzsituation hat uns schon zum umdisponieren gezwungen.


    Den Stau/Andrang an den Aufzügen werde ich wohl auch nie verstehen, Denn ich für meinen Teil, als fitter Mensch, nehme grundsätzlich die Treppe. Da ist man gefühlt sogar schneller als mit dem Aufzug auf der gewünschten Etage. Über die Bequemlichkeit mancher Mitreisenden kann man sich nur wundern.


    Würden mehr so denken/agieren, wäre genug Kapazität für alle Kinderwagen und Rollstuhlfahrer.

    Polarbär

    Einmal editiert, zuletzt von Polarbär ()

  • Ist schon sehr egoistisch wenn man an Aufzügen Rollifahrern oder Eltern mit Buggy nicht Platz macht.

    Für uns eine Selbstverständlichkeit dass man da zurücktritt.

    Tja, man trainiert die beim Essen erworbenen Kalorien halt lieber im bordeigenen Fitnessstudio ab. :sironie:

  • Man könnte auch erwarten, dass Gäste mit Handicap sich jeden Tag z.B. bis 18 Uhr entscheiden müssen, wo und mit wie vielen Personen sie essen wollen und dann wird garantiert ein Tisch frei gehalten.

    Man könnte im aber auch einfach respektieren, dass ein Tisch über den gesamten Zeitraum für Menschen mit einem Handicap, freigehalten wird.

    You never get a second chance to make a first impression.

  • clubschiff-profis.de
  • Sehe ich :sgenau:so!

    Und ganz ehrlich, meint ihr, dass EIN (für Rollis) reservierter Tisch ins Gewicht fällt, einen Sitzplatz zu finden?

    Bei uns hat das als Familie immer geklappt, auf jeder Reise und das auch immer in den Ferien.

    Wurde es mal eng (auch das kam vor), dann saßen wir halt mal getrennt (2+2). So what?

    Dann sieht man sich am Buffet (fanden wir witzig), man kann doch den ganzen Tag woanders zusammen verbringen, wenn man möchte. :zwinker:


    Rücksichtnahme von allen Seiten (auch und besonders an den Fahrstühlen) hat noch niemandem geschadet!

  • Die "Rollstuhl-Tische" waren auf den Kreuzfahrten, die wir gemacht haben (alte MS1, MS5 und Aidavita) doch immer größere Tische.

    Da kann man sich doch trotzdem hinsetzen (wir sind zu dritt!). Ein Rollstuhlfahrer mit Familie 2-5 Personen haben doch dann immer noch super Platz.

    Wir achten nämlich immer darauf, ob ein Schiff oder Hotel rollstuhlgeeignet, da unsere Freundin im Rollstuhl sitzt und wir ihr gerne dann die Infos geben.

    Gruß aus der Pfalz
    :matrose:
    August 2014 - Mein Schiff 1 - Norwegen Nordkap
    Juli 2016 - Mein Schiff 5 - Jungfernfahrt - Ostsee mit Helsinki
    Juli 2017 - Amadea - Schiffsbesichtigung in Hamburg
    Juni/Juli 2018 - Aidavita - New York nach Montreal

  • Man könnte auch erwarten, dass Gäste mit Handicap sich jeden Tag z.B. bis 18 Uhr entscheiden müssen, wo und mit wie vielen Personen sie essen wollen und dann wird garantiert ein Tisch frei gehalten.

    Nee! Zumindest nicht als Pflicht.

    Von mir als Fußgänger erwartet ja auch keiner, dass ich mich vorher entscheide, wo ich hin gehen möchte. Sondern ich kann mich frei entscheiden wann und wo ich Essen gehe.

    Gerade die freie Entscheidung ist doch der Vorteil eines Buffet-Restaurants.

    Wenn ich nicht in ein Bedienrestaurant zum Essen gehe, dann gehe ich gerne durch die verschiedenen Buffetrestaurants und gucke, was es da gerade so gibt. Und erst dann gucke ich, ob ich noch die Chance auf einen Platz habe.

    Das gleiche sollte auch für Rollifahrer gelten.


    Als Service-Leistung könnte ich mir das aber sicherlich vorstellen.

    So dass man als Rollifahrer, auch ohne eine Flasche Wein kaufen zu müssen, nach vorheriger Anmeldung einen bestimmten Platz reservieren kann.


    Den Stau/Andrang an den Aufzügen werde ich wohl auch nie verstehen,

    Einen Teil der Schuld kann man auf AIDA, bzw. den Hersteller der Aufzüge schieben.

    Die Programmierung der Aufzüge ist mehr oder weniger unlogisch. Warum z.B. muss ein Fahrstuhl von Deck 12 runter auf Deck 5 kommen, wenn doch ein Fahrstuhl von Deck 3 viel näher wäre? Nur, weil man nur auf der Steuerbordseite die "Ruftaste" gedrückt hat? Und der freie Fahrstuhl auf Deck 3 auf der Backbordseite diese Anforderung gar nicht mitbekommen hat?

    So gibt es viele Situationen, die mit einer besseren Steuerung zu kürzeren Wartezeiten führen würden.


    Eine Hauptschuld haben aber die Gäste selber.

    Dass man sich im Fahrstuhl mal im Deck irren kann, das kann jedem passieren. Da hält der Fahrstuhl dann halt an jeder Milchkanne / auf jedem Deck und keiner steigt ein oder aus. Da dauert die Fahrtstuhlfahrt halt mal etwas länger.

    Viel schlimmer sind aber diejenigen Gäste, die z.B. nach oben wollen, dann aber grundsätzlich auch die Taste für die Fahrt nach unten drücken. Von denen gibt es zwei Gruppen. Die einen, die sich ihrer "Schuld" bewusst sind, und absichtlich unnötig Deckhopping betreiben. Und die anderen, die sich darüber aufregen, warum denn ihr selbst persönlich angeforderter Fahrstuhl schon wieder in die falsche Richtung fährt.
    Diese Gäste blockieren halt auch die Plätze im Fahrstuhl.

    Eigentlich gibt es noch eine dritte Gruppe dieser Gäste. Die nämlich, die schon wissen wohin sie wollen und nur eine Taste drücken, aber versehentlich in die falsche Richtung fahren. :zwinker:


    Ob jetzt ein Gast den Fahrstuhl nutzt, oder auch die Treppen nimmt, darüber soll jeder Gast selber entscheiden. Dann kommt es halt mal vor, dass der 15-jährige Teenager unbedingt von Deck 7 auf Deck 8 fahren muss.


    Ich wundere mich nur, warum es für Rollifahrer nicht eine Art Prioritiäts-Schaltung gibt. So in der Art, dass nur Rollifahrer mit der Bordkarte den Fahrstuhl anfordern können und dadurch automatisch der nächste freie Fahrstuhl für sie reserviert wird.

    Dafür könnte man z.B. in jedem Treppenhaus einen Fahrstuhl reservieren, der speziell gekennzeichnet ist. So lange er nicht extra angefordert wird, fährt er ganz normal. Wird er speziell angefordert, so fährt er noch die letzte Station vor der Anforderung ab, es gibt eine Ansage, dass der Fahrstuhl angefordert wurde und die Gäste bitte aussteigen mögen, um dann direkt auf das Deck der Anforderung zu fahren.

    Wobei, das wäre auch wieder eine Sache der Programmierung. Und erfordert auch Rücksichtnahme der Gäste. Und das klappt beides jetzt ja so schon nicht vernünftig. :zungeraus:

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    ../___\.
    (o\_|_/o) Das Auto


    "Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich."
    Konrad Adenauer

  • man kann auch immer wieder sehen, dass Gäste versuchen vor den bereits Wartenden schnell vorbei als erste in den Aufzug zu huschen, da wird dann auch der Rollifahrer oder die Familie mit Kinderwagen "übersehen".

    Und das sind bestimmt nicht die jüngeren Gäste .


  • Nun das man einem Rollstuhl am Aufzug den Vortritt lassen sollte , dürfte eigentlich jeder wissen.

    Das in den Ferien wenn viele Kinderwagen und rollatoren der Großeltern an Bord sind die Aufzüge überfordert sind ist eben zu bestimmten Zeiten so.

    Das werden wir auch wieder auf der sylvesterfahrt erleben, da stoßen die Fahrstühle eben an ihre Grenzen :meinung:

    Aber das in jedem Restaurant Plätze für Rollstühle frei sein sollten, das dürfte eigentlich eine selbstverständlichkeit sein :meinung:

  • man kann auch immer wieder sehen, dass Gäste versuchen vor den bereits Wartenden schnell vorbei als erste in den Aufzug zu huschen, da wird dann auch der Rollifahrer oder die Familie mit Kinderwagen "übersehen".

    Und das sind bestimmt nicht die jüngeren Gäste .

    Erlebst Du im "richtigen Leben" leider auch immer wieder. Auch an anderer Stelle. Letztens ist es mir in meiner KG Praxis passiert das eine körperlich völlig fitte Dame das barrierefreie WC benutzt hat. Ich habe sie darauf angesprochen, die Antwort war nur: "Ach, die war doch gerade frei". Wohlgemerkt, das normale WC war auch frei.

  • eine körperlich völlig fitte Dame

    Ich weiß, es hört sich jetzt vielleicht doof an, aber äußerlich sieht man den Menschen nicht immer ihre Beeinträchtigungen an...


    das barrierefreie WC

    abgesehen davon, dass die Dame das andere Klo hätte nutzen können, habe ich jetzt doch mal eine Frage: dürfen diese Toiletten von Jedermann / Jederfrau besucht werden, und sollte nur aus Höflichkeit für die Personengruppe freigehalten werden die darauf angewiesen ist? Oder ist es verboten diese Toiletten zu nutzen, wenn man auch anderweitig sein Geschäft erledigen kann?

    ....__
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    Konrad Adenauer

  • Polarbär : Ähm, Moment mal, ich sprach von EINEM Tisch, weil MEINER Meinung nach ein Tisch reichen sollte. Damit wollte ich also nur meine Sicht der Dinge mit ins Spiel bringen, nicht deine "Tatsachen verdrehen". Bei Bedarf kann ja immer noch mal ein Tisch zusätzlich reserviert werden, falls der andere Tisch belegt sein sollte... Auf dich, Polarbär, habe ich damit gar keinen Bezug nehmen wollen. Ich finde nämlich "4 oder mehr" Tische ebenfalls zu großzügig bemessen. Ich denke, es reicht doch einen Tisch zu reservieren. Wer darauf angewiesen ist kann sich ans Personal wenden, um zu erfahren, wo man barrierefrei sitzen kann. Natürlich kann und sollte das Personal danach wieder einen neuen Tisch reservieren. Aber alles zu seiner Zeit und mit ein bisschen Gelassenheit gelingt dann auch ein freundlicher Umgang miteinander, stimmt's, Polarbär?

    Einmal editiert, zuletzt von Okerpirat ()