Wir haben die Ostseeroute 2019 mit Rollikind unternommen. Bis auf Riga (war stattdessen St. Petersburg) besuchten wir die genannten Städte auf eigene Faust - also zu Fuß.
In Helsinki waren die vom Hafen abgehenden Busse (auch hoho-Buss) knallvoll. Daher spazierten wir spontan bei schönem Wetter vom Hafen zunächst flach am Ufer entlang und bogen dann Richtung Innenstadt ab. Der Wegin war etwas hügelig, die Trottoirs etwas rumpelig, doch mit Countryrad bzw. Vorsatzrad problemlos machbar. Insgesamt benötigten wir 1 Stunde, zurück ca. 45 Minuten. In der Stadt gibt es z. T. Bordsteine ohne Absenkung. Auch kommen Trambahnschienen in der Quere, doch ist es kein Unterschied zu Stuttgart. Kompliziert war es in der U-Bahn, da die Aufzüge eng und umständlich waren (Countryrad wieder demontieren usw.)
In Schweden hängt viel davon ab, wo euer Liegeplatz ist. Wir lagen Stadsgarden 167. Von dort konnten wir einer farbigen Markierung entlang bis zur Altstadt laufen. Damals gab es noch eine große Baustelle auf dem Weg, die wir mit dem Rolli nur mittels Aufzug überwinden konnten. Daher dauerte der Weg bis zur Altstadt etwa 45 Minuten. Ohne Baustelle spart man sich sicher 10 Minuten. Stockholm ist mit dem Vorsatzrad und etwas Geduld (Kopfsteinpflaster) gut machbar.
In Tallinn lagen 2019 5 Schiffe gleichzeitig. Die Herausforderung war somit weniger die Laufstrecke als der Pulk der Besucher. Bis zur Innenstadt gibt es breite Wege, die bequem zu schieben sind. In der Innenstadt dominiert das Kopfsteinpflaster mit etwas hohen Bordsteinen. Für uns kein Unterschied zu unserer Heimatstadt. Tallinn ist kompakt. Die Zeit reicht problemlos.
Insgesamt war es für uns eine tolle Route mit schönen Erinnerungen. Wir haben auf unseren Spaziergängen viel gesehen und konnten alles mit Rolli und Familie gut erkunden.