Bricht der USA-Tourismus tatsächlich ein? Ich kenne einige USA-Fans, die die dortige Politik relativ wenig interessiert. Bei anderen Staaten mit aktuell seltsamer Politik ist das ja sehr ähnlich...
Das mit den relativ günstigen MS-Angeboten meinte ich ja, vielleicht lässt man sich bei AIDA ja bewusst noch ein bisschen Zeit mit den konkreten Veröffentlichungen um ggf. noch Anpassungen bei den Routen vorzunehmen. Grundsätzlich ist die Nachfrage m.E. vorhanden, aus meiner Sicht nur nicht für Routen mit relativ wenigen Highlights zu recht hohen Preisen. Auf unserer 14tägigen MS-Tour 2023 war Quebec für uns der einzige Höhepunkt, der Rest ziemlich mau...
Ein Einbruch heißt ja nicht, dass niemand mehr kommt. Besonders die die vor längerem gebucht haben werden das eher noch durchziehen, aber die Neubuchungen sollen schon signifikant gefallen sein (um die 20%). Es wird prognostiziert, dass die USA das einzige Reiseziel werden, dass dieses Jahr weniger internationale Touristen haben wird. Besonders Kanadier und Skandinavier boykottieren die USA . Aber auch deutsche. Und Unsicherheiten, dass alles bei der Einreise glatt läuft sind Gift für den Tourismus. Die Behörden haben zuletzt Quoten erhalten, dass sie gefälligst mehr Leute deponieren sollen. Und die sadistischsten Grenzbeamten fühlen sich bestätigt. Da reicht ein falsches Wort oder Tattoo oder was auch immer und du kannst in so einem Deportationslager landen. Noch sind die schlimmsten Beispiele nur Einzelfälle, aber wer will wissen, wie sich die Situation in ein bis zwei Jahren weiter entwickelt? Und über diesen Zeitraum reden wir hier ja.
Was TUI betrifft zeigt sich da halt, dass die die USA jetzt seit längerem anbieten und die meisten, die dort gerne mit TUI hin wollen das schon gemacht haben. Die umgekehrte Situation gab es als TUI 2017 erstmals die USA angeboten hatte, während Aida da schon seit einer Ewigkeit unterwegs war. Dementsprechend gab es einen run auf die 2026er Aida Abfahrten, zumal Aida ja nicht vom Royal Caribbean Terminal in Bayonne abfährt wie TUI.