
Wir sind nunmehr wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und die Familie hat uns auch gleich mit einem gemeinsamen Abendessen liebevoll umsorgt.
Wie versprochen, hinterlege ich noch ein paar Eindrücke unseres Ausflugs nach Siena.
Schade, dass ausgerechnet dort ein anhaltend starker Regen einsetzte, denn die Altstadt hat Flair und macht auch Lust, die vielen Gässchen, kleinen Boutiquen und Lädchen zu entdecken.
Unser Reiseleiter führte uns schnurstracks auf den Piazza del Campo, da wir dort, von einer örtlichen Reiseleiterin zur Stadtführung erwartet wurden.
Dieser Stadtplatz ist der bekannteste in der Toskana, findet hier zweimal jährlich der „Palio di Siena“, das traditionsreichste und historischste Pferderennen der Welt statt.
Mit dem über 100 m hohem Turm „Torre del Mangia“, ist das Rathaus „Palazzo Pubblico“ auch das bekannteste Gebäude der Piazza del Campo.
Im Innenhof des Palazzo Pubblico halten sich tagsüber junge Kunststudenten auf, welche Gratis (erbeten wird ein Trinkgeld) Karikaturen/Porträtszeichnungen anfertigen.
Der Freudenbrunnen „Fonte Gaia“ ist der berühmteste Brunnen Sienas.
Die große Freude der Bevölkerung im Mittelalter, mit Frischwasser über ein unterirdisches Kanalsystem versorgt zu werden, symbolisiert dieser Brunnen.
Aufgrund des anhaltenden Regens, ging es lediglich nur noch kurz zur Täuferkirche „Baptisterium Giovanni“
und zum Dom „Duomo di Santa Maria Assunta“, wobei lediglich jeweils nur innnerhalb der Stadtführung dort eine Aussenbesichtigung der Fassade vorgesehen war.
Die Täuferkirche ist direkt in den Unterbau des Chorbereichs des berühmten Doms von Siena integriert und dient der Stadt damit als Taufkirche.
Der Dom von Siena sollte einst den Petersdom in Rom übertreffen, doch das Projekt wurde durch eine damals vorherrschende Pestepedemie jäh gestoppt.
Die Stadtführung wurde hier dann auch unvollendet abgebrochen, da es bei diesem anhaltendem Regen wirklich keinen Sinn machte, durch die Gassen zu laufen.
Es war zudem schon später Mittag und viele Ausflügler wünschten ein Restaurant oder Café aufzusuchen, um etwas zu essen und zu trinken bzw. auch um so aus dem Regen ins Trockene zu kommen.
Auch wir suchten einen Pizzaverkauf auf, aßen dort im Verkaufsraum am Tresen im Stehen und gingen danach zwei Häuser weiter in ein kleines Café, um einen Latte Macchiato zu trinken.
Wieder etwas gestärkt, die Jacken dabei etwas getrocknet, suchten wir die nächste Eisdiele auf, denn das musste dann doch sein, auch wenn die wärmende Sonne fehlte.
Während wir aus der Altstadt heraus liefen und bis wir am Busparkplatz ankamen, hatte Petrus noch einmal alles gegeben und seine Schleusen so richtig geöffnet und uns ordentlich mit heftigem Regen überschüttet.
Für uns steht fest: wir müssen noch einmal in die Toskana fahren und Siena dann noch einmal besuchen, denn das, was wir gesehen haben, hat uns neugierig gemacht, es uns näher anzuschauen.
Das war es nun von mir, mit den Landgangsbeschreibungen der Reise und den Fotos dazu.
Irgendwann, wenn es zeitlich bei mir passt, werde ich noch ein Fazit zur gesamten Reise verfassen und es hier einstellen … so mein aktueller Plan.
Jetzt konzentriere ich mich zunächst auf den Alltag, der in den nächsten Tagen geprägt sein wird mit Einkaufen, damit der vor der Reise leergeräumte Kühlschrank und der Gefrierschrank gefüllt wird und wir nicht mit leeren Mägen einer unfreiwilligen Diät ausgesetzt werden. ![]()
Die Wäsche aus unserem Handgepäck ist heute bereits gewaschen, aber am Mittwoch erwarten wir noch drei große Koffer, alle gefüllt mit Kleidung. ![]()
Ich hoffe von daher in den kommenden Tagen auf gutes Wetter, so wie es die Vorherssge es auch verspricht. ![]()