
Es ist der dritte von sieben Seetagen in Folge, auf unserem Weg nach Mindelo.
Der Tag verspricht Balkonwetter.
Nicht unbedingt dem wolkenverhangenem Himmel nach, jedoch den Temperaturen.
Und so sitze ich auch dort, auf unserem Kabinenbalkon, und verfasse meinen Bericht für heute.
Wir fahren, so wird es uns heute im Daily erklärt, in die intertropische Konvergenzzone (ITCZ), welche auch als „Doldrums“ bekannt ist.
Dies, so lese ich weiter, sei ein Gürtel um den Äquator, in dem die Passatwinde zusammenlaufen, was zu ruhigen und stillen Gewässern führt.
Wir nähern uns dahingehend weiterhin dem Äquator. Die Luft wird schwül und feucht.
Huiuiuiiii, bebte gestern Abend wieder einmal das Theater bei der
und wir feierten mit viel Applaus die Künstler.
Zuvor feierten wir in unserem Restaurantbereich aber auch unseren Stationskellner gebührend und ließen ihn, anlässlich seines Geburtstags, hochleben.
Er war überrascht und überwältigt, dass wir, die vier einzelnen Tischgemeinschaften, ihn in Eintracht gemeinsam feierten.
Unser persönlich überreichtes Geschenk (die von mir gestrickten Socken) kam sehr gut an und er nahm uns beide herzlich in seine Arme.
Ich knüpfe noch einmal an unseren vergangenen Ausflug in Walvis Bay Namibia an und vervollständige hiermit unsere letzte glückliche Tierbeobachtung dahingehend, dass uns zu guter letzt, drei Delfine begleiteten.
Es ist eine besondere Gattung Delfine, welche, so konnte ich es recherchieren, ausschließlich an der Küste Namibias, in Walvis Bay und der Westküste Südafrikas vorkommen.
Der „Heaviside Delfin“ ist an die kalten Gewässer des Benguelastroms angepasst und wird von daher auch als „Benguela-Delfin“ bezeichnet.
Diese Gattung gilt mit nur 1,70 - 1,80 m Größe als klein aber stämmig.
Der Kopf ist kegelförmig rundlich und stumpf. Im Gegensatz zu anderen Delfinarten, fehlt ihnen der ausgeprägte Schnabel.
Die Färbung ist charakteristisch schwarz-grau-weiß-silber.
Drei dieser Delfine begleiteten uns und schwammen eine ganze Weile in der Bugwelle mit.
Ein Crewmitglied des Katamarans nahm mein Handy, legte sich flach auf den Boden des Katamarans und filmte für mich, das spielerisch gleitende Treiben dieser Tiere.
Ich habe wieder einige Bilder aus den Videos herausgezogen.
Nach diesen vielseitigen tierischen Erlebnissen am und um den Pelican Point, ging unsere Katamaranfahrt langsam zurück zur Anlegestelle nach Walvis Bay.
Während wir die Tierbeobachtung ausgiebig genossen, hatten die flinken Hände der Crewmitglieder, im hinteren inneren Bereich, und auf dem hinteren Außendeck einen Imbiss vorbereitet.
Es war die absolute Geschmacksexplosion an Verköstigung der Austern, welche wir persönlich erlebt haben.
Wir haben schon recht viele Austern in unserem Leben verköstigt, aber diese waren exquisit … kein Glibber, sehr fleischig und absolut frisch im Geschmack … ohne Worte …
Es gab, zu den frischen Austern, außerdem noch überbackene Austern und diverse Häppchen von gebackenem Fisch, Tintenfrischringe, Hähnchenfleisch, Rindfleisch, gefülltes Blätterteiggebäck, gefüllte Eier und vieles mehr.
Und zu guter Letzt noch eine süße Gebäckauswahl an kleinen Törtchen.
Dazu wurde, standesgemäß, ein südafrikanischer Sekt gereicht (No Limit!) oder auch Getränke nach Wahl, welche wir die gesamte Fahrt über schon (No Limit) erhalten konnten.
Es war wirklich ein sehr erlebnisreicher und ein überaus perfekt arrangiert und ausgeführter Ausflug, den auch wir jederzeit wiederholen würden, sollte uns unsere Reiselust erneut an diesen Ort führen.
Das nunmehr meinerseits abschließend zu Walvis Bay Namibia.
Im Vorfeld dachten auch wir: Soviel Aufwand im Vorfeld, bzgl des Immigration, nur wegen einmalig ein paar Stunden Aufenthalt, da bleibt man doch lieber an Bord und erspart sich das aufwändige Procedere.
Und viele meinten im Vorfeld schon zu berichten, dass sei eines mit der unattraktivsten Anlegestellen auf dieser Reise.
Richtig, der Hafen an sich gibt wirklich nicht viel her …
Wir haben jetzt mit einen der schönsten und erlebnisreichsten Ausflüge erleben dürfen und noch einmal einen lieben Dank und Gruß an udde , die mit ihrem persönlichen Bericht uns darauf neugierig machte. ![]()
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