
Wir haben in 132 Tagen einmal den Globus umrundet und sind heute Morgen pünktlich nach Genua zurückgekehrt.
Glücklich, über das wunderbare Erlebnis.
Traurig, über die vielen lieben Menschen, von denen wir uns haben verabschieden müssen.
Auch diesmal hat die Organisation zur Ausschiffung sehr gut funktioniert.
Wir erhielten vor drei Tagen bereits unsere vorgedruckten Anhänger für unsere 3 Tefra-Gepäckstücke, sowie drei Gepäck-Kennzeichennummern, auch nur für das Tefra Gepäck.
Vorgestern erhielten wir zusätzlich Gepäck-Kennzeichennummern für das Gepäck, welches zusätzlich von Bord (durch die Crew) eingesammelt werden sollte, sofern man es nicht selbst von Bord mit rausnimmt.
Wir haben gestern Abend lediglich unsere drei Koffer für den Tefra-Transport präpariert und vor die Kabine zur Abholung in den Flur gestellt.
Das andere Gepäck haben wir heute Morgen selber von Bord getragen.
Gestern Abend bekamen wir noch einen grünen Einreisezettel mit dem Hinweis, diesen zusammen mit unserem Reisepass zur Einreise in Genua der Zollbehörde vorzulegen
Gebeten wurde man, offiziell, bis 8 Uhr die Kabine zu räumen.
Wir hatten jedoch unseren Kabinensteward gefragt, ob wir erst noch frühstücken könnten, weil wir es ja nicht eilig hätten.
Er sagte, er habe noch genug zu tun, wir sollen in Ruhe frühstücken und uns Zeit lassen.
Die Ausschiffung selbst ging recht problemlos und zügig von statten und wir sind bereits auch schon recht früh im Hotel angekommen, wo wir unser Gepäck hinterlegen konnten.
Und so haben wir uns heute endlich auch Genua anschauen können.
Im Januar, zur Anreise, war es abends dunkel und recht kalt, sodass wir nur eine kurze Runde im Hafengelände gedreht hatten und zurück zum Hotel durch ein paar Altstadtgassen liefen.
Heute jedoch strahlte der Himmel in seinem schönsten Blau und die Sonne spendete Wärme.
Nachdem wur unser Gepäck hinterlegt hatten, liefen wir zuerst zum nahen Bahnhof, um im Reisezentrum noch etwas bezgl. unserer morgigen Rückreuse nachzufragen. Wir bekamen nämlich auf der Reise eine Email, dass sich etwas am Fahrplan und an der Zugnummer geändert habe.
Das war aber recht schnell geklärt und so liefen wir zunächst wieder hinunter zum Hafen, um an der Promenade entlangzuschlendern.
Auf dem Weg dahin kamen wir schon an der ersten (von den vielen) Kirchen Genuas vorbei, die wir im Laufe des Tages noch besichtigen würden.
Chiesa Di San Giovanni Di Pre‘
Die nächste Kirche am Hafen hätten wir fast übersehen,
Chiesa Di San Marco Al Molo.
Unser Weg führte uns von dort nunmehr, durch verwinkelte enge Gassen den Hügel hinauf, in die Altstadt.
Irgendwann entdeckten wir einen Hinweis auf „Altstadt-Runde 3“, dem wir von da an folgten.
Und so kamen wir an dieser Kirchenruine vorbei.
Weiter ging es und erneut erblickten wir eine Kirche, welche aber verschlossen war.
Durch wunderschöne enge Gassen, mit kleinen Restaurants, führte unser Weg weiter bis zur „Porta Soprana“.
Dieses ist eines der wichtigsten historischen Wahrzeichen Genuss. Es war das östliche Hauptstadttor der mittelalterlichen Stadt. Heute trennt es die Altstadt zur Neustadt.
In unmittelbarer Nähe zum Stadttor Porta Soprana, befindet sich der „Chiostro di Sant‘ Andrea“.
Er ist ein selten erhaltener mittelalterlicher Arkadenhof und Zeugnis romanischer Architektur (ein Kreuzgang des damaligen mittelalterlichen Klosters Sant‘ Andrea).
Für heute möchte ich Schluss machen, mit underem Rundgang durch Genua.
Ich bin gerade zu müde, um mit meinen Eindrücken und Schilderungen fortzufahren.
Aber so lange ich noch etwas „Reise-Stoff“ habe, werde ich es hier weiter posten, es gehört ja alles noch zu unseren Erlebnissen der Reise. ![]()