
Einen schönen Samstag wünsche ich euch allen von einem, so steht es für heute im Daily, der abgelegensten Abschnitte des Atlantischen Ozeans.
Wir sind nordwärts unterwegs und bewegen uns in Richtung Äquator, so steht es dort gleichsam beschrieben.
Die Meerestiefe beträgt hier sage und schreibe 5580 m
Insgesamt liegen noch 2545 Seemeilen vor uns, bis Mindelo/Kapverden
Die Wellen erreichen ca 2m
Es ist diesig, bei 23 Grad Außentemperatur. Ein leichter, aber milder Wind weht, sodass ich es mir auf dem Balkon bequem gemacht habe und so dem Rauschen der Wellen zuhören kann, während ich mir noch einmal den schönen Tag in Walvis Bay in Erinnerung rufe.
Gestern beendete ich meinen Bericht dahingehend, dass wir einen sehr schmackhaften Sherry trinkend und in tierischer Begleitung durch die Lagune von Walvis Bay mit dem Katamaran schipperten.
Diese Lagune ist ein geschütztes Feuchtgebiet und liegt geschützt durch eine Sandbank, namens „Pelican Point“, an der Atlantikküste im südlichen Afrika.
Sie ist ein bedeutender Lebensraum für Wasservögel, Flamingos, Pelikane und bietet Zugvögeln Raum für einen Zwischenstopp.
Die Sandbank beherbergt eine große Kolonie Robben und der Leuchtturm ist von weither sichtbar.
Je näher wir der Sandbank kamen, um so lebhafter wurde es auch im Meer.
Viele Robben sprangen vergnügt im Wasser herum und näherten sich auch dem Katamaran.
Dem Treiben zuzuschauen war ein Vergnügen.
Vor der Sandbank lagen Unmengen Robben herum und ihr Bellen war bereits beim Näherkommen zu hören.
Unsere Reiseleiterin Monique an Bord erklärte, dass diese Kolonie aus ca 18.000 Tieren besteht und auf der Atlantikseite eine noch größere angesiedelt sei.
Viele Jungtiere sahen wir, wobei die Jüngsten, so sagte Monique, erst im Januar geboren sind und aktuell zur Selbstständigkeit erzogen werden.
Wir hätten noch Stunden zuschauen mögen, jedoch erhielt der „Kapitän“ des Katamarans einen Funkspruch, über die Sichtung eines Buckelwals.
Und so lenkte er den Katamaran dorthin und wir erhielten die Info, unsere Kameras und Handys in Bereitschaft zu halten, in ca vier Minuten würden wir den Wal sicherlich sehen können.
Fast pünktlich war es auch wirklich soweit und ich habe aus meinen Videos nun hierzu ein paar Bilder herausgezogen.
Was für ein Tag!
Aber unser Glück der Tiersichtung war damit noch nicht zu Ende.
Morgen berichte ich euch gerne weiter darüber, jetzt gehen wir zum Lunch.
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