
Du Bereits kurz nach 7 Uhr hörten wir schon, dass das Anlegemanöver zugange war und wir somit unseren vorletzten Landgangshafen, Civitavecchia, erreicht haben.
Geplant war dieses Manöver für 8 Uhr und meine innere Uhr war auch darauf eingestellt.
Somit schaute ich nur kurz zum Gardinenspalt hinaus, um mich anschließend noch einmal ins Bett zu kuscheln.
Civitavecchia gilt als „der historische Hafen Roms“, einen Titel, den es seit dem 2. Jahrhundert trägt und somit ist Rom für Kreuzfahrende ein gern besuchter Ausflugspunkt.
Da wir gerademal vor knapp zwei Jahren privat mit unserer Familie in Rom einen einwöchigen Aufenthalt mit Intensiv-Kulturprogramm erleben durften, hatten wir es heute Vormittag nicht eilig, für einen Landgang in Civitavecchia von Bord zu kommen.
Für uns war es zudem das dritte Anlegen an diesem Hafen und der Ort damit nicht ganz so fremd.
Und so gingen wir nach dem Frühstück in aller Ruhe von Bord, setzten uns in den bereitgestellten kostenfreien Shuttlebus und ließen uns aus dem Hafengelände fahren.
Wir liefen anschließend los, hinein in die Altstadt
vorbei am Fort Michelangelo
und zur Kathedrale San Francesco D’assisi
und der Chiesa Santuario de Ma Concezione.
Wir flanierten an der Strandpromenade entlang
fuhren mit dem Riesenrad und genossen dabei die Aussicht.
Von dort liefen wir erneut in die Altstadt und dabei am Theater vorbei und machten an einer Eisdiele Halt.
Ein italienisches Eis, das musste sein.
Weiter ging es Richtung Mercato-Halle, welche aber bereits aufgeräumt wurde. Ebenso war bereits der Außenmarkt aufgeräumt und die Verkaufsbuden geschlossen.
Somit war es auch wieder Zeit für uns, zurück Richtung Schiff zu gehen, denn wir wollten schon noch etwas mit Kofferpacken beginnen.
Und schwupp, war auch der vorletzte Reisetag in dem Sinn im Nu vergangen.
Nun ist es schon wieder für uns Zeit, zum Abendessen zu gehen.
Wir werden dort heute im Restaurant viele liebgewonnene Mitreisende vermissen, weil für sie bereits hier und heute die Reise endete und sie von Bord gegangen sind.
Viele viele Tränen des Abschieds flossen gestern Abend, denn wir waren in unserer Restaurantecke eine wirklich super tolle „Multikulti-Gemeinschaft“ bestehend aus 7 Nationen an insgesamt 6 Tischen. ![]()