
Wir haben gestern die windstille Zone, die „Doldrums“, also die intertropische Konvergenzzone mit stagnierenden, ruhigen Winden, hinter uns gelassen.
Nordostpassatwinde könnten, auf dem letzten Abschnitt bis nach Kap Verde, den Seegang unruhiger werden lassen, während das Schiff gegen den vorherrschenden Wind und die Strömung ankämpft.
Der Wind hat in der Tat zugenommen, von daher sitze ich auch in der ruhigen Top Sail Lounge und schreibe diesen Bericht.
Bis jetzt ist alles an Schiffsbewegung sehr erträglich und wir schaukeln nur ein klein wenig.
Die Nautischen Informationen für den heutigen Tag, lesen sich allerdings interessant.
Neugierig geworden, werden wir Ausschau auf die uns umgebenden Schätze der Natur halten.
Ich hatte es sicher irgendwann einmal geschrieben. Die MSC Magnifica liegt sehr gut und stabil im Wasser und die Reisegeschwindigkeit wird den vorherrschenden Wellen angepasst, sodass es bisher auch an Bord wenig turbulent zuging.
Turbulenzen anderer, positiver, Art, gibt es aber schon an Bord und man kommt aus dem Staunen kaum noch heraus.
Alleine in dieser Woche hat man uns Abend für Abend zusätzlich mit „Highlights“ überrascht und verwöhnt.
Am Sonntagmittag, ab 12 Uhr, gab es das zusätzliche „Buffet dello Chef“, nebst dem leckeren Sangria, in den Räumlichkeiten des Indoor-Pools, bei geöffnetem Dach.
Abends um 22:30 Uhr auch noch das große Früchte- und Schokoladenbuffet, zur tropischen Nacht-Party, auf dem Pooldeck 13 außen.
Am Montagabend, zur rauschenden White-Party auf dem Pooldeck 13, das große Gebäck-Buffet.
Nur zwei Abende später, also gestern Abend, gab es auf dem Pooldeck 13 das spektakuläre „Buffet Magnifica“.
Bereits im „Daily“ des Tages groß angekündigt und somit alle Passagiere darauf neugierig gemacht, war das Pooldeck von Deck 13 bis Deck 14 überfüllt von Passagieren.
Wir haben wirklich, nicht nur auf unseren Reisen, schon viele Buffet-Veranstaltungen miterleben dürfen, aber dieses sprengte gestern alles bisher gesehene.
Ich habe mir auf einer Seite des Buffets einen Weg zum fotografieren erkämpft, wie so viele Mitreisende auch.
Das gleiche Angebot gab es auf der gegenüberliegenden Seite aber noch einmal!
Unserem Motto „Only Look, but don’t touch“ gerecht werdend, sind wir, nach der Präsentation und Vorstellung einzelner Resorts an Bord und nachdem vom Kapitän die Eröffnung des Buffets verkündet wurde, zurück in den stillen Bereich der Lounge gegangen, wo wir unseren, dort auf uns wartenden, Wein in aller Ruhe austranken.
Die laue Nacht inspirierte uns, als wir noch einen Blick hinaus vom Kabinenbalkon, bereits im Nachtgewand gekleidet, wagten, eine Flasche Sekt aus dem Kühlschrank zu nehmen, um diese traumhaft stille nächtliche Idylle, beim Meeresrauschen, zu zweit zu genießen.
„Man soll die Feste feiern“ … so sagt man.
Wir (nicht Partymäuse) haben den schönen lauen Abend uns spontan persönlich zu Nutze und ihn, ohne besonderen Grund, einfach zu etwas genussvoll Besonderem gemacht.
Das ist unsere Art, das LEBEN zu genießen!
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