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Beiträge von MK6

  • AIDA Katalog 2027/28 Routenfragmente

    • MK6
    • 4. April 2026 um 11:03

    Die neuntägige Schottland - Norwegen Kombitour scheint nachdem sie die letzten Jahre die zwölftägige Variante aufgegeben haben auch langsam auf dem Abstellgleis gelandet zu sein. Für 2028 haben sie ja schon nur noch eine Tour mit der Bella im Programm. Für 2027 waren bei Buchungsstart 4 geplant. Mittlerweise haben sie zwei dieser (ab 28.5. und 20.8.) still und heimlich sogar umgeroutet. Die im Mai geht jetzt auf die scheinbar sehr populäre Südengeland, Irland und Wales Route, die sie damit in 2027 fünf mal fahren werden. Die im August fokussiert sich wie die neue Luna Reise im Juni noch stärker auf Schottland und läuft statt Norwegen nun Stornoway, Portree und Kirkwall an. Portree/ Isle of Skye kommt damit also wieder ins Programm zurück nachdem die Aura Killybegs Route entfallen ist. Die neuntägige Schottland Tour gibt es dann also zwei Mal in 2027. In 2028 machen sie die auch wieder zwei Mal und dazu eine Route, die ähnlich wie TUI die Irische See durchkreuzt und Nord und Süd UK beinhält. Die Südengeland, Irland und Wales Route fahren sie in 2028 vier Mal. Die zweiwöchige UK Route fahren sie 2028 wieder doppelt, nachdem sie in 2027 zugunsten der neuen neuntägigen Luna Schottlandroute nur einmal angeboten haben.

    Mit der Veröffentlichung der 2028 Reisen scheint sich auch abzuzeichnen, dass die Perla im Frühling vom 3.4.2027 bis zum 2.5.2027 wohl doch die ganzen 4 Wochen in die Werft geht. Die Prima hat nämlich nun eine ähnliche Lücke von 4 Wochen vom 22.4.2028 bis zum 21.5.2028 zwischen ihren Mittelmeer Reisen. Die Stella wechselt dann nicht ins östliche Mittelmeer, was bedeuten würde, dass wenn sie doch noch Reisen für die Prima veröffentlichen würden, dann 3 Schiffe im westlichen Mittelmeer wären und nur die Blu in Korfu. Back to back Charter wären auch nicht auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich. Eher dürfte es also auf eine Mini Evolution für die Hyperions hinaus laufen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 3. April 2026 um 12:35
    Zitat von geko

    Im wirklichen Ernstfall würde natürlich priorisiert. Die touristische Verwendung von Treibstoff hat dann eine sehr niedrige Priorität.

    Diese Art von zentraler Steuerung der Wirtschaft gibt es bei uns nicht. Das wird sich allein nach dem Preis und geschlossenen Verträgen und deren Kluseln regeln, egal ob der Liter Diesel dann weit über 3 Euro liegt ...

    Es ist ja auch nicht so, dass 100% der Versorgung fehlen und wie oben ausführlich geschrieben haben wir ja relativ große Diesel Vorräte.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 3. April 2026 um 11:07

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    Hier mal eine sehr gute Zusammenfassung über die gesamte Ölsituation bezüglich Kerosin, Diesel, Benzin und auch LNG.

    Die Vorräte für Kerosin sind tatsächlich schlimmer als ich erwartet hätte (Kerosin ja gerade für Krieg relevant). Die Briten haben gerade mal eine eigene Versorgung von 25% und ihre Vorräte reichen für 1,1 Monate. Der Großteil der Importe kommt aus dem Golf oder von Ländern, die selbst Probleme mit der Versorgung haben werden (Niederlande, Indien). Deutschland hat vielleicht doppelt so große Vorräte, was für Urlaubsflüge im Sommer nicht beruhigend ist, weil selbst wenn sich die Situation auf magische Art und Weise lösen würde (und die Situation nicht damit eskaliert, dass sich gegenseitig die Förderanlagen und Raffinerien bombardiert werden, was Trump aktuell androht), dauert es Monate, bis die Förderanlagen dort wieder hoch gefahren sind, die Raffinerien wieder warm laufen und die Tanker von dort wieder bei uns und den Asiaten sind, die gleichzeitig dringend wieder Öl brauchen. Österreich und Polen haben allerdings für etwa ein Jahr Vorräte. Wahrscheinlich würde dann etwas davon auch zu uns wandern.

    Die Vorräte für Diesel unterscheiden sich zum Teil extrem . Japan hat Vorräte für die Importe von 27 Monaten, UK für nur 1,5 Monate und Australien nur für drei Wochen, was zu den Nachrichten von geschlossen Tankstellen dort passt. Wir haben Vorräte für etwa 7 Monate. Physisch sollten die Kreuzfahrtschiffe also noch Diesel bekommen, wenn sie nicht in Australien stationiert sind. Uk würde wahrscheinlich im Ernstfall extra Lieferungen aus den Niederlanden und Belgien bekommen, die große Raffinerien haben, aber mit 3-4 Monaten auch nicht super aufgestellt sind.

    Und was die Größe des Schocks angeht, schlägt diese Krise selbst wenn man es am Energieverbrauch norminiert alle davor inklusive der 70er...

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 2. April 2026 um 22:31
    Zitat von Spielzimmer

    Gibt es eine max. Liegezeit nach der ein Schiff erstmal wieder in eine Werft zur Überprüfung oder Reaktivierung muss, bevor es wieder den normalen Passagierbetrieb aufnehmen kann?
    Oder sind die (abgesehen vom Loading/Crew) wieder sofort fahrbereit?

    Zitat von Steff79

    ich bin gespannt ob überhaupt die Treibstoffversorgung für alle Schiffe immer gesichert ist oder ob wir erleben, dass Schiffe den Betrieb einstellen müssen mangels Treibstoff.


    Nach dem sehr langen Corona Stillstand sind die meisten Schiffe einfach so wieder in Betrieb genommen worden, ohne eine Werft aufzusuchen. Da dürften die 5 Jahre Regelabstände maßgeblich sein, wobei das bei älteren Schiffen kürzer wird. Das Problem ist nur, dass etwas dauert, bis 1000 Crewmitglieder, gerade aus Asien eingeflogen wurden, wo kurzfristig akuter Treibstoffmangel herrschen dürfte, gerade was Kerosin angeht. Da war der Golf nicht auch was raffenierte Produkte angeht sehr stark vertreten. Auch uns dürfte das früher oder später treffen. Ich habe gelesen, dass 40% des Kerosins in Europa aus dem Golf kommt, im UK sogar 50% und da kommt diese Woche die letzte Lieferung an. Es gibt nicht genug Rafenerien um das zu ersetzen und so müssen auch da die strategischen Vorräte aufgebraucht werden. Aber wer sich an den letzten Herbst errinnert, wo in HH diverse Flüge gestrichen werden mussten, weil die Raffinerie in Heide nicht genug geliefert hat (parallel gab es eine ungewöhnlich hohe Nachfrage durchs Millitär wegen des da laufenden NATO Manövers), dann sind da ersthaftere Ausfälle nicht auszuschließen. Die Kerosinpreise haben sich jedenfalls schon mal verdoppelt. Diesel wurde zwar nicht so extrem, aber immerhin auch verstärkt aus dem Golf geliefert uns ist neben LNG (aus Katar, dem zweitgrößten Produzenten) natürlich für die Schiffahrt sehr relevant. Die aktuelle Situation fühlt sich irgendwie wie die paar Wochen vor dem ersten Lockdown an, wo jeder der sich etwas mehr informiert hat wusste, dass das auch zu uns kommen wird und nicht auf magische Weise verschwinden wird. Nach Öl Analysten bewegt sich aktuell eine unsichtbare "air- gap" durch die Welt. Zuerst kommen in Asien Mitte dieser Woche die letzten Lieferungen aus dem Golf an, bei uns dann nächste Woche. Danch gib es in Asien erstmal abgesehen von den Vorräten nichts mehr. Schiffe aus den USA brauchen mindestens einen Monat bis sie da sind und es wurden schon die ersten von uns nach Asien umgeroutet, um die Ausfälle dort zu lindern, aber schließen lassen die sich nicht. Am Ende werden wir in Europa daduch also auch noch weniger Öl bekommen, als schon durch den Golf ausfallen würden. Die Wirtschaftsministerin hat für uns Ende April/ Mai als Zeitpunkt genennt, wo es zu ersten lokalen Ausfällen kommen dürfte. Es dürfte zu erwarten sein, dass diesen Sommer wieder wie in 2022 mehr Kreuzfahrtschiffe in Norwegen bunkern dürften.

    Kerosin-Lieferprobleme am Hamburger Flughafen offenbar weitgehend behoben
    Am Hamburger Flughafen hat ein Lieferengpass beim Treibstoff für Probleme im Flugverkehr gesorgt. Wie der Airport am Freitag mitteilte, mussten einzelne…
    www.ndr.de
  • TUI Cruises Routenfragmente 2026/27

    • MK6
    • 2. April 2026 um 21:56
    Zitat von JonPhi

    Funchal

    21.02.27 Mein Schiff Flow


    Flam

    13.12.26 Mein Schiff Flow


    Sie dürfte also erstmals in den Norden kommen.

    Bei den absehbar hohen Treibstoffpreisen und damit überproportional hohen Flugpreisen dürfte ein Deutschland Programm auch für TUI die besste Option sein. Das Problem ist da dann nur, dass das Schicksal der 4 und 5 immernoch unklar ist und im Zweifel auch deren Winterprogramm ausfallen könnten, weil sie dann immernoch feststecken oder im worst case bei der angekündigten Eskalation bombardiert wurden...

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 28. März 2026 um 12:47
    Zitat von Matzethias

    Soweit ich es verstanden habe ist ja auch "nur" die Straße von Hormus blockiert, das heißt im restlichen persischen Golf können sich die Schiffe rein theoretisch noch bewegen oder nicht? Oder ist der komplette Schiffsverkehr dort zum erliegen gekommen? Ansonsten müsste ja Abu Dhabi, Dubai, Doha, Manama, Kuwait Stadt möglich sein...

    Es wurden schon ankernde Tanker vorm Irak angegriffen. In der Region ist man nirgendwo sicher. Besonders wenn Trump jetzt noch mal eskaliert und die Iraner wieder verstärkt zurück schlagen.

    Von den Angriffen, die aktuell stattfinden bekommt man weniger mit, weil die Golfstaaten und Israel die Zensur und Strafen für das Berichten noch mal verstärkt haben.

  • AIDA Katalog 2026/27 Routenfragmente

    • MK6
    • 26. März 2026 um 19:58

    Weitere neue Meldungen:

    3.1.2027 Kristiansand 9:00 bis 17:00 aus Oslo nach Göteborg

    11.2.2027 Kristiansand 8:00 bis 18:00 aus Stavanger

    25.2.2027 Kristiansand 8:00 bis 18:00 aus Stavanger nach Oslo

    12.3.2027 Kristiansand 8:00 bis 18:00 aus Stavanger nach Oslo

    22.3.2027 Bergen 11:30 bis 20:00 aus Kiel nach Flam

    25.3.2027 Kristiansand 8:00 bis 18:00 aus Stavanger nach Oslo


    Die letzte Meldung kommt schon mal nicht ganz mit den verkündeten Reisen hin. Gleiches vielleicht auch mit der ersten, weil sie da eigentlich in Flam sein soll. Andererseits heits die Reise zu Silvester ja "Silvesterreise nach Norwegen & Dänemark ab Kiel", und beinhaltet nicht die Welterbe Fjorde (Flam) im Namen, weshalb es wohl beim Skagerrak bleiben dürfte.

    Die Reise dürfte also werden: Kiel, Kopenhagen, Oslo (Nachmittag Neujahr), Oslo, Kristiansand, Göteborg, See, Kiel

    Die Tour ab dem 6.2.wird werden: Kiel, See, Bergen, Flam, Stavanger, Kristiansand, See, Kiel

    Die Tour ab dem 20.2. dürfte werden: Kiel, See, Bergen, Flam, Stavanger, Kristiansand, Oslo, (Oslo oder Göteborg), See, Kiel

    Die Tour ab dem 7.3. dürfte werden (mit 2 Tage Skifestival): Kiel, See, Bergen, Flam, Stavanger, Kristiansand, Oslo, Oslo, See, Kiel

    Die Tour ab dem 20.3. wird werden: Kiel, See, Bergen, Flam, Stavanger, Kristiansand, See, Kiel

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 25. März 2026 um 18:18
    Zitat von Landerkunder

    Hier ist ja im Allgemeinen die Rede davon, was passiert, wenn die Reise direkt ins Krisengebiet geht. Gibt es denn schon Informationen darüber, was passiert, wenn der LNG-Mangel wirklich eintritt. Fahren dann die Schiffe noch oder wird es unbezahlbar bzw. ja dann unmöglich?

    Dieses Mal fehlen 25% des weltweiten LNG aber auch 20% der weltweiten Öls, mit einem Höheren Anteil für Diesel. Deshalb dürfte sich das nicht so extrem viel tun, wenn sich die Preise irgendwann mal an der Realität orientieren würden und nicht so niedrig wären wie aktuell. In der Folge wäre der Drang Treibstoff zu sparen nur noch größer. Treibstoff macht aber auch gerade mal einen einstelligen Prozentsatz des Umsatzes aus. Die Ölpreise schlagen sich allerdings auch auf die Flugkosten und Lebensmittel und später Löhne aus, weshalb natürlich mit höheren Preisen und weniger Gewinnen zu rechnen ist.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 25. März 2026 um 18:00
    Zitat von Indivi

    Naja. Sehe ich anders. Ein paar Glückstreffer, ohne viel Auswirkungen

    Weil Ihm das ganze zu teuer wird. Der muß das ja auch zu Hause verkaufen.

    Und die Radarstation, die sie ausgeschaltet haben, die als Frühwarnsystem dient, die sie zerstört haben war ein Zufall?

    Die ganzen Basen haben sie alle zufällig getroffen?

    Was die Luftabwehr angeht stimmt es, dass die USA und Israel in der Lage sind den Großteil der Geschosse abzufangen. Allerdings nur solange sie Interceptor Raketen haben, die gerade in die Neige gehen. Trotz deutlich weniger Raketen pro Tag kommen immer mehr im Ziel an. Woran kann das liegen? Wie mit der Straße von Hormus und dem Ölpreis sitzt der Iran hier am längeren Hebel, weil die Zeit auf ihrer Seite ist. Diese Interceptor Raketen waren schon nach dem Ukrainekrieg und letzten Angriff auf den Iran sehr ausgedünnt und werden dazu nicht in den größten Stückzahlen produziert. Jetzt ziehen die Amerikaner aus allen Ecken der Welt den letzten Rest zusammen, den sie noch haben und dann sieht es nicht mehr so gut aus die Raketen aufzuhalten. Übrigens auch für uns in Europa, sollte uns Russland auch noch angreifen...

  • AIDA Katalog Routenfragmente Sommer 2028 & Winter 2028/29

    • MK6
    • 24. März 2026 um 21:48

    Es gibt übrigens auch wieder diverse Lücken im Program. Bei der Prima fehlen beispielsweise noch einige Reisen im Mittelmeer und auch im September. Die Diva könnte im Frühjahr wieder regulär 2 Woche in die Werft gehen oder ein paar Schottland Reisen machen. Auch bei der Luna und bella fehlen noch einige Termine.

    P.S. Eigentlich gehört der neue Katalog zum Faden für 2028, wo auch die entsprechenden Hafenmeldungen und erwarteten Routen besprochen wurden:

    Thema

    AIDA Katalog Routenfragmente Sommer 2028 & Winter 2028/29

    Jetzt kommen auch noch immer mehr Meldungen von AIDA für 2028 rein, weshalb jetzt auch langsam ein eigener Faden hierfür nötig wird. Sie buchen das bekannte Programm von Nova, Prima, Perla und Diva erneut für 2028 in den hochfrequentierten Häfen in Südnorwegen. Dazu kommen die seit ein paar Tagen bekannten ersten Meldungen für Funchal.

    Funchal:

    Winter 2027/28 (keiner zu Silvester in Funchal)

    AIDAblu 23.11.27 alle zwei Wochen bis 11.4.28

    AIDAcosma wöchentlich ab 1.11.27 bis 10.4.28

    2028/29

    AIDAblu…
    MK6
    29. Februar 2024 um 14:57
  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 24. März 2026 um 19:15
    Zitat von Flo on Tour

    Und wenn es zu diesem Angriff der Bodentruppen - übrigens planen auch weitere Staaten wie Saudi Arabien in den Krieg einzutreten - rechne ich mit einem Ende bis zum Juni bzw. zumindest dass die Strasse von Hormus dann wieder fahrbar ist.

    90 Millionen Iraner, gebirgiges Terrain, eine zutiefst idedeologische Parallelarmee ausgestattet mit unmengen an Waffen.

    Wie lange hat es gedauert den 1/4 so großen und halb so bevölkerten Iraq einzunehmen geschweige den die Talinban zu besiegen? Das wird für niemanden ein gutes und vor allem schnelles Ende nehmen...

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 24. März 2026 um 19:00
    Zitat von Flo on Tour

    Ich rechne damit, dass die Schiffe der Kreuzfahrtgesellschaften bis spätestens Juni da raus sind. Das Ziel Orient wird aber bestimmt auf Jahre außen vor sein, zumindest all die Orte, die über die Strasse von Hormus erreichbar sind.

    P.S.: Der Imageschaden von TUI ist bei mir so groß, dass ich eben eine Reise bei denen gebucht habe.

    Ich würde da keine Prognose wagen. Da kann alles passieren von einem plötzlichen Waffenstillstand bis hin zu Jahren, die sie da fest stecken oder gar die Zerstörung der Schiffe durch Drohnen.

    Trump ist aktuell dabei die Märkte (wo sie für die Woche offen sind) etwas einzufangen und zu beruhigen. Das muss überhaupt nichts heißen, denn gleichzeitig lässt er gerade tausende Soldaten für eine Bodeninvasion in die Region verlegen. Und es handelt sich hier um drei Kriegspartein, die alle den Krieg beenden müssten. Gerade die Iraner sind sehr deutlich, dass dies der letzte Krieg gegen sie wird weshalb sie diesen Krieg maximal schmerzhaft für die USA machen wollen und dass Israel unter der aktuellen Regierung einen Krieg gegen den Iran beendet, den sie schon immer wollten und in die sie die USA schon seit Jahrzehnten ziehen wollen muss ich sehen, bis ich es glaube.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 24. März 2026 um 06:22
    Zitat von Neelix

    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ar…91907323bd1a1a/

    Das hat er jetzt kurz vor Börsenöffnung gestern wieder abgesagt und für 5 Tage pausiert. In der Folge sind die Aktienmärkte stark gestiegen, Staatsanleihen Renditen gefallen (Niedrigere Zinsen) und der Ölpreis um 10% runter gegangen. Die interpretieren das also wieder als TACO und er kriegt alles was er will. Was sie aber ignorieren ist, dass er gerade tausende Soldaten für die Bodenivasion in die Region bringt, was noch Zeit braucht und Eskalationen generell nur außerhalb der Börsenöfnnungszeiten mach. Passend endet seine neue Deadline jetzt am Samstag außerhalb der Börsenöffnungszeiten...

  • AIDA Katalog 2026/27 Routenfragmente

    • MK6
    • 23. März 2026 um 18:45
    Zitat von JonPhi

    Bergen

    04.01.27 AIDAprima (08:00 - 15:30) aus Flam nach Kiel

    08.02.27 AIDAprima (11:30 - 20:00) aus Kiel nach Flam

    22.02.27 AIDAprima (11:30 - 20:00) aus Kiel nach Flam

    09.03.27 AIDAprima (11:30 - 20:00) aus Kiel nach Flam

    Zitat von NVNN

    Interessant das sie 2 Samstag und am 07.03 Sonntag in Kiel liegen. Also eventuell eine 8 Tage Tour oder 2*4 Tage

    Sie scheinen zu den Feiertagen so ausweichen zu wollen, dass keine Passagierwechsel an Feiertagen stattfinden und die Weihnachtsreise dieses Mal in den Ferien aller Bundesländer liegt.

    Dazu gibt es jetzt doch eine Meldung für eine Winterpause Kanaren am 16.1.2027 von 6:00 bis 17:00 indn Funchal. Die werden sie also doch wieder fahren.

    Erwartbar damit:

    Sa 19.12.2026 Kiel 4 Tage Kurzreise (erste Ferienreise mancher BL)

    Mi 23.12.2026 Kiel 7 Tage Ostsee (alle BL)

    Mi 30.12.2026 Kiel 7 Tage Norwegen mit Flam (meiste und insb. große BL)

    Mi 6.1.2027 Kiel 24 Tage Winterpause Kanaren (mit Teilwechsel wahrsch. für je 12 Tage am 18.1.27)

    Mo 18.1.2027 Teneriffa oder Las Palmas 12 Tage bis Kiel

    Sa 30.1.2027 Kiel 7 Tage Ostsee

    Sa 6.2.2027 Kiel 7 Tage Norwegen mit Flam

    Sa 13.2.2027 Kiel 7 Tage Ostsee

    Sa 20.2.2027 Kiel 7 Tage Norwegen mit Flam

    Sa 27.2.2027 Kiel 4 Tage Kurzreise oder 8 Tage Ostsee

    (3.3,2027 Kiel 4 Tage Kurzreise)

    So 7.3.2027 Kiel 7 Tage Norwegen mit Flam

    So 14.3.2027 Kiel 7 Tage Ostsee

    ...

    Weil die Meldungen in Bergen aktuell nur bis zum 23.3.27 gehen (1 Jahr), ggf weiter abwechselnd Ostsee und Fjorde oder Ostsee und Skagerak bis Mai. Wahrscheinlich werden sie zumindestbis Mitte April eher die Fjorde (bzw. das relativ winterfeste Flam) dabei halten, um sich etwas von der Nova zu unterscheiden, die eher die Südnorwegischen Skagerrak Häfen wie Oslo bedient.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 22. März 2026 um 16:13
    Zitat von Mayflower

    Und was ist mit den ganzen Landtouristen?

    Also Hut Ab vor Deiner Weitsicht. Ich hätte es in Dubai zB so nicht kommen sehen.

    Insofern mache ich MSC und TUI keinen Vorwurf.

    Wir beschäftigen uns hier hauptsächlich mit Kreuzfahrtschiffen und Reedereien weil das hier ein Kreuzfahrtforum ist. Und Kreuzfahrtschiffe haben den riesigen Vorteil, dass sie mobil sind und nicht in solchen Situationen gefangen sein müssen wie landseitige Hotells in Dubai usw. Dann muss man als Reederei nur ein vernünftiges Risikomanagement haben und frühzeitig ausweichen. Dass es die Tage knallen wird war sehr absehbar und stand vorher regelrecht so in der Zeitung. Und der Iran hat vorher auch sehr deutlich kommuniziert, was passieren wird, wenn sie erneut angegriffen werden. Erwartbar ist die Straße von Hormus geschlossen und wurden in der ersten Eskalationsstufe US Basen in der Region angegriffen und sind Trümmerteile über den Golfstaaten abgestürzt. Dass es danach noch weiter eskaliert ist und auch Hotells, Flughäfen und gegenseitig Entsalzungsanlagen und Produktionsanlagen fossiler Energien angegriffen wurden ist Teil einer Eskalation, zu der es kommt, wenn ein solcher Krieg nicht schnell gestppt wird.

    Im Grunde genommen ist alles so eingetroffen, wie ich am 20. Februar hier geschrieben habe. Der einzige Unterschied ist, dass sich Trump am Ende eine Woche länger Zeit gelassen hat und am folgenden Samstag angegriffen hat. Die Reedereien hätten also lange genug Zeit gehabt die Gäste zu evakuieren und die Gegend zu verlassen.

    Beitrag

    RE: Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    […]

    Mehr als solche Warnungen kann man nicht erwarten.

    https://www.cnbc.com/2026/02/06/us-…th-tehran-.html

    https://tvpworld.com/91671581/pleas…-with-us-threat

    An TUI Cruises dürften die die geringsten Gedanken verschwenden. Eher fließen da Gedanken ein, wie die eigenen Basen und fossilen Energiequellen in der Region geschützt werden können. Was den Start des US Angriffes auf den Iran angeht ist mit den sehr frühen Morgenstunden an einem Tag ohne Börsenöffnungszeiten (also z.b. Samstagmorgen…
    MK6
    20. Februar 2026 um 00:05
  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 22. März 2026 um 13:43
    Zitat von Avita61

    ...

    Zu sagen, ich habe kein Mitleid, das kann ich nicht und finde es auch nicht richtig.

    Es geht nicht nur um die Kreuzfahrtschiffe als solche, es geht auch um die vielen Crewmitglieder die an Bord bleiben müssen, es geht um viele andere gefangene Schiffe im Persischen Golf, die ihre Arbeit vor Ort verrichtet haben, bevor sie "eingesperrt" wurden. Ob sie Öl, Gas, Düngemittel raus- oder Lebensmittel in den Golf transportiert haben, es waren ihre normalen Aufgaben und sicherlich kein Tourismus.

    Hätten die alle kurz vor dem Angriff aus dem Golf stürmen sollen??? Wie soll ich mir das vorstellen, wenn es heisst, dass derzeit ca 2000 Schiffe im Golf gefangen sind, wie hätten die da in wenigen Tagen rauskommen können? Das ist doch illusorisch. :sgenau:

    :ssorry::sot::sclosed:

    Die (Kreuzfahrt-) Reedereien als Unternehmen haben kein Mitleid verdient. Sie waren es, die ihre Gäste, Crew und schönen Schiffe durch ihre Fehlentscheidung in Gefahr gebracht haben. Es gibt keinen größeren worst case als das Kreuzfahrtschiffe mit Touristen plötzlich sich in einem Kriegesgebiet befinden. Soweit hätte es nie kommen dürfen. Wenn es nur kleiste Anzeichen gibt, dass sich soetwas andeutet (was dieses Mal definitiv der Fall war), dann haben Freizeitschiffe in einer solchen Region nichts mehr zu suchen. Bei Handelsschiffen ist das noch was anderes. Die fahren alle Gegenden an, auch die wo Touristen nichts zu suchen haben.

    Die Crew kann auf jeden Fall überhaupt nichts für das fahrlässige Verhalten ihrer Bosse in der Zentrale und muss das jetzt ausbaden.

    Celestyal würde ich übrigens als ersten Kandidaten sehen, der alles riskiert und mit den Schiffen da ausbricht. Die haben zuletzt auch die Meerenge vorm Jemen genommen. Ob man das gut findet muss jeder für sich selbst beurteilen. Die Reederei, die man wählt sollte nämlich eigentlich ein gutes Risikoverständnis haben und ein und die Crew nicht durch finanzielle Entscheidungen in Gefahrensituationen bringen.

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 22. März 2026 um 12:15
    Zitat von Avita61

    Es sei denn, sie bekommen es irgendwie hin, einen Deal mit dem Iran abzuschliessen, Zahlung der Durchfahrt in RMB also Yuan o.ä. Es gibt doch immer wieder -vor allem chinesische- Schiffe, die durchkommen. Frage ist natürlich, wie die KF Schiffe gesehen werden, ob sie als aus feindlichen Nationen oder aus neutralen gesehen werden......ich könnte mir durchaus vorstellen, dass hinter den Kulissen an ähnlichen Exit Strategien gearbeitet wird. So eine Euribia hat viel Geld gekostet und sie einfach irgendwo im Persischen Golf verrotten zu lassen, ich weiss nicht ob MSC nicht alle theoretischen und praktischen Register zieht, um das Schiff irgendwie frei zu bekommen. Und vielleicht haben sie auch gefangene Containerschiffe im Persischen Golf, die man gleich mitrausholen könnte. Ob die Befreiung klappt, ist sicher mehr als fraglich.

    Bei Celestyal ist es ganz dramatisch, da ist sozusagen die ganze Flotte gefangen. Wenn die nicht bald rauskommen können, wird Celestyal vermutlich insolvent, weil sie keine Reisen mehr durchführen können.

    Aber im Hinblick was uns allen durch diese Situation droht, z.B. die Düngemittelkrise und weltweite Nahrungsknappheit, sind die Schicksale der Reedereien nur ein Kollateralschaden. Die Risikobewertung eines Angriff auf den Iran haben sie alle ignoriert. :verzweifelt::verzweifelt:

    Das Schiff braucht Trotzdem eine Versicherung. Das ist nicht verhandelbar, wenn sie durch das Gebiet durch fahren oder durch iranische Gewässer. Für so einen rostigen Schattenflottentanker mag das was anderes sein ohne Versicherung da durch zu fahren, aber für westliche Kreuzfahrtschiffe geht das nicht anders. Und wenn sie da durch fahren wollen, dann wird der Iran für die sichere Passage mit Sicherheit auch die Hand aufhalten. Die Frage wäre dann nur, wie das mit den westlichen Sanktionen in Einklang zu bringen ist. Wahrscheinlich garnicht, weshalb sie da jetzt erstmal wie bei Corona für unbestimmte Zeit im warm layup dort angestellt werden. Das haben die sich selbst eingebrockt. Um die Kosten und Umsatzausfälle können die nicht mehr herum kommen.

    Ich habe da auch ehrlich gesagt kein Mitleid. Wenn man der Meinung ist, dort trotzdem weiter fahren zu wollen, wenn durch die US Leitmedien geht, dass laut Pentagon die Vorbereitungen für einen Angriff an einem spezifischen Tag (Sa 21.02.2026) abgeschlossen sind und man unmittelbar vor einem Angriff steht, bei dem der US Präsident noch eine Kapitulationsfrist von 1,5- 2 Wochen gegeben hat, dann hätte man spätestens am 21. Februar den Betrieb einstellen müssen und sich so schnell wie möglich entfernen müssen. Das war klares Managementversagen.

    Der Iran hat vorher klar angekündigt, dass ein erneuter Angriff dieses Mal nicht tollerriet wird und regionalisiert wird. Selbst wenn Trump jetzt einen Sieg erklärt und sich zurück siehen sollte, wonach es aktuell nicht aussieht, weil sie gerade Soldaten für eine Invarsion in die Region bringen, dann wird da der Iran noch mitsprechen. Die haben klare Vorstellungen, dass es erst ein Ende geben wird, wenn jedem klar ist, dass man sie nie wieder angreifen wird, weil man sich sonst zu sehr die Finger verbrennt. An dem Punkt sind wir noch lange nicht. Dafür muss u.a. der Ölpreis noch viel höher gehen, dass die US Wähler offen rebellieren. Aktuell sprechen wir von einem täglichen Ausfall von Öllieferungen, der so hoch ist, wie der Nachfrageeinbruch zum Höhepunkt von Corona, wo keine Flugzeuge geflogen sind und fast alle zuhause waren. Das wird aktuell noch durch das Auffressen der Rücklagen und Bestände abgepuffert, sodass der Ölpreis aktuell trotz allem Ärger tatsächlich noch niedrig ist. Die 400 Mio Barrel der westlichen Regierungen und 100 Mio Barrel auf Tankern vor Singapur sowie paar Dutzend russischen Ladungen, die jetzt Käufer finden werden aber bei Täglich -15 bis 20 Mio Barrel bald aufgebraucht sein. Das ist wie mit den Interceptor Raketen, die jetzt gerade ausgehen, wo die Zeit für den Iran mitspielt. Deshalb wird der Iran das aussitzen, bis die Konsequenzen von dem Wahrnsinn wirklich offenbar werden und sich der Ölpreis bis deutlich über 200 Dollar bewegt und die Märkte zussamen brechen. Da fällt nämlich nicht nur Öl, Gas, Diesel und Dünger weg, sondern auch Schwefel Helium und vieles mehr. Helium wird übrigens für die Chips in den ganzen neuen Rechenzentren gebraucht, die dazu Unmengen an Energie verbrauchen und auf denen gerade die aktuelle KI- Börsenblase aufbaut.

    Wie der Iran-Krieg den Alltag in Asien radikal verändert
    Vier-Tage-Woche, Schulschließungen und neuer Dresscode: Der Iran-Krieg erschüttert Asiens Energieversorgung. Da fast die Hälfte aller Öllieferungen für die…
    www.n-tv.de

    In Asien (werden als erstes getroffen, weil sie vorher vor allem aus dem Golf beliefert wurden) führen sie aktuell schon Maßnahmen wie bei uns zum Energiepreisschock nach dem russischen Angriffskrieg ein. Viertagewochen, Sonderferien und geschlossene Schulen, Vorgaben an Klimaanlagen nur noch auf 27 Grad runter zu kühlen und Verzicht auf lange Hemden usw. Wenn sich das noch länger zieht, dann sind ähnliche Maßnahmen und vor allem viel höhere Preise auch bei uns unausweichlich. Vor allem, wenn Trump sein Recht wahrnimmt, den Export von Öl und Gas zu verbieten, um bei sich die Preise zu senken (deswegen weitet sich gerade die Spanne zweischen WTI und Brent). Es wird auch spannend, ob die Kreuzfahrtschiffe demnächst wieder von LNG auf Öl umsteigen. Andererseits ist ja gerade der Diesel/ MGO Preis auch sehr betroffen, sodass sich das nicht viel tun wird. Wir können uns aber wahrscheinlich auf die Aktivierung der Treibstoffumlagen in den AGBs der Kreuzfahrtreiseverträge einstellen, wenn sich der Ölpreis demnächst wirklich in neue Dimensionen bewegt. Gerade der Carnival Konzern soll wohl als einziger Öl nicht zum Teil langfristig hedgen, weshalb die Preise da aktuell gerade voll durchschlagen.

    https://www.reuters.com/business/autos-transportation/us-cruises-sail-into-higher-costs-oil-prices-rally-carnival-could-be-hardest-hit-2026-03-16/

  • Die Situation in Krisengebieten und die möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf Kreuzfahrten und deren Routen als solches - bitte keine Politik

    • MK6
    • 22. März 2026 um 08:18
    Zitat von MK6

    Definitiv wäre es profitabler sie wieder in Europa zu haben. Pro Woche haben die Schiffe jeweils bei den der TUI AG veröffentlichten Zahlen von einer Tagesrate von etwa 200 Euro pro Passagier einen Umsatz von 3,5 Mio Euro. Mit Zahlen vom Geschäftsjahr 2024 ab Okt 2023 dürfte jedes der beiden TUI Schiffe in dem halben Jahr bis September 17,6 Mio EBIT produzieren (wegen Sommersaison eigentlich sogar wesentlich mehr). Die Kosten wären also nach der Saison bestimmt wieder drin, zumal sie ja jetzt immernoch laufende Kosten haben und alle möglichen Gäste kompensieren müssen.

    Die Sache ist nur, dass sie da während eines aktiven Krieges trotzdem nicht durch fahren werden. Und für einen Geleitschutz (der auch bei weitem nicht hundertprozentig wäre und der durch den zunehmenden Mangel an Interceptor Raketen immer unwirksamer wird) haben sie nicht genug Kriegs- Schiffe dafür. Erst recht nicht im Golf. Auch sind bei TRUMP Öltanker und andere Tanker fossiler Energiequellen von viel höherer Priorität als die Schiffe von Tui Cruises, MSC und Celestyal. Egal wie man es dreht Tui ist am A**** und zahlt gerade einen richtig teuren Preis, weil sie zu lange dort geblieben sind. Dazu dann der Imageschaden, dadurch dass sie überall als Beispiel in den Nachrichten sind und da immer häufiger festgestellt wird, dass die Konkurrenz nicht so waghalsig war:

    https://www.ndr.de/nachrichten/in…rinfo-9974.html

    https://www.cnbc.com/2026/03/06/tru…oil-tanker.html

    Die Versicherungskosten für Tanker sind auf 5% des Schiffswertes gestiegen
    Offenbar ist es nach wie vor möglich, Schiffe für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu versichern, wenn auch zu sehr hohen Kosten.
    www.handelszeitung.ch

    Die Versicherungskosten für eine Passage der Straße von Hormus sind wohl mittlerweile auf 5% des Schiffswertes gestiegen. Für eine MSC Euribia bedeutet das also etwa 50 Millionen Euro und für die TUI Schiffe etwa jeweils 25 Millionen. Nach meiner Rechnung vor ein paar Tagen müssten sie rein wirtschaftlich mit einem Ausfall über mehr als ein halbes Jahr rechnen, dass sich das lohnt. Die Versicherungskosten sind im Grunde genommen so prohibitiv hoch, dass es keiner wagt das Risiko einer Durchfahrt einzugehen...

  • AIDA Katalog 2027/28 Routenfragmente

    • MK6
    • 21. März 2026 um 13:24
    Zitat von Lini2207

    Liebe AIDA Kenner,

    blöde Frage, aber bietet AIDA lediglich alle zwei Jahre Reisen in Südostasien an? Oder gibt es für Anfang 2028 einfach noch keine freigeschalteten Reisen?

    Allen ein schönes Wochenende :blumen:

    Im Zuge der Flottenverkleinerung und des Evolution Programms fährt Aida bis mindestens zum Winter 2027/28 den indischen Ozean und Asien abwechselnd alle zwei Jahre. Im Winter 2028/29 sind die Sphinxen dann mit dem Evolution Programm durch und könnten entweder wieder Asien und den indischen Ozean anfahren oder sie lassen wieder ein Schiff im Mittelmeer und eines kommt nach dem Rhythmus nach Asien. Den Winter darauf stößt der erste Neubau dazu. Wahrscheinlich werden sie allerdings erst mit dem zweiten Neubau im Winter 2031/32 genug Schiffe haben um wieder sowohl Asien als auch den indischen Ozean wieder jährlich zu bedienen.

    Dazu fahren sie die klassische zweiwöchige SOA Tour auch die Jahre, die sie in Asien sind nur sehr vereinzelt. Hauptsächlich fahren sie längere Touren bis nach Indonesien, Australien und zu den Philippinen, sowie mittlerweile verstärkt nach Ostasien (Japan).

    Asien ist nach aktuellem Plan in folgenden Wintern im Programm gewesen oder zu erwarten:

    2023/24 Bella

    2024/25 Stella

    2026/27 Stella

    2028/29 wahrscheinlich Blu

    2030/31 Sphinx

    2031/32 Sphinx

  • Generation Sphinx nimmt Kurs auf die Zukunft

    • MK6
    • 21. März 2026 um 07:44
    Zitat von Gerald59

    Ich möchte hier nicht alle zitieren, die nach einem Ausflug warum auch immer gleich was essen möchten oder müssen und angeblich nicht immer was finden. Wann gibt es auf Aida nicht was zu essen????? Meiner Meinung nach vielleicht von 11 Uhr bis 12.30 Uhr obwohl da auch im Brauhaus oder beim Poolbrunch schon zum Teil ab 11.30 Uhr was gibt. Von 13 - 17 Uhr Brauhaus und Best Burger. Danach eine einzige Stunde Leerlauf. Sorry deshalb kann ich die ganzen Aussagen wegen fehlender Essenszeiten oder durchgehend geöffneter Restaurants einfach nicht nachvollziehen. :meinung:

    Und ich bleibe dabei, dass die Plätze um gemütlich abends etwas zu trinken immer weniger werden.

    Mag sein, dass da das Brauhaus und Best x @ sea offen haben. Die sind allerdings gerade dann häufig hilflos überfüllt. Wir haben nach dem Landgang schon einmal über eine Stunde auf unsere Bestellung im brechend vollen Brauhaus gewartet. Dazu ist die Auswahl im Brauhaus auch nicht die beste, wenn man auch an ein Buffet könnte. Und Abends haben sie jetzt zunehmend angefangen die Buffets immer früher zu schließen. Früher war es mal 22:00, dann 21:30, dann 21:00 und mittlerweile schließt ein Buffet schon um 20:30. In der Folge werden die immer voller und man bekommt immer schwieriger einen Platz. Und dann kommen wir zum Anreisetag. Wenn dir Aida die Flüge so bucht, dass du um 19:00- 20:00 Uhr landest und vielleicht gegen 21:00 auf dem Schiff bist, dann ist im wesentlichen alles zu. Auch bei Einschiffungen in Deutschland kommen ja die meisten nicht mehr rechtzeitig zu den Mittagszeiten aufs Schiff und sammeln sich dann im Brauhaus.

    Und generell: warum muss man anderen etwas unterstellen, wenn sie einfach bei einem Landgang sich nicht nach der Uhr richten möchten um noch im Buffet essen zu können? Gleiches gilt für Aida Ausflüge, die gerade so nach den Öffnungszeiten der Buffets enden. Wenn man da für 5 Stunden oder so unterwegs war, dann möchte mancher vielleicht doch mal wieder etwas essen und nicht bis zum Dinner warten oder sich ins Brauhaus quetschen und da was von der sporadischen Karte bestellen und noch Ewigkeiten warten.

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