Hallo,
wir sind im letzten Jahr die Route gefahren. Vorher ein paar Tage New York "vorgehängt".
Kurzes Fazit: New York war toll. Obwohl ich sehr skeptisch war, da ich nicht grad der Großstadtfan bin, war New York super und irgendwie faszinierend. Anschließend dann mit der Mein Schiff 1 die Route Norfolk, Port Canaveral, Miami, Bahamas und wieder nach NY zurück. Die Reise war nicht schlecht, aber die Destinationen.... na ja. Geschmackssache. Würde ich persönlich nicht noch einmal so machen. Zudem fielen die Bahamas wegen eines Sturmes auch noch aus.
Norfolk ist nett, aber bestimmt kein Reisehighlight. In Port Canaveral kann man entweder Strand oder den NASA Park besuchen. Wir waren bei den Raketen. War okay. Aber das ich heute noch Gänsehaut bekommen, kann ich nun wahrlich nicht sagen. Miami. Auch nett, aber kein Vergleich zum prickelnden New York. Dort hatten wir dann wegen der Bahamaabsage dann auch noch einen weiteren Tag, wo das Schiff sogar direkt in Manhattan lag.
Das ganze Flair bzw. das Gesamtfeeling mit New York, USA Ostküste und Florida war schön, aber nicht herausragend.
In Port Canaveral kann man auch eine Everglades Tour machen. Dort weiden sogar Rinder im Flachwasser zwischen den Alligatoren und Wäldern. Von Norfolk aus kann man sich die US Kolonialvorposten Williamsburg und Yorktown ansehen. Williamsburg hat ein schönes Freiluftmuseum.
New York hat etwas eigenes. Es sind nicht nur die Häuserschluchten und vielen Sehenswürdigkeiten. Die Subway ist sehr beengt und extrem warm. Überall dampft es aus Trichtern aus den Straßen und den Geruch würde ich aus einer Mischung von Salsa der vielen mobilen Essensstände, Abgasen von Generatoren und Verkehr und dem Geruch von Müll beschreiben. Die lassen ja dort ihre Abfälle in Plastiksäcken von der Müllabfuhr abholen, die sie auf den Straßen und Gehwegen ablegen. Entsprechend gehen da auch mal welche kaputt oder werden von Ratten o.ä. aufgerissen und der ganze Müll fliegt durch die Gegend. Oder die Müllabfuhr streikt und es sammeln sich Berge von Müllbäuteln auf den Straßen.
Für alle Interessierten muss man nur noch mal eine Warnung vor den neuen ESTA Bestimmungen und der z.t. willkürlich strengen Ausübungen der Einreise-/ wanderungsgesetze hinweisen. Um nicht deportiert zu werden sollte man aufpassen, dass man nicht in "terroristischen Staaten" wie Kuba war, Bilder auf dem Handy hat, die missverständlich sein könnten (auch automatisch aus Gruppenchats heruntergeladene), nicht in der Vergangenheit die falschen politischen Äußerungen gepostet hat (insb. zu Israel oder dem Präsidenten) und sollte bei Befragungen sehr vorsichtig sein (manche Beamte versuchen ein extra ins Messer laufen zu lassen, dass man irgendwie suggeriert, dass man dort ggf arbeiten will, Zustimmung zu "Terroristen" äußert oder was auch immer). Da gibt es leider immer wieder und häufiger Fälle zu, auch wenn sie eine Minderheit bleiben .