1. Forum
    1. Themen der letzten 24 Stunden
    2. Vorstellungsbereich
    3. Feedback zum Forum
    4. Ankündigungen
    5. Allgemeine Infos
    6. Ticker
    7. Mitglieder
      1. Letzte Aktivitäten
      2. Benutzer online
      3. Mitgliedersuche
  2. Reedereien
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. MSC Kreuzfahrten
    4. COSTA Kreuzfahrten
    5. NCL
    6. PHOENIX
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  3. Wer geht wann?
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. NCL
    4. PHOENIX
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. COSTA Kreuzfahrten
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  4. Magazin
    1. News
    2. Reiseberichte
    3. Galerie
  5. Über uns
  6. Hilfe
    1. Unser Forenhandbuch
    2. Forenregeln
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Galerie
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
  2. Forum
  3. weitere Themen
  4. Kreuzfahrten Allgemein

LNG

  • MK6
  • 10. Juni 2022 um 13:29
  • Antworten

Hinweis

Du bist aktuell nur als Gast in unserem Forum. Melde dich an oder registriere dich, um Antworten zu können.

Anmeldung Registrieren
  • AlexM.
    Erleuchteter
    Reaktionen
    6.311
    Beiträge
    4.026
    • 7. Januar 2023 um 08:01
    • #81
    Zitat von JonPhi

    Das Kanaren Stück fahren aber beide sehr langsam, die Strecke kann auch in unter 12h gefahren werden.

    Die Nova und Cosma sind ähnlich effizient gebaut worden, dass Problem bei AIDA sind die Sphinxen. Da die TUI Schiffe alle nicht älter als 8 Jahre sind, haben sie halt keine alten Schiffen die nicht effizient sind.

    Das liegt aber dann in der Natur der Sache, da die sphinxen älter sind. Sicher auch ein Grund, warum eine noch ältere Aura abgeschoben wurde.

  • Anzeige
    • RE: LNG

    Falls jemand spontan AIDA buchen will – hier gibt’s sogar einige Last-Minute-Optionen

  • Escape
    Gast
    • 7. Januar 2023 um 09:01
    • #82
    Zitat von AlexM.

    Ich finde: bevor man nun darauf rumhakt, sollten wir mal die Diskussion über Schweröl führen, denn der Unterschied LNG und MGO ist jetzt nicht so riesig. Bei Schweröl kommt Schwefel zu einem großen Teil noch dazu!

    Oder debattieren wir über landstrom. Da ist aida in deutschen Häfen federführend!

    Ich sehe das auch so. Immer wird auf die KF rumgehackt. Ich denke die tun was.

    Wer spricht eigentlich mal von den Tankern die erst Recht die Luft verpessten? Da hört man von Greta, Nabu und wie sie alle heißen auch nie was zu.

    Mal abgesehen von MSC und Hapag Lloyd (Frachtsparte) die sich mit dem Thema beschäftigen und auch versuchen Umweltschutz umzusetzen.

    Mit MGO kenne ich mich nicht aus. Finde es dann aber als Gute Alternative.

  • hammu
    seefahrender Rattenfänger
    Reaktionen
    17.440
    Beiträge
    2.396
    Bilder
    151
    Blog-Artikel
    2
    • 7. Januar 2023 um 10:31
    • #83

    MGO heißt Marine Gas Oil und ist eine etwas saubere Alternative zu dem sonst verwendeten Schweröl. Marinediesel ist zwindend vorgeschrieben für Schiffe auf Nord- und Ostsee sowie an der nordamerikanischen Küste. Leider ist das Mittelmeer noch nicht dabei.

    Einmal im Jahr solltest Du einen Ort besuchen, an dem Du noch nie warst.
    (Dalai Lama)

    ... in der Pipeline:
    COSMA Perlen am Mittelmeer & Kanaren ab Mallorca
    SOL Ärmelkanal & Golf von Biskaya ab Hamburg

    ... bisher:
    1x ARTANIA
    1x MEIN SCHIFF® 2
    1x MEIN SCHIFF® 7
    3x BELLA
    2x BLU
    1x COSMA
    1x DIVA
    1x LUNA
    3x MAR
    1x NOVA
    2x PERLA
    1x PRIMA
    3x SOL

    Lieber den Rattenfänger aus Hameln als den Maustreiber von Microsoft®.

  • CyberWarrior
    Schüler
    Reaktionen
    180
    Beiträge
    51
    Bilder
    5
    • 7. Januar 2023 um 10:48
    • #84

    was immer total vergessen wird ist das dämliche nur schauen auf CO2. Aus umweltfreundlicher Sicht ist der Verzicht auf Gas sogar ein Schritt nach vorn.

    Viele Umweltverbände erc und Studien sagen das Marine Diesel aktuell der umweltfreundlichste Kraftstoff für Schiffe ist.

    Laut einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) im Vergleich zu Marinediesel zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen. Gerade Methan was um länger schlimmer ist als CO2 ist hier ein Problem.

    Tatsächlich ist Gas kein umweltfreundlicherer Treibstoff über den gesamten Zyklus, Gewinnung, Transport, Einsatz etc. für Schiffe.

  • Elbblick
    Hamburger Jung
    Reaktionen
    10.947
    Beiträge
    3.001
    Bilder
    11
    • 7. Januar 2023 um 11:30
    • #85
    Zitat von CyberWarrior

    was immer total vergessen wird ist das dämliche nur schauen auf CO2. Aus umweltfreundlicher Sicht ist der Verzicht auf Gas sogar ein Schritt nach vorn.

    Viele Umweltverbände erc und Studien sagen das Marine Diesel aktuell der umweltfreundlichste Kraftstoff für Schiffe ist.

    Laut einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) im Vergleich zu Marinediesel zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen. Gerade Methan was um länger schlimmer ist als CO2 ist hier ein Problem.

    Tatsächlich ist Gas kein umweltfreundlicherer Treibstoff über den gesamten Zyklus, Gewinnung, Transport, Einsatz etc. für Schiffe.

    Das ist eine reine Auslegungsansicht. Jede Seite holt sich das passend raus. Im reinen Verbrauch ist LNG der sauberste Brennstoff und nur darum geht es und da hat AIDA leider ein Eigentor geschossen.

  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 7. Januar 2023 um 12:00
    • #86
    Zitat von CyberWarrior

    was immer total vergessen wird ist das dämliche nur schauen auf CO2. Aus umweltfreundlicher Sicht ist der Verzicht auf Gas sogar ein Schritt nach vorn.

    Viele Umweltverbände erc und Studien sagen das Marine Diesel aktuell der umweltfreundlichste Kraftstoff für Schiffe ist.

    Laut einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) im Vergleich zu Marinediesel zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen. Gerade Methan was um länger schlimmer ist als CO2 ist hier ein Problem.

    Tatsächlich ist Gas kein umweltfreundlicherer Treibstoff über den gesamten Zyklus, Gewinnung, Transport, Einsatz etc. für Schiffe.

    Das Problem ist, dass keiner so richtig weiß wie viel Methan wirklich entweicht. Das hängt von viel zu vielen individuellen Sachen wie der Förderung, dem Transport und auch dem Stand der Maschine ab in der das Gas am Ende verbrannt wird.

    Manche gehen von unter/ bis zu einem Prozent aus. In dem Fall ist Erdgas aus Klimasicht pari zu Öl. Andere gehen von bis zu 5% aus. Daraus entstehen die von dir genannten Zahlen. Gerne sucht sie jede Seite dann das aus, was zur eigenen Argumentation am besten passt. Ich weiß auch nicht inwieweit die Emissionen der Ölfertigung und dabei ebenfalls entweichende Methangase und deren aufwendige (sowohl große Mengen Wärme als auch Strom) Raffinierung mit berücksichtigt wird. Bei der Elektroautodiskussion werden diese nicht unerheblichen versteckten Emissionen auf Seiten von Benzin und Diesel gerne vergessen um Elektroautos schlecht zu rechnen. Am Ende müssen wir von allen fossilen Energien los kommen.

    Die Unternehmen versuchen natürlich den Methanschlupf zu reduzieren, weil da ja auch Rohstoffe bei verloren gehen.

    Was bei LNG aber unbestritten bleibt ist, dass es aus lokalen umwelt- und gesundheitsschutzgründen im Sinne von dem Schutz vor für Menschen und Tieren giftigen und krebserregenden Abgasen wegen seiner sauberen Verbrennung überlegen ist. Es werden besonders Feinstaub und Schwefeloxid und zu größeren Mengen auch Stickoxid eingespart. Da reicht kein ölbetriebenes Schiff ran...

  • Seesack007
    stiller Seebär
    Reaktionen
    5.207
    Beiträge
    1.976
    • 10. Januar 2023 um 19:18
    • #87

    nun, die NOVA und die COSMA haben dualen Antrieb, d h LNG und DIesel sind alternativ möglich, und das erweist sich (finanziell) jetzt für AIDA als "Glücksfall":

    whrend der Marine-Diesel-Preis in den letzten zwei Jahren "nur" um das Zweieinhalbfache stieg, verteuerte sich LNG um rd das Sechsfache. Somit kostet Marinediesel derzeit nur halb so viel wie LNG. Dies sind überschlägige Werte.

    Lt eine Meldung in einem Luftfahrtforum (Aviation direct) will AIDA zumindest vorübergehend wieder auf Marine-Diesel wechseln. Anm.: trotzdem ist das eine deutliche Verteuerung, die letztendlich in die Preiskalkulation einfließen muss.

  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 11. Januar 2023 um 14:40
    • #88
    RWE: Brunsbuettel FSRU to pick up first LNG cargo in Spain
    The FSRU Hoegh Gannet is heading towards Spain to pick up the commissioning LNG cargo for the new Elbhafen LNG import terminal.
    lngprime.com

    Lubmin wird zwar erst am 14.1.23 offiziell von der Politik eingeweiht, speist allerdings bereits seit Montag Erdgas ins Netz beim ehemaligen Anlandepunkt von Nordstream 1 ein. Die Coral Furcata und Favia sind mittlerweile eingeübt und pendeln regelmäßig zwischen dem Depotschiff vor Rügen und der Neptune in Lubmin. Diese Schiffe sind übrigens baugleich zur Coral Methane, die in den letzten Jahren häufig Aidanova und Aidacosma sowie andere LNG Kreuzfahrtschiffe beliefert hat.

    ------

    Auch in Sachen Brunsbüttel ist Bewegung in die Sache gekommen. Bis vorgestern lag das Terminalschiff in Brest in der Werft und wurde auf ihren Einsatz vorbereitet. Heute ist sie in Mugardos bei Ferol in Nordspanien angekommen und übernimmt vom dortigen LNG Terminal überschüssiges LNG und begiebt sich dann auf den Weg nach Brunsbüttel. Zwischendurch müssen sie aus bürokratischen Gründen in Rotterdam einen Zwischenstopp einlegen. Bis 20. Januar soll dann auch das dritte Terminal in Brunsbüttel in Dienst gehen.

    ------

    In den Kreuzfahrtmedien ob in Deutschland oder international bisher unbemerkt vorübergegangen ist die vor zwei Tagen veröffentlichte konkrete Umsetzungsvorgabe für das Verbot von Emissionen in den norwegischen Fjorden von Geiranger und Flam ab Januar 2026. Ab da werden nur noch Schiffe in die besagten Fjorde gelassen, die dort Landstrom nehmen und mit entweder Batterie, oder Brennstoffzelle die Fahrt durch den Fjord realisieren. Weil das aktuell noch nicht möglich ist, gewähren die Behörden bis 2035 eine Ausnahme für Kreuzfahrtschiffe, die mit LNG betrieben werden und innerhalb des letzten Monats ausreichend viel Bio LNG, als verflüssigtes Biogas aus Pflanzenresten, gebunkert haben, wie sie im Fjord verbrauchen würden. In größeren Mengen ist solches Bio LNG noch nicht verfügbar. Trotzdem dürften es einige wenige Schiffe wie die AIDAnova oder MSC Euribia oder Mein Schiff 8 dann doch noch in diese beiden Fjorde schaffen. Die aktuellen LNG Terminals in Deutschland sind dafür allerdings unbrauchbar, weil es sich bei ihnen um keine Exportterminals handelt, die das Gas verflüssigen können. Solche Anlagen stehen in Nordnorwegen oder in den USA, wobei ich nicht wüsste, dass die explizit Biogas für einen so exotischeren Einsatzzweck verflüssigen und liefern. Die verflüssigen fossiles Erdgas. Eine andere Alternative dürfte der Tanklaster sein, weil es sich ja nur um kleine Mengen handelt. Damit hat AIDA ja schon damals mit AIDAprima und Perla Erfahrung gemacht, weshalb ein weiteres Anlaufen der beiden beliebtesten Fjorde zumindest mit den LNG Schiffen mit etwas Aufwand, der sich aber aufgrund des radikal verknappten Angebots lohnen sollte, mittelfristig weiter möglich sein sollte.

    Proposed requirement for zero emissions in the world heritage fjords by 2026
    On 2 January 2023, the Norwegian Maritime Authority (NMA) submitted a proposal for a regulation regarding emissions of the greenhouse gases carbon dioxide and…
    www.sdir.no
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 20. Januar 2023 um 13:26
    • #89
    Großer Empfang für schwimmendes LNG-Terminal in Brunsbüttel
    Selten hat die Politik ein Schiff in Schleswig-Holstein so sehnlich erwartet: Das schwimmende LNG-Terminal "Höegh Gannet" ist am Morgen in Brunsbüttel…
    www.ndr.de

    Die Hoegh Gannet ist heute in Brunsbüttel angekommen. Sie wurde vorher in Spanien mit 34.000 Kubikmeter LNG beladen, das für den Probebetrieb und erste Einspeisungen ins deutsche Gasnetz genutzt werden wird. Sie hat allerdings ein Fassungsvolumen von 170.000 Kubikmetern LNG und ist damit nicht voll beladen. Die erste Lieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (das Island bei Abu Dhabi) soll dann noch diesen Monat kommen.

    Zitat

    Das "NewClimate Instut" in Köln kritisiert, dass der Umfang der neu geplanten LNG-Infrastruktur im Widerspruch zu den Klimaschutzzielen Deutschlands steht. "Wenn alle geplanten Terminals in Betrieb sind, könnte Deutschland über Land und See fast zwei Drittel mehr Erdgas importieren als derzeit verbraucht wird", heißt es in der Studie des Kölner Instituts.

    In einem traurigen Sinne bemerkenswert ist, was dieses "Institut " da die letzte Zeit treibt (das sind die gleichen Leute mit dieser Studie zu Lützerath). Die haben vollkommen faktenfremd den Medien und Aktivisten in den Kopf gesetzt, dass es 11 LNG Terminals geben wird. Entweder ist es absolute Unfähigkeit zu recherchieren oder absichtliche Dehnung der Fakten. Die haben einfach sehr oberflächlich Nachrichtenartikel gesammelt, wo wer mal davon geredet hat, dass es dort vielleicht ein LNG Terminal entstehen soll ohne gegenzuchecken, was daraus geworden ist. Natürlich tun die auch so, als ob die schwimmenden LNG Terminals in Brunsbüttel und Stade auch nach Fertigstellung der festen Terminals weiterbetrieben werden, was nicht der Fall ist. Diese Schiffe werden danach wieder wo anders hin fahren. Entweder als LNG Tanker zum reinen Transport oder als FSRU an einem anderen Standort außerhalb Deutschlands. Es sollen im laufenden Jahr am Ende 7 FSRU in Deutschland stationiert werden: 2 in Wilhelmshaven (Uniper und TES), 1 in Stade, 1 in Brunsbüttel und neuerdings 3 in Lubmin (1 staatliches, 2 private von der Deutschen ReGas). Ab 2026 werden die beiden Schiffe die Standorte an der Elbe wieder verlassen und durch feste Terminals ersetzt, schon rein aus Platzgründen. Die kommunizieren das aber auch so. Es werden dann also 7 Terminals bleiben (5 schwimmende, 2 feste)

    Wie kommen die aber auf 11 Terminals und die damit verbundenen extremen Überkapazitäten? Die tun einfach so als ob die Terminals und Schiffe in Stade und Brunsbüttel parallel betrieben werden. Dazu tun die so als ob das einmal diskutierte Hamburger Terminal kommt, was nicht der Fall sein wird und sie gehen davon aus, dass in Wilhelmshaven ein riesiges festes LNG Terminal gebaut werden wird, was mittlerweile auch seit Monaten vom Tisch ist. Andere haben sogar von 12 Terminals gesprochen, was dann das vom niedersächsischen Wirtschaftsminister ins Spiel gebrachte dritte schwimmende Terminal in Wilhelmshaven beinhaltet, was auch nicht umgesetzt werden soll.

    Und als Krönung sprechen sie davon, dass wir uns damit stranded assets und log in Effekte ans Bein binden. Das ist natürlich total absurd, weil es sich um Schiffe handelt, die jederzeit wieder wegfahren könnten, wenn man sie nicht mehr braucht. Außerdem wird natürlich davon ausgegangen, dass diese Terminals vollständig an der Kapazitätsgenze betrieben werden. Die Idee, das wir andere Länder wie Tschechien und Österreich mitversorgen müssen und Überkapazitäten notwendig sind um bei einem Defekt, sei es bei einer Pipeline oder einem der Schiffe, nicht wieder komplett blank da zu stehen kommt denen natürlich auch nicht. Deren Empfehlung ist, dass wir parasitär die Kapazitäten unserer Nachbarländer mit in Anspruch nehmen und selber nichts bauen....

    Das wird von den Medien natürlich unkommentiert so übernommen und nicht recherchiert, was da dran ist.


    Wirtschaftsministerium rechnet mit Überkapazitäten bei LNG-Terminals • Berlin.Table
    In einem internen Bericht räumt jetzt auch das Wirtschaftsministerium ein, dass die in Deutschland geplanten LNG-Terminals zu Überkapazitäten führen werden.
    table.media
  • BiHa
    AnytimeOceanbarFan
    Reaktionen
    2.779
    Beiträge
    175
    Bilder
    6
    • 20. Januar 2023 um 16:18
    • #90

    Wie immer, danke für Deine kompetenten Erklärungen und Recherchen.Ich lese das immer gerne und verstehe es auch :daumen:

    AIDAsol vom 19.11. - 26.11.2017 Kanaren

    AIDAluna vom 29.2. - 14.3.2020 Karibik & Mittelamerika

    AIDAstella vom 19.6. - 30.6.2022 Spanien, Portugal & Balearen

    AIDAdiva vom 18.2. - 5.3.2023 Karibische Inseln

    AIDAstella vom 3.3. - 14.3.2024 Kanaren, Madeira & Marokko


  • Flo on Tour 24. Januar 2023 um 15:58

    Hat das Thema aus dem Forum Allgemeine Infos nach Kreuzfahrten Allgemein verschoben.
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 24. Januar 2023 um 20:05
    • #91
    Zitat von MK6

    In den Kreuzfahrtmedien ob in Deutschland oder international bisher unbemerkt vorübergegangen ist die vor zwei Tagen veröffentlichte konkrete Umsetzungsvorgabe für das Verbot von Emissionen in den norwegischen Fjorden von Geiranger und Flam ab Januar 2026. Ab da werden nur noch Schiffe in die besagten Fjorde gelassen, die dort Landstrom nehmen und mit entweder Batterie, oder Brennstoffzelle die Fahrt durch den Fjord realisieren. Weil das aktuell noch nicht möglich ist, gewähren die Behörden bis 2035 eine Ausnahme für Kreuzfahrtschiffe, die mit LNG betrieben werden und innerhalb des letzten Monats ausreichend viel Bio LNG, als verflüssigtes Biogas aus Pflanzenresten, gebunkert haben, wie sie im Fjord verbrauchen würden. In größeren Mengen ist solches Bio LNG noch nicht verfügbar. Trotzdem dürften es einige wenige Schiffe wie die AIDAnova oder MSC Euribia oder Mein Schiff 8 dann doch noch in diese beiden Fjorde schaffen. Die aktuellen LNG Terminals in Deutschland sind dafür allerdings unbrauchbar, weil es sich bei ihnen um keine Exportterminals handelt, die das Gas verflüssigen können. Solche Anlagen stehen in Nordnorwegen oder in den USA, wobei ich nicht wüsste, dass die explizit Biogas für einen so exotischeren Einsatzzweck verflüssigen und liefern. Die verflüssigen fossiles Erdgas. Eine andere Alternative dürfte der Tanklaster sein, weil es sich ja nur um kleine Mengen handelt. Damit hat AIDA ja schon damals mit AIDAprima und Perla Erfahrung gemacht, weshalb ein weiteres Anlaufen der beiden beliebtesten Fjorde zumindest mit den LNG Schiffen mit etwas Aufwand, der sich aber aufgrund des radikal verknappten Angebots lohnen sollte, mittelfristig weiter möglich sein sollte.

    https://www.sdir.no/en/news/news-f…fjords-by-2026/

    Offenbar gibt es bereits Bio LNG Terminals, die die Kreuzfahrtschiffe mit den zu erwartenden Mengen versorgen könnten. Eines ist in Skogn in der Nähe von Trondheim und könnte diese Mengen zu einem anderen norwegischen Hafen verschiffen, wo die Kreuzfahrtschiffe dieses dann aufnehmen. Ein weiteres soll in 2024 in Schweden in Monsteras bei Öland gebaut werden. Ansonsten bleiben die Tanklaster immernoch eine Option. In dem Fall könnten diese problemlos die wenigen Kilometer bis Kopenhagen fahren und dort die meisten LNG Kreuzfahrtschiffe versorgen, sollten sie in die entsprechenden Fjorde fahren wollen.


    Scandinavian Biogas to launch new Swedish bio-LNG plant in 2024
    Sweden-based bio-LNG producer Scandinavian Biogas has decided to build a new bio-LNG plant in Monsteras, Sweden, worth about $75 million and expects to launch…
    lngprime.com
  • Heizergruss
    Äquatorfahrer
    Reaktionen
    34.224
    Beiträge
    25.640
    Bilder
    111
    • 2. Februar 2023 um 10:23
    • #92

    Alternative, umweltfreundliche und klimaschonende Treibstoffe und Antriebe wie LNG und Brennstoffzellen in der Kreuzfahrt

    Wie viele Kreuzfahrtschiffe nutzen solche modernen Techniken bereits? Und wie schlägt sich im Vergleich dazu die Container- und Frachtschifffahrt?

    Alternative Treibstoffe: Wie viele Schiffe LNG, Wasserstoff, Methanol & Co. bereits nutzen
    Über alternative, umweltfreundliche und klimaschonende Treibstoffe und Antriebe wie LNG und Brennstoffzellen in der Kreuzfahrt wird viel geschrieben. Aber
    www.cruisetricks.de

    Träume nicht dein Leben - lebe deine Träume
    1 x AIDA , 5 x AIDAcara , 6 x AIDAvita , 5 x AIDAaura , 1 x A'ROSA Blu , 0 x AIDAblu (alt)
    2 x AIDAdiva , 1 x AIDAbella , 3 x AIDAluna , 2 x AIDAblu , 2 x AIDAsol , 1 x AIDAmar , 3 x AIDAstella
    1 x AIDAprima (Besichtigung) , 0 x AIDAperla , 0 x AIDAnova , 0 x AIDAcosma
    1 x Mein Schiff 3 , 1 x Mein Schiff 4 , 0 x Mein Schiff 5 , 1 x Mein Schiff 6
    1 x Mein Schiff 1 -Neu- , 0 x Mein Schiff 2 -Neu-

  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 4. Februar 2023 um 16:48
    • #93

    Heute bekommt das Depotschiff Seapeak Hispania vor Rügen für das LNG Terminal in Lubmin seine erste externe Lieferung LNG seit der Ankunft aus Ägypten. Die Cool Voyager ist am 1. Februar vor Rügen eingetroffen und hat seitdem dort geankert. Während der letzten Tage gab es auch keinen Pendelverkehr zwischen dem Depotschiff und dem FSRU in Lubmin, weil mittlerweile der Vorrat aufgebraucht sein dürfte. Zu der Verzögerung dürfte es wegen des stürmischen Wetters die letzten Tage gekommen sein. Heute ist es wieder windstiller und eine Übergabe von LNG auf See vor Rügen wieder möglich. Die Cool Voyager kommt aus Cameron, Louisiana. Das Manöver wird offenbar mit 4 Schleppern gefahren.

    Außerdem ist mittlerweile das dritte LNG Shuttleschiff angekommen. Den Transport zwischen der Seapeak Hispania und der Neptuene machen die Coral Furcata, Coral Favia und nun zusätzlich Coral Fraseri.


    Die Hoegh Gannet war nach ihrer Ankunft in Brunsbüttel lange in vor Anker in der Nordsee. Heute hat sie in Cuxhaven angelegt. Ihr Betrieb soll im Laufe des Februar starten. Vorher ist der Liegeplatz in Brunsbüttel noch anderweitig in Benutzung. Ihre erste Lieferung vom LNG Tanker Ish aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wartet auch schon vor der Elbmündung. Ende des Jahres soll dann die explizit für das LNG Terminal vorgesehene Pier fertig sein, woraufhin die Hoegh Gannet dann dorthin verlegt wird und die Pier in Brunsbüttel wieder für andere Zwecke freimacht.

    Wenn die beiden dann entladen wurden, dann hat Deutschland bei 9 Ladungen (inklusive Erstladung der FSRU) etwa 1,3 Mio Kubikmeter LNG bzw. 0,784 Mrd Kubikmeter Erdgas (gasförmig) erhalten. 2021 wurden in Deutschland 90,5 Mrd Kubikmeter Erdgas verbraucht, wobei 55 Mrd aus Russland geliefert wurden. Mit 51% kam etwa die Hälfte der LNG Lieferungen bis jetzt aus den USA.

    SchiffEinspeisungAusHerkunftKubikmeter
    LNG
    Abfahrt Urspung
    Wilhelmshaven Hoegh Esperanza 22.12.2022 Sagunto (bei Valencia)ESP 167.000 3.12.22
    REGAS, Lubmin Seapeak Hispania 30.12.2022 Idku (bei Alexandria)Ägypten 138.700 8.12.22
    Wilhelmshaven Maria Energy 03.01.2023 Cameron, LA USA 170.000 20.12.22
    Wilhelmshaven Maran Gas Ithaca 16.01.2023 Sabine Pass, LA/ TX Grenze USA 170.000 21.12.22
    Brunsbüttel Hoegh Gannet 20.01.2023 Murgados, Ferol Spanien 34.000 15.1.23
    Wilhelmshaven Diamond Gas Victoria 23.01.2023 Cameron, LA USA 174.000 7.1.23
    Wilhelmshaven Malanje 31.01.2023 Soyo, Angola Angola 160.000 11.1.23
    REGAS, Lubmin Cool Voyager 04.02.2023 Cameron, LA USA 155.000 15.1.23
    Brunsbüttel Ish (FSO), Liberia demnächstDAS Island, Abu Dhabi VAE 138.000 11.1.23
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 11. Februar 2023 um 16:27
    • #94

    Nach über einem halben Jahr darf das zweitgrößte US LNG Terminal in Freeport, Texas wieder die ersten Schiffe beladen, nachdem es seit Juni 2022 aufgrund der Explosion repariert und wieder neu genehmigt werden musste. Damit stehen dann wieder mehr LNG Kapazitäten zur Verfügung, die die Preise bei uns senken und auch die anziehende Nachfrage aus Asien bedienen. Bis die Anlage wieder voll in Betrieb ist wird es jedoch noch etwas dauern.

    Freeport LNG welcomes first vessel since June last year
    The three-train 15 mtpa Freeport LNG export plant in Texas has received the first LNG tanker since the shutdown in June last year, according to shipping data.
    lngprime.com
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 13. Februar 2023 um 21:41
    • #95

    Heute wurde die Hoegh Gannet wieder nach Brunsbüttel verlegt und dürfte dann in den nächsten Tagen ans Netz angeschlossen werden und in den Testbetrieb übergehen. Die Ish aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wartet weiter vor der Elbmündung darauf ihre Lieferung zur Gannet nach Brunsbüttel zu bringen.

    Auch zu den geplanten Offshore Terminals in Lubmin gab es heute erste Details. Wie schon berichtet plant RWE dort zum Jahresende 2023 ein FSRU an eine unter Wasser verlegten Pipeline aus Lubmin anzuschließen. Dazu kommt das zweite ReGas FSRU, dass ebenfalls vor der Küste stationiert werden soll. Dieses soll im Laufe von 2024 in Dienst gehen und wäre dann das siebte deutsche LNG Terminal. Diese beiden Hochsee- Terminals sollen an die gleiche Unterwasserpipeline angeschlossen werden und etwa 4,5 bis 6,5 km vor der Seebrücke von Sellin (Rügen) an einer ähnlichen Position stationiert werden wie wo aktuell das Depotschiff Seapeak Hispania ankert. Dafür soll eine 38 km lange Pipeline bis Lubmin verlegt werden für die Teile der übrig gebliebenen 60 km Rohre von Nordstream 2 verwendet werden sollen. Baubeginn soll ab Mitte Mai sein, damit die Heringe in ihrem Laichverhalten durch die Verlegung nicht gestört werden.

    Konkret sollen dann zwei Offshore Türme errichtet werden an denen in einer theoretischen Endausbaustufe jeweils maximal 2 Schiffe angeschlossen werden können. Wie schon früher berichtet möchte der private Betreiber ReGas bei der Fertigstellung des Hochsee Terminals die Neptune aus Lubmin (als dann insgesamt drittes Schiff) dorthin verlegen. Damit kann diese einerseits mehr Kapazität anbieten und andererseits können so die komplizierten täglichen Pendelfahrten mit den drei kleinen LNG Tankern vermieden werden. Auch das Depotschiff wäre dann nicht mehr nötig und die Anwohner in Lubmin könnten wieder von der starken Geräuschkulisse der Neptune entlastet werden. Ein viertes LNG Terminal in Lubmin ist weiterhin nicht geplant. Das hält die Gegner des Projektes jedoch nicht davon ab wieder die Faktenlange zu verdrehen. Die sprechen von 38 Mrd Kubikmeter Kapazität allein in Lubmin (tatsächlich werden es etwa 22,5 Mrd cbm). Die gehen also von 5 FSRU á 7,5 BCM und damit 2 mehr als konkret geplant aus. Sie zählen die Neptune im Lubminer Hafen natürlich zu den theoretisch 4 möglichen auf hoher See hinzu, wobei da ja noch nicht einmal ein Interessent für den vierten potentiellen Anschluss vorhanden ist. Schade, dass von der Klimaschutzseite bezüglich LNG konsequent so unseriös argumentiert wird...

    LNG-Pläne vor Rügen sorgen für Bedenken und Fragezeichen
    Als Teil eines weiteren Flüssigerdgas-Terminals in Vorpommern ist die Errichtung von Importanlagen vor der Küste Rügens vorgesehen. Der Schweriner...
    www.sueddeutsche.de
    Lubmin: Wirtschaftsminister Meyer stellt neue LNG-Pläne vor
    Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) hat heute weitere Pläne für die Versorgung mit Flüssiggas über den Standort Lubmin vorgestellt. Demnach sind zwei…
    www.ndr.de

    Einmal editiert, zuletzt von MK6 (13. Februar 2023 um 22:04)

  • Heizergruss
    Äquatorfahrer
    Reaktionen
    34.224
    Beiträge
    25.640
    Bilder
    111
    • 14. Februar 2023 um 14:29
    • #96

    LNG-Terminal Brunsbüttel: Erster Tanker legt an

    LNG-Terminal Brunsbüttel: Erster Tanker legt an
    Es geht voran beim schwimmenden LNG-Terminal in Brunsbüttel: Knapp drei Wochen nach der ersten Ankunft des LNG-Umwandlungsschiffes "Hoegh Gannet" kam der erste…
    www.ndr.de

    Träume nicht dein Leben - lebe deine Träume
    1 x AIDA , 5 x AIDAcara , 6 x AIDAvita , 5 x AIDAaura , 1 x A'ROSA Blu , 0 x AIDAblu (alt)
    2 x AIDAdiva , 1 x AIDAbella , 3 x AIDAluna , 2 x AIDAblu , 2 x AIDAsol , 1 x AIDAmar , 3 x AIDAstella
    1 x AIDAprima (Besichtigung) , 0 x AIDAperla , 0 x AIDAnova , 0 x AIDAcosma
    1 x Mein Schiff 3 , 1 x Mein Schiff 4 , 0 x Mein Schiff 5 , 1 x Mein Schiff 6
    1 x Mein Schiff 1 -Neu- , 0 x Mein Schiff 2 -Neu-

  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 22. Februar 2023 um 12:59
    • #97

    Freeport (Texas) hat jetzt auch die volle Genehmigung für die Verflüssigung von Erdgas in zwei der drei Exportterminals bekommen und kann die nächsten Wochen wieder den regulären Betrieb aufnehmen. Zuletzt haben sie drei Schiffe mit den seit der Explosion noch nicht abtransportierten Restbeständen beladen. Eines davon soll nach Deutschland kommen. Damit dürfte sich die LNG Verfügbarkeit wieder stärker verbessern.

    Freeport LNG gets OK to launch commercial ops at two trains
    Freeport LNG has secured regulatory approval to launch commercial operations of two trains at its 15 mtpa liquefaction plant.
    lngprime.com

    Wilhelmshaven bekommt weiterhin wöchentlich eine Lieferung LNG. Bis jetzt kamen die Lieferungen abgesehen von je einer aus Ägypten, der Vereinigten Arabischen Emiraten, Angola und Trinidad und Tobago in dieser Woche mit 56% fast alle Lieferungen aus den USA. Es wurden bis Ende dieser Woche dann seit Start der Terminals 1,1 Mrd. Kubikmeter Erdgas angeliefert (DE Jahresverbrauch 90 Mrd), die dann über die Woche bis zur nächsten Lieferung eingespeist wurden und werden.

    Lubmin kann aufgrund des komplizierten Pendelverkehrs zwischen Depotschiff und FSRU mit ständigem Umladen noch nicht mit Wilhelmshaven mithalten obwohl beide nominell mit 5 Mrd Kubikmeter jährlicher Kapazität die gleiche Kapazität haben sollen.

    Ladungen seit Start


    SchiffEinspeisungAusHerkunftKubikmeter
    LNG
    Abfahrt Urspung
    Wilhelmshaven Hoegh Esperanza 22.12.2022 Sagunto (bei Valencia)Spanien * 167.000 3.12.22
    REGAS, Lubmin Seapeak Hispania 30.12.2022 Idku (bei Alexandria)Ägypten 138.700 8.12.22
    Wilhelmshaven Maria Energy 03.01.2023 Cameron, LA USA 170.000 20.12.22
    Wilhelmshaven Maran Gas Ithaca 16.01.2023 Sabine Pass, LA/ TX Grenze USA 170.000 21.12.22
    Brunsbüttel Hoegh Gannet 20.01.2023 Murgados, Ferol Spanien *34.000 15.1.23
    Wilhelmshaven Diamond Gas Victoria 23.01.2023 Cameron, LA USA 174.000 7.1.23
    Wilhelmshaven Malanje 31.01.2023 Soyo, Angola Angola 160.000 11.1.23
    REGAS, Lubmin Cool Voyager 04.02.2023 & 12.2.2023Cameron, LA USA 155.000 15.1.23
    WilhelmshavenBW Pavilionaranthera08.02.2023Cove Point, MarylandUSA173.40027.1.23
    Brunsbüttel Ish (FSO), Liberia 14.02.2023DAS Island, Abu Dhabi VAE 138.000 11.1.23
    WilhelmshavenLNG Schneeweisschen17.02.2023Cameron, LAUSA180.1251.2.23
    WilhelmshavenMegara24.02.2023Point FortinTrinidad& Tobago173.54511.2.23

    * LNG kommt nicht aus Spanien selbst (Hauptlieferanten für LNG nach Spanien sind USA und Nigeria), sondern aus überschüssigen Beständen

    (NDR)

    Wenig überaschend sind die Bürger und Gemeinde Sellin auf Rügen gegen das Offshore LNG Terminal vor ihrer Küste:

    Sellin lehnt LNG-Pläne vor Rügen ab
    Das geplante LNG-Terminal in der Ostsee vor Rügen sorgt für Wirbel. Erste Unterlagen liegen in den Kurverwaltungen aus. In Sellin hat der Bürgermeister am…
    www.ndr.de
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 3. März 2023 um 20:53
    • #98

    https://table.media/berlin/wp-content/uploads/sites/21/2023/03/20-3623_Bericht_des_BMWK__zur_LNG-Infrastruktur.pdf

    Heute wurde nun endlich die offizielle Planung der Bundesregierung zu den LNG Terminals veröffentlicht. Das dürfte auch entsprechend durch die Medien gegangen sein. Aus Gründen der Vorsorge (falls z.B. ein Terminal kaputt geht oder Pipelines wie die zu Norwegen wie bei Nordsteam zerstört werden) will die Regierung Sicherheitskapazitäten vorhalten, sodass die Versorgung immer sicher gestellt werden kann. Dementsprechend ist die Maximale Kapazität der Projekte über dem prognostizierten Bedarf, was aber überhaupt nicht ungewöhnlich ist. Spanien hat seine LNG Terminals z.B. lange zu nur 30% ihrer Nennkapazität ausgelastet (Vorsorge falls ihnen Algerien den Harn zu drehen würde). Der Vorteil von LNG Terminals ist ja, dass sie sehr flexibel sind. Zu Gasflüssen kommt es nur, wenn auch die Schiffe kommen.

    Wenig überraschend fällt die LNG Terminalplanung deutlich kleiner aus als die ganzen Aktivisten andauernd behauptet haben (die haben ja sogar von einer Erdgasinfrastruktur von bis zu 150% des aktuellen Erdgasverbrauches gesprochen). In Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven wird es keinen parallelen Betrieb der FSRU und festen Terminals geben und Wilhelmshaven, das sowieso als grünes Terminal zum Empfang von synthetischen LNG (Übersee hergestellt aus grünem Strom und der Luft entnommenen CO2, sowie Wasser (analog zu E-Fuels)) soll nur 11 Mrd Kubikmeter Kapazität haben statt der theoretischen Endausbaustufe von 30. Synthetisches LNG dürfte sich sowieso als ein Hauptweg für den Transport von grünem Wasserstoff durchsetzen, weil die entsprechende Infrastruktur (Terminals& Schiffe) schon da ist und auch zukünftig weiter genutzt werden dürfte. In Wilhelmshaven will TES sogar noch eine Anlage bauen, die das CO2 dann dem Methan wieder entzieht und dann entweder in den Kreislauf (Produktionsanlage für synthetisches Methan) zurück gibt (CCU) oder via CCS im Boden verpresst und endgelagert wird. Wie die dieses Projekt so vehemet kritisieren ist mir schleierhaft. Reinen Wasserstoff per Schiff zu transportieren ist sehr unpraktisch, weil er sehr viel kälter gelagert werden muss als selbst LNG, immernoch relativ viel Volumen einnimmt und generell sehr aggressiv gegenüber den Behältnissen ist. Neben dem Transportweg über synthetisches LNG dürfte sich da eher noch Ammoniak als Transportmedium (und als Gut in der chemischen Industrie) durchsetzen.

    Bis auf die Hoegh Gannet mit 7,5 BCM (offenbar besonders ausgestattet) haben alle Schiffe eine für FSRU übliche jährliche Kapazität von 5 Mrd cbm. Auch da sind die Aktivisten in ihren Versuchen die Kapazitäten künstlich hoch zu rechnen pauschal für alle Schiffe von 7,5 ausgegangen. 5 Mrd Kubikmeter kommen zustande, wenn einmal pro Woche eine Ladung von 160.000 Kubikmeter LNG aufgenommen wird und über die Woche regasifiziert wird (52*160.000*600 = 4,99 Mrd (mit LNG zu Gas Faktor von 600)). Die LNG Tanker die bisher nach Deutschland gekommen sind haben alle eine Kapazität zwischen 160.000 und 180.000 cbm. Allerdings wird nie die volle Ladung abgegeben, da die Schiffe u.a. mit dem LNG auch angetrieben werden. Nach Wilhelmshaven kommt seit Beginn des Regelbetriebes Mitte Januar alle 7 bis 8 Tage ein LNG Tanker. Dementsprechend ist sie da voll im Plan.

    Die Planung wonach die Schiffe und Terminals wie angekündigt nicht parallel betrieben werden und es ab 2024 durchgehend insgesamt 6 Terminalbetreiber bzw. 7 Anlandungspunkte (Regas Lubmin plant mit zwei Schiffen die das Wirtschaftsministerium zusammenfast) geben wird und keine 12. In der Spitze wird von 54 Mrd Kubikmeter LNG Kapazität ausgegangen - deutlich weniger als von den Aktivisten behauptet.

    Interessant ist auch der folgende Teil:

    Zitat

    Wie bereits dargestellt, ist ein Vorteil der FSRU, dass sie weitgehend flexibel einsetzbar sind. Damit kann vor dem Hintergrund der grünen Transformation der zunächst anhaltend hohe Gasbedarf vorübergehend gedeckt werden. Gleichzeitig wird vermieden, dass fossile Importinfrastruktur aufgebaut wird, die sich zu einem „stranded asset“ entwickelt.

    Im Zuge des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine ist die globale Nachfrage nach FSRU gestiegen. Vor dem Hintergrund des begrenzten Angebots forderten die Schiffseigner grundsätzlich die Vereinbarung langer Charterzeiträume. Die Charterdauern für die fünf durch den Bund gecharterten FSRU betragen zwischen 5 und 15 Jahren, zum Großteil mit Ausstiegsoptionen.

    Für die am Standort Wilhelmshaven (I) seit Anfang 2023 eingesetzte FSRU „Esperanza“ sowie die FSRU „Gannet“, die in Kürze in Brunsbüttel den Betrieb aufnimmt (beides Schiffe des Anbieters Höegh) beträgt die Charterdauer jeweils 10 Jahre. An den Standorten Stade und Lubmin sollen ab Ende 2023 die FSRU „Transgas Force“ und „Transgas Power“ des Anbieters Dynagas betrieben werden. In beiden Fällen wurde eine Charterdauer von 15 Jahren vereinbart. Innerhalb von 12 Monaten ab Beginn der Charter kann die Laufzeit auf 10 Jahre verkürzt werden. Eine Entscheidung des Bundes, ob eine solche Verkürzung bei einem oder beiden Schiffen vorgenommen werden soll, ist noch nicht gefallen und wird unter Abwägung des Gasbedarfs und Einsatzmöglichkeiten der FSRU innerhalb Deutschlands getroffen werden. Für die am Standort Wilhelmshaven (II) vorgesehene FSRU „Excelsior“ des Eigners Excelerate beträgt die Charterdauer 5 Jahre.

    Grundsätzlich sind die durch den Bund gecharterten FSRU nicht an einen bestimmten Standort gebunden. Das bedeutet, dass die FSRU innerhalb der Charterdauer auch an anderen Orten als FSRU oder mobil als LNG‐Tanker zum Transport von LNG eingesetzt werden könnten. Die FSRU verfügen neben der Regasifizierungseinheit auch über einen Speichertank, in dem das LNG transportiert werden kann. Die FSRU sind damit sehr flexibel und die vertraglich festgelegte Charterdauer entspricht nicht automatisch der Einsatzdauer als FSRU in Deutschland zum Import von LNG. Die durch eine Subcharter zu erzielenden Einnahmen sind dabei schwierig zu prognostizieren und unter anderem davon abhängig, ob das FSRU als LNG‐Carrier oder als FSRU weiterverschartert werden kann. Sofern landseitige Terminals am jeweiligen Standort folgen sollen (dies ist der Fall an den Standorten Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven), steht bereits fest, dass die FSRU nur bis zum Betriebsbeginn des landseitigen Terminals betrieben und anschließend anderweitig weitergenutzt werden.

    Zitat

    In enger Abstimmung mit dem Ressortkreis fiel die Wahl des BMWK unter Abwägung wirtschaftlicher und technischer Parameter auf die FSRU‐Modelle „Transgas Force“ und „Transgas Power“ des Anbieters Dynagas und die „Höegh Esperanza“ des Anbieters Höegh. Alle seinerzeit vorgeschlagenen FSRU waren in ihren Abmessungen vergleichbar, gleichermaßen für den Einsatz in deutschen Seehäfen sowie für den Einsatz als LNG‐Tanker geeignet. Ein Schiff wurde abgelehnt, weil es im Gegensatz zu den anderen Angeboten noch nicht über eine Wärmegewinnung an Bord verfügte (sog. Closed Loop). Damit wäre es ohne signifikante Umbauten nicht für den ganzjährigen Betrieb in deutschen Gewässern geeignet gewesen. Die Regasifizierungskapazität der Schiffe von Höegh und Dynagas steht wiederum ganzjährig mit ca. 5 Mrd. m³/Jahr im Regelbetrieb zur Verfügung. Ebenso waren die Angebote der beiden Dynagasschiffe am günstigsten, gefolgt von dem Höegh‐Schiff. Das vierte Angebot schied schließlich auch aus preislichen Gründen aus. In den darauffolgenden Wochen zeichnete sich ab, dass zur Sicherung der Versorgung eine weitere FSRU für den direkten LNG‐Import nach Deutschland nötig sein wird. Das BMWK hat auch hierbei auf die Expertise von RWE zurückgegriffen und das Unternehmen gebeten, (unentgeltlich) Angebote für eine vierte FSRU einzuholen. RWE hat daraufhin Angebote von insgesamt fünf US‐amerikanischen und europäischen Unternehmen vorgelegt. In die engere Auswahl rückten aufgrund technischer und preislicher Faktoren der anderen Schiffe lediglich zwei Angebote, darunter die „Höegh Giant“ des bereits bekannten Anbieters Höegh. Das BMWK hat, in Abstimmung im Ressortkreis im April 2022 das Angebot des Eigners Höegh für die Giant angenommen. Dieses lag mit der angebotenen Charterrate preislich im mittleren Feld der abgegebenen Angebote. Aus Versorgungssicherheitsgründen wurde insbesondere das frühere Verfügbarkeitsdatum – bereits im Oktober 2022 – als attraktiv bewertet (Einsatz in Brunsbüttel wurde damit bereits in diesem Winter 2022/23 möglich). Ebenso lassen die Konditionen im Vergleich zu anderen Angeboten durch eine Kündigungsoption nach fünf Jahren (gegen Aufpreis) eine gesteigerte Flexibilität zu. Im Sommer 2022 akzeptierte das BMWK das Angebot von Höegh, die FSRU „Giant“ gegen die FSRU„Gannet“ auszutauschen. Diese beinhaltet ab Januar 2024 eine höhere Tagesrate im Vergleich zur „Giant“, bietet dafür aber 7,5 statt 5 Mrd. m³ reguläre Regasifizierungskapazität. Im Verhältnis zur Steigerung der Kapazität um 50% fällt die Kostensteigerung um ca. 9% moderat aus. Das BMWK hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits zur Abnahme der Giant verpflichtet; zur „Gannet“ konkurrierende Angebote wurden deshalb nicht eingeholt. 

    Bei der Charterung der 5. FSRU des Bundes hat das BMWK zunächst die zur Realisierung eines fünften Bundes‐
    FSRU‐Projektes geeigneten Partner bewertet und schließlich für das Projektkonsortium aus Tree Energy Solutions (TES) und Engie votiert (zur Standortauswahl der FSRU‐Projekte siehe unten). Das Konsortium hatte
    zu diesem Zeitpunkt bereits ein Angebot des US‐amerikanischen FSRU‐Eigners Excelerate optioniert, das das
    BMWK daraufhin auf seine Wettbewerbsfähigkeit und technische Eignung prüfen ließ. Die Charterrate wurde
    dabei als marktüblich und vergleichbar zu den bis dahin eingegangenen Charterbeziehungen mit den Eignern
    Höegh und Dynagas bewertet. Die Regasifizierungsleistung der „Excelsior“ ist ebenfalls mit den anderen vier
    Schiffen vergleichbar. Das BMWK hat das Angebot daraufhin im September 2022 zugesagt.

    Alles anzeigen

    So werden die Klauseln in den auf Forderung der Betreiber langen Charterverträgen gezogen werden um keine zu großen Überkapazitäten zu bekommen bzw. die Anleger für die festen Terminals rein aus Platzgründen frei zu bekommen. Die FSRU werden dann entweder weiter verchartert (falls jemand gefunden wird weniger Kosten für Deutschland) oder werden als reine LNG Tanker genutzt womit auch Einnahmen generiert werden würden.

    Einmal editiert, zuletzt von MK6 (3. März 2023 um 21:01)

  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 22. März 2023 um 21:47
    • #99
    Bund rückt von LNG-Terminal vor Sellin ab
    Auf der vom Tourismus lebenden Ostseeinsel Rügen formiert sich massiver Wiederstand gegen den Bau eines LNG-Terminals vor der Küste. Angesichts der Proteste…
    www.n-tv.de

    Die Anwohner von Sellin bzw. Rügen waren offenbar erfolgreich. Nachdem sich zwischenzeitlich auch die Gemeinde und später die Landesregierung M-V gegen das Offshore LNG Terminal direkt in Sichtweite zur Küste/ Seebrücke von Sellin ausgesprochen haben, rückt jetzt auch die Bundesregierung davon ab. Alternativ soll jetzt geprüft werden, ob nicht der Hafen von Mukran (Rügen) genutzt werden kann. Da werden dann natürlich auch keine zwei oder gar 3-4 FSRU plus die daran vertauten Tanker hin passen. Die Bewohner von Lubmin müssen dann also doch längerfristig die Neptune (und Pendelverkehr) ertragen. Ein zweites FSRU sammt Kapazitätsausweitung wird die deutsche Regas damit auch vergessen können. Wie im Beitrag zuvor beschrieben stören die dadurch fehlenden Kapazitäten nicht, da eh mit Überpapazitäten geplant wurde um auch gegen solche Unsicherheiten in der Planung abgesichert zu sein.

    Im Vergleich zum letzten Zwischenstand sind 4 weitere Ladungen in Deutschland angekommen. Alle kamen aus den USA. Die Schiffe haben stand jetzt 2,5 Mio Kubikmeter LNG und damit 1,5 Mrd Kubikmeter Erdgas nach Deutschland gebracht. 68% davon kamen aus den USA. Aus Katar kam bis jetzt weiter keine einzige Lieferung, weil die anders als die Amerikaner nur langfristig liefern und deren ersten freien Kapazitäten erst 2026 mit der Inbetriebnahme der zusätzlichen Terminals und Erweiterung des Gasfeldes verfügbar sind. Neben den USA gab es je eine Liefeung aus Ägypten, Angola, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Trinidat& Tobago.


    SchiffEinspeisungAusHerkunftKubikmeter
    LNG
    Abfahrt Urspung
    Wilhelmshaven Hoegh Esperanza 22.12.2022 Sagunto (bei Valencia)Spanien * 167.000 3.12.22
    REGAS, Lubmin Seapeak Hispania 30.12.2022 Idku (bei Alexandria)Ägypten 138.700 8.12.22
    Wilhelmshaven Maria Energy 03.01.2023 Cameron, LA USA 170.000 20.12.22
    Wilhelmshaven Maran Gas Ithaca 16.01.2023 Sabine Pass, LA/ TX Grenze USA 170.000 21.12.22
    Brunsbüttel Hoegh Gannet 20.01.2023 Murgados, Ferol Spanien *34.000 15.1.23
    Wilhelmshaven Diamond Gas Victoria 23.01.2023 Cameron, LA USA 174.000 7.1.23
    Wilhelmshaven Malanje 31.01.2023 Soyo, Angola Angola 160.000 11.1.23
    REGAS, Lubmin Cool Voyager 04.02.2023 & 12.2.2023Cameron, LA USA 155.000 15.1.23
    WilhelmshavenBW Pavilionaranthera08.02.2023Cove Point, MarylandUSA173.40027.1.23
    Brunsbüttel Ish (FSO), Liberia 14.02.2023DAS Island, Abu Dhabi VAE 138.000 11.1.23
    WilhelmshavenLNG Schneeweisschen17.02.2023Cameron, LAUSA180.1251.2.23
    WilhelmshavenMegara24.02.2023Point FortinTrinidad& Tobago173.54511.2.23
    WilhelmshavenLNG Rosenrot3.3.2023Freeport, TexasUSA18017315.2.23
    REGAS, LubminSeapeak Meridian5.3.2023Sabine Pass, LAUSA16328514.2.23
    WilhelmshavenMaran Gas Olympias10.3.2023Cameron, LAUSA17340019.2.23
    WilhelmshavenGolar Seal (umbenant in Hoegh Gandria)20.3.2023Cameron, LAUSA1549487.3.23

    Beim NDR ist außerdem immer recht gut zu verfolgen, wie gerade die Zuströme ins Gasnetz sind. Da schließt Lubmin gerade etwas auf. Ende des Monats soll auch Brunsbüttel erstmals ins Gasnetz einspeisen.

    LNG: Wie viel Flüssigerdgas kommt derzeit in Deutschland an?
    Auch wegen des Ukraine-Kriegs setzt Deutschland bei der Energieversorgung inzwischen verstärkt auf Flüssigerdgas. Die ersten LNG-Terminals im Norden sind in…
    www.ndr.de
  • MK6
    Erleuchteter
    Reaktionen
    11.894
    Beiträge
    2.160
    • 28. März 2023 um 14:18
    • #100

    Mit dem mittlerweile gut vorhandenen Angebot an LNG in Europa werden auch die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder in Europa mit LNG versorgt.

    Am 18. März war die New Frontier1 in Southampton um die P&O Iona mit LNG zu versorgen.

    Gestern am 27.3.2023 hat die Haugesund Knutsen in Barcelona neben der Costa Smeralda angelegt und sie offenbar ebenfalls mit LNG versorgt.

    In Amerika werden die entsprechenden drei LNG Schiffe von carnival und Disney sowieso weiter mit lokalen us LNG aus Georgia versorgt.

    Dass offenbar Costa wieder LNG bunkert dürfte darauf hindeuten, dass Aida dazu auch demnächst zurückkehren dürfte. Der LNG Preis ist zuletzt ja auch wieder stark gesunken. Der europäische Erdgaspreis liegt jetzt sogar bereits unter dem vor Ausbruch von Russlands Angriffskriegs.

    Natural Gas Prices in Europe Fall to Pre-Invasion Levels
    Warm weather, alternatives to Russian gas and a buildup of storage all help. But prices remain high for consumers and industry.
    www.nytimes.com

Unsere Top 5 Kreuzfahrt Empfehlungen für Euch

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Jetzt spontan aufs Schiff

      • Katharina seereisen.de
      • 14. Juli 2026 um 14:48
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 14. Juli 2026 um 14:48
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      2,9k
    1. 🎁 MSC Upgrade Special: Jetzt Balkonkabine zum Preis der Meerblickkabine sichern

      • Katharina seereisen.de
      • 3. Juli 2026 um 16:04
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 3. Juli 2026 um 16:04
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      2k
    1. Nur für kurze Zeit: AIDA All Inclusive zum Vorteilspreis

      • Katharina seereisen.de
      • 2. Juli 2026 um 18:44
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 2. Juli 2026 um 18:44
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,6k
    1. Noch 6 Monate bis Weihnachten!

      • Katharina seereisen.de
      • 25. Juni 2026 um 12:42
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 25. Juni 2026 um 12:42
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,3k
    1. Neue Specials: AIDA tanzt & Crime & Sea

      • Katharina seereisen.de
      • 19. Juni 2026 um 14:02
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 19. Juni 2026 um 14:02
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,4k

Ähnliche Themen

  • Alles zur AIDAcosma

    • el-capitano
    • 15. Oktober 2019 um 14:23
    • AIDA allgemein
  • Kiel Auslaufmanöver und Einlaufmanöver (keine Links - nur Selbstgemachtes)

    • Heizergruss
    • 28. August 2017 um 22:00
    • AIDA An-&Abreise Deutschland
  • Landstrom

    • Elbblick
    • 1. November 2018 um 13:36
    • Kreuzfahrten Allgemein
  • Aida Selection

    • Lars 02
    • 5. April 2018 um 21:12
    • AIDA allgemein

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
AIDA Forum

Größte deutschsprachige, reedereiunabhängige Kreuzfahrt Community mit über 79.500 Mitgliedern und über 2 Millionen Beiträgen.

© wasserurlaub.info 2005 - 2026

Links

  • Über uns
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Cookie-Einstellungen
Community-Software: WoltLab Suite™