So toll, dass Norwegen so viele Landstrom Anschlüsse baut und dass Kreuzfahrten deshalb weiterhin dort möglich sind ![]()
Norwegen erwägt die Umweltanforderungen für die Fjorde zu verschärfen
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- RE: Norwegen erwägt die Umweltanforderungen für die Fjorde zu verschärfen
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Wir waren heuer auf unserer Perla-Kreuzfahrt im Juni untypischerweise lange und Hellesylt und sind erst am späten Nachmittag, nachdem die Mein Schiff in Geiranger abgefahren war, dort eingelaufen. Unser Scout vor Ort sagte und auf dem folgenden Landausflug, in Geiranger dürften nur noch max zwei (große) Kreuzfahrtschiffe pro Tag anlegen und diese nur nacheinander.
Das wäre für mich eine gute Alternative.
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Wir waren heuer auf unserer Perla-Kreuzfahrt im Juni untypischerweise lange und Hellesylt und sind erst am späten Nachmittag, nachdem die Mein Schiff in Geiranger abgefahren war, dort eingelaufen. Unser Scout vor Ort sagte und auf dem folgenden Landausflug, in Geiranger dürften nur noch max zwei (große) Kreuzfahrtschiffe pro Tag anlegen und diese nur nacheinander.
Das wäre für mich eine gute Alternative.
Nacheinander = zu kurze Liegezeit = schlecht
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Vorteile für die Reederei: Es werden mehr Ausflüge gebucht, da diese sich auf die unterschiedlichen An-und Abfahrtshäfen einstellen können. Für Individualbucher ist das natürlich blöd, auch wenn man es hinkriegen könnte. Das Risiko erhöht sich, das Schiff zu verpassen.

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Nacheinander = zu kurze Liegezeit = schlecht
Das ist jetzt ein bißchen zu kurz gedacht. Wenn die hier bereits angesprochene Alternative ist, gar keine Kreuzfahrtschiffe mehr in die Fjorde zu lassen, dann ist kurze Liegezeit immer noch besser als gar keine
.Und auch für den einzelnen Reisenden würde ich das so nicht unterschreiben. In unserem Fall war die Gesamtliegezeit an dem Tag wahrscheinlich sogar länger als bei einem „normalen“ Geirangerbesuch, hatten wir doch zwei Häfen zur Verfügung: Hellesylt und Geiranger. Es kommt immer drauf an, was man erwartet und was man draus macht.
Wir hatten einen tollen Tag, denn wir bei herkömmlicher Aufteilung sicher nicht gehabt hätten
. Für uns war’s also ein Glücksfall. Wir hatten z. B. auch beim Wetter Glück und darin, noch Ausflugsplätze zu ergattern. Dazu kamen einige individuelle Gründe, aber auch das nahezu leere Geiranger (damit verbunden kaum Verkehr, viel Zeit und Platz an den Aussichtspunkten) tat seins dazu. Und die ganz besondere Abendstimmung!Also nicht zu negativ sehen!
Unser Hauptproblem, die fehlenden privaten Anbieter, lässt sich lösen, denn ich gehe davon aus, dass diese ihre Angebote dementsprechend umstellen. -
Proposed requirement for zero emissions in the world heritage fjords by 2026On 2 January 2023, the Norwegian Maritime Authority (NMA) submitted a proposal for a regulation regarding emissions of the greenhouse gases carbon dioxide and…www.sdir.noDas Resultat der Abstimmung des Gremiums zur Ausarbeitung der konkreten Umsetztung des Einfahrtsverbotes für Schiffe mit Emissionen in die Weltkulturerbefjorde ist nach der Abstimmung der Lokalen Behörden, Reedereien und Unternehmen da. Ab 1.1.2026 werden Kreuzfahrtschiffe nur noch in den Geirangerfjord und nach Flam gelassen, wenn sie Biogas benutzen. Weil "gas" im englischen auch für Ölprodukte genutzt wird, dürfte auch Biodiesel enthalten sein, wie ihn AIDAprima beispielsweise bereits mehrfach in Rotterdam gebunkert hat.
Damit fällt die Vorgabe zwar streng, aber nicht so streng aus wie anfangs erwartet. Kreuzfahrtschiffe können weiter in die besagten Fjorde fahren.
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https://www.sdir.no/en/news/news-f…fjords-by-2026/
Das Resultat der Abstimmung des Gremiums zur Ausarbeitung der konkreten Umsetztung des Einfahrtsverbotes für Schiffe mit Emissionen in die Weltkulturerbefjorde ist nach der Abstimmung der Lokalen Behörden, Reedereien und Unternehmen da. Ab 1.1.2026 werden Kreuzfahrtschiffe nur noch in den Geirangerfjord und nach Flam gelassen, wenn sie Biogas benutzen. Weil "gas" im englischen auch für Ölprodukte genutzt wird, dürfte auch Biodiesel enthalten sein, wie ihn AIDAprima beispielsweise bereits mehrfach in Rotterdam gebunkert hat.
Damit fällt die Vorgabe zwar streng, aber nicht so streng aus wie anfangs erwartet. Kreuzfahrtschiffe können weiter in die besagten Fjorde fahren.
Ich lese das nicht als Resultat, sondern als Vorschlag zur Diskussion wie man die Übergangsphase bis zum 1.1.2026 gestaltet. Es steht sogar im Titel dass es "proposed" ist. Das Dokument soll als Diskussionsgrundlage für die Übergangsphase gelten, ab 1.1.2026 sind "zero emissions" erlaubt.
"The amended Regulations will enter into force on 1 January 2026. To give regional authorities and other affected parties a realistic opportunity to adjust and adapt to the new requirements a transitional arrangement is introduced permitting the use of biogas under certain circumstances. This will help ensure that the world heritage fjords remain ports of call beyond 2026. The proposed measures will reduce the emissions in the world heritage fjords and contribute to preserving the world heritage fjords."
Zero emissions in the world heritage fjords by 2026Below, you can read the Norwegian Maritime Authority’s proposed consultation document on the implementation of zero emissions requirement in the world heritage…www.sdir.no -
Ich lese das nicht als Resultat, sondern als Vorschlag zur Diskussion wie man die Übergangsphase bis zum 1.1.2026 gestaltet. Es steht sogar im Titel dass es "proposed" ist. Das Dokument soll als Diskussionsgrundlage für die Übergangsphase gelten, ab 1.1.2026 sind "zero emissions" erlaubt.
"The amended Regulations will enter into force on 1 January 2026. To give regional authorities and other affected parties a realistic opportunity to adjust and adapt to the new requirements a transitional arrangement is introduced permitting the use of biogas under certain circumstances. This will help ensure that the world heritage fjords remain ports of call beyond 2026. The proposed measures will reduce the emissions in the world heritage fjords and contribute to preserving the world heritage fjords."
Die Vorgabe tritt am 1.1.26 in Kraft, nicht vorher. Dieses Dokument kommt von der Gruppe/ Behörde, die von der Regierung (Klimaministerium) beauftragt wurde bis Dezember eine praxistaugliche Definition für "zero emmissions" mit der betroffenen Partein (Anwohner, Unternehmen, Hafenbtreiber, etc) zu entwickeln. In dem Sinne ist das hochgradig relevant. "Proposed" ist das weil es noch durchs Parlament muss aber was die Regierung vorschlägt tut das in der Regel (#Gewaltenteilung).
Das war außerdem nur die Pressemitteilung. Ich bin gerade dabei den Volltext zu lesen. Da steht u.a. folgendes:
Throughout the work, the NMA has defined which greenhouse gases should be banned by 1 January 2026 and thus be included in the definition of “zero emissions”. The NMA has chosen not to impose an absolute ban on the greenhouse gas nitrous oxide (N2O). One reason for that is that the use of ammonia and hydrogen in internal combustion engines may lead to reduced nitrous oxide emissions. We do, however, require the use of the best available technology to reduce nitrous oxide (N2O) emissions. Furthermore, we have allowed for the use of biogas for ships of 10,000 gross tonnage and upwards in a transitional period up until 31 December 2035. Read more about this in the comments to the provision.
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Dürfen denn die LNG Schiffe da rein oder reicht das auch nicht?
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Ich habe nicht gesagt das wäre irrelevant....ich habe nur gesagt, dass das ein Vorschlag zur Übergangsphase ist, so wie es im Text auch steht, damit die Anforderungen nicht so hart werden, dass letztendlich alles nicht mehr erlaubt ist. Solche Übergangsphasen sind üblich um die Folgen harter Entscheidungen abzumildern, das kenne ich aus langjähriger Arbeit in europäischen Gesetzgebungsgremien.
Mir ging es nur darum festzuhalten: es ist in dem Sinne keine beschlossene Angelegenheit, so wie Du das eingeleitet hast (Resultat der Abstimmung), es wird noch weiter diskutiert (proposed consultation document) wie man das bis 2026 ausgestaltet. Anscheinend sogar noch weiter, diese "transition period" bis 2035 habe ich z.B. beim Querlesen gar nicht gesehen....
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Dürfen denn die LNG Schiffe da rein oder reicht das auch nicht?
Die müssen dann ab 2026 Bio LNG benutzen (z.B. aus Methan aus Biogasanlagen). Also nicht fossiles LNG aus Erdgas wie aktuell. Die Häfen hatten angefragt ob es nicht ausreicht bis die emissionsneutralen Schiffe da sind einfach Landstrompflicht + Tier III bei Fjordpassage vorzuschreiben. Das mit dem Biotreibstoff ist der Regierungskompromiss.
ZitatThe NMA has considered the comments and recognises that there is a need for transitional arrangements. We are proposing a transitional arrangement involving the use of biogas. We believe that this will both ensure that the zero emissions requirement will be met and that cruise ships will continue to arrive after 2026. If we had agreed to the proposal to allow, wholly or in part, vessels to satisfy the Tier II requirements in the world heritage fjords until 2028, that would have forced changes to existing environmental requirements. To ensure predictability for the parties concerned, we do not want to amend requirements that are already implemented in the world heritage fjords. This would be in conflict with the parliamentary resolutions No. 672 and 690, which require emissions reductions in the world heritage fjords. We believe that the transitional arrangement using biogas will help ensure that resolution No. 672 is satisfied.
The provision is technology-neutral, leaving it to the operators in the world heritage fjords to use sources of energy that do not directly emit carbon dioxide and methane. New technologies mature as they develop, and the technology report provides an overview of the NMA’s assessment of the technological maturity.
Wenn ich das so lese, dann meinen die, dass sie ausschließlich Bio- LNG als Biogas bezeichnen. Also doch kein Biodiesel wie von der Prima genutzt. In den Fjorden dürften wir dann also nur noch AIDAnova/cosma, MSC Euribia, MSC World Europa, Iona, Disney Wish, Mein Schiff 8/9, Costa Smeralda/ Toscana und co sehen. Einen extra Tank brauchen sie dafür aber nicht. Es reicht, wenn sie innerhalb eines Monats netto so viel Bunkern wie sie in den Fjorden verbrauchen.
Ab 2035 schielen sie dann auf Armonium und Wasserstoff.
ZitatAlles anzeigenBased on the conclusions of the Menon report and the technology report from the NMA, we believe that the technology is not sufficiently mature for large passenger ships to be able to operate with zero emissions in the world heritage fjords by 2026. To ensure port calls beyond 2026, the NMA proposes that passenger ships of 10,000 gross tonnage and upwards may, in a transitional period, use biogas. We consider burning of biogas as climate-neutral and there is currently sufficient infrastructure to support the distribution of natural gas which can make the introduction of biogas easier. Collected data from Clarkson “World Fleet Register” shows that there are currently 15 cruise ships that are able to use biogas and that 27 more have been ordered, including Havila Voyages’ two new ships.
Reference is also made to the fact that in the Storting's petition resolution 1007 (2020-2021), the Government is asked to “amend the term «zero emissions» in every government goal and ambition to «zero emissions and biogas»”. Consequently, it is a political decision whether biogas should be considered equivalent to zero emissions.
Menon estimates that large cruise ships will not be capable of being operated with no emissions in the world heritage fjords until 2040. We therefore believe that a transitional period of ten years is necessary to ensure predictability for the affected parties.
Section 12b fourth paragraph
We are proposing that until 31 December 2035, passenger ships of 10,000 gross tonnage and upwards may use biogas as a source of energy as an alternative to the requirement of the first paragraph. Moreover, we are proposing that the biogas must be made of raw materials as referred to in the Regulations relating to restrictions on the manufacture, import, export, sale and the use of chemicals and other products hazardous to health and the environment (Product Regulations) chapter 3 Annex V Part A. Furthermore, we are proposing that the biogas must comply with the applicable requirements regarding sustainability, greenhouse gas emissions reductions and documents as set out in Directive (EU) 2018/2001 (Renewable Energy Directive Recast, RED II). This is explained in more detail below.
The proposal is in line with several of the comments we have received from the reference group.
The measurement of 10,000 gross tonnage and upwards is being proposed since we regard zero-emission solutions for small ships more mature than those for large ships. There is much more uncertainty as to the maturity of technology for more energy-intensive passenger ships. Please refer to the attached technology report. Biogas may be used in already existing LNG-fuelled vessels.
ZitatSection 12b fifth paragraph
We have reached the conclusion that it is not appropriate to require ships to only use clean biogas fuel when sailing in the world heritage fjords. Therefore, we do not require bunkering of biogas in a dedicated tank.
We are proposing that the biogas must be bunkered within a month of entering the world heritage fjords and be stored separately from fossil fuels until the biogas is bunkered. The use of biogas with mass balance certification taken from the gas pipeline system is therefore not permitted.
The amount of biogas must correspond to the quantity of energy required in the world heritage fjords. We are proposing that the ship must have documents on board verifying the bunkering of biogas corresponding to the amount of energy required in the world heritage fjords. Moreover, we may specify the requirements in the environmental instruction, see section 14d of the Environmental Safety Regulations.
Natürlich dazu Landstrompflicht
ZitatSection 12b sixth paragraph
We are proposing that in the world heritage fjords, the passenger ships must use shore power where available. Facilitating the delivery of shore power will be a key measure to ensure zero emissions in the world heritage fjords
Sie gehen davon aus, dass viele Schiffe andere Fjorde nutzen werden:
According to Menon, the greenhouse gas emissions in the world heritage fjords will be reduced, but at the same time, regional economic growth will decrease. Due to the report, the main reason for this is that a lot of cruise traffic will be moved away from the world heritage fjords towards other Norwegian fjords. This could have a negative impact on the economic growth, employment and population in Flåm and Geiranger. We expect that these effects will be compensated by increased emissions and economic growth in other fjords on the west coast of Norway, that the costs will, to a great extent, offset the beneficial effects, and that the overall net value of the country is limited, both related to CO2 emissions and economic growth.
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Ich habe nicht gesagt das wäre irrelevant....ich habe nur gesagt, dass das ein Vorschlag zur Übergangsphase ist, so wie es im Text auch steht, damit die Anforderungen nicht so hart werden, dass letztendlich alles nicht mehr erlaubt ist. Solche Übergangsphasen sind üblich um die Folgen harter Entscheidungen abzumildern, das kenne ich aus langjähriger Arbeit in europäischen Gesetzgebungsgremien.
Mir ging es nur darum festzuhalten: es ist in dem Sinne keine beschlossene Angelegenheit, so wie Du das eingeleitet hast (Resultat der Abstimmung), es wird noch weiter diskutiert (proposed consultation document) wie man das bis 2026 ausgestaltet. Anscheinend sogar noch weiter, diese "transition period" bis 2035 habe ich z.B. beim Querlesen gar nicht gesehen....
Das war der letzte Meilenstein des von mir zuletzt in Beitrag 59 erwähnten Auftrags des norwegischen Parlaments, das die Entscheidung für emissionsfreie Schiffe in den beiden Fjorden ab 2026 getroffen hat, an die zuständigen Ministerien (Klima und Wirtschaft) und die daran angeschlossenen Behörden (NMA norwegisches Schiffahrtsamt). Die ganzen Konsultationen sind durch. Alle Beteiligten wurden befragt. Das ist dementsprechend das Resultat dieser Konsultationen und gleichzeitig ein sehr konkreter Fahrplan wie es weiter geht, weil das Ministerium gleich politische Folgerungen daraus gezogen hat.
Die darin enthaltenen Ankündigungen werden mit größter Wahrscheinlichkeit so kommen. Das Ding sieht aus wie ein Gesetzesentwurf. Ich kenne mich jetzt nicht genug mit norwegischer Politik aus und ob die das noch durchs Parlament bringen müssen, wovon die Initiative ja offenbar ausgeht, dabei dürfte sich aber an den grundlegenden Entscheidungen, die in dem Papier getroffen werden nichts ändern.
Sprich ab Januar 2026 ausschließlich LNG Schiffe im Geirangerfjord und in Flam, die dort Landstrom beziehen und für die Fahrt im Fjord Bio LNG (oder synthesisches LNG) mitführen das sie innerhalb des letzten Monats gebunkert haben.
Das sind schon ziemlich harte Vorgaben. Im Text ganz unten schreiben sie auch, dass sie die zu erwartenden Einbußen in Geiranger und Flam so hin nehmen werden. Die Schiffe, die dazu nicht in der Lage sind werden die Wirtschaft anderer westnorwegischer Häfen/ Fjorde stärken und so stattdessen nach Olden, Nordfjordeid, Andalsnes oder Eidfjord fahren. Für Flam und den Geirangerfjord erhoffen sie sich ein noch besseres Image und einen Vorreitercharakter.
Ab 2035 fällt dann auch die Bio LNG Ausnahme und es werden nur vollständig emissionsneutrale Schiffe (Batterie, Brennstoffzelle) in die beiden beliebtesten Fjorde gelassen.
Diese Vorgaben sind schon sehr streng. Zwar nicht so streng wie am Anfang, wo dieser Plan verkündet wurde, wo einfach gar kein Schiff perspektivisch hätte mehr da hin fahren können, aber trotzdem schon sehr streng. Bio LNG ist zwar theoretisch möglich. Mir ist dessen Einsatz oder Verfügbarkeit aber noch nicht bekannt. Es bräuchte dafür ja eine Verflüssigungsanlage, die eigentlich nur in den Erdgasexportländern zu finden ist. Selbst mit unseren neuen LNG Terminals in Deutschland könnten wir das nicht. Vielleicht ist das in Norwegen möglich. Die haben Export Terminals und von da geht dann ein kleines Bunkerschiff nach Südnorwegen, wo die Kreuzfahrtschiffe dann die kleine notwendige Menge BioLNG z.b in Bergen oder Haugesund vor der Einfahrt in den Geirangerfjord oder nach Flam bunkern. Aber man muss in diese abgelegenen Gegenden wo die Exportterminals sind auch erstmal die Biomasse für die Biogasproduktion hin bekommen und dieses dann einspeisen, verflüssigen und abtransportieren. Dazu kommt, dass ausschließlich LNG Schiffe in frage kommen.
Sprich, wer keine hat, darf nicht nach Flam und Geiranger. Aida, MSC, P&O sind da gut aufgestellt. Costa müsste die Smeralda aus dem Mittelmeer abziehen woran ich nicht glaube. TUI und Princess bekommen gerade noch rechtzeitig LNG Schiffe.
NCL und die Holland America Line werden ab 2025 nicht mehr nach Flam und Geiranger dürfen. Gleiches gilt natürlich für Phoenix, Nico cruises und die meisten anderen kleinen Reedereien, die nicht zufällig über LNG Schiffe verfügen wie Hurtigrouten oder Silversea oder Expora Journeys.
Milestones:
Knowledge base related to technological state has been updated
15 June 2022
Knowledge base for other relevant aspects, such as local and commercial interests, has been updated
15 June 2022
Impact assessment has been conducted
15 Oct 2022
Relevante measures have been identified
15 Oct 2022
Other agencies have had the opportunity to contributed
15 Oct 2022
Proposed regulatory text and consultation documents have been completed
31 Dec 2022
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Wie ist es denn eigentlich mit den Hurtigruten Schiffen, ich habe das nicht verfolgt, wie sie sich umwelttechnisch aufstellen. Werden die dann auch weiterhin in den Geiranger Fjord fahren können? Oder gehören sie mit zu denen, die nur bis 2025 rein können? Wichtig für die persönliche Planung.

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Wie ist es denn eigentlich mit den Hurtigruten Schiffen, ich habe das nicht verfolgt, wie sie sich umwelttechnisch aufstellen. Werden die dann auch weiterhin in den Geiranger Fjord fahren können? Oder gehören sie mit zu denen, die nur bis 2025 rein können? Wichtig für die persönliche Planung.

ich könnte mir vorstellen,daß es für die älteren Schiffe der Hurtigruten eine Sonderregelung gibt
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Flo on Tour
24. Januar 2023 um 15:58 Hat das Thema aus dem Forum Allgemeine Infos nach Kreuzfahrten Allgemein verschoben. -
MSC Euribia to Sail First Net Zero Greenhouse Gas Emissions Cruise - Cruise Industry News | Cruise NewsThe new MSC Euribia will sail the industry’s first net zero greenhouse gas emissions cruise next week, according to a statement. The LNG-powered ship currently…cruiseindustrynews.comEs ist offensichtlich machbar genug Bio LNG für eine viertägige Reise der Msc Euribia aufzutreiben. Wenn das jetzt schon in der Menge geht, dann sind die nötigen, fast schon geringfügigen Mengen Bio LNG ,die es 2026 braucht um nach Geiranger und/ oder Flam zu fahren absolut unproblematisch. Das wird sicher einen kleinen Aufpreis kosten, mit dem aber schrittweise von 2024 bis 2026 auch auf die Schiffahrt ausgerollten EU Co2 Zertifikatehandel (ETS) dürfte dieser Abstand stark schrumpfen. Bei den etwa 70kg CO2, die pro Gast und Tag verursacht werden macht das zu dem heutigen Zertifikatepreis von 83 Euro pro Tonne etwa 40 Euro für einen einwöchige Kreuzfahrt pro Person extra. Und es wird erwartet, dass der Preis stark steigen wird (Richtung über 200 Euro pro Tonne). Deshalb dürfte es mittelfristig langsam sogar ökonomischen sinnvoll für Reedereien werden doch Landstrom und Bio-Kraftstoffe zu nehmen.
Mit der Meldung von heute gehe ich fest davon aus, dass zumindest die MSC Euribia auch 2026 weiter nach Geiranger und Flam fahren wird, weil sie das Bio LNG jetzt schon einsetzen. Bei AIDA wird die Frage ob sie wirklich nach Geiranger und Flam wollen oder doch lieber günstige Häfen wie Nordfjordeid anlaufen wollen. Bei der Nova, die als einzige absehbar noch 2026 nach Geiranger und Flam darf, ist da außerdem noch die Frage ob sie überhaupt am Seawalk in Geiranger anlegen kann. Ihre Schwester iona kann es nicht und muss deshalb nach Hellesylt (oder Flam) ausweichen und auch die Nova wat noch nie in Geiranger. Die Nova kann aber offensichtlich in Nordfjordeid am Seawalk anlegen, weshalb sie eigentlich auch in Geiranger anlegen sollen müsste. Probleme einen Liegeplatz in Flam und Geiranger zu bekommen wird es ab 2026 immerhin keine mehr geben, weil nur noch die Hand voll LNG Schiffe (für den Aufenthalt im Fjord mit bio LNG) kommen darf.
Warum CO₂-Emissionen in der Schifffahrt zum Kostenfaktor werdenAb 2024 soll es die CO₂-Steuer für die Schifffahrt im EU-Raum geben. Die Einbindung der Branche in den Emissionshandel zwingt Carrier und Verlader zum Umdenken.www.dvz.deWie ist es denn eigentlich mit den Hurtigruten Schiffen, ich habe das nicht verfolgt, wie sie sich umwelttechnisch aufstellen. Werden die dann auch weiterhin in den Geiranger Fjord fahren können? Oder gehören sie mit zu denen, die nur bis 2025 rein können? Wichtig für die persönliche Planung.

Da wird es mit Sicherheit keine weiteren Ausnahmen geben. Bio LNG ist schon eine Ausnahme. Hurtigrouten hat aber einige Schiffe auf LNG umgestellt, weshalb das für die kein Problem werden sollte.
Hurtigruten kündigt Nachhaltigkeits-Offensive an: Bis zu neun Schiffe werden auf hybriden LNG- und Akkubetrieb umgerüstetOslo/Hamburg, 24. April 2018 - Größte nachhaltige Modernisierung in der 125-jährigen Geschichte: Hurtigruten hat mit Rolls-Royce Marine eine Absichtserklärung…www.hurtigruten.de -
Hier wurde ja letztens berichtet, dass Flam ohnehin bei den Auflagen nicht mitmachen möchte und auf seinen Welterbe-Status verzichten möchte, damit weiterhin alle Schiffe können kommen.
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Hier wurde ja letztens berichtet, dass Flam ohnehin bei den Auflagen nicht mitmachen möchte und auf seinen Welterbe-Status verzichten möchte, damit weiterhin alle Schiffe können kommen.
Wo hast du das gelesen? Weil das eine Vorgabe der norwegischen Regierung ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die da vor Ort etwas gegen machen können.
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Beitrag
RE: Alles zur Mein Schiff
Wir waren Anfang des Monats mit der MS1 in Flåm und haben eine Bootsfahrt von Gudvangen nach Flåm gemacht. Die Norwegische Reisebegleiterin erzählte das der Kurs der Regierung/ Behörden in der Region nicht gut ankommt. Flåm hat bis zu 200 Schiffsanläufe pro Jahr und möchte diese behalten. Notfalls gebe man den Titel UNESCO Weltnaturerbe zurück.
Das mal nur zur Info ℹ️
Corsine23. Mai 2023 um 09:08 -
In Geiranger hofft man wenigstens, dass die Schiffe nach Hellesylt dürfen:
Ingen skip vil kome til Flåm i 2026Om fire år kjem det nye utsleppsreglar for verdsarvfjordane. Sjølv om bestillinga har vore open over eit halvår, har til no ingen cruiseskip meldt anløp i Flåm…www.nrk.no -
In Geiranger hofft man wenigstens, dass die Schiffe nach Hellesylt dürfen:
Der Artikel ist von Juni 2022. Zu dem Zeitpunkt hieß es noch zu einem frühen Stadium NULL Emissionen, wodurch keine Schiffe mehr hätten kommen dürfen. Im Januar 2023 wurde dann vom Ministerium das konkrete Konzept mit Bio LNG Ausnahme vorgestellt/ veröffentlicht. Ihre Hoffnung hat sich in dem Sinne sogar übererfüllt, weil die Schiffe danach sogar nach Geiranger kommen dürfen. Eine Ausnahme für Stufe 2 Schiffe, die dann nach Hellesylt fahren gibt es dem aktuellen Stand nach aber nicht.
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