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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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  3. perlenfee

Beiträge von perlenfee

  • Pizza mit Draht

    • perlenfee
    • 22. Dezember 2011 um 15:38

    Schon schlimm, wenn man so was verschluckt. Egal, ob auf dem Schiff oder sonst wo.

    Aber ich muss ehrlich sagen, wenn das einem Kind passiert wäre, hätte es sicher ein Geheule ohne Ende gegeben. Kinder können oft nicht sagen, was ihnen genau weh tut.

    Ärgerlich für die Dame, ist mit gar nichts zu entschuldigen. Der Ausgleich hätte schneller kommen müssen und nun ist alles öffentlich geworden. Schlechte Werbung für AIDA.


    Perlenfee :hunger: , ich werde weiterhin auf jedem Schiff essen, was angeboten wird und bau einfach drauf, alles ist verdaubar.

  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 21. Dezember 2011 um 18:57
    Zitat von Cäsar1970

    Hi, sind ab morgen auf der Cara - Weihnachten / Silvesterreise ! :) Kurze Frage, vielleicht kann sie mir ja einer bis morgen gegen 10 noch beantworten. Gab / gibt es auf der Südamerikatour eine Hüttenparty, also Alpenglühen ??? Wenn ja, bitte bitte bitte kurz reinschreiben!!!!

    Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2012 :stossen:

    Natürlich gab es Alpenglüüühn!!! Also Lederhose und Dirndl einpacken!!! Und schon mal Maßstemmen üben, grins.

    Perlenfee

  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 21. Dezember 2011 um 16:16

    In der Annahme, AIDA regelt die Angelegenheit mit Condor - wurde mir so gesagt -, erfahre ich heute, dass ich mich wegen dem Ausgleich nach EU-Verordnung direkt bei Condor anmelden muss!!

    Habe heute eine Ausgleichsleistung von AIDA erhalten, aber nur für den Part, den AIDA zahlt - nicht der Condor-Anteil

    Nun habe ich heute bei Condor meine Ansprüche laut e-mail angemeldet. Mal sehen, wie es nun weitergeht!


    Perlenfee

  • Südamerika 24.11. bis 9.12.2011, Teil 1

    • perlenfee
    • 16. Dezember 2011 um 09:08

    Südamerika,
    ein Kontinent voller Kontraste


    Eine
    Reise in eine andere Welt, eine Reise ans Ende der Welt, eine Reise
    in verschiedene Klimazonen – eine Reise, die wir sicher so schnell
    nicht vergessen werden.


    Also
    wenn ich an Südamerika gedacht habe, hatte ich natürlich vor Augen:
    Karneval in Rio, Maradonna der Held des Fußballs, spuckende Vulkane
    an der Küste, Indios, Regenwald, Rindfleisch und argentinischer
    Rotwein– aber an Pinguine und Gletscher, so was wäre mir nicht in
    den Sinn gekommen. Mein Mann hatte einen heimlichen Traum, einmal im
    Leben Kap Horn umrunden. Und so dachte ich immer, wenn AIDA dort
    kreuzt, wird es so was, wie eine Badetour. Erst beim näheren
    hinsehen sah ich, die fahren ja um das Kap Horn und ist es ja kalt
    dort und da gibt es Pinguine, Orkas, Wale, Gletscher und hohe Wellen
    und ganz viel Wind.


    Mein
    letzter AIDA-Urlaub lag schon eine ganze Weile zurück, zwei Wochen
    vor Antritt der Reise war ich erst mit meiner Mutti vom Roten Meer
    zurück, grins. Und mein Mann wollte doch so gerne auch wieder eine
    Reise mit mir auf einem AIDA-Schiff machen. Aber wohin, die Frage.
    Also waren wir fleißig auf der Suche und so stießen im Juni bei
    JUST-ADIA auf das Glücksspiel Südostasien oder Südamerika. Wir
    waren uns einig, Südamerika ist unser Favorit, aber wenn es
    Südostasien werden wird, wir fahren auf jeden Fall. Und? Wir hatten
    Glück: Südamerika vom 24.11. bis 9.12.2011.


    Wichtige
    Entscheidungen waren zu fällen, was nehmen wir mit, damit wir nicht
    frieren und wo und wie warm wird es sein. Ob ich noch eine neue
    Camera kaufe ode nicht. Doch ja, sie wurde gekauft. 20 kg Gepäck pro
    Person für 2 Wochen, für mich als Frau schier undenkbar,
    Wanderschuhe, Schuhe für den Abend, Schuhe für die Strandpromenade,
    Badelatschen und und … Da, wo ich mehr einpackte, packte ich für
    meinen Mann wieder heimlich aus und so hatten wir am Ende genau
    zusammen 39,5 kg!


    [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/img00241jpogf3u6q.jpg]


    (November 2010 habe ich diesen Pinguin gemalt und hätte nie gedacht, sie mal in der Wildnis zu sehen)


    Abreise
    Frankfurt: erster Versuch am 24.11. und zweiter Versuch am 25.11.2011


    Wenn
    einer bzw. zwei eine Reise machen, können sie was erzählen. Und so
    fing unsere Reise am 24.11. eigentlich ganz gemütlich an. Mit dem
    Zug nach Frankfurt, so rechtzeitig, dass der ICE hätte mindestens
    zwei Stunden Verspätung(inzwischen hasse ich dieses Wort,
    grrrrrrrrr) hätte haben können. Um 21 Uhr am Gate trafen wir schon
    die ersten Fans aus dem AIDA-Forum und alle waren wir voll freudiger
    Erwartung: morgen Mittag sind wir auf der CARA– Buenos Aires sehen,
    südamerikanischen Feeling spüren. Was dann kam, war mehr als
    ärgerlich. Verspäteter Check-In, die Maschine rollt zu spät los
    und wie geht des Sprichwort? Wer zu spät kommt, den bestraft das
    Leben. Beim Leben, ich hielt es nicht aus: Wir durften wegen dem
    Nachtflugverbot in Frankfurt ab 23 Uhr nicht mehr starten. Chaotische
    Zustände anschließend und so lagen mein Mann und ich, ohne
    Zahnbürste und Gepäck um 2 Uhr morgens im Sheraton-Hotel im Bett
    und waren doch etwas leicht säuerlich und die anderen Passagiere der
    Maschine sicherlich auch. Kurzum, der Flieger startete am nächsten
    Morgen so um 10 Uhr und mit einem Zwischenstopp in Recife landeten
    wir dann am 25.11. kurz vor Mitternacht in Buenos Aires. Was hatten
    wir uns auf diese Stadt gefreut – da war nun nichts mehr „buenos
    dias argentina“, es war dunkel und warm. Eine Bombendrohung am
    Airport hat uns dann noch den Rest gegeben. Aber wie gesagt, jeder
    Albtraum hat einmal ein Ende und um 2 Uhr standen wir nach einem
    guten Mitternachtsimbiss an Bord an der Reeling, endlich angekommen.
    Das argentinische Abendessen und die Tangoshow haben wir wohl
    verpasst, schade. Wir hatten einen traumhaften Transfer vom Airport
    zum Hafen, Buenos Aires by night, tolle Fotos gemacht und der Bus kam
    schnell durch. Obwohl wir Hundemüde waren, harrten wir aus, bis zum
    ersten Sail away, das kam um 3.25 Uhr und dann endlich, schlafen.
    Wegen Ersatzansprüche denken wir morgen nach, war mein letzter
    Gedanke und ja nicht verschlafen, Seenotrettungsübung morgen früh.


    Samstag,
    26. November, 1. Seetag – auf dem Weg nach Puerto Mandryn,
    Argentinien

    sonnig,
    25 Grad, Erste Etappe 1563 Kilometer


    Die
    Nacht war kurz, das Frühstück nicht so wirklich entspannt, weil wir
    ja noch so müde waren und dann schon um 10 Uhr die
    Seenotrettungsübung. Danach Koffer weiter auspacken und ins Rossini,
    die Tischreservierung bestätigen lassen und ich habe mich dann zu
    einem Kochkurs mit Rico Marter angemeldet. Alles abgearbeitet und
    dann ab aufs Deck, herrlich warm und eine leichte Brise ist zu
    spüren. Sommerwetter im November, wie traumhaft. Aber Vorsicht, wer
    sich da nicht mit genügend Sonnenschutz eingerieben, der sah dann am
    Abend aus wie eine hochreife Tomate. Viele vergessen, die Sonne
    scheint dort einfach intensiver. Die Sonne tat meinem Kreuz gut, ich
    hatte mir vor der Reise einen Nerv eingeklemmt und war noch nicht
    wieder ganz fit. Abends saßen wir dann im Calypso-Restaurant und
    ließen uns das argentinische Angebot schmecken. Danach ins Theater
    zur Vorstellung von Kapitän Mey und seinen Offizieren und im
    Anschluss dann noch die Welcome-Show „Leinen los“. Schon eine
    Umstellung für uns, bisher waren wir ja immer mit den großen jungen
    Schwestern der kleinen Cara unterwegs, auf denen sieht das Theater
    eben nicht wie ein Theater aus. Ich muss sagen, auf der Cara gefiel
    es mir, klein und überschaubar. Der Tag klang für uns an der
    AIDA-Bar aus mit ein paar netten „Mädels“ und einem Ehepaar, die
    mit uns im Flieger gesessen haben.


    Sonntag,
    27. November 2. Seetag – auf dem Weg nach Puerto Mandryn

    sonnig,
    21 Grad sollte es sein – der Morgen war diesig, Regen bis
    Nachmittag


    Ich
    lasse meinen gestressten Rücken massieren und spüre den leichten
    Seegang. Auf den Wellen kleine Schaumkronen – alles im grünen
    Bereich. Ach, es ist ja Adventssonntag, In der Lambada-Bar ertönen
    Adventslieder aus aller Herren Länder. Abends dann das „Kleine
    Schwarze“ angezogen und gepflegt im Rossini gespeist. Ich hatte
    mich so auf 5 Gänge fixiert. Der nette Kellner, der die Bestellung
    annahm, schaute mich ungläubig an. Ich frage ihn, ob ich denn davon
    satt werde? Er sagte nur: „den fünften Gang würde ich ihnen für
    morgen empfehlen!“ Recht hatte er, die vier Gänge haben mich sowas
    von gesättigt, dass ein Dessert nur noch in Form eines Expresso mit
    Pralinen reinpaßte. Auch mein Mann schien satt zu sein – er sah
    sehr zufrieden aus. Denke ich an das Rindercarpaccio mit
    Trüffel-Vinaigrette und das zarte Ringerfilet, läuft mir gleich das
    Wasser im Munde zusammen. Kurzer Verdauungsspaziergang auf der
    Deckpromenade und ein kleiner Absacker in der Aida-Bar schlossen
    diesen Tag für uns ab. Leider haben wir die fantastische Michael
    Jackson-Show wegen dem Essen im Rossini verpasst, soll toll gewesen
    sein. Na ja, man kann nur an einem Ort sein.


    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/S…CN32upqBuo-8xQE


    Montag,
    28. November Puerto Mandryn/Argentinien

    sonnig,
    21 Grad, nächste Etappe 1411 Kilometer nach Punta Arenas, Chile


    Strahlend
    blauer Himmel am Morgen und dann sahen wir sie, die kleinen Pinguine.
    Sie schwammen im Hafenbecken aufgeregt um die Cara herum. Puerto
    Mandryn gehört zur Region Chubut in Patagonien und ist die
    Hauptstadt des Departements Biedma. Die Stadt mit ihren 70.000
    Einwohnern liegt am Golfo Nuevo, einer natürlichen Meeresbucht und
    nicht, wie man denkt, direkt am Südatlantik. Der Brasilstrom sorgt
    dafür, dass das Wasser dort eine angenehme Badetemperatur hat und
    haben die Badefreudigen haben rund 30 Kilometer Strand zur Verfügung
    und auch Taucher kommen dort voll auf ihre Kosten. Unweit von dort
    entfernt liegt die Halbinsel Valdés, seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe.
    Und dort wollen wir hin, mit unserem gebuchten Ausflug „Halbinsel
    Valdes“. Im Hafenbecken gibt es einen gewaltigen Tiedenhub mit 5
    Meter Unterschied. Und so kann es sein, Ausgang ist auf Deck 3 oder
    Deck 5 oder 6. Wir hatten Ebbe, also Deck 3. Im Bus hatten wir eine
    nette englischesprechende Reiseleiterin und unseren Bordlektor Axel
    Brüggemann dabei. Er hat uns während der gesamten Reise immer
    wieder mit seinen interessanten Vorträgen in den Bann gezogen. Wir
    verlassen Puerto Mandryn und machen uns auf die Tour über einen
    schmalen Landstreifen zur Peninsula Valdes. Rechts der Golfo San
    Jose, links der Golfo Nuevo. Wir sehen eine spärlich Vegetation,
    niedrige Büsche, Pampasgrau und windzersauste kleine Bäume. Glück
    hätten wir, meinte die Reiseleiterin: „Vor drei Tagen hatten wir
    hier soviel Aschestaub durch den Vulkanausbruch, dass man hier
    wirklich keine Sicht hatte und nun hat der Wind gedreht und man kann
    weit schauen!“ Die Halbinsel Valdes hat insgesamt 400 Kilometer
    Küstenlinie und ist ein wahres Tierparadies. Wir sahen die kleinen
    schwarz-weißen Magellan-Pinguine, See-Elefanten, See-Kühe und sogar
    einen Orca. Überhaupt sind Tiere hier die Attraktion dieser
    Halbinsel. Unterwegs entdeckten wir weidende Schafe, Nandus standen
    zwischen dem Gestrüpp und die frei lebenden Lamas, Guanakos genannt,
    sprangen über die Straße. Auch Maras, patagonische Hasen haben wir
    gesehen. Einige haben sogar ein Gürteltier gesichtet. Alle diese
    Tiere können hier auf dieser Insel leben, ohne dass der Mensch hier
    irgendwie eine große Rolle spielt. Es gibt nur ein kleines Örtchen,
    Namens Puerto Piramides mit 350 Einwohnern und zwar gleich nach der
    Einfahrt in dieser Reservat. Auf der unbefestigten Schotterstraße
    fuhren wir zu den Buchten, in denen wir die Pinguine und
    See-Elefanten beobachten konnten. Es war warm und so lagen die Tiere
    träg am Strand und wir hatten genügend Zeit sie zu bestaunen. Ist
    doch anders, wie im Zoo – die Tiere am Wasserrand zu beobachten,
    wie sie langsam ins Wasser gleiten und dann plötzlich schnell und
    wendig werden. Sich drehen, untertauchen und sich von den Wellen
    tragen lassen. Aus der Ferne sah die Vegetation etwas dürftig aus,
    aber aus nächster Nähe entdeckte ich Flechten und Moose
    unterschiedlichster Farbe, kleine blühende Büsche und Pampasgras,
    das sich leicht im Wind bog. Mein Mann und ich waren sehr beeindruckt
    von diesem Flecken Erde. Interessant war, man darf keine Lebensmittel
    mit in diesem riesigen Park bringen, denn es gibt keine
    Müllentsorgung dort. Natürlich herrscht auch strengstes
    Rauchverbot. Es gab ein einzige Stelle, wo unsere Mitfahrer eine
    Raucherpause einlegen durften: auf einem Parkplatz vor einem Hotel,
    auf dem Hotelkomplex war rauchen dann wieder verboten. Die Kippe
    musste mitgenommen werden. Versorgt wurden wir mit einem Lunchpaket
    und so waren wir doch gut gestärkt und der Müll blieb im Bus.
    Während der Tour erfuhren wir auch, dass die Regierung seit drei
    Jahren bemüht ist, außerhalb von Puerto Mandryn Farmen für die
    Landwirtschaft anzusiedeln. Was ein sehr schwieriges Unterfangen ist,
    denn woher das Wasser nehmen. Man benutzt sogenanntes Brackwasser
    (halb Salz-halb Süßwasser) für die Tierhaltung und für die
    alltäglichen Dinge des Lebens aber Trinkwasser muss in Tanks
    angeliefert. Aber hallo, wie gut haben wir es da, Hahn aufdrehen und
    jederzeit Wasser in Trinkqualität. Die Zeit verging wie im Flug und
    schon waren wir mit vielen Eindrücken zurück in Puerto Mandryn.
    Woher kommt der Name Mandryn? Walisische Einwanderer, die respektvoll
    mit den Ur-Patagonier,n den Tehuelche zusammenlebten, benannten die
    Stadt nach ihrem Kapitän Sir Thomas Duncombe Love Jones-Parry, dem
    Baron von Mandryn in Wales. So klein ist doch unsere Erde. Zurück an
    Bord genossen wir bei einem kleinen Cocktail, die Offiziere shakten
    mal wieder, das Deck bei sommerlichen Temperaturen. Waren im
    Marktrestaurant essen und nach einem tollen Sonnenuntergang erhellten
    Lichtblitze das Deck, die Lasershow. Upps, ich will den „Chika“
    nicht vergessen, der besorgte eine angenehme Bettschwere und nach
    solch einem ereignisreichen Tag schliefen wir tief und fest.


    Dienstag,
    29. November – 3. Seetag auf dem Weg nach Punta Arenas/Chile


    Einfach
    nur mal nichts tun, dies geht für mich fast gar nicht. Mein Mann
    genießt die Zeit an Deck und ich denke, wir könnten doch was für
    unsere gemeinsame Fitness tun! 10.30 Uhr an der AIDA-Bar, aber nicht
    Gläser stemmen, nein nein – Tanzkurs El Tiburón. Damit ich
    endlich mal die Schrittfolge begreife. Ich bin doch sonst nicht so
    begriffsstutzig. Aber wann nach rechts, nach links, nach hinten, nach
    vorne und dann hopps und drehen. Juhuuuuuuuu, es hat geklappt, Daumen
    hoch von unserer immer fröhlichen Tanzlehrerin. Uffz, mein Mann geht
    lieber ins Fitness-Studio an Bord :-(. Das hat er, so oft es ging
    natürlich genutzt.) Unsere zwei „Mädels“ nahmen uns spontan als
    Gäste mit zum Vielfahrer-Treff. Ja, hat uns gefallen. Nächstes Jahr
    sind wir auch offiziell dabei. Mit Susanne Dulle als Club Direktorin
    hat man auch bei solch einer Veranstaltung viel Spaß. Am Nachmittag
    gab es für mich „Sicherheitstraining mit der Kamera“ - Ulla
    Keienberg hat mir tatsächlich noch einige Tipps und Tricks verraten,
    wie meine Bilder noch besser werden können. Unterhaltung am Abend,
    immer ein großes Thema an Bord. Mia Pittroff, unschlagbarer
    fränkischer Zungenschlag, gewürzt mit einer Prise Ironie redete und
    sang sie in einer Art und Weise, dass wir manchmal vor Lachen einfach
    losprusten mussten. Besonders gut gefiel uns die Story mit dem
    sogenannten Brunsticket (Sanifair-Gutscheine an den
    Autobahnraststätten). Diese Frau muss man mehr als einmal gesehen
    und erlebt haben. Beifall!!!


    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/S…gCICh19LEwJ2UNQ

    Mittwoch,
    30. November auf dem Weg nach Punta Arenas/Chile

    wechselhaftes
    Wetter, 10 Grad


    Blauer
    Himmel, aber kalter Wind. Ich nutze den Seetag und bin im Rossini zum
    Kochkurs. Der Chef de Cuisine des Rossini, Rico Marter empfängt uns
    mit einem Gläschen Sekt und verteilt als Begrüßung erst mal die
    nette „Verkleidung“ (Mantel, Haube und Schuhüberzieher), damit
    wir das kleine Heiligtum betreten können, die Küche. Es ging um das
    Fleisch. Wie erkenne ich die gute Quaität, welche Temperatur braucht
    das Fleisch im Backofen zum weiter garen, was passt dazu, wie bereite
    ich es zu, was muss weggeschnitten, wann wird gewürzt und und ….
    Prima Tips und alle Rezepte zum mitnehmen. Er bereitete für uns:
    Barbarie Entenbrust auf glaciertem Rotkraut, Lammkarree mit Minzöl
    (Geschmacksexplosion auf der Zunge), Rinderfilet mit Kräuterbutter
    und Kalbsrahmschnitzel. Alles war sowas von lecker – wir haben
    natürlich alles schön fein nacheinander serviert bekommen und bei
    einem Gläschen Wein wurde gefachsimpelt. Das Mittagessen ließ dann
    ausfallen, logisch. Als Zugabe bekam man wahlweise eine DVD mit den
    Rezepten des AIDA-Kochbuches oder eine AIDA-Kochschürze. Zwischen
    drinn sah ich, wie mittags der Lotse mit einem Boot zur Cara gebracht
    wurde. Der Einstieg vielleicht etwas schwierig, es hat leichten
    Wellengang. Am frühen Abend erreichen wir Punta Arenas. Ein
    schnelles Abendessen, das für eine ganz besondere Art der
    Belustigung sorgte. Ein Paar unterwegs auf dem Schiff, natürlich
    Schauspieler – sorgen im Speisesaal für Aufregung. Er suchte sie,
    man könnte meinen, er sei Dedektiv. Die Bilder sagen einiges darüber
    aus. Später fahren wir mit einer Sammeltaxe in die Citiy. Punta
    Arenas ist die südlichste Hafenstadt Chiles an der Magellanstraße.
    Diese Wasserstraße verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. 120.000
    Einwohner leben hier auf etwas über 17 Quadratkilometer. Bis zur
    Antarktis ist es nicht mehr weit (ungefähr 1000 km) und was sehen
    wir in der Stadt? Blühenden Goldregen, Tulpen, Vergißmeinnicht,
    Mohn – alles bunte Frühlingsblumen. Wir laufen im dicken Anorack
    durch die Gegend und für die Einwohner ist Frühling, sie sind
    wesentlich leichter gekleidet. Am Palazo Munoz Gamero bestaunen wir
    das fast zehn Meter hoch Denkmal Ferdinand Magellans, 1520 erreichte
    Magellan mit drei anderen Schiff die Einfahrt zum heutiger
    Magellanstraße. Wobei der ursprüngliche portugiesiche Name Estreito
    de Todos os Santos (Allerheiligenstraße) war, weil die Mannschaft
    während der Durchfahrt Allerheiligen feierte. Der spanische König
    lies die Straße dann später umbenennen auf Estrecho des Magellanes.
    Gegenüber dem Denkmal die Kathedrale El Sagrado Corzon auch ein
    Besuch wert. Wir streifen durch die Straßen und steigen hoch zum
    Mirador Cerro de la Cruz. Von dort oben haben wir einen tolle Sicht
    über die Stadt, bunte Häuser stehen dicht gedränt an den Hängen
    und unten im Tal die imposanten Gebäude und der Küstenfreifen. Kurz
    überlegten wir, den bekannten Friedhof noch besichtigen – es ist
    ja nicht weit von der Zentrum aus – dachten wir. Endlich
    angekommen, waren die Pforten verschlossen. Zurück in die City
    schien uns nicht lohnend, also zu Fuß zum Schiff. Ich muss nicht
    genau beschreiben, wie lange wir unterwegs waren – aber nur eins:
    es war ein gewaltiger Fußmarsch. Belohnt wurden wir mit dem Bild,
    wie unsere CARA hell erleuchtet im Hafenbecken liegt. Zisch, machte
    es an der AIDA-Bar, dieses Bier hatten wir uns redlich erlaufen. Auf
    der Kabine sagte ich meinem Mann, „morgen lauf ich aber keinen
    Schritt mehr, die Wanderung entlang der Magellanstraße wird wohl
    nicht so anstrengend werden oder was meinst du?“


    Donnerstag, 1. Dezember Punta Arenas

    wechselhaftes
    Wetter, 11 Grad


    Ausflug
    Wanderung entlang der Magellanstraße von 8.30 bis 12.30 Uhr. Mit dem
    Bus geht es hinauf in die Berge zum Reservat Nacional Magallanes.
    Dieses Reservat wurde 1932 gegründet und hat eine Fläche von ca. 48
    Hektar. Unser Reiseleiter erzählt uns viel über die Fauna und Flora
    in diesem Gebiet. Von Moosen aller Art bis hin zu Flechten an den
    Bäumen, ich mag solche Bewachsungen und dann natürlich die
    fantastischen Blicke auf die schneebedeckten Hügel. Der Aufstieg war
    nicht so anstrengend wie ich gedacht hatte und dann landeten wir am
    Mirador Zapator Austral. Der Blick gigangtisch und dazu ein heftiger
    kalter Wind. Welch ein Glück, ich hatte mir noch ein Stirnband in
    die Tasche gesteckt. Von dort ging es dann zum Ski Center zum Hill
    Mirador, aber nicht zu Fuß sondern mit dem Bus. Kurze Kaffeepause
    bei weihnachtsliche Dekoration und dann zurück durch diese wilde
    Landschaft, entlang an Wasserfällen, frühlingsgrünen Bäumen und
    immer wieder mal der Blick frei auf die Magellanstraße. Unten in
    Punta Arenas angekommen trennten mein Mann und ich uns. Keine Angst,
    nur Ausflugsmässig. Er besuchte den Friedhof, der wohl der
    zweitschönste in Südamerika nach dem in Buenos Aires sein soll und
    ich fuhr mit 10 anderen Mitreisende zur Seno-Otway-Bucht. Wir waren
    echt gut, der Fahrer wollte einen horrenden Preis und letztendlich
    handelten wir ihn auf 20 Dollar pro Person runter, für eine Stunde
    Fahrt hin, eine Stunde warten und eine Stunde Fahrt zurück, ohne
    Eintrittsgebühr, das kam dann noch dazu! Glück hatten wir auch
    noch, wir hatten ein Frau dabei, die alles dolmetschte, was der
    spanischsprechende Fahrer uns erzählte. Schon die Fahrt dorthin, ein
    Augenschmaus. Endlose Pampa, wir sahen Nandus, einen Kormoran und
    dann endlich die süßen kleinen Magellanpinguine in ihrem
    Lebensraum. Sie lagen am Strand, tummelten sich im Wasser,
    versteckten sich in ihren Bauten, marschierten im Gänsemarsch an uns
    vorbei. Es fiel mir schwer, mich zurückzuhalten - dürfte ich einen
    wenigstens anfassen. Aber das ist strengstens verboten, ebenso die
    Tiere mit Blitz zu fotografieren. Das wird echt teuer! Auf der
    Rücktour fuhr uns der nette Taxifahrer noch zum beliebten
    Aussichtspunkt oberhalb der Stadt und dort oben, das muss man sich
    mal vorstellen, gibt es einen Wegweiser. Auf dem steht tatsächlich:
    Borussia Dortmund, eine gemalte Deutschlandflagge und 13.634 km! Kein
    Hinweis auf unsere Landeshauptstadt. Kein Wunder, wen interessiert
    dort schon deutsche Politik – Fußball, das verbindet Nationen.
    Beim Abendessen mit philippinischen Spezialitäten sah ich mir die
    Fotos an, die mein Mann auf dem Friedhof gemacht hat. Die zwei
    prächtigsten Gräber sind die der beiden Großgrundbesitzer Sara
    Braun und Jose Memendez. Inschriften in verschiedenen Sprachen hat er
    gesehen, das kurioseste war, es gab ein Sammelgrab mit der Inschrift:
    „Deutsche Kranken Kasse“ - ich möchte meine Gedanken dazu nicht
    weiter preisgeben! Ein Gedenkmal für die 5 deutschen versenkten
    Kriegsschiffe im Jahre 1914 war dort ebenfalls angelegt. Aber ich bin
    schon überrascht, aus welchen Ländern der Welt hier Menschen sich
    angesiedelt haben. Punta Arenas, eine Stadt mit vielen Gesichtern,
    eine Stadt mit interessanter Geschichte und eine sagenhafte schöne
    Landschaft, das Wasser, die Wälder, die schneebedeckten Berge, die
    Tiere – das muss man erst mal sacken lassen. Wir verlassen den
    Hafen bei einem schönen Sonnenuntergang und treffen unseren
    Reisefreundinnen und -freunde an Deck wieder. In der Nacht
    durchfuhren wir kurz den Pazifik, hinein in den Beagle-Kanal.

    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/S…gCOvvw8Lxv-m0eg


    Freitag, 2. Dezember auf dem Weg nach Ushuaia/Argentinien


    An
    dieser Stelle möchte ich ausdrücklich unseren Kapitän Thomas Mey
    erwähnen. Er hat uns nicht nur gut durch die Magellanstraße
    geschippert sondern uns immer informiert, wenn es spannend wurde,
    wenn es was zu sehen gab und das er mit dem Lotsen gemeinsam eine
    kleine Überraschung für uns in der Tasche hat. Abwarten, dachten
    wir. Auch der Lektor Axel Brüggemann war eine große Hilfe, die
    Geschichte der verschieden Länder kennenzulernen und uns vorab zu
    zeigen, was uns an den einzelnen Zielpunkten erwartet. Er hat
    verstanden, trockene Geschichte auf eine Art und Weise zu vermitteln,
    dass sie nie langweilig wurde. Das Theater war immer proppenvoll. Ein
    großes Gesprächsthema der vergangen Tage, das Wetter – wir hatten
    nicht nur Uuuuuuuurlaub, nein, wir hatten auch ein super Wetter!!!
    Eigentlich völlig untypisch, aber es war so. Auf dem Weg nach
    Ushuaia durch den Beagle-Kanal tat sich eine Weile nichts, der Himmel
    leicht grau verhangen, ganz in der Ferne ein kleines blaues Loch am
    Horizont. Je näher wir an das Loch kamen, destomehr veränderte sich
    das Licht. Es tat sich vor uns ein Panorama auf, das sehr
    verheissungsvoll war. Schneebedeckte Berggipfel der Anden vor einer
    ruhigen See in einem unnatürlichem blau. Ja und was das mit der
    Überraschung auf sich hatte, sahen wir dann tatsächlich. Der
    Kapitän ganz aufgeregt, aber nicht nur er. Alle Passagiere, möchte
    ich behaupten befanden irgendwo im Freien. Wir kamen in den
    ungewöhnlichen Genuss am Beagle-Kanal in einen Gletscher-Fjord
    einzufahren. Nie zuvor war ein AIDA-Schiff dort gewesen, eine
    sogenannte Jungfernfahrt. Langsamt drehte die Cara und fuhr in der
    relativ schmalen Fahrrine in den Garibaldi-Fjord ein. Es war sehr
    still auf den Decks, man hörte die Spannung förmlich wachsen,
    Kameras klickten und dann, gleich um den Punta Leon geht vor uns ein
    Tal auf, ausgefüllt mit einem Gletscher, der bis ins Wasser herunter
    reicht. Der Schnee weißer wie weiß, das Eis in einer überirdischen
    Farbe, helltürkis. Auf dem Wasser schwimmen Eisbrocken herum und die
    Cara steuert frontal auf den Gletscher zu. Bleibt stehen – Stille.
    Nur der Gletscher in seiner Schönheit, wir genießen diesen Moment
    der Ergriffenheit. Ein Tenderboot wird zu Wasser gelassen, der
    Bordfotograf sowie Crewmitglieder kreuzen vor dem Gletscher, einer
    macht Fotos, die anderen fischen Gletschereis aus dem klaren Wasser.
    Wofür?? Na, für die Cocktails, die wir dann anschließend trinken
    werden. Huch, mit echtem Gletschereis, das schmilzt sehr langsam.
    Langsamt dreht das Schiff und fährt aus der Bucht raus. Ich sitze
    mit einem kurzärmligen T-Shirt später auf dem Pooldeck und lass mir
    den Poolbruch schmecken. Aber nicht nur dieser imposante Gletscher
    wurde gesichtet, auch der Mont Darwin, der 2.488 m hohe Berg, sowie
    der romanische, der deutsche, der italienische, der französische und
    der holländische Gletscher. Ehrlich, man muss das wirklich live
    gesehen haben, um die Ausmaße zu begreifen, um die
    Farbschattierungen des Gletschereises, des Wassers und der Berge zu
    verinnerlichen. Riesige Wasserfälle entsprangen teilweise den
    Gletschern und das Wasser färbte stürzte milchigweiss in den
    Beagle-Kanal – man sah die Vermischung von Gletscherwasser und dem
    Kanalwasser. Als wenn wir schon reich beschenkt worden sind, tat sich
    am Horizont am Fuße einer Bergkette eine riesige Bucht auf, in der
    Ushuaia lag. Es ist noch hell und zwar recht lange, bis
    Sonnenuntergang 21.58 Uhr. Nicht umsonst heißt Ushuaia wörtlich
    übersetzt: „Die Bucht, die sich zum Sonnenuntergang wendet“ Ich
    muss an Land. Mein Mann bleibt an Bord, genießt den Sonnenuntergang
    und ich gehe schnell noch los, nur für ein Stündchen. Das Schiff
    liegt im Ort, quasi und so ist man schnell unterwegs in der Stadt.
    Blühender Stachelginster, grüne Bäume und Häuser in einem
    Mischmaschstil, dass ich eigentlich nicht genau festmachen kann, wo
    ich bin – es ist ein wenig britisch, ein wenig französisch, ein
    wenig deutsch, ein wenig karibisch wegen der bunten Häuser.
    Unglaublich und die 70.000 Einwohner, wie verkraften die die vielen
    Touristen die hier ankommen, per Schiff, per Bahn, per Flieger.?Gute
    Frage, gibt es hier eine Bahnlinie? Keine Ahung. Leute, die von hier
    aus Feuerland erkunden wollen oder vielleicht an den Süddpol wollen
    bevölkern die Straßen. Rucksacktouristen , Geologen, Bergsteiger
    usw. alles trifft man hier. Ich schlendere die Avenida Maipu direkt
    am Wasser entlang und sehe unser Schiff; parallel dazu verläuft die
    Avenida San Martin. Andenkenshops, Restaurants und immer sieht man
    Pinguine aus Holz, aus Plüsch, aus Glas und auf Postkarten.
    Angekommen am Ende der Welt, der Stadt, die letzter Vorposten vor der
    Antarktis ist, kehr ich mit neuen Eindrücken an Bord zurück. Doch,
    hier fährt ein Zug und zwar der, der in den Nationalpark Tierra del
    Fuego bis an wirkliche Ende der Welt fährt. Ich habe die
    Fahrkartenverkäuferin gesehen, nette Dame mit schöner Kappe. Nun
    heißt es aber sputen, das Theater wartet. Yoolio, der
    Performanskünstler wartet schon. Wir haben ihn schon auf einer
    früheren Reise gesehen, einfach toll, wie und mit was er jongliert.
    Bunte leuchte Ringe fliegen durch die Luft, er balanciert ein Fahrrad
    auf der Stirn und schafft es ganz schnell, sein Publikum zu
    verzaubern. Magisch sein Spiel mit den Kegeln zu einer passenden
    Musik. Der Mann ist einfach umwerfend gut.


    Samstag, 3. Dezember in Ushuaia/Argentinien

    leicht
    bewölkt, 14 Grad – nächste Etappe 1307 Kilometer nach Port
    Stanley/Falkland


    Weckzeit:
    6 Uhr, duschen, Frühstück, 7.30 Uhr Treffpunkt zum Ausflug „Der
    Feuerland Nationalpark“. In der Nacht scheint es geregnet zu haben,
    der Himmel ist leicht bedeckt. Mit dem Bus fahren wir ein Stück
    durch die Stadt und so bekommt mein Mann doch noch ein paar Eindrücke
    von diesem Ort, wo man fast sagen kann, hier ist alles das Südlichste
    – die Bahn, die Kirche, das Rathaus, der Hafen usw. nur das
    Postamt, das liegt im Nationalpark.

    Diese
    südlichste Spitze Südamerikas war schon lange vor der Ankunft der
    ersten Europäer besiedelt. Die Ureinwohner waren die Yamama, sie
    lebten vom Fischfang, der Robbenjadt und sie waren als Nomaden auch
    gute Jäger. Von der Ankunft Magellans hatten sie nichts mitbekommen
    und auch nicht, dass das Gebiet plötzlich Feuerland hieß. 1884
    wurde die argentinische Flagge gehisst und die Stadt Ushuaia ward
    geboren. Ein trauriges Kapitel für die Ureinwohner begann, als die
    Weißen kamen. Krankheiten rafften die Ureinwohner hin und so
    verschwanden sie nach und nach. So, zurück zur Tour, erster Halt
    unweit der Stadt mit Sicht auf den Hafen. Über eine Schotterstraße
    geht es dann zum „Tierra del Fuego National Park“. Auf einem
    Prospekt konnten wir erst erkennen, wie riesig dieses Gebiet ist,
    ganze 630 Quadratkilometer groß. Fast wie eine Seenplatte immensen
    Ausmaßes mit vielen kleinen Inseln, manche bewachsen mit niedrigen
    Bäumen und manche völlig kahl. Der Park wurde 1960 gegründet, um
    die subarktischen Wälder zu schützen und zu erhalten. Bahia
    Ensenada, beliebter Anlaufpunkt auf jeder Tour durch den
    Nationalpark. Dort findet man das kleine südlichste Postamt der Welt
    auf einem Steg. Ein uriger Typ sitzt in dem Kabuff, eine Menge
    Stempel neben sich und verkauft an die vielen Touristen Briefmarken
    und Postkarten und dann geht die Post ab – ob sie wohl ankommt? 13
    Grad, nicht gerade warm, aber noch akzeptabel für uns. Wir laufen am
    Ufer entlang, sehen Wasservögel und verlieren die Zeit, weil uns das
    Bergpanorama gefangen nimmt. Am Ufer finde ich leere Schalen von
    Miesmuscheln, schön groß und jede Menge Seetang. Beim Rückweg sehe
    ich einen kleiner Bachlauf mit kristallklarem Wasser, wahrscheinlich
    trinkbar denke ich. Der Lago Roca unser nächster Anlaufpunkt, auch
    hier Natur pur soweit das Auge reicht. Natürlich haben wir auch die
    Ausflügler gesehen, die mit den Cara-Scouts auf Kanus unterwegs
    waren. Nur die historische Eisenbahn haben wir nicht gesichtet.
    Unterwegs, man glaubt es kaum ,sehen wir vereinzelte Camping-Zelte,
    denn es kommen jede Menge Touristen hierher, die sich auf rund 25
    Kilometern hier durch den Park bewegen können. Brrrrrrh, 13 Grad und
    zelten, nein, da schlafen wir lieber doch auf der Cara. Am Roca-See
    habe ich endlich einen Baum gefunden, auf dem die genießbaren Pilze
    wachsen. Sehen aus wie kleine Mandarinen, sollen geschmacklos sein
    aber gut gewürzt doch genießbar. Im Informationszentrum gibt es
    eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Parks, über die Tier- und
    Pflanzenwelt und nicht zu vergessen über die Ureinwohner. Vorbei an
    blühenden Blumen geht es zum berühmt berüchtigten Punkt: Ende der
    Ruta Nr. 3. Sie führt von Alaska bis Feuerland – Entfernung 17.848
    km. Wir fahren zurück nach Ushuaia, die schneebedeckten Anden im
    Hintergrund, steigt das Thermometer auf 16 Grad. Ungewöhnlich hören
    wir auch hier. Vorbei am imposanten Casinogebäude treffen wir
    rechtzeitig zum Ablegen auf dem Schiff ein. Und als wenn wir noch
    genug gesehen hätten, Kap Horn wurde angesteuert. Was hatte ich für
    Bedenken bezüglich des Wetters. Ich wurde gewarnt, dort gäbe es
    immer hohe Wellen und eine steife Brise weht dort. Wirklich? Wir
    haben davon nichts gemerkt. Mein Mann hatte sich etwas raue See
    gewünscht, das gehöre einfach dazu, meinte er. Die Cara steuert
    Kap Horn an, in der Ferne schon gut auszumachen, die kleinen kahlen
    Inseln und ich stehe auf Deck 5 und sehe das Kap Horn an mir vorüber
    gleiten. Unfassbar – das Ende der Welt um 21.30 Uhr, der Himmel
    noch hell. Ein sagenumwobener Platz der Seegeschichte. Eigentlich
    heißt es ja Cabo de Hornos und wurde im Januar 1616 entdeckt. Mein
    Mann stand oben auf dem Deck und hörte die Durchsagen zu diesem
    Höhepunkt der Reise. Am Kap Horn ist wohl auch der größte
    Schiffsfriedhof der Weltmeere, rund 800 Schiffe haben hier ihr jähes
    Ende gefunden und es sollen wohl mehr als 10.000 Menschen hier ihren
    Tod gefunden haben und wir, welch ein Glück umrunden das Kap Horn
    einmal komplett bei Windstärke 2. Der Kapitän hocherfreut, drückt
    auf sein Nebelhorn und dreht langsam wieder ab. An Deck, Sekt für
    alle für die geglückte Kap Horn Umrundung. Prösterchen … Und
    obendrauf verabschiedete sich Sonne so geschickt, dass sie genau am
    äußersten Zipfel im Meer versank und dem Horizont einen glühend
    roten Streifen schenkte. Ein paar wagemutige sprangen vor lauter
    Freude in den Pool. Sachen gibt es. Der Lotse und unser Kapitän habe
    ihre Sache toll gemacht.


    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/S…gCICG0PbT7qqAEQ

    Sonntag,
    4. Dezember – Seetag auf dem Weg nach Port Stanley/Falklandinseln

    wechselhaftes
    Wetter, 13 Grad, diesig


    Gemütlicher
    Tag, Adventsmarkt besucht, vom Schokobrunnen genascht, Engel gesehen
    und wir haben uns taufen lassen – um Missverständnissen
    vorzubeugen, für die Kap Horn-Umrundung natürlich. Es gab einen
    Sahnegletscher auf den Handrücken und oben drauf ein Gummibärchen
    und schleck ab. Taufe vollzogen, Urkunde erhalten. Mein Mann macht
    Sport, ich lese und schaue die Bilder der vergangenen Tage an. Im
    Calypso-Restaurant lockt uns die „Fiesta Mexicana“, feurig scharf
    und super lecker. Abends gehen wir dann wieder zu Mia, der tollen
    Kaberettistin mit ihrem unschlagbaren Humor und wir lernen jede Menge
    über die Liebe zu einem Laminatboden. Der Abend endet für uns in
    der AIDA-Bar, ein letzter Drink noch und dann mal früh schlafen
    gehen. Klappte eigentlich nie, aber ein Vorsatz ist immer gut.


    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/S…gCMrdlNHauvrDLw


    Bitte alle Tippfehler übersehen!! Der zweite Teil folgt demnächst


    Perlenfee, immer noch im Feuerlandrausch!

  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 15. Dezember 2011 um 13:02
    Zitat von muskatnuss

    Ich bin gespannt, wie lange die Postkarten dauern......Hat noch jemand welche geschickt???

    In Port Standley eingeworfen, wir warten auch gespannt. Haben uns selbst auch eine geschickt :jump: . Ich freu mich immer über Urlaubspost.


    Perlenfee

  • 5120

    • perlenfee
    • 14. Dezember 2011 um 12:08

    Innenkabine, sehr ruhig, keine Nebengeräusche, nah am vorderem Aufzug, Treppenhaus und am Wasserspender. Wir waren mit der Kabine sehr zufrieden. Sollten wir noch einmal mit der Cara fahren, hätte ich gegen diese Kabine überhaupt nichts einzuwenden, auch wenn die Betten über Eck standen.


    Perlenfee

  • Mutti wird zur "Wiederholungstäterin", Aidavirus infiziert reisen wir ans Rote Meer - 4.11. bis 11.11.2011

    • perlenfee
    • 13. Dezember 2011 um 14:28

    Mutti wird zur „Wiederholungstäterin“


    Reise vom 4. bis 11. November 2011


    Wer meinen Bericht von der Norwegen-Tour gelesen hat, weiß, was es mit Mutti auf sich hat. Mutti ist meine Mutter, 81 Jahre alt und seit Januar lebt sie allein. Für Sie gibt es keine Schutzimpfung, sie ist Aida-infiziert.Tja, nach der Norwegen-Tour kam schon in Hamburg, als wir ankamen, so ein Spruch von ihr:“also ich würde auch fliegen, wenn ihr wollt und länger auf dem Schiff würde ich auch gerne sein!“ Kurzum, ich beriet mich mit meiner Schwester und buchte die zweite Reise für meine Mutti, natürlich mit meiner Begleitung. Ich versprach, es wird eine schöne Reise und warm wirst du es auch haben und fliegen kannst du auch und länger wie 5 Tage auf dem Schiff bleiben auch. Schnell war mein Terminkalender durchgesehen und so buchte ich rechtzeitig für die beginnende dunkle Jahreszeit eine Tour in die Sonne.


    Natürlich ist alles etwas komplizierter, wenn man nicht an einem Ort wohnt. Ich im Süden Deutschlands, meine Mutter im Norden Deutschlands. Also mit dem Auto zu ihr fahren, Koffer packen und dann ab nach Hamburg. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie flott meine Mutti war, Zug fahren, S-Bahn fahren und dann mit dem Hotel-Shuttlebus ab Airport ins Hotel. Wir übernachteten und dann ging die Reise los, am 4. November startete der Flieger in Richtung Ägypten, nach Sharm El-Sheikh.

      • 4. November, Sharm El-Sheikh ,sonnig, 27 Grad

    Erste Etappe nach Aqaba/Jordanien, 115 Seemeilen

    Unser Flieger landet um 14.35 Uhr auf dem Flugplatz in Sharm El-Sheikh. Unterwegs hatte ich ein wenig Streß, der Flug, der anfangs recht ruhig verlief wurde gegen Ende hin doch zu einer Rütteltour. Das ist nun gar nichts für mich. Meine Mutti meinte nur, ich solle mich nicht aufregen, das geht schon vorüber. Von oben sah ich die Sinai-Halbinsel mit dem kargen Gebirge und dann endlich die Küste. Das Wasser türkisgrün und traumhaft schön. Der Shuttlebus brachte uns zur Blu. Unterwegs sah ich ein Hotel auf einem Hügel liegen, oben auf dem Dach standen vier große Buchstaben A I D A. Na, dachte ich so, könnte auch zu leichten Verwechselungen führen. Will jemand von der Stadt aus wieder zum Schiff und sagt AIDA und der Taxifahrer hat noch nie was von einem Schiff Namens AIDA gehört, landet man oben auf dem Berg vor dem Hotel.

    Bei einem kühlen Glas Bier und einem Cocktail des Tages genossen wir den späten Nachmittag an der Ocean-Bar und bezogen auch sehr bald unsere schöne Balkonkabine auf Deck 7. Damit wir ja nicht einfach nur so langweilig herum sitzen, stand für uns um 21 Uhr die Seenotrettungsübung auf dem Plan. Weil alle rechtzeitig zum Welcome-Sekt und der Sail Away Show auf dem Pooldeck sein wollten, waren wirklich alle vollzählig zur SNÜ angetreten. Und dann traf ich sie alle, meine Aida-Fans. Mit großem Hallo wurde gedrückt, gewunken und mitten drin meine Mutti. Sie fühlte sich wohl. Clubdirektorin Silvia Fürst ließ es uns alle wissen: „Sie haben Urlaub!“ Der Abend wurde für uns nicht so lang, denn es standen uns ja noch tolle Tage bevor

    • 5. November, Aqaba in Jordanien, leicht bewölkt, 27 Grad

    nächste Etappe bis Eilat/Israel, 4 Seemeilen (7 Kilometer)

    Ich war wie immer früh wach und stand auf dem Balkon, um den Sonnenaufgang zu erleben und vor allen Dingen das Einlaufen in den Hafen von Aqaba. Es ist der einzige Seehafen von Jordanien und sicher ein geeignet Ausgangspunkt um das Land zu entdecken. Natürlich wäre ich gerne nach zur Felsenstadt Petra gefahren, aber eine 10-Stunden-Tour hätte meine Mutti an die Grenzen der Belastung gebracht. Von einem AIDA-Fan, der in nächster Zeit geschäftlich in Aqaba lebt, hatte ich erfahren, die Stadt sei schön, sicher und man kann gut durch den Ort schlendern. Der Hafen liegt günstig und ein Shuttlebus bringt uns ins Stadtzentrum. Wir wollten eigentlich nur bummeln und dann eventuell einen Tee in einem kleinen Park in der Nähe des Mövenpick-Resorts trinken. Und wie wir da so gemütlich unter hohen Palmen herumschlendern höre ich, wie zwei deutsche Ehepaare sich mit einem Taxifahrer unterhalten. Es geht um eine Stadtrundfahrt mit einer Taxe. Die Männer haben keine Lust zu fahren, die Frauen möchten gerne. Ich frage ganz höflich, ob wir da nicht mitfahren könnten. Zustimmung, der Preis recht akzeptabel, 1 Stunde herumfahren, pro Person 10 Euro. Der Taxifahrer freut sich, er unterwegs mit 4 Frauen und ab geht es durch Aqaba. Ich muss ehrlich gestehen, eine ansehnliche Stadt, gepflegt, sauber, schöne Hotels, eine tolle Strandpromenade und erstaunlich wenig Urlauber unterwegs. Ich unterhalte mich mit dem Fahrer, ich sprach als einzige ein gutes englisch und dolmetschte für die Mitreisenden. Auf meine Frage, ob er denn auch andere Touren mache, sagte er natürlich, nach Petra z.B. Er würde uns auch hinfahren, wenn wir wollten. Aber uns war es zu weit und die beiden netten Damen hatten ja ihren Männer versprochen, in einer Stunde wieder da zu sein. Da können sie auf keinen Fall den ganzen Nachmittag wegbleiben. Wir hatten alle keine Handys dabei. Ob er denn auch zum Wadi Rum fahren würde und was es dann kostet. Er überlegt kurz, gute 2 Stunden - 20 Euro für jeden. Ich hatte Lust, meine Mutti und die zwei anderen natürlich auch. So dreht der Taxifahrer kurz um und wir suchten den männlichen Anhang der beiden Frauen. Der bald auf der Strandpromenade gefunden war. Kurze Info, Camera noch schnell ins Auto rein und so fuhren wir los. Ohne einen Tropfen Sonnencreme dabei, ohne einen Schluck Wasser, mit ein paar Euros in der Tasche. Der Fahrer hätte gerne das Fahrzeug gewechselt, das andere Auto sei größer und schöner - alles für Mutti, damit sie es bequem hat. Ach, was war der nett!! Aber wir beschlossen doch mit seiner grünen Taxe zu fahren. Über eine gute Stunde ging es quer durch eine bizarre karge Landschaft. Keine Bäume weit und breit. Berge unterschiedlicher Höhe und unterschiedlicher Färbung und dazwischen eine endlose Ebene, sandig – vielleicht ein paar Sträucher bedeckten den Boden und flirrende Hitze. So nebenbei erfuhr ich, dass der junge Mann neben englisch auch noch russisch und man staune ungarisch sprach. Da war die Freude groß, meine ungarisch stämmige Mutti hatte einen idealen Gesprächspartner gefunden. Die zwei quatschen in einer Tour, Wenn ich ihm auf die Schulter tippte, hielt er an und wir konnten Fotos machen, wo wir wollten und wann wir wollten. Das riesige Wüstental des Wadi Rum, geformt durch Wind und Wetter mit seinen augefranzten Sandstein- und Granitformationen ist ein Besuch wert. Wir fuhren nur bis Pforte des Wadi. Dort wurden wir von Geländewagenfahrer überfallen, um mit einem Geländewagen das Gebiet zu durchfahren. Der Taxifahrer riet uns davon ab. Er würde mit uns außen herumfahren, dort sei es auch schön und es koste keinen Eintritt (6 Euro). Also vertrauten wir ihm und weiter ging es und er hatte uns nicht zu viel versprochen. Dieses Landschaftsbild, einfach grandios. Manchmal hielten wir an, stiegen aus und es war eine sagenhafte Stille um uns herum. Man hörte den Wind, manchmal einen Vogel rufen und wir rochen die trockene Erde, die stellenweise rostrot war. Ein großer Teil des bekannten Films „Lawrence von Arabien“ wurde hier gedreht. Natürlich sind wir einen riesigen Sandberg hochgeklettert und Mutti bewachte derweil die Taxe. Der Fahrer machte von Fotos uns. Weiter ging es und als wir die Schienen einer Eisenbahn überquerten, schaltete der Taxifahrer den Motor aus und sagte, Motor defekt. Er grinste, war nur ein Scherz. Dann fuhr er uns zum Capitän Dessert Camp. Ein wunderschönes kleines „Dorf“ inmitten der Einöde, eng an hoche Felsen gebaut. Innerhalb der Umzäunung standen Teppichzelte, die zur Übernachtung einluden. Es gab dort jeweils ein großes Doppelbett unter deinem Moskitonetz und natürlich auch ein lustiges Toilettenzelt mit Waschgelegenheiten. Im Innenhof standen bequeme Sofas im Schatten und es wurde gerade ein Büffet aufgebaut, man erwartete für den Abend 60 Gäste. Erfrischt haben wir uns unter einen Palme mit einem leckeren Kräutertee und dann machten wir uns auf die Rückreise nach Aqaba. Fast drei Stunden waren wir unterwegs, sind über 150 km gefahren und der Taxifahrer hat nicht nachverhandelt wegen dem Preis, es blieb bei 20 Euro und so standen wir dann an der Haltestelle des Shuttlebusses und waren uns einig „ es war eine wunderschöner Ausflug, haben viel gesehen und hatten zudem so ein netten Taxifahrer!“ In Aqaba kann man sich wirklich frei bewegen.

    Zurück an Bord, erstmal duschen und vor allen Dingen was trinken und die Fotos in Ruhe anschauen. Vom Balkon aus genossen wir den Blick auf Aqaba, beobachteten kleine Fischerboote, die längsseits der Blu unterwegs waren und aßen dann im Bella Donna mit Blick auf Aqaba. 18.30 Uhr legten wir ab und sollten eigentlich sehr schnell in Eilat sein, sind ja nur 4 Seemeilen (7 Kilometer). Womit niemand gerechnet, so einfach in den Hafen einlaufen, das ging schon mal gar nicht. Also dümpelte die Blu vor Eilat und wartete auf die Einlaufgenehmigung durch die israelischen Behörden, die dann irgendwann kam. Kapitän Out war sehr angespannt!

    • 5. November

    Eilat/Israel später Abend

    In Eilat findet eine Kontrolle der örtlichen Behörden statt und zwar für alle an Bord, für Jung und Alt, für Gast und Crew – wirklich für alle. Dazu mussten alle! Reisepässe ausgegeben werden. Damit das reibungslos über die Bühne gehen sollte, erfolgte die Ausgabe der Pässe Deckweise und zwar mit Deck 4 ab 20 Uhr bis Deck 8,9 und 12 ab ca. 22.15 Uhr. Mit alle antreten, meine ich wirklich alle persönlich. Mutti konnte nicht auf der Kabine bleiben, kleine Kinder mussten wach bleiben oder wach gemacht werden, denn die Behörde machte eine Face to Face-Kontrolle. Paß auf, rein gucken, Mensch angucken, Einreiseschein reintackern und dann abtreten. Durch das verspätete Einlaufen verschob sich das ganz Prozedere nach hinten und ich habe keine Ahnung, wann die letzten Passagiere ihre Pässe vorgezeigt hatten. Landgang lief an dem Tag dann wohl nicht mehr. Meine Mutti ging ins Bett und ich zu DJ Helly in die Anytime Bar zur 70er Party. Die Nacht war kurz und ich hatte noch einen netten Abend.

    • 6. November, sonnig 23 Grad

    Eilat/Israel, nächste Etappe bis Safaga, 185 Seemeilen

    Eilat, die südlichste Stadt Israels hat einen ganz besonderen Reiz. Das Wasser hier ist noch türkisfarbener, die Häuser anders wie in Aqaba und die Hügel anders wie wir sie am Vortag gesehen hatten. Ausschlafen war nicht drin, um 8 Uhr startete unser Ausflug zum Timna-Nationalpark. Diesmal ausgerüstet mit Sonnenschutzmittel, Hut und Getränken ging es los. Die fahrt durch die Stadt und dann hinein in einen Einöde, die so prächtig war durch die verschiedenfarbigen Berge – von beige, braun, grün, gelb und rot war alles dabei. Der Timna-Park ist eine einzigartige Landschaft, es gibt dort die ältesten Kupferminen der Welt, Relikte aus der ägyptischen Mythologie und die Geschichte der „Göttin des Kupfers“ Hathor und des Gottes Ramses begegnen einem dort. Der etwa 60 Quadratkilometer hufeisenförmige Park bietet den Besuchern eine geologische Zeitreise, bei der wir wirklich großartige Feldformationen entdeckten. Aber auch Akazienbäume und Sträucher der typischen Wüstenvegetation sahen wir dort. Bevor die Tour aber startete schauten wir uns in einem Rundbau eine 360 Grad Multimedia-Show an, die uns mit den ägyptischen Göttern und der Kupferproduktion bekannt machte. Der Bus fuhr dann durch das Gelände zu Felsen, die Namen hatten, wie der Schraubenhügel, riesig groß und kupferbraun. Dann die Pilze, Gebilde immensen Ausmaßes. Und dann zur Krönung der Tour ging es zu den Säulen des Salomons. Diese Säulen sind ein aus einer Felswand hervortretendes Naturphänomen, das typisch für diese Gegend ist. Durch die Erosion entwickeln sich Risse, die in dem harten roten Sandstein auftraten. Sie wurden nach dem biblischen König Salomon benannt. Sie sind rund 60 meter hoch und zwischen den Säulen gibt es eine Art Treppe bis auf 30 meter Höhe, von wo aus ich einen sagenhaften Ausblick hatte. Zum Schluss fuhren wir dann zum Timna-See. Der künstliche See speist sich aus Grundwasser, das in den Gesteinsschichten des Bodens eingelagert ist. Türkisfarbenes Wasser in der Wüste, schön anzusehen. Nach dem Timna-Park stand noch eine weitere Attraktion in Eilat auf dem Programm, die man unbedingt gesehen haben muss. „The Underwater Observatory Marine Park“ . Der Turm sieht fast so aus wie Fernsehturm, nur dass sein Bein recht kurz ist und unter Wasser steht. Man steigt rund sechs Meter Stufen nach unten und befindet sich in einem Korallenriff. Bunte Fischer schwammen vor meinen Augen herum, faszinierende Korallengebilde in unterschiedlichen Farben zaubern mir eine Phantasiewelt hervor und ich schaue wie ein ungläubiges Kind, das träumt, es wäre Seenixe und sei mitten drin. Die Stufen waren für meine Mutti zu anstrengend, sie blieb im Turm und dann besuchten wir die verschiedenen Hallen, in denen es Aquarien gab mit Fischen aus dem Amazonas, Fische die selten zu sind, sogar einen Shark-Pool gab es. Dann sahen wir Wasserschildkröten, Rochen, Seepferdchen und immer wieder Korallengebilde, eins schöner wie das andere. Alles in allem, man muss dort gewesen und als wir dann am Uferrand des Rotes Meeres stehen, wünschte ich mir, ich könnte einfach hinein springen, so wie ich war, voll bekleidet. Das Wasser sah so was von einladend aus.

    Zurück an Bord, hieß es erst mal, rauf auf eine Liege am Pooldeck, Beine hoch und sich noch schnell einen Cocktail von den Offizieren abholen. Die haben geshakt, was der Becher hergab. Nach dem Essen wurde es orientalisch auf dem Pooldeck und wir sahen eine Show, die uns begeisterte. Danach Mutti auf die Kabine und Tochter ab zu „Bine, Ron und Schlagertörtchen“ im Brauhaus. So was habe ich noch bei keiner Reise erlebt. DJ Helly, der Megaknaller – rieß alle in seinen Bann, markige Sprüche, mindenstens zigmal „i spiel a liad für dich“ aufgelegt und alles tanzte auf den Bänken bis wir quasi rausgeworfen wurden.

    • 7. November, leicht bewölkt, 28 Grad

    Safaga, Ägypten – für uns ein sogenannter freier Tag, fast ...

    nächste Etappe Sokhna, 224 Seemeilen

    Jaja, ausschlafen nach den Schlagertörtchen war nicht. Ich hatte mich angemeldet zur Inside Tour, einmal das Schiff von ganz unten bis ganz oben ansehen, einschließlich Kapitän. Besonderes angetan war ich vom Versorgungsbreich, dort wo alle Lebensmittel gelagern, Fisch, Fleisch in riesigen Mengen in Kühlräumen, in denen ich vor Kälte eine Gänsehaut bekam und meine Brille beschlug. Kisten stapelhoch mit Anans, duftende Mangos, Äpfel, Erdbeeren, Maracuja-Früchte und und … es nahm kein Ende. Dann ein Raum mit allen möglich Milchprodukten, lecker Käse aus Frankreich, aus der Schweiz, aus Deutschland, Milch, Butter, Joghurt, Sahne, Creme fraiche und und … Der Weinkeller, Weine aus Deutschland, Italien, Spanien und sonst woher …Ja und die Vorratstanks mit dem weißen und roten Tischwein aus Portugal, ich konnte sehen, wo die gekühlten Leitungen hochsteigen und auch die Biertanks, schön aneinandergeschaltet, das der goldene Strom ja nicht abreißt – alles für uns, die Passagiere, die riesige Mengen verspreisen und wegtrinken. Leider ist mir der Zettel abhanden, wo ich mir ein Mengenangaben aufgeschrieben hatte. Mist, die Zahlen waren schon hoch! Dann Besuch der Wäscherei, Waschmaschinen, in denen ich zur Not auch mal übernachten könnte – so groß, ich glaube Fassungsvermögen 170 kg. Weiter eine riesige Maschine, in der die nasse Bettwäsche in einem Arbeitsgang getrocknet, gemangelt und gefaltet wird. Übrigens, die Spannlacken werden wirklich alle von Hand gefaltet ebenso die Bademäntel. Ich erfuhr, dass jedes Crewmitglied im Servicebereich mindestens 40 Wäschestücke hat, verschiedene Outfits für die verschiedenen Arbeitszeiten. Die Mengen haben mich fast erschlagen. Auch die Räume der Crews haben wir besichtigt, auf dem Deck gibt es Gänge, die haben Ortsnamen, damit sich jeder das merken. Ich könnte endlos weiterschreiben. Wir haben die Bühne von unten, oben und hinten besichtigt, den Regieraum, das TV-und Radiostudio, nur in den Maschinenraum kamen wir nicht rein, es fand gerade eine Repaturarbeit statt. Was mich natürlich auch sehr erstaunt hat, wie kühl und technisch es im Küchenbereich aussah. Edelstahl wohin mein Auge blickte. Freundliche Gemüseschneider, Spüler, Köche – es war ein Gewusel da unten, schließlich war es ja fast Mittagszeit. Und dann die Bäckerei, es roch nach frischem Brot, auf dem Tisch wurden gerade die Sahnetorten für den Nachmittagskaffee dekoriert. Schnell wegschauen dachte ich, macht dick. Ja und am Ende landeten wir oben auf der Brücke. Kapitän Out war sehr gesprächig und es war eine nette Zeit mit ihm, die im Flug verging. Natürlich stellten wir ihm viele Fragen und zum Schluß gab es dann das obligatorische Fotoshooting – Kapitän, drei Männer und ich, die Kleine mitten drin. Abgerundet wurde die Tour mit einem Gläschen Sekt, leckeren Häppchen und einer DVD als Gechenk über alle Bereich, die wir besucht haben, denn Fotos durften keine gemacht werden. Später fand ich dann eine Flasche Sekt im Eiskühler und zwei Gläser in unserer Kabine vor, als Trost für die entfallene Maschinenraumbesichtigung. Den haben Mutti und ich uns schmecken lassen, so einfach an der Reeling unserer Balkonkabine.

    Ausflüge haben wir dort keine gemacht, denn das, was besichtigt wurde, hatten wir schon früher mal gesehen und so konnten wir den Balkon und das Pooldeck ausgiebig genießen. Kaum Mitreisende an Bord, die waren sozusagen "ausgeflogen". Abends dann ins Variete zum Tanzspektakel „Apres la Plui“ - sprich, nach dem Regen. Modernes Tanztheater zu einer tollen Musik, wunderschöne Kostüme - hat uns verzaubert.


      • 8. November, sonnig, 27 Grad

    Seetag auf dem nach Sokhna, 224 Seemeilen

    Eigentlich wollte ich einen Kochkurs im Rossini machen, aber da habe ich die Anmeldung verpasst und so hatte ich dann den ganzen Tag einfach Zeit, mal nichts zu tun – einfach in der Sonne zu liegen und vor mich hin zu dösen, das ein oder andere Schwätzchen mit einem Aida-Fan zu machen und abends dann in Ruhe „Sezono“ anschauen. Sezono bedeutet auf Esperanto Jahreszeiten. Fantasievolle Bilder entführten uns in die 4 Jahreszeiten, verbunden mit einer schönen Musik, eine sehr guten Choreographie und berauschender Akrobatik verging die Vorstellung wie im Flug. Immer wieder ein Erlebnis, was das Ensemble zu bieten hat. Im Anschluss, Mutti wieder ins Bett, Tochter in AIDA-Bar, Crew meets Band. Es ist schon amüsant zu sehen, wie aufgeregt die Interpreten waren und sie wurden stets mit rasendem Beifall belohnt. Ein Absacker noch an der Bar und dann war für mich der Tag auch zu Ende.

    • 9. November, leicht bewölkt, 19 Grad

    Sokhna/Kairo, nächste Etappe 193 Seemeilen nach Sharm El-Sheikh

    Und wieder haben wir zwei einen ruhigen Tag. In Kairo waren wir schon mal, zu der Zeit, als es dort politisch noch einigermaßen ruhig zuging. Wieder haben wir das Schiff fast für uns alleine. Wir nutzten den Balkon, die Hängematte und Erholung war angesagt. Abends im Theatrium lauschten wir Dennis Marquez, tolle Stimme hatte er und dann ging es ab aufs Pooldeck zur großen Schlagernacht mit den Solisten des ADIAblu Show-Enselmbles, ein Querschnitt durch die Schlagerwelt. Singen bis zum Stimme verlieren und tanzen bis zum umfallen, alles lag drin. Achja, ich habe zum ersten Mal Bingo gespielt. Muss ja auch mal sein.


      • 10. November, sonnig, 27 Grad

    Sharm El-Sheik bis zum 11. November

    Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Ich hatte einen Ausflug gebucht, Unterwasserwelt, Fahrt mit einer Semi-Submarine. Ursprünglich wollte Mutti mit, aber sie hat dann doch Bedenken gehabt, wegen dem steilen Abstieg im Boot und so fuhr ich dann alleine. Aber vorher, nein, wenn ich daran denke, habe ich wieder gleich wieder Kopfkino. 11 Uhr vormittags, das Brauhaus gefüllt bis zum letzten Platz, angzapft ist, Brezeln, Weißwurst, Gulaschsuppe und halbe Brathähnchen und mitten drin DJ Helly mit seiner Alm-Heide. Da hat das Schiff gebebt, Frühschoppen!!! Wir tanzten auf den Bänken, schunkelten, sangen und lachten bis die Tränen kamen. Selbst meine Mutti sang mit, i sing a liad für di ….. Zwei Stunden, DJ Helly, der Stimmungsaufheizer und um 13.30 Uhr war ich pünktlich im Theatrium zur Abfahrt meines Ausflugs. Mutti erholte sich vom Frühschoppen auf ihrem Balkon. Ich fuhr mit dem Bus ein Stück durch die Stadt zu einem Strandabschnitt, wo die Submarine-Boote auf uns warteten. Entlang der Küste fuhren wir zu den Korallenriffen und dann ging es hinab in den gläsernen Bereich des Schiffes. Durch riesige Fenster waren wir unter Wasser, Korallen soweit der Blick reicht. In allen Farben waren sie zu sehen. Dazwischen eine Vielfalt bunter Fische, Einige schwammen ganz ruhig vor der Scheibe hin und her und ließen sich fotografieren. Dann konnten wir Schnorchler über uns entdecken, die auf Erkundungstour waren und natürlich sahen wir auch die Taucher. Große Wasserblasen stiegen auf, wie schwebende Glaskugeln auf dem Weg nach oben. Mich persönlich hat es schon etwas betrübt, als wir wieder oben auf dem Deck des Bootes waren. So viele kleine Boote unterwegs, so viele Schnorchler und Taucher. Verkraftet das Meer diese Belastung? Die Ruhe der Fische ist gestört. Die Korallen werden durch Flossen beschädigt. Ich sah lange Abwasserrohre, die auf dem Meeresgrund lagen. Wird sich die Natur dort einmal rächen? So schön es auch sein mag, mit dem Fischen zu schwimmen – aber ich habe für mich entschieden, ich lass der Natur ihre Ruhe und schau das ganze Treiben durch ein Glasbodenboot an.

    Später am Strand war mir aufgefallen,dass es große Bereiche gab, wo Müll angeschwemmt war, Plastikbecher, Plastikflaschen usw. Machte mich irgendwie nachdenklich. Überhaupt, Sharm El-Sheik hat mir persönlich nicht gefallen. Jeder Zentimeter an der Küste ist verbaut, Hotel an Hotel, zum Teil oben auf den Felsen mit langen Treppen hinunter zu kleinen Ständen. Urlaub direkt am Strand, gibt es dort sicher nicht an vielen Stellen. Zur Zeit entstehen riesige Hotelkomplexe weiter weg von der Küste, jenseits der Schnellstraße. Urlaub am Pool, wer es mag. Wenn ich ganz ehrlich bin, Aqaba in Jordanien ist für mich die Perle am Roten Meer. Dort würde ich gerne noch mal hinfahren, meine Mutti natürlich auch – aber wir haben andere Ziele geplant. Abends dann, wieder Krebsfleisch mit meiner Mango-Chilli-Soße und dann sind wir auch los, zur Farewell-Poolparty mit Lasershow und für mich gab es noch die Last-Order Party mit dem Show-Ensemble. Ein letztes Treffen mit meinen Aida-Fans und dann aber ab, noch Koffer packen und ins Bett.

    • 11. November, immer noch warm und sonnig

    warten auf den Transfer zum Flughafen.

    Unser Flieger geht erst abends und so haben wir noch den Tag an Bord. Natürlich nicht mehr unsere Balkonkabine, aber das riesige Pooldeck. Schnell nochmal die Beine ins Wasser, was essen, lesen und ein letzter Prosecco mit Mutti an der Pier-Bar auf Deck 3.

    Der Bus fährt pünktlich, wir sind etwas schweigsam – im Flieger auch. Insgeheim wären wir gerne noch ein paar Tage geblieben. Der Rückflug ist unspektakulär ruhig und wir landen um 21.20 Uhr in Hamburg. Der Hotel-Shuttlebus holt uns ab und am nächsten Tag geht es mit dem Zug zurück in den Harz. Ich verbringe noch zwei mit meiner Mutti, wir lassen die Reise noch ein Revue passieren, lachen gemeinsam über unsere kleinen Abenteuer, die wir erlebt haben und dann fahre ich wieder nach Süddeutschland. Viel Zeit bleibt mir dort allerdings nicht, gerade konnte ich noch ein Fotobuch zusammenstellen und dann hieß es wieder Kofferpacken – es geht nach Südamerika, einmal das Kap Horn sehen und das mit meinem Mann. Übrigens, Mutti und ich machen im Frühjahr wieder eine Tour zu dritt, meine Schwester kommt auch wieder mit. Wohin? Irgendwohin, wo es warm ist im März oder April – vielleicht Vereinigte Arabische Emirate? Ich war schon dort, die zwei aber nicht.

    Ganz besonders gefreut hat es mich, dass es mit einem Treffen der vielen AIDA-Fans geklappt habt. Ich hatte ganz viel Spaß mit Euch, viele unvergessliche Stunden, tolle Gespräche und danke auch für die vielen Fotos, die wir untereinander getauscht haben - die von wilden Partys!!! :tanzgott:

    Unter diesem Link sind ein paar Fotos der schönen Tour hinterlegt. Viel Spaß beim betrachten.

    https://picasaweb.google.com/Aidafreundin/R…CJCqyr-llITo5wE

    Perlenfee

    Ich bekomme gleich einen Anfall, irgendwas ist mit der Formatierung nicht in Ordnung, ich hoffe, man kann alles trotzdem lesen.


  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 12. Dezember 2011 um 18:49
    Zitat von muskatnuss

    Unser Reisebüro hat Zeitungsberichten für uns aufgehoben!!! :lol1: :lechz:

    Hallo avri, ich habe auch im Internet nachgeschauen und heute bei Condor angerufen. Auf Nummer sicher. Man bat mich, ihnen mein Anliegen mitzuteilen ....


    Perlenfee

  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 11. Dezember 2011 um 23:17
    Zitat von ZeroZero


    bist du auch ins Hotel oder lieb nach Hause gefahren? @Muskat

    Also ich habe die liebe Avri im Hotel gesehen!


    Liebe Grüße
    Perlenfee

  • Alles zu: Rossini Restaurant

    • perlenfee
    • 11. Dezember 2011 um 15:49
    Zitat von pamina

    @ Perlenfee
    Vielen Dank für die ausführlichen Info's :blumen: . Kannst Du mir noch einen Tipp geben i.S. Rossini einmal Anders? Welcher Hafen war schöner?

    Danke und viele Grüße
    Nicole

    Ich persönlich fand Ushuaia einfach schön, aber das Schiff kommt abends an und man kann dann noch einen ausgedehnten Landgang machen und so würde ich mich eher für das Auslaufen Puerto Mandryn entscheiden.

    Perlenfee

  • Alles zu: Rossini Restaurant

    • perlenfee
    • 11. Dezember 2011 um 13:32

    Bin gerade zurück von der zurück von der Südamerika-Tour:

    Hier die Infos zum Rossini


    Hinter den Kulissen, 18 Euro:
    Küchenführung mit Verkostung. Es gibt eine fürhung durch die Küche des Rossinis mit dem Chef de Cusine. Anschließend Schinken- und Käseverkostung.


    Exklusiver Genuss, Rossini mal anders, 39,50 Euro
    Auslaufen in Puerto Mandryn oder Einlaufen in Ushuaia. Aperetif vor der Anytime Bar und kleine Köstlichkeiten, anschließend erstklassiges Menü mit raffinierten Kreationen im Rossini.


    Weinverkostung im Rossini, 34 Euro
    Weinverkostung und dazu reichhaltige Käseauswahl


    Volle Auswahl zum gleichen Preis
    In der wechselnden Saisonkarte bietet das Rossini eine Vielzahl von Gerichten für alle Geschmäcker. Der Preis richtet sich nicht danach, was man ißt, sondern danach, wieviel Gänge man wählt.
    1 Gang, 10 Euro egal ob Salat oder zum Beispiel das Rinderfilet
    3 Gänge 20 Euro
    5 Gänge 30 Euro


    Persönliche Anmerkung: man kann auch 4 Gänge wählen - habe ich gemacht. Den fünften Gang hätte ich nicht geschafft, denn man kann ja aus der Menüauswahl sein egenes Menü zusammenstellen. Die Portionen sind reichlich bemessen!!!!!

    Auszug aus der Menükarte:

    Caesar Salat mit Perlhung (sehr lecker)
    Tartar vom Lachs mit Kaviarrahm und Gurke


    Carpaccio vom Weiderind mit Trüffelvinigrette (sehr lecker)

    Po-auf-feu mit Krustentieren und Edelfischen
    Weiße Tomatenschaumsuppe mit Basilikum-Nocken (sehr lecker)

    Steak Tatar am Tisch zubereitet mit Pommes Frittes (sah gut aus)
    Bandnudeln schiffsgemacht mit gebratenen Pfifferlingen in Petersiliensauße (sehr lecker)

    Jakobsmuscheln mit Pinienkernpolenta und Chorizo


    [Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/img02552vtkqzixwg.jpg]

    Riesengarnelen mit Chili und Knoblauch gebraten auf Limonen-Risotto und Safranschaum (sehr lecker)

    Loup de Mer mit konfierter Paprika, Gnocchi und Thymianschaum

    Geschmorte Kalbsbäckchen mit Selleriepüree und Barolojus

    Rinderfilet mit Kräterkruste mit Kartoffelterrine und Portweinjus (sehr lecker)

    Chili-Schokoladenmousse mit Ananas

    Parfait vom Latte Macchiato mit Manadelkirschen

    Buttermilch-Waldbeer-Terrine mit geliertem Champagnersüppchen

    Rohmilchkäseauswahl vom Maitre Affineur V. Waltmann mit Trauben und Feigensenf

    * überall vom sehr lecker steht, haben wir gegessen!

    Hinterher empfehle ich auf jeden Fall den Espresse, dazu gibt es eine Etagere mit feinen Pralinen.


    Zusammen haben wir ca. 100 Euro gezahl mit einem sehr guten italiensichen Weißwein und Mineralwasser dazu.


    Ich habe noch zwei Kochkurse im Rossini gemacht, jeweils 29,50 Euro


    Fleischkochschule: Entenbrust mit Rotkraut, Lammrippchen mit Minzsoße, Rinderfilet im Kräutermantel mit Kräuterbutter, Kalbrahmschnitzelchen - dass haben wir dann jeweils auch gegessen - alles ausgesprochen lecker gewesen


    Menükochkurs: Rindercarpaccio, Luop der Meer mit Blumenkohlpüree, Creme brule - dass haben wir natürlich auch alles gegessen.

    Es gab Weiß- und Rotwein dazu, Sprudel natürlich auch. Als nette "Beigabe" wahlweise 1 AIDA-Kochschürze oder DVD mit Kochanleitungen entsprechend der AIDA-Kochbuch(Preis für das Kochbuch im Shop 19,50 Euro).

    Ich hatte sehr viel Spaß dabei!

    So, das war es dann vorerst zum Rossini


    Liebe Grüße
    Perlenfee

  • 25.11. bis 9.12.2011 Südamerika-Tour 3 und Seno Garibaldi - et al

    • perlenfee
    • 10. Dezember 2011 um 14:27

    Wieder gut zu Hause gelandet schwanke ich immer noch und kann es gar nicht so glauben, was wir alles gesehen haben. Es war eine Reise, die viele Überraschungen in sich hatte. Eine katastrophale Anreise mit einer Condor-Maschine, die in Frankfurt wegen dem Nachtflugverbot nicht starten durfte und uns eine Nacht ein Frankfurt bescherte. Aber ... wir wurden reich entschädigt: tolles Wetter, wunderschöne Städte und Ausflüge. Wir haben jede Menge Tiere gesehen, jaja die Pinguine auch. Wir hatten etwas von Argentinien, Chile und Uruguay und auch etwas britisches Flair- die Falklandinseln. Das Sahnehäuptchen: die Fahrt durch den Baegle Kanal mit faszinierenden Gletschern. Naja, Kap Horn, was soll ich sagen: allen Warnungen zum Trotz, wir hatten keine!!!!!!!!!!!!!!! hohen Wellen und keine!!!!!!!!!!! Windstärke 11. Mit einer tollen Sicht haben wir das Kap Horn einmal umrundet - gigantisch. :foto:

    Einziger Wermutstropfen, von Buenos Aires haben wir aufgrund der um einen Tag verspäteten Anreise leider nichts besichtigen können. Wir kamen erst am 25.11. weit nach Mitternacht dort an und das Schiff lief um 3.30 Uhr aus statt um 24 Uhr. So habe ich von dieser doch schönen Stadt nur eine Menge Nachtfotos vom Transfer und Tagfotos vom Transfer. :cry2:


    Mehr kann ich nicht schreiben, ich muss jetzt erst mal Koffer auspacken, Post durchschauen, telefonieren und dann nach dem langen Flug heute mal früh ins Bett gehen.

    Es war schön für mich, dass auch ein paar Aida-Fans getroffen habe!!!


    Ich hoffe, ihr seid auch alle wohlbehalten gelandet und schwelgt noch in den Erinnerungen - spätestens wenn ihr die zig-tausend Fotos geladen habt, ist alles wieder im Kopf. Diese kleinen Pinguine waren so süß, am liebsten hätte ich einen auf den Arm genommen und geknuddel. Dies ist leider strengstens verboten, ebenso die Tiere auf der ganzen Tour mit Blitzlicht zu fotografieren!

    [Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/img1116c1uol65dwb.jpg]

    Bis bald und noch einen wunderschönen dritten Advent - diesmal ohne Meeresrauschen.

    Perlenfee

  • AIDA Insider Tour

    • perlenfee
    • 22. November 2011 um 20:25

    Es sah auf der Blu wie folgt aus:

    Begrüßung durch Reise Service Manager

    Führung Bühne 1 Person

    Technik für die Bühne 2 Personen anwesend

    AIDA TV Mediencenter 3 Personen anwesend

    Küche 1 Person (Chef de Cuisin Tino Zimmermann, Rossini)

    Proviantlager 1 Person

    Crewbereich 1 Person

    Schneiderei und Wäscherei 2 Personen

    Brücke Kapitän

    Sektempfang neben Reise-Service-Manager noch eine weitere Person sowie eine Servicekraft

    Maschinenraum ? kann ich nicht beantworten, habe ich ja leider nicht gesehen

    Eine Menge Leute, die da eingespannt sind, damit man wirklich echte Informationen bekommt.

    DVD über die Inside-Tour kostet 25 Euro im Shop


    Auf dem Buchungsticket steht: keine Fotos/Videos, lange Hose und geschlossene Schuhe, ab 18 Jahre


    L Gr.
    Perlenfee

  • AIDA Insider Tour

    • perlenfee
    • 22. November 2011 um 17:33
    Zitat von isnej08

    Ich kann mich meinem "Vorschreiber" nur anschliessen. Der Beitrag ist so anschaulich beschrieben, dass ich beim Lesen palettenweise Annanas gesehen habe und Captain Out an "seinem" Regiepult auf der Brücke. Es wäre toll, wenn auf meiner Tour in 4 Wochen auf der Blu die Insider Tour auch angeboten wird.

    War es eigentlich auch diesesmal so, dass das fotografieren verboten war? oder gab es zumindest in einigen Bereichen die Erlaubnis?

    Ich glaube, es gibt ein generelles Verbot. Meine Camera habe ich in der Kabine gelassen. Aber als Erinnerung bekommt man ja das nette Foto mit dem Kapitän auf der Brücke. Die Tour steht nicht im Programm. Du mußt dich gleich bei Ankunft auf dem Schiff beim Service-Manager melden. Sitzt im kleinem Reisebüro an der Rezeption.

    Perlenfee

  • AIDA Insider Tour

    • perlenfee
    • 22. November 2011 um 15:14

    Ich war vom 4.11 bis 11.11. mit der Blu im Roten Meer unterwegs und habe die Inside-Tour gemacht. Es ging um 8.30 Uhr und die Tour dauerte gute 4 Stunden. Eins kann ich sagen, die 85 Euro haben sich gelohnt.

    Wir waren nur viert und so war die Gruppe recht überschaubar. Leider wurde an dem Tag eine Reparatur im Maschinenraum durchgeführt und so konnten wir dort nicht hinein. Als nette Geste bekam ich dann eine Flasche Sekt im Eiskühler und zwei Gläser auf die Kabine. Den habe ich dann genüsslich auf meinem Balkon getrunken.

    Alle Bereich, die ich gesehen waren interessant. Mal zu sehen, wie es unter der Bühne und hinter der Bühne ausschaut war super. Da erfährt man z.B. auch, dass es für jedes Schowmitglied einen Schminkkatalog am Garderobenplatz gibt, in dem genau beschrieben wird wie und mit was man sich schminken muss. Und dass die Vorräte an Haarspray und andere entflammbare Kosmetikprodukte in einem speziellen Sicherheitsschrank untergebracht sind, wegen der Expolsionsgefahrt.

    Auch die Führung durch die kalte und warme Küche und die Bäckerei/Konditorei hat einem vermitteln können, welche Mengen dort jeden Tag verarbeitet werden - 1,2 bis 1,5 Tonnen Fleisch für die ewig hungrigen Passagiere. Ui, es roch schon lecker dort.

    Der Besuch der Kühlräume incl. Tiefkühlabteilung war erfrischend, denn draußen hatten wir ja fast 28 Grad an dem Tag. Der Proviantmeister hat auch jede Menge zu tun, zwischen 70 bis 80 Bestellungen pro Tag werden an die einzelnen Abteilungen geliefert. Und von Tonnen sprach er, alle 14 Tage werden 200 Tonnen Material übernommen. Allein 4 1/2 bis 5 Tonnen Ananas. Das Wein- und Bierlager hat genügend Stauraum auf dem Schiff :trrink1: .

    Die erste Hausdame führte uns duch die Schneiderei und Wäscherei. Waschmaschinen, so groß wie Autos standen dort. Beeindruckend auch die Mangel für die Bettwäsche - in einem Arbeitsgang wird die Bettwäsche getrocknet, gemangelt und gefaltet. Reine Handarbeit gibt es beim Falten der Spannbettlaken, der Bademäntel sowie das Bügeln der Hemden. Damit jeder Restaurentmitarbeiter immer adrett gekleidet ist, besitzt er 50 Teile Kleidung. Ich kam aus dem Staunen nicht raus.

    Im Crewbereich gibt es Straßennamen für die Gänge, damit sich auch jeder zurecht findet dort. Die Caferia der Crew war praktisch eingerichtet und dort gibt es jeden Tag einen Menüplan.

    Besichtig wurde auch das Aida-TV Mediencenter sowie der große technische Regieraum für das Theater.

    Tja und zum Schluß ging es hinauf auf die Brücke. Groß und weiträumig ist es dort oben und technisch natürlich. Steuerpulte, Navigationsgeräte und Autopilot alles wurde uns erklärt und Kapitän Out erlebte ich als einen Menschen mit sehr viel Humor. Er nahm sich Zeit alles zu erklären und zeigte sogar, wie man ein Schiff "einparkt" ohne das es an der Hafenmauer Markierungen gibt. In den meisten Häfen gibt es immer irgendwo Striche, an denen sie sich orientieren können und dann liegt das Schiff richtig.

    Als Erinnerung gab es, wie schon bereits vorher erwähnt die DVD :foto: über die Insidetour - dazu gab es noch Sekt für jeden Teilnehmer und leckere kleine Häppchen - es war ein gelungener Vormittag.

    Angemeldet habe ich mich gleich am ersten Tag zur Tour - es war fraglich ob sie stattfindet, weil die Teilnehmerzahl so gering war. Aber der Kapitän hat letztendlich sein okay gegeben.


    Perlenfee

  • 04.11.2011 bis 11.11.2011

    • perlenfee
    • 16. November 2011 um 20:57

    Auch ich bin gut wieder zuhause angekommen. Meine Mutter ist wohlbehalten im Harz gelandet und nun ist erstmal das übliche Chaos los. Wäsche, Fotos usw und dann sollte ich dringend mich im die Reise ab dem 25.11. kümmern ....


    Es war eine schöne Zeit und mit Euch Forum-Fans. Habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und getanzt.


    Perlenfee :blumen:

  • Aqaba / Jordanien

    • perlenfee
    • 16. November 2011 um 20:51

    @Pulpo


    Ich sage nur eins, große Klasse. Mit dem Shuttlebus in die Stadt reingefahren, dann haben wir uns eine Taxe genommen und sind zu viert (4 Frauen) mit einem ganz netten jungen Taxifahrer zum Wadi Rum gefahren. Er hat überall angehalten, wir konnten Fotos machen. Sind allerdings nichts in das Besucher-Zentrum gegangen (Eintritt 6 Euro) und haben dort auch keine Jeepfahrt gemacht. Der Fahrer hat uns ringsherum gefahren und dann ist er mit uns in ein Camp gefahren, auch dort war es sehr schön. Aidabusse standen draußen, ich glaube vier - für die Leute, die die Kameltour gemacht haben. Im Camp waren wir fast alleine. Wir haben viel gesehen und die Zeit verging wie im Flug. Wir waren gute zwei Stunden unterwegs, gute 150 km gefahren und haben pro Person 20 Euro gezahlt. Der Preis war fair und wir hatten immer ein gutes Gefühl. Aqaba ist wirklich eine sehr schöne Stadt, schade, da wäre ich gerne noch einen Tag geblieben. :foto:

    Pulpo, danke nochmal für die Info!!

  • Eilat / Israel

    • perlenfee
    • 16. November 2011 um 20:43

    Vermeer,

    Fotografieren und filmen erlaubt. Ich war auch dort. Hat mir gut gefallen.


    Schöne Reise!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Perlenfee

  • Lasershow

    • perlenfee
    • 25. Oktober 2011 um 22:53

    (Leider) nur 4 mal auf AIDA gefahren, viermal Lasershow - ich finde, man könnte mehr draus machen. Meiner Meinung nach jedenfalls, ist nichts besonderes, was dort geboten wird. AC sollte sich mal was Neues einfallen lassen und zwar für jedes Schiff was anderes!


    Aber was ich persönlich schade finde, dass nach der Lasershow mit einem Schlag die Leute verschwinden. Es mag sicher daran liegen, einige haben eine lange Anreise, sind früh los geflogen oder in der Nacht schon - aber zum größten Teil liegt es wirklich an der Musik, die da gespielt wird. Nichts, was die Leute hält - ne gute Mischung Rock und Pop und Schmusehits, das wäre gut - aber nein, es kommt ein Flieger vorbei, das rote Pferde kommt geritten, man will nach Amsterdam usw. alles Lieder, die auf jeder AIDA gespielt werden. Schade eigentlich ...


    Perlenfee

  • Alles zu Seegang

    • perlenfee
    • 24. Oktober 2011 um 14:40

    Wenn hier einer nachlesen will, was bei Seekrankheit hilft, kann er verzweifeln!!!


    Ich bin dafür man teilt das Thema:


    Wo ist wann welcher Seegang :gruebel:


    Was hilft bei Seekrankheit? :gruebel:


    Perlenfee

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