Touristen verpassen Norwegian Dawn und reisen 15 Stunden lang durch sechs Afrikanische Länder

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  • Acht Urlauber, die von ihrem Kreuzfahrtschiff auf einer Insel in Afrika „im Stich gelassen“ wurden, haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um wieder an Bord ihres Kreuzfahrtschiffes zu kommen. Die unglücklichen Urlauber reisten fünfzehn Stunden lang durch sechs verschiedene Länder, um das verlassene Schiff einzuholen. Bisher ohne Erfolg. Die Reederei reinigt ihre Unschuld.


    Quelle: https://www.bndestem.nl/buiten…en-niet-wachten~a7adf602/

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  • wenn ich mit meinen minimalsten Niederläsch-Kenntnissen versuche, den Inhalt des links zu verstehen, dann haben die betr Gäste einen "privaten Landausflug" gemacht und das Schiff verpasst...richtig? Seitens des Schiffs hat man die Pässe dem Hafenagenten übergeben. Und jetzt reisen die Gäste bisher vergeblich dem Schiff nach...

  • Ja, genau das steht drin. Und sie wollte in Gambia an Bord gehen, aber das Schiff konnte dort nicht anlegen. Sie versuchen nun, im Senegal an Bord zu kommen. Doch mehrere Passagiere sind älter, haben Herzprobleme und eine ist schwanger.

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  • So sieht es aus. Individuelle Ausflüge beinhalten immer ein Restrisiko, auch wenn der Vorort Anbieter angeblich dem Schiff mitgeteilt hatte, dass sie später kommen und der Kapitän bitte warten soll.

  • So sieht es aus. Individuelle Ausflüge beinhalten immer ein Restrisiko, auch wenn der Vorort Anbieter angeblich dem Schiff mitgeteilt hatte, dass sie später kommen und der Kapitän bitte warten soll.

    ... und bei Ankunft der Ausflügler am Hafen befand sich das Schiff noch im Hafen; der Kapitän weigerte sich, die Passagiere aufzunehmen.


    Wir können spekulieren bis zum Gehtnichtmehr - niemand weiß etwas verbindlich Genaues.

  • Ich hätte gar nicht gedacht, dass man überhaupt noch an Bord kann, wenn man einmal das Schiff verpasst hat.


    Was komisch ist, dass anscheinend die Kabinen nicht geräumt wurden und sich Medikamente und Kreditkarten noch an Bord befanden. Das hätte ich anders erwartet, nicht jeder hat auch seinen Pass dabei (auf manchen Reisen wird er auch eingezogen).



  • Ich hätte gar nicht gedacht, dass man überhaupt noch an Bord kann, wenn man einmal das Schiff verpasst hat.


    Was komisch ist, dass anscheinend die Kabinen nicht geräumt wurden und sich Medikamente und Kreditkarten noch an Bord befanden. Das hätte ich anders erwartet, nicht jeder hat auch seinen Pass dabei (auf manchen Reisen wird er auch eingezogen).

    wie zu lesen, wurden die Pässe dem Hafenagenten bzw sden Hafenbehörden übergeben, so daß die Gäste zumindest über ihre Pässe verfügen.

  • Es mag sehr hart klingen, aber für mich ist es unverständlich, warum man mit derartigen gesundheitlichen Einschränkungen in Kombination mit der Destination und der kurzen Liegezeit das Risiko eingeht und nicht einen Ausflug über die Reederei bucht.

    Next Cruises:

    Mallorca - Hamburg

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    Mallorca - Antalya

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    Metropolen

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  • Es mag sehr hart klingen, aber für mich ist es unverständlich, warum man mit derartigen gesundheitlichen Einschränkungen in Kombination mit der Destination und der kurzen Liegezeit das Risiko eingeht und nicht einen Ausflug über die Reederei bucht.

    Fur mich auch. Ich wurde in Africa niemals eine private tour machen. Und auch nicht in Asien oder im Orient.

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  • Ich hätte gar nicht gedacht, dass man überhaupt noch an Bord kann, wenn man einmal das Schiff verpasst hat.


    Was komisch ist, dass anscheinend die Kabinen nicht geräumt wurden und sich Medikamente und Kreditkarten noch an Bord befanden. Das hätte ich anders erwartet, nicht jeder hat auch seinen Pass dabei (auf manchen Reisen wird er auch eingezogen).

    Das wundert mich auch. Ich dachte das übliche Prozedere ist die Räumung der Kabine, die Koffer stehen dann auch bereit am Hafen.

    AIDA: 231 TC: 63 NCL: 21 RCCL: 12HAV: 11
  • Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich echt darüber lachen.

    Das Recht der Reederei in allen Ehren, aber für mich ist es trotzdem nicht wirklich nachvollziehbar, warum man die Passagiere nicht doch noch an Bord gelassen hat. Um ein Exempel zu statuieren? Ich hoffe nur, die Geschichte geht für alle Beteiligten gut aus.

  • Es mag sehr hart klingen, aber für mich ist es unverständlich, warum man mit derartigen gesundheitlichen Einschränkungen in Kombination mit der Destination und der kurzen Liegezeit das Risiko eingeht und nicht einen Ausflug über die Reederei bucht.

    Hab ich auch sofort gedacht

  • Die Passagiere hatten das letzte Tenderboot verpasst. Hätte ein Tenderboot erst wieder zu Wasser gelassen werden müssen? Konnte die NCL nicht länger warten? Weil z.B. das nächste Schiff den Liegeplatz brauchte? Gab es es dort einen Tidenhub, der zum Auslaufen benutzt werden musste? Musste für den nächsten Hafen pünktlich losgefahren werden, weil das Schiff dort eher als geplant anlanden sollte? Fragen über Fragen, aber keine genauen Infos.


    Nachtrag: .....und deshalb kann ich die Entscheidung der Reederei nicht bewerten.

    Einmal editiert, zuletzt von Filos ()

  • Das Recht der Reederei in allen Ehren, aber für mich ist es trotzdem nicht wirklich nachvollziehbar, warum man die Passagiere nicht doch noch an Bord gelassen hat.

    Das war ein Tenderhafen, da wird dies nicht so einfach möglich gewesen sein.

  • Dadurch das es ein Tenderhafen war ,war es in der Tat nicht möglich. NCL benutzt bei Tenderhäfen Plattformen, am Schiff, an denen die Tenderboote festgemacht werden während ein-und aussteigen der Gäste. Da alle Tenderboote schon oben waren und die Plattformen weg, wäre es viel zu gefährlich gewesen,die Gäste einsteigen zu lassen. Die lokalen Behörden haben sie wohl noch zum Schiff gefahren mit einem kleinen Boot, aber wie gesagt, ein Einsteigen wäre viel zu gefährlich gewesen.


    Die Tatsache,das die Kabine nicht geräumt wurde ,sondern "nur" die Pässe an die Behörden übergeben wurden, deutet für mich stark darauf hin, das NCL fest damit gerechnet hat und es auch erlaubt hat,das die Gäste im Verlauf der weiteren Reise wieder an Bord kommen.


    Ich würde in bestimmten gebieten auch keine privaten Ausflüge buchen. In diesem Fall auf Sao Tome und Principe haben die allermeisten Anbieter quasi keinerlei Erfahrung mit Kreuzfahrern. Denen ist wahrscheinlich die Wichtigkeit der pünktlichen Rückkehr nicht bewusst.(und wahrscheinlich auch nicht während des Ausflugs beizubringen)


    Das nervige finde ich nur,das dann wieder in dutzenden Medien so tendenziös berichtet wird, das am Ende die Reederei wieder die ganz böse ist.

    Jede Wette, das die Gäste nach Rückkehr auch interviews geben und es so darstellen werden,das die Reederei ganz böse und schlimm ist und sie ja gar nichts falsch gemacht haben.

    Costa Victoria October1997
    Costa Fortuna August 2011
    AidaSol Dezember 2011
    Costa Pacifica Dezember 2012
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    AidaStella Februar 2024

  • Auf jeden Fall finde ich es etwas Besonderes, dass ich das in meinen Nachrichten gefunden habe. Die betroffenen Passagiere suchten eindeutig nach Publizität.

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