Schiff: Es halt alles sehr geschlossen. Außenfläche zum Essen gibt es am Büffet-Restaurant hinten eine Terasse, die aber durch Stahlbrüstung und darüberliegendes Deck auch nur begrenzt ein Draußengefühl aufkommen lässt.
An einem Morgen, habe ich das erste Mal in meiner Kreuzfahrtgeschichte mein Feühstück im Stehen eingenommen.
Offensichtlich waren wir zur selben Tour auf dem Schiff.
Wir hatten uns darauf eingestellt, dass es ein sehr großes Schiff ist, und haben deshalb Abstriche gemacht. Ganz so schlimm wie befürchtet war es bei weitem nicht, aber immer noch recht anstrengend.
Das mit dem Frühstück kann ich bestätigen. Es gab einen Tag, an dem absolut kein Platz zu bekommen war. Ich weiß nicht mehr, was da los war. Sonst ging es eigentlich immer. Wir waren durchweg im Buffetrestaurant und haben zu zweit schneller und leichter einen Tisch gefunden als bei Aida. Essensatmosphäre war auch deutlich ruhiger als bei Aida (hinterer Schiffsbereich).
Die Route ein Traum. Gefallen hat uns die unprätentiöse Art, dass sehr viel geboten wurde, ohne großartigen ZInnober dazu zu veranstalten. Also zB die überraschende Fahrt nach Barentsburg und in die Fjorde auf Spitzbergen. Das war großartig! Auch die Fahrten am Nordkap vorbei waren ein Traum.
Nicht so großartig war, wie wenig freie Sichtfläche man auf den Freidecks hat. Noch nie habe ich es gesehen, dass so viele Fotografierwillige sich so dicht zusammenballen, weil es nur einige wenige Stellen gibt, wo das Glas niedrig ist und man freie Sicht hat. Auf dem obersten Deck (ich ging da hin, weil ich mich für besonders clever hielt) hing einem der Klettergarten im Bild herum. Und das Schiff ist so breit - wenn man da auf der falschen Seite steht, kann man nicht mal eben schnell rüberwechseln, wenn es drüben was zu sehen gibt.
Kabine (Balkon fantastica) war mit Abstand die ruhigste, die wir je auf Kreuzfahrten hatten. Hier ein deutliches Plus.
Essen hatte Vor- und Nachteile. Für die Masse von Menschen, die versorgt werden mussten, fanden wir es gut bis sehr gut.