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AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025 (Samstag, 14. Juni 2025, 00:00-Samstag, 21. Juni 2025, 00:00)

  • Philippe seereisen.de
  • 6. Oktober 2023 um 17:28
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Termin

AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025

Samstag, 14. Juni 2025, 00:00 – Samstag, 21. Juni 2025, 00:00

Teilnehmer

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Anmeldeschluss: 21. Juni 2025 um 00:00
  • Philippe seereisen.de
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    • 6. Oktober 2023 um 17:28
    • #1

    Philippe CLUBSCHIFF PROFIS hat einen neuen Termin erstellt:

    Termin

    AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025

    » Routenverlauf (Routenänderungen vorbehalten)

    1. Tag: Kiel (Deutschland)
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    » Bestpreise in Sicht
    …
    Samstag, 14. Juni 2025, 00:00 – Samstag, 21. Juni 2025, 00:00
    Philippe seereisen.de
    6. Oktober 2023 um 17:28

    Zitat

    » Routenverlauf (Routenänderungen vorbehalten) 1. Tag: [...]

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    • RE: AIDAnova: Skandinavische Highlights ab Kiel | 7 Nächte | 14.06.2025 bis 21.06.2025 (Samstag, 14. Juni 2025, 00:00-Samstag, 21. Juni 2025, 00:00)

    Coole, neue AIDA Angebote

  • Nerdpfleger
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    • 11. Juni 2025 um 00:06
    • #2

    Noch keiner da =O  :!:

    Dann mache ich hier einmal den Anfang:

    Wir (2 Erwachsene M&W beide ~40 + Kids 12 + 15) aus Unterfranken sind in einer JS JA mit dabei.

    Kommt sonst noch wer mit von hier mit an Board?

  • bloodytina
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    • 11. Juni 2025 um 05:44
    • #3

    Ja, ich bin mit meiner 15- jährigen Tochter an Bord und wir kommen aus dem Raum Augsburg.

    Die Vorfreude steigt kontinuierlich :abfahrt::thumbsup:

  • _Meerelfe_
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    • 24. Juni 2025 um 07:54
    • #4

    Hallo! :ciao:

    Nachdem ich vergangenen Samstag von einer unglaublich tollen Woche an Bord von AIDAnova zurückgekommen bin, werde ich diesen Thread hier nach und nach noch mit ein paar Informationen zu meinen Erlebnissen in den einzelnen Destinationen füttern.

    Für alle, die es interessiert, hier schon mal die "AIDA heute":

    aidaheute_no_250614_skandinavischehighlightsabkiel_kiel_willkommen.pdf

    aidaheute_no_250615_skandinavischehighlightsabkiel_seetag.pdf

    aidaheute_no_250616_skandinavischehighlightsabkiel_oslo.pdf

    aidaheute_no_250617_skandinavischehighlightsabkiel_kristiansand (1).pdf

    aidaheute_no_250618_skandinavischehighlightsabkiel_skagen.pdf

    aidaheute_no_250619_skandinavischehighlightsabkiel_kopenhagen.pdf

    aidaheute_no_250620_skandinavischehighlightsabkiel_aarhus.pdf

    aidaheute_no_250621_skandinavischehighlightsabkiel_kiel_abschied.pdf

    Bitte gebt mir aber etwas Zeit zum Füllen dieses Threads. Erstmal muss ich noch meine ganzen (viel zu vielen :lachzwink:) Fotos sichten.

    Viele Grüße, Meerelfe :ciao:

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  • minemine
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    • 24. Juni 2025 um 10:38
    • #5

    Danke, dass Du Dir die Mühe machst. Wir überlegen, diese Reise in der Saison 2026/2027 zu buchen :)

    Mich würde interessieren, was Du zu einer Reisezeit im Winter bzw. frühen Frühjahr sagen würdest? Wir reisen mit Kind, das bei der letzten Reise am liebsten 24/7 auf der Perla geblieben wäre :)

    Wir Eltern wollen aber natürlich schon auch gerne zumindest ein bisschen die Häfen erkunden.

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    • 24. Juni 2025 um 10:45
    • #6

    Hallo minemine ,

    ja, gerne. Wie geschrieben, die Berichte kommen nach und nach.

    So gerne ich nach Skandinavien reise - im zeitigen Frühjahr (Ende April) war ich bisher nur einmal in Norwegen.

    Ich liebe die lange Helligkeit im Sommer, wodurch man auch die Fjordpassagen wunderbar erleben kann. Im Winter ist es halt spät hell und früh dunkel. Wobei ich auch schon gelesen habe, dass Oslo im Winter traumhaft sein soll.

    Jetzt hat man bei dieser Reise natürlich nicht die spektakulären Fjorde mit hohen, steil abfallenden Bergen und Wasserfällen, aber die Passage des fast 130 Kilometer langen Oslo-Fjords hat auch etwas. Und auch die Fahrt nach Kristiansand ist sehr schön.

    Meine persönliche Meinung: Würde man mich vor die Wahl stellen - Winter oder zeitiges Frühjahr - ich würde den Frühling wählen.

    Bei weiteren Fragen - jederzeit gern.

    Viele Grüße, Meerelfe

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  • minemine
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    • 24. Juni 2025 um 10:51
    • #7

    Danke Dir, mal sehen ob es die Reise wird :)

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    • 24. Juni 2025 um 11:23
    • #8

    Also allein von den angelaufenen Destination her kann ich diese Tour zu 100 Prozent empfehlen!

    :thumbsup::sdafuer:

    "Travelling - it leaves you speechless, then turns you into a storyteller" (Ibn Battuta)

  • _Meerelfe_
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    • 7. Februar 2026 um 18:04
    • #9

    Etliche Monate sind seit meiner Reise bereits vergangen. Nach dem Motto „besser spät als nie“ habe ich mir nun vorgenommen, über meine zweite Reise mit AIDAnova noch ein bisschen was zu schreiben. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere hilfreiche Tipp für Reisende dabei, die in diesem Jahr auf der Route „Skandinavische Highlights ab Kiel“ unterwegs sind.

    13. Juni 2025

    Eine entspannte Anreise ist mir immer sehr wichtig. Deshalb bin ich auch dieses Mal bereits einen Tag früher an die Ostsee gefahren. Es war die richtige Entscheidung, denn so konnte ich noch ein wenig ankommen und nach dem Alltagsstress „herunterfahren“. Und natürlich hatte ich mir vorgenommen, AIDAnova am frühen Morgen meines Kreuzfahrtbeginns beim Einlaufen zu begrüßen.

    Gedacht, getan, gebucht. An einem herrlich warmen Sommertag, dem 13. Juni 2025, ging es also für mich wieder einmal mit Regionalexpress, S-Bahn und ICE über Halle/Saale und Hamburg nach Kiel. Es war entspannte Reise in der 1. Klasse ohne besondere Vorkommnisse. Meine Anschlusszüge habe ich pünktlich erreicht. Da ich ja auf meinen Reisen schon so manches besondere Erlebnis mit der Deutschen Bahn hatte, stieg ich einmal mehr mit gewissen Bedenken, was mich dieses Mal erwarten würde, in meiner sächsischen Heimat ins „Schienenross“.

    Rund 7 Stunden später sollte ich dann – positiv überrascht – sogar zwei Minuten vor der geplanten Ankunft in den Kieler Hauptbahnhof einrollen. Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten mich und ließen meine ohnehin gute Laune von Stunde zu Stunde steigen, während die Zeit wie im Fluge verging.

    „MOIN, Kiel! Ich bin mal wieder da!“ Angekommen in der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein brauchte ich mich am Bahnhof nicht großartig orientieren. Kiel war ja für mich nicht zum ersten Mal Ausgangspunkt einer Kreuzfahrt. Also raus aus dem Gebäude, den Vorplatz überquert und die Schritte nach links gelenkt. Möwen kreisen über mir am wolkenlosen Firmament. Sie kreisen und sie kreischen – der „Sound der Waterkant“ für meine Ohren. Die großen Fähren von Color Line und Stena Line schmiegen sich unübersehbar an ihre Liegeplätze.

    Durch Erfahrungsberichte hier im Forum bin ich auf das „unique by ATLANTIC Hotels Kiel“ aufmerksam geworden und buchte es letztlich auch. Kurz vor Reisebeginn gönnte ich mir dann noch ein Upgrade auf ein Zimmer „Captain Plus“ mit Blick aus einer oberen Etage auf die Kieler Förde.

    Ursprünglich hatte ich ein Zimmer der Kategorie „Skipper Plus mit Fördeblick“ gebucht. Rezensionen im Internet berichteten jedoch davon, dass der Fördeblick aus Zimmern in unteren Etagen nicht gegeben ist, sondern man in erster Linie auf die Fassaden der Häuser auf der anderen Seite der Kaistraße blickt. Dafür war mir dann jedoch das Geld etwas zu schade, so dass ich lieber noch etwas drauflegte, um dann uneingeschränkten Ausblick haben zu können.

    Dieses Hotel liegt perfekt nahezu nur einen Katzensprung vom Hauptbahnhof entfernt und ist somit perfekt für Gäste geeignet, die gern den Shuttlebus zum „Ostseekai“ nutzen möchten. Rund drei Minuten vom Hotel entfernt steht man schon auf dem Bahnhofsvorplatz.

    Meine detaillierte Beschreibung des Zimmers samt Link zum Hotel findet sich im Faden „Kiel Anreise“ unter Post # 4.177, so dass ich die Schilderungen an dieser Stelle nicht wiederhole:

    <RE: Kiel Anreise>

    Während sich die „Color Magic“ ein weiteres Mal auf den Weg nach Oslo machte, packte ich ein paar Sachen aus, die ich für meinen kurzen Aufenthalt in Kiel brauchte. Viel Zeit habe ich damit aber nicht verbracht, denn mich zog es wieder ins Freie – Richtung Wasser, Bötchen, „Ostseekai“ und „Kiellinie“.

    Im Internet hatte ich vom „SEALEVEL“ gelesen, einer Ausstellung in der Holstenstraße und fast neben der St. Nikolai-Kirche gelegen. Also machte ich mich auf den Weg dorthin – gemütlich bummelnd und den sommerlichen norddeutschen Nachmittag genießend.

    Über meinen Besuch im „SEALEVEL“ findet sich im individuellen Ausflugsfaden zu Kiel unter Post # 236 ein kleiner Bericht samt Fotos und Link zur Homepage:

    <RE: Kiel / Deutschland>

    Angenehme Temperaturen in der Ausstellung wichen schlagartig den wirklich warmen Temperaturen im Freien. Also nichts wie ans Wasser. Weit war der Weg nicht und schon befand ich mich an der Waterkant, umgeben von Booten und Bötchen.

    Die Kaikante zu meiner Rechten zog es mich zu jenem Ort, an dem am nächsten Vormittag endlich ein weiteres Kussmundschiff-Abenteuer beginnen würde: „Ostseekai 27“. Noch wirkte jener Ort verlassen, beinahe verschlafen, was sich aber in gar nicht mehr vielen Stunden komplett ändern würde: Dann, wenn ein 337 Meter langes und 42 Meter breites weißes Schiff mit einem leuchtenden Mund am Bug die Kulisse entlang von Kiellinie und Kaistraße dominiert. Dann, wenn die imposante AIDAnova Ziel- und Ausgangsort von Kreuzfahrtträumen erreicht hat. Doch beinahe bin ich ein bisschen froh darüber, dass es noch nicht so weit ist, dass ich noch ein paar Stunden meine Vorfreude genießen kann.

    Gut gelaunt lasse ich mich auf den Trubel entlang der „Kiellinie“ ein. Hier ist schon ordentlich was los: die in wenigen Tagen beginnende „Kieler Woche“ wirft ihre quirligen Schatten voraus: überall wird gewerkelt, aufgebaut, gebohrt und gehämmert. Vom Ostuferkai grüßt ein Schiff der italienischen Konkurrenz herüber. An einer Fischbrötchenbude kaufe ich mir einen maritimen Snack, denn auf großes Abendessen habe ich heute keine Lust. Ab morgen gibt´s wieder genug zu schlemmen.

    Direkt neben der Kiellinie befindet sich der Schlossgarten, wo ich Ruhe und Beschaulichkeit finde. Summende Bienen, duftende Blüten, teppichweiche Rasenflächen. Sommer in seiner schönsten Form und seinen buntesten Farben.

    Auf meinem weiteren Weg in Richtung Kieler Schloss treffe ich diesen einzelnen bronzenen Herren: Es ist die Skulptur für Zar Peter III. Ja, der von 1728 – 1762 lebende Fürst ist gebürtiger Kieler. Zwar wäre der Lehnstuhl – oder ist es sein Thron?! – gerade unbesetzt gewesen, doch mich zieht es weiter, vorbei am von in Grün- und Blautöne eingerahmten Schloss …

    … durch die Kieler Altstadt. Verlaufen ist übrigens nahezu unmöglich, denn man braucht in Kiel eigentlich nur auf dem Strich zu gehen – keinesfalls zu verwechseln mit „auf den Strich gehen“. Ja, letzteres gibt´s in Kiel natürlich auch wie in nahezu jeder Hafen- oder auch Nicht-Hafen-Stadt dieser Welt – doch diese „Attraktion“ überlasse ich lieber anderen.

    Im Schatten altehrwürdiger Bäume hält man die auch zu späterer Nachmittagsstunde noch sehr sommerlichen Temperaturen gut aus, was sich auch an den gut gefüllten Biergärten und Freiluftterrassen diverser Restaurants zeigt.

    In einem Supermarkt decke ich mich noch mit Mineralwasser ein und da Fisch ja bekanntlich schwimmen muss, nehme ich mir noch ein mecklenburgisches Vielanker-Bier mit, das ich am frühen Abend in meinem geräumigen Hotelzimmer trinke, während ich mein Backfischbrötchen esse.

    Der noch junge Abend ist zu schön, um ihn nicht noch ein wenig im Freien zu genießen. So verlasse ich mein Hotel nochmal und bummele in Richtung Bahnhofs- sowie Hörnbrücke. Unter anderem legen hier auch die Fördedampfer in Richtung Ostseebad Laboe ab. Ich überquere die Hörnbrücke mit Ziel Germaniahafen im Kieler Stadtteil Gaarden-Ost.

    Rund um dieses Hafenbecken finden sich etliche sehr modern anmutenden mehrstöckige Häuser, in denen viel Glas und Stahl verbaut wurde. Viele Frischluftfanatiker genießen den herrlichen Abend bei sinkender Sonne, die alle Farben noch ein wenig intensiver strahlen lässt. Sie sitzen auf Bänken, Decken oder beinebaumelnderweise direkt an der Kante des Hafenbeckens.

    Die Hörnbrücke überqueren auch alle Reisenden, die aus Richtung Hauptbahnhof zum Norwegenkai wollen, um mit einer der beiden dunkelblau-weißen „Color Line“-Fähren nach Oslo zu starten.

    Allmählich mache ich mich auf den Rückweg. So spät möchte ich heute nicht schlafen gehen, da der morgige Tag für mich sehr früh beginnen wird. Ihr wisst schon: AIDAnova … Einlaufen und so …

    Bevor ich jedoch meinen heutigen Tag beende, mache ich mal noch ein paar Aufnahmen vom Kieler Hauptbahnhof, der jetzt nur noch von einer überschaubaren Anzahl Menschen frequentiert wird. Mir gefällt seine Architektur irgendwie. Dazu noch diese weißen, unter der Decke angebrachten Segel. Bei der Ankunft fühlt man sich sofort willkommen in der „Sailing City Kiel“.

    Ein paar Impressionen sowie eine Wegbeschreibung finden sich hier im Forum im Faden „Kiel Anreise“ unter Post # 4.181:

    <RE: Kiel Anreise>

    Zurück im Hotel setze ich mich noch eine Weile auf eines der Fensterbretter und genieße den Ausblick, bevor es heißt: „Gute Nacht, Kiel.“

    "Travelling - it leaves you speechless, then turns you into a storyteller" (Ibn Battuta)

    2 Mal editiert, zuletzt von _Meerelfe_ (7. Februar 2026 um 18:19)

  • _Meerelfe_
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    • 8. Februar 2026 um 18:34
    • #10

    14. Juni 2025

    Samstagmorgen in Kiel. Es ist 5:00 Uhr. Und wer ist wach?! Ich! Schiffsverrückt, wie ich nun mal bin, bin ich zu diesem Zeitpunkt nicht nur putzmunter, sondern auch schon fix und fertig angezogen, da ich schon ein Weilchen auf den Beinen bin. Ein Blick aus einem der schönen Panoramafenster offenbart mir den Sonnenaufgang über der Kieler Förde – ein unerschütterlicher Beweis dafür, dass Morgenstund´ tatsächlich Gold im Mund hat.

    Und ein weiterer Blick in „Vesselfinder“ zeigt mir, dass ich mich sputen muss, denn AIDAnova hat das Ostseebad Laboe bereits passiert. Also raus aus dem Hotel, links halten und immer am Wasser entlang – flotten Schrittes durch den frühen Morgen, denn ich habe doch noch ein Stückchen Strecke zu bewältigen. Doch die lässt sich leicht bewältigen angesichts solch herrlicher Morgenstimmungen wie hier am Schwedenkai.

    Im Rotlichtviertel scheint noch so Einiges los zu sein und die letzten Kneipen schließen gerade. An weithin hörbarer, wenn auch unklarer Artikulation zeigt sich ein gewisser „Pegel“, so dass ich lieber rechtzeitig die Straßenseite wechsele. Am Schifffahrtsmuseum biege ich vollends Richtung Wasser ab. Hier fühle ich mich wohl und meine Vorfreude steigt ins Unermessliche, als ich in der goldenen Morgenstimmung ein Schiff erblicke: „mein“ Schiff: AIDAnova.

    Im Juni 2025 hatte ich bereits ein paar Fotos im Faden „Kiel Ein-/Auslaufmanöver“ unter Post # 2.201 veröffentlicht:

    <RE: Kiel Auslaufmanöver und Einlaufmanöver (keine Links - nur Selbstgemachtes)>

    Dennoch hier auch nochmal ein Foto, das zu meinen Lieblingsfotos dieses 14. Juni 2025 gehört.

    Selbst ein Hafenarbeiter, der ja eigentlich solche tollen Impressionen regelmäßig erlebt, näherte sich völlig begeistert mit seinem Smartphone und gemeinsam schwärmten wir von dieser überwältigenden Stimmung. Wie ein Scherenschnittmotiv wirkt AIDAnova, während sie scheinbar mitten durch die aufgehende Sonne gleitet. Schnell näherte sich der Riesenpott. Und auch dieses Mal begeistert mich der Anblick genauso wie im vergangenen August, als ich mit der Nova zum ersten Mal auf Reisen ging.

    Ich muss mich kürzer fassen, sonst wird der Beitrag zu lang, wenn ich mich jetzt schon in der ganzen Schwärmerei verliere. Das imposante Schiff dreht im Hafenbecken und ich laufe weiter zum Ostseekai, um das Anlegen zu beobachten. Ach, es ist einfach so toll. Und ich bin unglaublich glücklich.

    Zu Hause hatte ich mir noch einen kleinen Deko-Rettungsring gekauft, von dem ich von Anfang an wusste, wann und wo ich ihn fototechnisch in Szene setzen würde: am frühen Morgen des 14. Juni 2025 im morgendlichen Sonnenschein über der Kiellinie. Es gab also von Anfang an keinen „Plan B“ für den Fall, dass es regnen könnte. Ich hatte nur einen „Plan A“, und der ging voll auf:

    Inzwischen rückten die Zeiger der Uhr auf kurz vor 6. AIDAnova lag mittlerweile fest am Kai und ich machte mich auf den Rückweg zum Hotel. Was für eine nette Begrüßung aller Frühaufsteher am Hafen:

    Etliche Fotos später erreichte ich wieder meine Beherbergungsstätte – glücklich, erfrischt von der noch angenehm kühlen Morgenluft und beschwingt angesichts der Tatsache, bald an Bord meines Kussmundschiffs gehen zu können. Da mir das Hotelfrühstück, von dem ich vorab im Internet gelesen hatte, dass es sehr „überschaubar“ sei, dann dafür doch zu teuer war, holte ich mir beim Bäcker im nahen Bahnhof etwas. Eine Kaffeemaschine hatte ich im Zimmer, von daher alles gut.

    Gegen 09:15 Uhr checke ich schließlich aus und begebe mich zum Bahnhof, wo schon ordentlich die Koffer geschlichtet wurden und die Passagiere in die Shuttlebus steigen. Im Vorfeld hatte ich den bequemen Transfer zum Schiff gebucht. Ein weiteres Paar und ich sitzen gerade mal im Bus, als dieser auch schon losfährt. Den kleinen Luxus des „Early Check-in“ hatte ich mir ebenfalls gegönnt, normalerweise um 10:30 Uhr. Bei Ankunft um 09:45 Uhr war das aber überhaupt kein Problem. Ich nannte das von mir gebuchte Zeitfenster, wurde aber mit den Worten „Kein Problem, gehen Sie einfach rein“ ins Gebäude gelassen.

    Alles in allem sehr angenehm, sehr flott, gut gelaunte Menschen mit freundlichen Gesichtern. Schnell waren alle Formalitäten erledigt und kurz nach 10:15 Uhr enterte ich schon die Gangway. Ein unglaublich tolles Gefühl, den mir auch dieses Mal wieder etwas Respekt einflößenden Riesenpott zu betreten.

    Wenn jetzt zu dieser frühen Zeit vielleicht meine Kabine ebenfalls schon fertig wäre … Das wäre echt der pure Luxus … Also rauf auf Deck 11. Mein Weg führt mich dieses Mal nach vorn, sehr weit vor sogar, nämlich ganz noch vorn. Dorthin, wo es nicht mehr weitergeht. Vor etlichen Jahren hatte ich schon einmal eine Heckkabine auf AIDAdiva, und schon immer wollte ich auch mal eine Bugkabine testen. Da kam mir die Möglichkeit der Buchung einer solchen Kabine auf AIDAnova mehr als gelegen. Und was soll ich sagen?! Es war der Hammer! Meine Kabine 11001 war tatsächlich schon fertig. Der Ausblick hat mich von Anfang an regelrecht umgehauen und ich genoss ihn während dieser Reise, so oft ich konnte.

    Da ich diese Kabine bereits ausführlich beschrieben und reich bebildert habe, stelle ich an dieser Stelle direkt den Link dorthin ein:

    <11001>

    Zunächst die einzige Pflichtveranstaltung absolviert: die digitale Sicherheitsunterweisung. Inzwischen war selbst mein Koffer schon da, so dass ich mich am frühen Mittag bereits komplett häuslich eingerichtet hatte. Zwischendurch habe ich immer wieder den tollen Ausblick von meinem Balkon genossen.

    Anschließend ein erster Erkundungsgang übers Schiff. Herrlich, wie ruhig es zurzeit noch überall ist, so dass man ungestört dem Vogelgezwitscher im Interieur rund ums „Sushi House“ lauschen kann. Fürs erste Mittagessen entschied ich mich fürs „East“, was nicht der letzte Besuch während der Reise bleiben sollte.

    Der Tag schreitet voran und das Schiff füllt sich nunmehr minütlich immer mehr. Über 300 Meter Luft- oder besser „Schiffslinie“ von meiner Kabine entfernt, genieße ich am Heck meinen ersten Aperol Spritz. Lange hält man es jedoch nicht in der Sonne aus, denn es ist auch heute wieder sehr warm.

    So ziehe ich mich auf meinen jetzt im Schatten liegenden Kabinenbalkon zurück und mache ein kleines Schläfchen, während links und rechts von meiner Kabine ebenfalls die Balkone in Beschlag genommen werden. Generell ist es aber hier vorn sehr ruhig und das während der gesamten Reise.

    Um 17 Uhr heißt es erstmalig „Sail Away“, welches ich mit einem Glas Sekt aus der extra georderten Flasche auf meinem Balkon genieße. Hier befinden sich Lautsprecher, so dass ich Enya ungestört lauschen kann. Gänsehaut pur, während sich unser schönes Schiff auf den Weg nach Skandinavien macht.

    Nahezu lautlos gleiten wir durch die von etlichen kleineren und größeren Bötchen bevölkerte Kieler Förde, vorbei an „MSC Euribia“, die wir auf dieser Reise noch öfters treffen sollten, und vorbei am Ostseebad Laboe, welches vom mächtigen Marine-Ehrenmal sowie einem zu besichtigenden U-Boot direkt am Strand dominiert wird.

    Schließlich wird der Horizont weit: Wir haben die offene Ostsee erreicht. Erneut lasse ich mich übers Schiff treiben, statte den Shops schon mal eine kurze Stippvisite ab, schlendere übers Pooldeck und genieße die Aussicht vom Bug.

    In „Nadjas Prime Time“ ist am ersten Abend an Bord unser General Manager Wolfgang Pichler zu Gast und auch Kapitän Jörg Miklitza schaltet sich kurz zu.

    Schon von zu Hause aus hatte ich mir für den „Sail Away“-Abend einen Tisch im „French Kiss“ reserviert. Alles perfekt und lecker mit bestem Service. Hach, was geht´s mir gut. Wer mein gewähltes Menü nachlesen möchte, kann das gerne hier tun:

    <RE: French Kiss>

    Wie immer auf meinen Reisen unternehme ich nach dem Essen wieder einen gemütlichen Spaziergang an Deck, während sich die Sonne mittlerweile am Horizont hinter einem Wolkenfeld versteckt hat. Der Wind hat aufgefrischt und die Temperaturen sind deutlich gefallen. Einige Passagiere gucken mich etwas komisch an, da ich zu meiner Jacke nunmehr auch eine Mütze mit norwegischen Motiven trage. Aber das ist mir egal. Es ist wirklich frisch und warum soll man frieren?!

    Ein den jetzt doch relativ niedrigen Temperaturen stoisch in einem Bikini trotzendes „Modell“ wird von einem Fotografen noch fleißig abgelichtet:

    Ansonsten ist es gegen 22 Uhr herrlich ruhig an Deck. Wo sind denn die ganzen Passagiere?! Das Schiff ist komplett ausgebucht und trotzdem bin ich ganz allein.

    Nach einer Weile ziehe auch ich mich zurück und suche meine Kabine auf. Ob ich gleich einschlafen kann?! Ich bezweifle es, denn ich bin einfach euphorisch, wieder auf einem meiner geliebten Kussmundschiffe auf der ententeichgleichen Ostsee unterwegs zu sein.

    Und dann kommt ja später auch noch die Große Belt-Brücke, deren Passage von meinem Panoramabalkon aus sicherlich mehr als beeindruckend sein wird.

    :Boot1:

    "Travelling - it leaves you speechless, then turns you into a storyteller" (Ibn Battuta)

  • _Meerelfe_
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    • 15. Februar 2026 um 15:02
    • #11

    15. Juni 2025

    Der Tag nach der Abreise aus Kiel. Ich liebe es, wenn eine Kreuzfahrt mit einem Seetag beginnt. Ich brauche die Zeit, um herunterzukommen, aus dem „Hamsterrad“ des Alltags abzuspringen. Um richtig anzukommen – auf dem Schiff und in meiner Kabine – körperlich als auch mit Kopf und Seele.

    Jedoch wurde es entsprechend spät, bevor ich in meinem bequemen Bett so richtig zur Ruhe kommen konnte. Denn: Da kam noch etwas auf uns zu. Etwas Großes. Etwas sehr Großes: die Große Belt-Brücke. Schon mehrmals hatte ich sie auf meinen Reisen unterquert, dennoch beeindruckt sie mich jedes Mal aufs Neue. Es war also von vornherein klar, dass ich mir dieses Schauspiel auch auf dieser Reise nicht entgehen lassen würde. In der mittlerweile nahezu dunklen Nacht sah ich sie von meinem Panoramablick aus schon von Weitem blinken, während uns noch einige Seemeilen von ihrer Passage trennten. Und wieder einmal dauerte es noch eeeeewig, bis wir uns ihr endlich näherten. Mit AIDAnovas Bugbeleuchtung wirkte das Ganze gleich noch surrealer:

    Ganz langsam wurde sie größer und größer, die „Storebæltsbroen“. Schade, dass sie in diesem Jahr nicht so herrlich regenbogenfarbig beleuchtet war wie im August 2024, als ich sie zum bisher letzten Male passiert hatte (Fotos hier).

    Aus meiner Perspektive wirkte es tatsächlich, als würden die oberen Aufbauten von AIDAnova an der Unterseite der trotz später Stunde noch gut frequentierten Fahrbahn entlangschrammen. Puh, Glück gehabt. Auch dieses Mal ging alles gut. Ein auf unserer Backbordseite fahrendes, hell erleuchtetes Schiff ließen wir im wahrsten Sinne des Wortes „links liegen“.

    Inzwischen war es schon nach 01:00 Uhr und mein Bett rief unüberhörbar.

    In meiner ersten Nacht an Bord habe ich wieder einmal sehr gut geschlafen. So gut, dass ich sogar verschlafen hatte, als die Sonne wieder am Horizont hervorkam. So stand sie schon etwas höher, als ich gegen 05:45 Uhr auf meinem Balkon den Seetag begrüßte. Die Nordsee breitete sich ganz glatt vor AIDAnovas mächtigem Bug aus. Kein Lüftchen regte sich, so dass der „Bugfisch“, der viele meiner Fotos auf dieser Reise zieren würde, ganz still mit dem Kopf in Richtung Sonne stand.

    Rund zwei Stunden später strahlte die Sonne hell in meine Kabine und vor unserem schönen Schiff bot sich eine Kulisse verschiedenster Blau-Nuancen, dekoriert mit kleinen weißen Wölkchen.

    Für mich wurde es Zeit, den Organic Spa-Bereich aufzusuchen, denn Seetage stehen für mich immer gleichbedeutend mit meinem Verwöhnprogramm für Körper und Seele. Allein der Weg zum Wohlfühltempel vermittelt das Gefühl, in den tiefsten Dschungel einzutauchen.

    In den Seetag startete ich mit einer „AIDA Harmony Ganzkörpermassage“, welche ich hier im Forum im Faden „Massagen“ beschrieben habe:

    RE: Massagen.

    Herrlich erfrischt, entspannt und mit gelockerter Muskulatur starte ich nach einem ausgiebigen Frühstück zu einem Rundgang durchs Schiff. An Deck zu gehen, macht momentan wenig Sinn, denn während ich im Wellnesstempel entspannte, „verspannte“ sich scheinbar der Himmel und schickte eine graue Wolkendecke, die immer wieder auch etwas „undicht“ war, denn es tröpfelte hin und wieder ein wenig von oben. Also ging´s für mich von Deck zu Deck, von Shop zu Shop … Die Eisbar wurde gerade mehr als reichlich bestückt, so dass ich – erschlagen von diesem überwältigenden Angebot – mich erst einmal für gar nichts entschied. Was für ein Augenschmaus – kunterbunt und liebevoll dekoriert.

    Mit einem Aperol Spritz ging´s dann zurück auf meine Kabine, wo ich in meiner Hängematte etwas „abhing“. Eine Ameise leistete mir vorübergehend Gesellschaft, als sie den Boden meines Balkons von Steuerbord noch Backbord überquerte. Woher die wohl kam und wohin sie wohl wollte?! Irgendwann meldete sich schließlich der „kleine Hunger“: Er wollte ausgeführt werden ins „East Restaurant“, wo es wirklich immer fantastisch schmeckt. Alle Tische warten trotz des eher schon frühen Nachmittags als späten Mittags noch gut besetzt. Ich fragte ein Ehepaar, ob ich mich mit dazusetzen dürfe. Ich durfte und wir hatten ein tolles, lockeres Gespräch. Die Beiden stammten aus Grömitz und ich erzählte ihnen von meinen norddeutschen Wurzeln, deretwegen es mich immer wieder ans oder aufs Meer zieht.

    Nach dem Spätmittagessen mimte ich wieder das „Faultier“ und hing erneut in meiner Hängematte auf meinem großen Balkon ab. Es ist halt schade, dass man aufgrund der Stahlbrüstung im Liegen oder Sitzen das Meer nicht sehen kann, aber das wusste ich ja vorher. Trotzdem sagte ich mir einmal mehr, dass es die goldrichtige Entscheidung war, einmal eine Bugkabine zu testen. Der Himmel war nach wie vor in Einheitsgrau getaucht, unter dem sich die Nordsee blau-grau und bleiern ausbreitete. Kein Lüftchen regte sich. Zum Glück waren wir nicht mit einem Segelschiff unterwegs. 😉

    Um 15:30 Uhr hatte ich meinen nächsten Termin im Spa – eine Gesichtsbehandlung, welche ich hier ebenfalls ausführlich beschrieben habe:

    <RE: Massagen>

    Durch meine morgendliche Massage und der jetzt erfolgten Gesichtsbehandlung war ich also quasi von Kopf bis Fuß auf Urlaub eingestellt.

    Noch einmal frönte ich anschließend den Vorzügen des „Abhängens“ mitten auf dem Meer, genoss das letzte Glas Sekt aus meiner georderten Flasche ...

    VID20250615120755.mp4

    ... bevor ich mich für den Abend vorbereitete. Um 19 Uhr sollte im Theatrium erstmals die Show „AIDA Diamonds“ gezeigt werden – nach der gestrigen Show „Alles Liebe“ die zweite Premiere an Bord von AIDAnova. Die wollte ich mir nicht entgehen lassen und so suchte ich mir bereits gegen 18:15 Uhr einen schönen Platz im Theatrium, welches selbst um diese Zeit bereits gut besucht war. Etliche Plätze waren aber auch noch nicht von Menschen besetzt, sondern von deren Besitztümern in Form von Jacken oder Büchern, welche in der Beliebtheitsskala der „Dekorationsobjekte“ ganz weit oben rangierten.

    Die Wartezeit bis zum Beginn der Show überbrückte ich mit einem Glas Sekt und dem Nachtragen meines Reisetagebuchs. Kapitän Miklitza meldete sich auch zwischendurch mal und wünschte einen schönen Abend. Dass er kein Mann weniger Worte ist, davon konnten wir uns ja gestern und auch heute Vormittag bereits bei seinen wirklich guten und relativ langen, informativen Durchsagen bereits überzeugen.

    Die Show „AIDA Diamonds“ war wirklich toll – farbenfroh und einfach für gute Laune sorgend.

    Gekrönt wurde das sowohl tänzerische als auch akrobatische Highlight von einer Laser-Show.

    Das Ende der Show bedeutete jedoch noch nicht das Ende des Abends im Theatrium. In „Nadjas Prime Time“ um 20 Uhr war unser Kapitän zu Gast, was für ein noch volleres Theatrium als bisher sorgte. Auch meine Sitznachbarn und ich rutschten noch etwas mehr zusammen und schon hatten zwei weitere Gäste Platz und alle waren zufrieden. Gegenseitige Rücksichtnahme heißt das Zauberwort.

    Es ist schon lustig, dass ich nach dem letzten Sommer an Bord von AIDAnova unter dem Kommando von Kapitän Janauscheck nunmehr mit einem weiteren Vertreter meines sächsischen Heimat-Bundeslandes und augenscheinlicher „Seefahrer-Hochburg“ reiste.

    Während wir gemütlich im Theatrium sitzen und den kurzweiligen Ausführungen unseres Ersten Mannes an Bord lauschen, ist um unser Schiff herum dichter Seenebel aufgezogen. Ich hatte mich schon immer gewundert, welches Geräusch da im Theatrium zwar gedämpft, aber dennoch wiederkehrend sich ins Gespräch von Nadja Kohlermann und Jörg Miklitza mischte?! Es war das Nebelhorn, welches die dicke Suppe durchtönte. Gegen 22:30 Uhr soll es laut Kapitän wieder besser werden.

    Kurz vor 21 Uhr fühlte ich mich auf meinem Balkon dann etwas wie vom „Nebel des Grauens“ umgeben. Wenige Meter vor AIDAnovas Bug war die Welt zu Ende, verschluckt von feuchtem Nebel. Keine Konturen mehr, kein Horizont – nur das große NICHTS. Und über all der Szenerie immer wieder das Nebelhorn. Schon ein bisschen gruselig. Eine Erfahrung, die ich in dieser Intensität erstmalig auf meinen Reisen machte.

    Da es draußen nichts zu sehen gab, widmete ich mich den kulinarischen Köstlichkeiten. Letztes Jahr hatte ich es nicht geschafft, einmal im „Best Pizza at Sea“ zu essen. Das sollte sich dieses Mal ändern. Gedacht, getan. Und prompt bekam ich auch einen schönen Platz im Restaurant. Super Service und eine extrem leckere Thunfisch-Zwiebel-Pizza, dazu ein kühles Radeberger Pils. Vorab gönnte ich mir noch Bruschetta, was ebenfalls wirklich sehr gut geschmeckt hatte. Einen der sehr aufmerksamen, freundlichen und auch lustigen Kellner schlug ich letztlich auch für den „Smiling Star“ vor.

    Noch während ich im Restaurant saß, wurde der Himmel tatsächlich wieder weiter und konturenreicher: Der Nebel entließ unser Schiff aus seiner feucht-diffusen Umklammerung.

    Ganz ruhig glitt AIDAnova in den nun goldenen Sonnenuntergang hinein. Was für ein Schauspiel, welches ich dann wieder einmal mit Gänsehaut vor lauter Rührung von meinem Balkon aus beobachtete.

    Ein gutes Omen für den folgenden Tag in Oslo. Den Tag, an dem ich endlich nach vielen Jahren wieder in die Hauptstadt meines so geliebten Landes Norwegen zurückkehren sollte.

    "Travelling - it leaves you speechless, then turns you into a storyteller" (Ibn Battuta)

  • _Meerelfe_
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    • 15. März 2026 um 20:29
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    16. Juni 2025

    Und dann kam endlich wieder Norwegen. Mein geliebtes Norwegen. Jenes Land, in das es mich seit 1995 regelmäßig immer wieder zieht.

    Schon lange, bevor es hell wurde – wobei es Mitte Juni, während der Zeit der längsten Tage und kürzesten Nächte in dieser Region ohnehin auch mitten in der Nacht nicht ganz dunkel wird – zog am Horizont ein schmaler dunkler Streifen entlang – die Küste des Landes der Wikinger. Meine Vorfreude steigerte sich ins Unbändige. Als die Sonne aufging, befanden wir uns schon mitten im über 100 Kilometer langen Oslofjord. Viele Jahre ist es her, seitdem ich das letzte Mal die norwegische Hauptstadt besucht hatte. Wer den Oslofjord passiert, sucht vergeblich steile, auf den Spitzen noch mit Schnee bedeckte Berge. Hier unten im Süden des rund 1.750 Kilometer langen Landes ist die Landschaft lieblicher, gemäßigter, mit überwiegend sanften grünen Hügeln.

    Es geht auf 7:00 Uhr zu, als sich aus dem über das Wasser wabernden Morgendunst erste Konturen der mit rund 720.000 Einwohnern größten Stadt Norwegens, während die Sonne schon höher gestiegen ist und vor AIDAnovas Bug eine leuchtende Spur bildet.

    Bei jedem meiner bisherigen Oslo-Besuche kam ich mit einer der blau-weißen Fährschiffe der „Color Line“ aus Kiel. Und damals befand sich das moderne, futuristisch anmutende Viertel Aker Brygge noch im Bau. Auch wenn ich den Anleger Filipstad schon von vielen Fotos kannte, war es nochmal eine ganz andere Erfahrung, selbst mit so einem großen Schiff dort anzukommen. Was für ein Panorama – und erst recht von meinem Bugbalkon aus. In Zeitlupe näherten wir uns immer mehr den mit großen Glasfronten und viel Stahl verbauten Wohnhäusern. Dieser Ausblick hatte schon was. Und letztlich spiegelte sich sogar noch AIDAnovas schöner Kussmund in den Glasscheiben, hinter denen bequeme Sitzmöbel und opulente Pflanzen zu sehen waren. Norwegisches Wohnerlebnis par excellence.

    Ursprünglich hatte ich den AIDA-Halbtagsausflug „Bootsfahrt entlang Oslos Küste und Fram-Museum“ geplant und gebucht – eine einstündige Fahrt mit dem Segelschiff „S/V Legend“. Leider wurde dieser Ausflug schon vor Reisebeginn seitens AIDA abgesagt – Begründung: Die Mindestteilnehmerzahl wurde nicht erreicht. Und das, obwohl dieser Ausflug bei Buchung bereits auf „Gelb“ stand und somit also nur noch wenige Plätze vorhanden waren.

    Nun gut, es sollte nicht sein. Also war mein „Plan B“, mich einfach treiben zu lassen und zu sehen, was mir da so vor Füße und Augen kommt. Kaum vom Schiff, sprangen mir die fröhlich-bunten „Hop On Hop Off“-Busse direkt ins Blickfeld. Nun muss ich gestehen, dass ich diese Form einer bequemen Stadterkundung auf all meinen Reisen noch nie genutzt habe. Angesichts des tollen Wetters entschied ich mich also spontan, hier in Oslo eine Premiere zu erleben.

    Auf dem Plan der Rundtour machte ich mich erst einmal schlau, welche Stationen die Busse anfahren. Meine Devise war jedoch „Weniger ist mehr“ und ich entschied mich, am Vigeland-Park sowie auf der Museumsinsel Bygdøy auszusteigen, um dort jeweils etwas Zeit zu verbringen.

    So nahm ich auf dem Oberdeck Platz, stöpselte die ausgeteilten Ohrhörer ein, verband das andere Ende mit meinen Ohren, wählte meine Muttersprache und ließ mich berieseln. Schnell merkte ich, dass ich an ein entscheidendes Detail nicht gedacht hatte: eine Kopfbedeckung in Form eines Huts oder eines Basecaps, denn die Sonne stach erbarmungslos. So wickelte ich mir ein dünnes Schaltuch erst einmal um, rieb Gesicht, Schultern und Arme mit Sonnencreme ein und hoffte, dass das erst einmal ausreichen würde.

    Schließlich hielt der Bus am etwas außerhalb des Stadtzentrums befindlichen Vigeland-Park, den ich – ebenso wie Oslo – vor vielen Jahren zum bisher letzten Mal besucht hatte. Die lebensechten Figuren hatten mich schon damals sehr beeindruckt und die nachgestellten Szenen einzelner Lebensabschnitte teilweise zu Tränen gerührt. Dennoch musste eine gute halbe Stunde hier reichen, denn ich wollte dann später etwas mehr Zeit im „Fram“-Museum verbringen.

    Der Vigeland-Park besteht aus 212 Bronze- und Granitfiguren. Sie sind das Lebenswerk des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Dieser Skulpturenpark ist ein Teil des Frognerparks und kann ganzjährig kostenlos besucht werden. Jetzt im Sommer blühen zwischen all dem Stein herrlich bunte und intensiv duftende Rosen in gepflegten Beeten.

    Die durchweg nackt dargestellten Figuren bilden Szenen des Lebens von der Geburt bis zum Tod nach und sind teilweise so lebensecht und detailgetreu in Mimik, Gestik und Proportionen, das man immer wieder denkt, sie bewegen sich augenblicklich und beginnen zu sprechen. Unglaublich bewegend, das Ganze, intensiv berührend, nachdenklich machend. Die Mitte dieser ihresgleichen suchenden Skulpturenausstellung bildet ein 17 Meter hoher Monolith mit 121 Figuren. Aus Zeitgründen verzichte ich aber dieses Mal auf den Besuch des „Zirkels des Lebens“, welcher sich am höchsten Punkt der Anlage befindet und das „Ende“ dieser Ausstellung symbolisiert.

    Was für ein unglaublicher Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Hier wenigstens ein paar Impressionen, auch wenn ich den „Kleinen Trotzkopf“ weglasse, er wurde schon so oft gezeigt.

    Fast könnte man denken, die "versteinerten" Menschen schirmen die Augen vor der Sonne ab.

    Mit dem nächsten „Hop On Hop Off“-Bus ging es für mich weiter auf die Museumsinsel Bygdøy. Dieser Teil Oslos war Neuland für mich. Diese Insel ist herrlich direkt am Wasser gelegen und wenn man mehr Zeit hätte, könnte man hier bestimmt einen ganzen Tag verbringen. Doch ich hatte hier ein ganz bestimmtes Ziel – ein aufgrund seiner ausgefallenen Bauweise auffälliges Gebäude: das „Fram“-Museum. Mit dem Besuch des „Fram“-Museums erfüllte ich mir einen langgehegten Traum. Von Kindheit an faszinierten mich die aufregenden, abenteuerlichen Reisen norwegischer Expeditionen – verbunden mit großen Namen wie Roald Amundsen oder Fridtjof Nansen – in die damals noch unerforschten Polarregionen unserer Erde.

    Entsprechend begeistert war ich von dieser Ausstellung, deren Hauptaugenmerk zweifellos auf den Nachbau, aber mit Original-Interieur versehenen legendären „Fram“ gelenkt wird. Begrüßt wurde ich mit Blitz oder Donner, was nicht etwa an einem plötzlichen Wetterwechsel lag. Vielmehr werden die Innenwände verschieden beleuchtet und stellen verschiedene Wetterszenen wie Sturm, Eisgang oder Polarlichter nach, begleitet von einer entsprechenden Geräuschkulisse. Was für ein Erlebnis.

    Auch kann man auf Sitzbänken Platz nehmen, die das Schwanken und Rollen eines Schiffes täuschend echt imitieren. Man kann dort also unter Umständen sogar „seekrank“ werden. Vom Deck bis zu Kombüse, Messe, Maschinenraum, Lagerräumen etc. kann alles besichtigt werden. Ein wahres Füllhorn an Entdeckungen bildet der Rundgang. Auf verschiedenen Ebenen ringsum die „Fram“ erstreckt sich ein Museum mit Exponaten, Bildern und Beschreibungen der Polarregionen.

    Jedem, der sich für dieses Thema interessiert, kann ich einen Besuch dieses Museums wirklich wärmstens ans Herz legen.

    Sollte ich wieder einmal Gelegenheit haben, werde ich mir auf jeden Fall auch das direkt gegenüber befindliche „Kon-Tiki-Museum“ ansehen.

    Anschließend zieht es mich zurück aufs Festland. An der Haltestelle Karl Johans Gate verlasse ich endgültig den Hop On Hop Off-Bus, um nunmehr auf eigene Faust loszuziehen und schließlich zu Fuß zurück zum Schiff zu gehen. Den oberen Abschluss von Oslos Pracht- und gleichzeitig Haupteinkaufsstraße bildet das Königliche Schloss. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen laufe ich jedoch dieses Mal nicht bis dorthin, denn es zieht sich und geht stetig bergan. Im Schatten der auslandenden, saftig grünen Bäume stehen überall junge Leute, die aus kleinen Wägelchen grüne Dosen mit eiskalter, spritziger Limonade an die vorübergehenden Menschen kostenlos verteilen: „Faxe Kondi“ mit null Kalorien. Super, was für eine tolle Idee. Zunächst kühle ich Stirn, Wangen und Nacken am eiskalten Aluminium, bevor die wunderbare Erfrischung die Kehle hinunterrinnt.

    Ich gehe nunmehr in südlicher Richtung die Karl Johans Gate entlang. Überall blüht es üppig in großen Blumenkübeln. Straßencafés und Restaurants sind gut besucht. Vorbei am Parlamentsgebäude, dem „Stortinget“, habe ich als nächstes ein bestimmtes Ziel: das „Jernrosene“-Mahnmal vor der Domkirche. Der 22. Juli 2011 veränderte schlagartig das Leben vieler Menschen in Norwegen auf grausame Weise und erschütterte die ganze Welt: das Massaker mit 77 Toten in Oslo und in einem Ferienlager auf der Insel Utöya. Acht Jahre nach diesem einschneidenden Ereignis wurde das Mahnmal in Oslo enthüllt. „Jernrosene“ bedeutet „Eisenrosen“. Rund 1.000 eiserne Rosennachbildungen in verschiedenen Größen und Formen – geschmiedet von Menschen aus der ganzen Welt, auch von Angehörigen der Opfer – wurden in einem Rondell direkt vor der Domkirche arrangiert. Sie stehen symbolisch für Tausende von Rosen, die in den Tagen nach jenem schicksalshaften Julitag 2011 vor der Domkirche niedergelegt wurden.

    Heute ist es ein unglaublich friedlicher Ort, der einen aber auch „erdet“. Ein Ort, an dem Menschen im Schatten hoher Bäume rund um die mit Rost überzogenen Rosenskulpturen sitzen. Mit Tränen in den Augen habe auch ich mich eine ganze Weile an diesem außergewöhnlichen Ort aufgehalten. Zu Hause hatte ich eine kleine zartblaue Stoffblüte gebastelt, die ich nunmehr an eine dieser Rosen gebunden habe. Es war mir einfach wichtig, dieses kleine Zeichen der Anteilnahme und damit einen kleinen Teil von mir dort zu lassen.

    Weit ist der Weg von der Domkirche zur einem Eisberg nachempfundenen Oper nicht. Also, auf geht´s. Blauer Himmel und weiße Wolken konkurrieren mit dem in der Nachmittagssonne schon beinahe blendend weißen italienischen Carrara-Marmor. Dieses außergewöhnliche Bauwerk mit seinen rund 1.100 Innenräumen besuchte ich erstmals kurz nach seiner Fertigstellung Anfang des Jahres 2004. Unglaubliche 548 Millionen Euro verschlang der Bau dieses architektonischen Highlights. Auf der schiefen Ebene unweit des Eingangs sang gerade ein Chor, ein ganz besonderes Erlebnis. Es war nach wie vor unglaublich warm. Aber da ich ohnehin schon ziemlich verschwitzt war, kam es darauf auch nicht mehr an. Also die schiefe Ebene erklommen, denn auf der „Spitze“ des „Eisberges“ befindet sich eine tolle Aussichtsterrasse.

    Mein weiterer Weg zurück zum Schiff führte mich schließlich vorbei am Rathaus, wo alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird.

    Allerdings wollte ich das schöne Wetter noch nutzen, um mich in Aker Brygge etwas mehr umzusehen.

    Was für ein besonderer Stadtteil. Wahnsinn, was hier über Jahre entstanden ist. Die Norweger verstehen es, das Wohnerlebnis auf eine neue Ebene zu heben. Modern, dennoch mit einem Hauch Rustikalität, klare Linien, aber dennoch auch total urig und supergemütlich. Ausgefallene Kunstobjekte und Skulpturen. Überall gut gelaunte, freundliche, höfliche, schick gekleidete Menschen von Jung bis Alt mit gesundem Teint. Man verbringt halt jede freie Minute und genießt im Sommer jeden Sonnenstrahl an der frischen Luft. „Ars vivendi“ auf Norwegisch. Hier fühlt man sich auch als Tourist einfach wohl und total sicher.

    Schließlich schickt mir AIDAnova ihr unwiderstehliches Lächeln herüber. Ein schönes Gefühl, am Ende eines rundum gelungenen, abwechslungsreichen, einfach schönen Tages sein schwimmendes Zuhause wiederzusehen.

    An einer der Verkaufsbuden am Hafen kaufe ich mir schließlich noch ein Basecap, das mir in den folgenden Tagen noch gute Dienste leisten würde. Schade, dass man an diesem Sommertag die Lichtkunst des „Oslo Tree“ nicht erleben kann. Wie toll muss das sein, diesen zwar künstlichen, aber dennoch wunderschönen Baum mit seinen 15.000 Blättern und bis zu 150.000 kleinen LED-Lichtern in unterschiedlichem Farbkleid sehen zu können.

    Zurück an Bord bleibt mir noch Zeit zum Frischmachen, bevor wir pünktlich um 18 Uhr den ersten Hafen unserer „Skandinavischen Highlights“ hinter uns lassen. Die allmählich tiefer sinkende Sonne lässt die Häuserfronten glitzern und blinken und der Kussmund spiegelt sich einmal mehr darin. Allmählich wird der Abstand zum Cruise Terminal Filipstad wieder größer, die dunkelblaue Wasserfläche verbreitert sich und dutzende Möwen umkreisen unser Schiff.

    Kapitän Miklitza lässt die Nova eine halbe Drehung vollführen, bevor sie die Nase in Richtung Sonne streckt und unsere Oslofjord-Passage erneut beginnt. Auf Dyna fyr, der kleinen vorgelagerten Insel mit exklusivem Restaurant, ist gerade eine Feier in vollem Gange. Das ist ein Jubeln und Winken und großes „Hallo“, als wir mit unserem großen Pott die winzige Insel mit den ameisenkleinen Menschen passieren.

    Bald wird es einsamer, Oslo Hauptstadt bleibt hinter uns. Während wir das Inselmeer des Oslofjords passieren, esse ich lecker im „French Kiss“. Bis weit nach 22 Uhr halte ich mich schließlich an Deck auf, um den Sonnenuntergang zu genießen.

    Tolle Lichtspiele wie dieses hier bieten sich, während der Himmel immer farbiger wird:

    Kurz vor 23 Uhr passieren wir auf der Steuerbordseite Færder fyr auf dem Tristein Archipel, bestehend aus drei kleinen Inseln mit Leuchtturm im Äußeren Oslofjord. Ich brauche einige Anläufe, um mit meinem Smartphone genau den Moment einzufangen, in welchem das Leuchtfeuer sein Licht zu uns herüberschickt.

    Der Tag geht zu Ende. Im Beach Club tobt noch das Leben, doch ich suche nunmehr die Ruhe meines Bugbalkons und müde bin ich auch.

    Der folgende Tag lässt mich die erste von drei für mich neuen Destinationen erleben: Kristiansand in Südnorwegen.

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  • _Meerelfe_
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    • 21. März 2026 um 19:16
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    17. Juni 2025

    Kristiansand – eine Stadt, von der ich im Forum schon so Einiges gelesen, die ich aber bisher noch nie selbst bereist hatte. Auf jeden Fall eine Stadt, die mich neugierig machte, denn es gibt dort so Einiges zu entdecken, wie ich erfahren hatte. Für meine „Skandinavischen Highlights“ hatte ich keinen weiteren Ausflug als den (abgesagten) in Oslo gebucht. Überall wollte ich mich einfach treiben lassen, so auch „im Sande Kristians“, denn Sand würde ich auch haben, wenn ich über die Insel Odderøya wandern würde, was ich definitiv geplant hatte.

    Doch der Morgen präsentierte sich erst einmal nordisch-grau, was mir ein Blick in meine Wetter-App „Yr“ bereits prognostiziert hatte. Doch die norwegischen Wetterfrösche versprachen mir auch spätere Aufheiterung, was ich ihnen einfach mal glaubte.

    Es ist 07:30 Uhr, als es heißt: Kristiansand voraus. Einzelne Schären und ein schmales Band mit Häusern und Industrieanlagen breiteten sich vor meinem Balkon aus. Ein Schiff liegt auf Reede und im Hafen liegt die Schnellfähre der „Color Line“, die die Passagiere in 3 Stunden 15 Minuten zwischen der norwegischen Hafenstadt und Hirtshals in Dänemark befördert.

    Während Kapitän Miklitza unsere große Nova gegen 08:00 Uhr butterweich an die Kaikante manövriert, gehe ich zum Frühstück, ganz entspannt und ohne Druck, auf den Beginn irgendeiner Ausflugszeit achten zu müssen. Mit der entsprechenden Grundlage eines deftigen Frühstücks gehe ich auf 09:30 Uhr von Bord. Kristiansand ist ja – eigentlich – der Hafen mit dem großen Elch, welcher so fotogen vor dem Schiff posiert. Leider wird derzeit im Hafengelände Einiges umgebaut. Kein Wunder, dass der Elch das Weite gesucht hat und verschwunden ist.

    Am Hafeneingang befindet sich ein kleines Gebäude, welche eine Tourist-Information beherbergt. Von einer freundlichen Norwegerin lasse ich mir einen Plan für Odderøya geben. Der Weg auf die Insel ist gar nicht weit. Einfach aus dem Hafengelände raus und dann rechts halten. Hinter dem auffälligen und weithin sichtbaren Gebäude des „Kunstsilos“ verläuft eine Straße mit Fußweg, welcher eine Weile neben einer schicken Wohnanlage verläuft und dann nach links abbiegt.

    Von da an geht´s dann bergauf, zunächst über eine Brücke. Überall verlaufen Wege, es herrscht himmlische Ruhe, Vögel zwitschern. Inmitten dieser Idylle finden sich ein Spielplatz und ein „Kulturbarnehage“ – ein Kindergarten mit Schwerpunkt auf kulturellen Aktivitäten wie Musik und Tanz.

    Irgendwann treffe ich auf eine Ansammlung von mehreren Fahrzeugen, darunter zwei Ausflugsbusse mit AIDA-Gästen. Ein Teil von ihnen schwärmt gerade aus, um zwischen den alten Bunkern und Geschützstellungen herum zu klettern, die anderen Gäste steigen gerade wieder in ihr rollendes Gefährt ein. Ja, der Blick von hier über das Wasser und die Küstenlinie ist wirklich schön, aber diese Relikte aus einer dunklen Zeit europäischer Geschichte sind nicht so meins. Mich zieht´s in die Natur, von der es hier jede Menge gibt. Zarte Blumen, sattes Grün, dazwischen pinkfarben blühender Fingerhut und Baumstämme, deren Form die Fantasie auf Reisen schicken. Wir befinden uns ja im Land der Trolle …

    Hier eine kleine Auswahl von Flora und Fauna auf Odderøya:

    Mein Ziel ist auf jeden Fall zunächst das „Odderøya fyr“, ein kleiner, denkmalgeschützter Leuchtturm in landschaftlich reizvoller Umgebung, den man auch vom Schiff aus bei der Anfahrt nach Kristiansand auf der Steuerbordseite schon sehen kann. Inzwischen ist die Sonne hervorgekommen und am immer lückenlos blauer werdenden Himmel ziehen weiße Wölkchen. Und es wird warm. Sehr warm sogar. Ein steiniger, stetig bergab führender Weg mündet schließlich am Gelände des Leuchtturms. Überall große, einst von der Eiszeit geformte Felsen, dazwischen Kiefern, Laubbäume, saftig-grünes Gras, Strandnelken lassen ihre Blüten im leichten Wind wehen. Leider ist ein Teil des Maschinenhauses derzeit eingerüstet, was der fotogenen Leuchtturm-Kulisse etwas Abbruch tut. Nun ja, trotzdem ein beschaulicher, herrlich friedlicher Ort.

    Eine Weile halte ich mich hier auf, bevor ich mich an den steilen, schweißtreibenden Aufstieg zurück zum Hauptweg mache. Ich hätte auch den Küstenweg unterhalb von zum Teil ordentlich überhängenden Felsen nehmen können – das jedoch nur auf eigene Gefahr und vor Steinschlag wurde auch gewarnt. Dann mal besser nicht. Man kann ja nie wissen …

    Irgendwann erreiche ich eine Art Plateau. Überall sind hier weitere ausgedehnte Bunkeranlagen, verfallene Gebäude und Reste von Geschützstellungen zu sehen – stumme Relikte des einstigen Altantikwalls. Etliche Wanderwege führen durch herrliche Natur, sattgrüne Farne, Heckenrosen, bemooste Felsen. Einfach herrlich – so tolle Natur in unmittelbarer Nähe der mit rund 120.000 Einwohnern immerhin fünftgrößten Stadt Norwegens.

    Irgendein Weg führt schließlich bergab, bis ich mich auf Meereshöhe befinde. Unberührte kleine Buchten laden zum Verweilen ein.

    Ein Stück weiter wird die Küstenlinie noch malerischer. So, wie man sich einen Sommer in Skandinavien vorstellt. Natürlich ziehe ich wenigstens mal meine Schuhe aus, um im seichten, relativ warmen Wasser den feinsandigen Strand unter meinen Füßen zu spüren.

    Irgendwann zieht es mich dann doch weiter, so schön es hier auch ist. Mittlerweile ist es schon nach 13:00 Uhr und ich möchte ja auch noch etwas von der Stadt sehen. Über das Gelände der Festung von Odderøya – Kristiansands ältester Festung – laufe ich auf einem anderen Weg als zum Beginn meiner Wanderung zurück in die Stadt.

    Rund 30 Minuten und etliche Stufen später, stehe ich nach Überquerung der „Fiskebrygga“ am idyllisch gelegenen und von farbenfrohen Holzhäusern umgebenen kleinen Fischmarkt von Kristiansand. Was für ein romantischer Ort. Überall blühen üppig bepflanzte Blumenkübel, -kästen und -ampeln in den buntesten Farben des skandinavischen Sommers.

    Mittlerweile meldet sich mein Magen, vielleicht angesichts der einladenden Markthalle, auf die ich jetzt direkt zusteuere?! Egal, was es kosten wird – hier werde ich mir ein leckeres Fischbrötchen kaufen, soviel steht fest. Klein aber fein und sehr appetitlich angerichtet präsentiert sich der Fischmarkt. Frischfisch, Räucherfisch, Kaviar und verschiedene norwegische Wurst- und Marmeladenspezialitäten. Schließlich entscheide ich mich für ein üppig belegtes und garniertes Garnelen-Sandwich für „schlappe“ 15,00 €. Jeder Biss ist das aber schließlich wert. Ungestört kann ich im Freien Platz nehmen, an einem kleinen Tisch und eingerahmt von hunderten duftenden Stiefmütterchen. Die wenigen Möwen interessieren sich überhaupt nicht für meinen Imbiss. Somit kann ich ungestört Garnele für Garnele genießen. Etwas, das in Warnemünde zum Beispiel niemals möglich wäre.

    Frisch gestärkt erkunde ich schließlich die „Quadratstadt“. „Quadratstadt“ deshalb, weil der geometrische Grundriss dieser Stadt selbst im Zentrum das Verlaufen nahezu unmöglich macht. Das Straßennetz ist rechtwinklig. Das Zentrum erreicht man vom Fischmarkt aus über eine weitere Brücke, deren Geländer unter der Last von leuchtendfarbenen Petunien, von deren Pracht und Fülle ich zu Hause nur träumen kann, fast zusammenzubrechen droht. Anschließend auf einem ebenerdigen Weg ein Stück direkt am Wasser entlang und dann einfach mal links abbiegen. Schon ist man im Zentrum. An einem einladenden Eisstand komme ich letztlich nicht vorbei, ohne mir eine Kugel Schoko-Eis (für den stolzen Preis von 4,00 €) zu gönnen. Einfach lecker.

    Vorbei an der direkt am sehr gepflegten Marktplatz („Torvet“) gelegenen Domkirche, der ich selbstverständlich einen kurzen Besuch abstatte, lasse ich mich durch die schöne Stadt treiben. Eine mehrere Meter hohe Blumensäule aus verschiedenfarbigen Petunien dominiert den Marktplatz, deren angrenzende Gebäude mich ein wenig an die Fassaden der Häuser im belgische Brügge erinnern. Ein paar Marktstände sind aufgebaut und ein großer Springbrunnen plätschert munter vor sich hin. Die Größe dieser Stadt macht sich hier keinesfalls bemerkbar. Herrlich entspannt geht es zu.

    Kreuz und quer bummele ich durch die Straßen, die von hübschen, detailreich dekorierten Häusern und Hauseingängen gesäumt werden. Viel Grün, viele Blumenarrangements, Skulpturen, gepflegte Straßen und Gehwege.

    Wer übrigens mal ein gewisses Örtchen braucht – das Kaufhaus „Lillemarkens“ ist sehr zentral gelegen. Man zahlt dort – wie nahezu überall in Norwegen – mit Kreditkarte: 10,00 NOK.

    Irgendwann bin ich wieder am Fischmarkt ...

    ... und mache mich von dort allmählich auf den Rückweg zum Schiff. Vorher biege ich aber noch einmal zum „Kunstsilo“ ab, um wenigstens mal einen Blick in eines der laut „Visit Norway“ „innovativsten Kunst- und Kulturzentren Nordeuropas“ zu werfen. Für einen längeren Besuch reicht an diesem Tag die Zeit leider nicht mehr. Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. „Betrachtet“ fühlt man sich auf dem Weg zum „Kunstsilo“ von diesem – nun ja – Kunstobjekt definitiv. Muss man das schön finden?! Mancher vielleicht schon, ich jedoch eher nicht, sondern muss beim Anblick dieses „Monsters“ an Filme wie „Arachnophobia“ denken.

    Genau gegenüber des „Kunstsilos“ liegt unsere AIDAnova in ihrer vollen Schönheit und sowas von fotogen, dass ich hier direkt mal wieder meine Glaskugel aus den Tiefen meines Rucksacks hole.

    Es ist kurz vor 17:00 Uhr, als ich wieder am Cruise Terminal bin, mit Blick auf die markante Kunstherberge.

    Einen Moment setze ich mich noch an die Kaikante, halte inne und nehme Abschied. Kaum am Vortag endlich wieder in meinem geliebten Norwegen angekommen, muss ich hier in Kristiansand schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück erwarten mich aber noch drei wunderschöne Destinationen in Dänemark, von denen ich zwei noch nicht kenne.

    Vor dem Auslaufen meldet sich Kapitän Miklitza und gibt bekannt, dass es momentan noch nicht sicher ist, ob wir morgen in Skagen, jener Hafenstadt in Nord-Dänemark, anlegen können. Es ist Wind vorausgesagt, aus einer für unser großes Schiff ungünstigen Richtung. Schlepper sind wohl bereits bestellt und man wolle alles dafür tun, diesen Hafen nicht ausfallen lassen zu müssen. Ich fände das extrem schade, denn ich habe mich schon darauf gefreut, in Grenen mit zwei Beinen in zwei Meeren gleichzeitig zu stehen. Also heißt es Daumen drücken, dass der Anlauf gelingt.

    Bei herrlichem Wetter mit imposanten Wolkenformationen und tollem Lichtspiel legen wir um 19:00 Uhr ab – Kurs: Süden.

    Gegen 19:40 Uhr passieren wir auf der Backbordseite den Leuchtturm „Grønningen Fyr“, schon von Weitem als weißer Punkt „irgendwo im Nirgendwo“ zu sehen. Obwohl die Lage dieser kleinen Insel eigentlich gar nicht so weit weg von der Küste ist. Seit 1980 ist dieser Wegweiser für die Seefahrt automatisiert. Bei schönem Wetter sicherlich ein idyllisches, ganz besonderes Fleckchen Erde. Bei Sturm jedoch schnell ein Spielball der Elemente.

    Wir lassen das türmchenbestückte Eiland hinter uns. Während sich vor AIDAnovas Bug die tintenblaue See ausbreitet, esse ich im „East“-Restaurant, wo es mir jedes Mal wieder schmeckt.

    Gegen 22:30 Uhr nutze ich die „blaue Stunde“ für einen Spaziergang an Deck. Die Sonne ist inzwischen hinter dem Horizont verschwunden, die Stimmung auf dem nahezu menschenlosen Pooldeck mit seiner bunten Beleuchtung so schön. So still, so friedlich wieder einmal.

    Ich lasse den Tag Revue passieren und gehe schließlich gegen 23:15 Uhr schlafen.

    "Travelling - it leaves you speechless, then turns you into a storyteller" (Ibn Battuta)

    Einmal editiert, zuletzt von _Meerelfe_ (21. März 2026 um 19:23)

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