
Die See ist auch weiterhin etwas rauer, als wir es bisher auf unserer Reise hatten.
Aber immer noch sehr moderat!
Auch in der Nacht knarzte es hörbar stärker in der Kabine und ja, wir spüren das erstemal so wirklich anhaltend, dass wir eine Seereise unternehmen.
Unser dritter Seetage in Folge, auf unserem Weg nach Kapstadt, hat begonnen. Zwei weitere folgen noch.
Es ist kurz vor 10 Uhr Bordzeit. Das Frühstück ist für uns beendet.
Das Wetter ist zwar ok, jedoch hat es sich merklich abgekühlt, sodass ich nicht unbedingt den Balkon zum Relaxen vorziehe.
Ich sitze von daher bereits in der Top Sail Lounge, während ich mir meine Erinnerungen, über den gestrigen Tag, noch einmal ins Gedächtnis rufe.
Gestern, um 12 Uhr , fand an Bord ein „Volksfest“ statt, mit Livemusik-Duo und großem Buffet, auf dem Indoor-Pooldeck.
Gereicht wurden wieder typisch „German-Gerichte“ wie Bratwürste, Leberkäse, Sauerkraut, Püree, Brezel und Schwarzwälder Kirschtorte u.v.m.
Natürlich floss dazu auch Fassbier …
Ein Prosit, auf die Gemütlichkeit! ![]()
Wir sind gegen halb eins kurz einmal am Buffet vorbeiflaniert, um uns das bunte Treiben anzuschauen.
Gegessen haben wir aber im offiziellen Buffetrestaurant, wie gewohnt.
Zum zweitenmal auf dieser Reise, gab es am Abend die „Crew-Talentshow“ im Theater.
Es gibt wirklich Crewmitglieder, in denen ein unglaublich künstlerisches Talent schlummert, sei es gesanglich oder auch tänzerisch.
Mehrfach durchfuhr mir eine Gänsehautschauer, so emotional schön war es.
Unter tosendem Applaus wurde die Tanz-Darbietung, nach dem Song „Jerusalema“, der großen Gruppe an Bar- und Service-Crewmitarbeitern honoriert.
Man sah ihnen den Spaß und die Freude wirklich an, den sie alle als Gruppe in sich trugen und der auf uns Passagiere auch überschwappte.
Zum Ende der Veranstaltung standen aus dem Zuschauerraum einige Offiziere auf und formierten sich auf der Bühne als Gesangsgruppe zusammen.
Oben stehend, riefen sie in den Zuschauerraum hinein, und, „Spot an“ und diesen auf Herrn Kapitän im Zuschauerraum gerichtet, wurde er mit auf die Bühne gebeten.
Ein kleines gesangliches Potpourri italienischer Lieder, auch für uns Zuschauer im Refrain mitsingbar, wurde dargeboten.
Auch hier schwappte die Freude auf alle über und der tosend anhaltend anerkennende Applaus aus dem Zuschauerraum, der bei dem gemeinsam noch aufgeführtem Schlusslied, „We are the Champion“, allen Akteuren galt, die zuletzt sich wieder auf der Bühne dazugesellten, wollte nicht enden.
Ich habe es mehrfach erwähnt:
Auf dieser Reise sind wir zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen, teils schon fast familiär.