Danke Patagonia , sieht alles sehr gut aus und nach unserem Geschmack
magst du vielleicht noch bissel erzählen, was für euch auf der Reise nicht , wie du es nennst , „golden“ war
Ich habe lange überlegt, ob ich hier etwas schreibe (andernfalls hätte ich aber noch "nein" oder "ungern" geantwortet)....
Es gab auf der Kreuzfahrt schon ein bisschen zu bemängeln, z. B. zu viel Seegang :-), Ausfall von 2 Häfen in Falmouth U.K. und Horta Azoren (wobei im Vorfeld schon Ponta Delgada Azoren abgesagt wurde aufgrund einer notwendigen früheren Ankunft in NYC), Unverfügbarkeit des Pools über 2 Wochen, wobei ich mich bei Phoenix noch nie beschwert oder schlecht aufgehoben gefühlt habe, wenn mal ein Hafen ausfiel oder es keine Bananen mehr gab (Scherz :-)).
Was uns in unserer Gruppe vermehrt aufstieß und was auch von einigen bis mehreren Passagieren kam, war, dass die Mitarbeiter immer mehr signalisieren, entweder keinen Bock zu haben oder schlichtweg überfordert sind. Außerdem werden Gäste (hat eine 80-jährige Dame an unserem Tisch selbst erlebt) teilweise wie unmündige Dreijährige behandelt. Wohlgemerkt von jungen Mitarbeitern, dreist und frech und 0 Empathie. Mit Mitarbeiter meine ich einige an der Rezeption und einige der Phoenix Leute, niemals Kellner oder Housekeeping.
Ich gebe zwei Beispiele, in denen der Gast sagen wir mal, für dumm verkauft wurde, und dann soll es das gewesen sein:
1. Ein Hafen fällt aus, weil er sturmbedingt nicht erreicht werden kann. Der KD sagt es durch und betont, dass die Ausflüge natürlich storniert würden. Soweit klar. Dann aber wird mehrfach betont, dass dies für den Gast umsonst ist (ja was denn sonst) und keine STORNOGEBÜHREN für den Gast anfielen. Uns fiel alles aus dem Gesicht. Mehr muss man dazu nicht sagen.
2. Im Tagesprogramm steht, dass in einem Hafen Taxen zur Verfügung stehen. War aber nicht. An der Rezeption wird bei der Bitte um Unterstützung die volle Breitseite ausgespielt: Wissen wir nicht, sind wir nicht zuständig, wir können kein Portugiesisch, wir haben gar keine Telefonleitung nach extern. Im Ernst? Unterstützt hat hier ein junger Phoenix Kollege, der das mitbekam, geistesgegenwärtig sein Funkgerät zückte und uns spontan noch einen Bustransfer vermitteln konnte, der in weniger als 15 Minuten losging.
3. Am Bordreisebüro (die, die Ausflüge verkaufen) fragt ein kleiner alter Herr bescheiden vor mir, ob es denn für die ausgefallenen Häfen eine Entschädigung geben würde. Die klare Absage lautet, auf keinen Fall, für das Wetter könne man nichts. Kleinlaut zieht er ab. Wenige Minuten später höre ich, wie eine Phoenix Mitarbeiterin einem offenbar gut situierten Paar signalisiert, sich doch bitte an die Zentrale in Bonn zu wenden, "da gäbe es dann ein gutes Bord- oder Reiseguthaben" in solchen Fällen. Tja.
Der Kommentar passt zwar nicht zum Essen, aber es gab ja die Frage.
Und das ist meine Meinung zu "es ist nicht alles Gold, was glänzt". Ich bin weiterhin Phoenixfan, leider bisher ohne weitere Reise in 2024. Ich helfe mir zur Not immer selbst, bin aber auch nicht ohne Kritik und äußere diese, an Bord oder im Fragebogen.