
Zuletzt waren wir hier auf unserer ersten Nordspanien Reise mit der AIDAstella am 13.05.2013. Es war ein Montag. Wenn es nicht sowieso off season gewesen wäre, hätte uns der Ruhetag nach dem Wochenende erwischt, in einer Gegend, wo es einen Yachthafen und ein paar Ferienhäuser gibt. Sämtliche Bürgersteige, wenn überhaupt vorhanden, waren hochgeklappt. Die Passagiere, die mit dem Shuttle nach Soulac gefahren waren, konnten auch nichts Erbauendes berichten. Und das Schlimmste, es gibt nicht ein Foto von diesem Tag.
Und wie ich im Vorfeld erfahren habe, wäre es ein Leichtes gewesen, die Gironde bis Bordeaux hochzufahren. Aber AIDA muss wohl dringend Ausflüge verkaufen. Nun liegen wir wieder einmal in the middle of nowhere. Als Selection Hafen kann man Le Verdon sur Mer nun wirklich nicht betiteln.
Aber was soll’s. Wir lassen uns nicht hängen und dieses Mal soll es anders als beim letzten Mal werden. Wir wollen mit der Fähre nach Royan. So verlassen wir gegen 10:00 Uhr das Schiff. Eine gute Stunde laufen wir auf der Straße in Richtung Fährhafen, erst auf Bürgersteigen, dann am Fahrbahnrand und zuletzt im Schatten (schön) über eine bewaldete Picknickarea, um kurze Zeit später den Fährhafen mit ein paar Häusern und Restaurants zu erreichen. Die Restaurants sind alle gut besucht. Die Menschen sitzen draußen in der Sonne und lassen sich ihr Sonntagsessen schmecken.
Die Fährfahrt nach Royan haben wir uns mittlerweile abgeschminkt, da der Fahrplan auch noch off season ist und die Fähre nur gut alle drei Stunden im Einsatz ist. Das wird uns dann zeitlich zu knapp. Wir wollen ja nicht hetzen. Also werfen wir nur einen Blick rüber über die Gironde nach Royan.
So durchqueren wir den Ort bis zur Mole und bis zum Strand, also bis es nicht mehr weitergeht. Auch hier in der Pampa treffen wir auf wohl bekannte Gesichter.
Auf dem Rückweg mache ich noch je ein Foto von dem kleinen schönen Leuchtturm und der Botanik, bevor wir uns in einem Lokal zwecks Verköstigung einer Kaltschale niederlassen.
Zurück geht’s erst an der Marina vorbei und dann am Strand entlang, was sich ganz schön zieht. Am Ende des Tages sind es auch wieder gut 20.000 Schritte.
Gegen 14:00 Uhr sind wir zurück auf dem Schiff und in unserem täglichen Turn.
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