
Wieder so ein verkappter Seetag, da wir erst gegen 18:00 Uhr in Brest sein sollen und wir auf sicher das Schiff heute Abend nicht mehr verlassen werden, zumal wir nur mit einem Shuttle aus dem Hafengebiet herauskommen. Was lob ich mir da Häfen, wie Bergen, Trondheim oder Stavanger, wo wir zentral und nicht eingezäunt liegen.
Nach dem gemütlichen Frühstück und einem Kabinenstopp, geht’s raus aufs Deck zu unseren Runden um „das Kap zum guten Schornstein“. Es bläst ganz ordentlich, aber von großartiger Schiffsbewegung ist nicht viel zu merken.
Das Mittags- bzw. Nachmittagsprogramm ist ja hinlänglich bekannt. Beim Brunch vorbei schauen, um 12:00 Uhr macht die Ocean Bar auf, also ein Bier, 13:00 eine Kleinigkeit in „Calypso“, 13:30 Siesta/Balkon, 16:00 Massage, 17:30 Ocean Bar auf ein Bier vor dem Abendessen und danach open end in eingespielter Runde.
Am nächsten Tag fahren wir gegen 10:00 Uhr mit dem Shuttle ins Zentrum von Brest mit einem nicht sehr schönen Rathaus und einer breiten Einkaufsstraße.
Der Hafen wird dominiert von einer alten Festung, die das Marinemuseum beherbergt, einer ziemlich großen Hubbrücke und dem militärisch abgesicherten Areal der französischen Kriegsmarine.
Wir laufen ca. eine Stunde kreuz und quer durch Brest, ohne es wirklich schön zu finden. Vielleicht hat auch das feuchte Wetter schuld, dass wir relativ schnell den Shuttle zurück zum Schiff entern. Hier sind wir sicherlich besser aufgehoben.
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