
Der morgendliche Blick vom Balkon fällt auf die andere Hafenseite in Le Havre.
Ab 1940 besetzten die Deutschen Le Havre und bauten die Garnisionsstadt mit 40.000 Soldaten zur einer wichtigen Festung des Atlantikwalls aus. Das führte zu schweren Zerstörungen durch die Alliierten. Nach dem Krieg wurde Le Havre im Stile der Betonarchitektur wiederaufgebaut. Auch wenn die Stadt 2005 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde, können wir dem Ganzen nicht viel abgewinnen.
So haben wir hier unseren einzigen Ausflug auf dieser Reise gebucht: „Honfleur auf eigene Faust“ mit dreistündigem Aufenthalt, zumal die Abfahrtzeit gut in unseren Tagesablauf passt.
Auf der „Ponte de Normandie“ fahren wir auf die andere Seite der Seine und werden am Hafenbecken in die Freiheit entlassen.
Unsere erster Weg führt uns wie immer zunächst an die Seine mit Blick auf die Hafenanlagen von Le Havre, dem zweitgrößten Hafen Frankreichs.
Letztes Jahr sind wir mit AIDAvita noch unter der Brücke bis Rouen durchgefahren.
Dann kehren wir in den Ort zurück und streifen durch das Künstlerviertel mit vielen Galerien, aber auch mit Läden für die „geistige“ Stärkung.
Schön sind auch die bleigefassten Glasornamente.
Dann wird es Zeit für einen Boxenstopp am Hafen. Wir genießen die schönen Ausblicke, auch wenn die Straßen sehr bevölkert sind, was auch daran liegt, dass im Rahmen der Frauenfußball WM heute Abend die USA gegen Schweden in Le Havre spielt. Wir sehen viele amerikanische und schwedische Trikots.
Noch ein letzter Blick und dann geht’s zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt fahren wir in Le Havre an dem neuen blauen Fußballstadion vorbei.
Zurück an Bord mache ich noch das eine oder andere Bild vom Balkon.
Letzte Aussichten auf Le Havre und Umgebung gibt es bei schönstem Wetter und bester Stimmung von der Ocean Bar aus.
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