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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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Beiträge von MK6

  • Aktuelle Zahlen zu Auslastung und Belegung der Schiffe (alle Reedereien) - hier bitte NUR die Zahlen und KEINE Diskussionen darüber - danke

    • MK6
    • 21. Dezember 2022 um 20:08
    Zitat von Mimimatz

    Wie sehen denn die genauen Zahlen bei Costa aus? Viel schlechter können die ja kaum sein.

    Es wird ja auch vermutet, dass es sich bei den demnächst zum Verkauf anstehenden Schiffen um die Costa Fortuna, Costa Magica und die AIDAvita handeln soll…

    Costa ist ein reinstes Desaster. Deren Auslastung ist so schlecht, dass sie für diesen Winter die Diadema (Kanaren ab Mittelmeer) und Venezia (Istanbul) lieber stillegen und für ein halbes Jahr auflegen als zu fahren. Die Smeralda hat es Ende November auf der einwöchigen Mittelmeerrennstecke mit Einschiffung in allen wichtigen Quellmärkten gerade mal auf 1800 Gäste gebracht (34,5% Doppelbett, 27% Maxauslastung). Die Venezia ist den Sommer über von Mai bis Oktober nur mit durschschnittlich 1000 bis 1500 Gästen gefahren (4200 Doppelbetten). Beim Rest sah es zwar nicht so extrem schlecht, aber auch nicht groß bessser aus. Es läuft auf jeden Fall deutlich schlechter als bei AIDA. Dieses Jahr kamen zu der ersten Welle an 5 Abgängen noch weitere 5 Schiffe dazu, die die Flotte verlassen (davon 2 der größten Schiffe). Am Ende bleibt Costa eine Flotte aus 8 Schiffen übrig, nachdem sie vor der Pandemie 15 Schiffe hatten....

  • Die AIDAaura wird Celestyal Discovery

    • MK6
    • 21. Dezember 2022 um 19:37
    Zitat von flinn75

    Hatte Carnival den Abgang der Vita nicht schon reportet? In der PM steht ja „additional“. Und so viele „smaller and less-efficient ships“ gibt es in der Konzernflotte ja auch nicht mehr.. Wäre sehr schade um die kleine Aura..

    Ich habe mir gerade die letzten Reports noch einmal angesehen. Zur Vita hatten die in den 10-q Quartalsberichten tatsächlich noch nichts vermeldet. Im 8-K Bericht vor dem zweiten Quartal am 24.6. haben sie aber folgenden Satz mit drin (Vita wurde von AIDA am 14.6.22 verabschiedet):

    "Furthermore, last week the company announced the removal of another smaller-less efficient ship from our fleet. This brings the planned removal to 23 smaller-less efficient ships since the beginning of the pause in guest cruise operations further reducing the company’s rate of capacity growth."

    Im ersten Quartal 2022 hatten sie die Carnival Sensation zum Verschrotten für 8 Millionen Dollar in die Türkei verkauft. Wenn ich mich nicht irre, dann kann es sein, dass sie für die Anfang November ebenfalls gebeachte Carnival Ecstasy auch noch keine offizielle Mitteilung zum veräußern gegeben haben und diese das dritte Schiff ist.

    Additional deutet auf ein weiteres Schiff hin. Es kann aber auch sein, dass sie nur vermelden wollen, dass sie aktuell planen 3 Schiffe zu verkaufen, die sie bis jetzt noch nicht verkauft haben. Das wäre dann die Vita. Es kann natürlich auch ein weiteres Schiff werden. Da käme dann halt die Aura oder eben eines der älteren HAL Schiffe infrage, von denen ja (laut 10-K) auch eigentlich eines gehen sollte- es am Ende aber AIDA getroffen hat.

    Mit dem richtigen 10-K, der die nächsten Wochen heraus kommen dürfte, sollten wir mehr erfahren.


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  • Aktuelle Zahlen zu Auslastung und Belegung der Schiffe (alle Reedereien) - hier bitte NUR die Zahlen und KEINE Diskussionen darüber - danke

    • MK6
    • 21. Dezember 2022 um 17:14

    Carnival hat heute seinen Quartalsbericht für die Monate September bis November veröffentlicht. Wie auch bei AIDA zu beobachten war ist da die Auslastung wieder zurückgefallen bzw. stagniert und die Zahl an Passagieren leicht gefallen (wobei das Quartal um einen Tag kürzer ist). Die konzernweite Auslastung lag bei 85%. Wenn ich den Schnitt der hier vorgetragenen Reisen bei AIDA über die drei Monate nehme, dann komme ich auf eine Auslastung von 84,4% bzw. auf 85,2% wenn man die Reisen mit berücksichtigt, die im August gestartet sind aber bis in den September gereicht haben. Damit ist AIDA ziemlich im Konzernschnitt. Costa liegt eher darunter, die Amerikaner dürften etwas darüber liegen.

    Kurz vor den mit Sicherheit deutlich besser gebuchten Weihnachts- und Sylvesterreisen, die etwas den Eindruck vom Monat verzerren können, muss man festhalten, dass der Dezember sehr schlecht gebucht war. Von der Erholung, die sich bis zum Sommer verstetigt hat bleibt da nicht mehr viel übrig. Nur die Prima ist für diese Jahreszeit und ihre Route sehr ordentlich gebucht. Der Rest wird zunehmend schlechter gebucht und die Cosma ist mit aktuell ca. 2000 Gästen im Orient ein absolutes Trauerspiel, selbst wenn das großzügig abgerundet sein sollte. Das lässt sich eigentlich nur von dem Trauerspiel schlagen, das gerade bei Costa abgeht. Da ist es wirklich kein Wunder, wenn AIDA in Zukunft (mindestens ab 2024/25) wieder ein kleineres Schiff in den Orient schickt. Bei den sonstigen Auslastungen der Zielgebiete im Winter haben im Vergleich zum letzten Mal die Kanaren das Mittelmeer wieder überholt.

    Winterauslastung AIDA (seit Nov)Stand 1.12Stand 21.12
    Metropolen102,0 %96,9 %
    Langzeitreisen & Weltreise ab HH69,7 %74,3 %
    Kanaren71,3 %72,7 %
    Mittelmeer80,6 %70,8 %
    Karibik64,6 %61,6 %
    Südafrika66,7 %60,7 % (zuletzt 43%)
    Orient (sehr wenig Daten)57 %57,9 % (zuletzt 37%)


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    https://www.carnivalcorp.com/node/70111/html


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    AIDA (Stichprobe)

  • Die AIDAaura wird Celestyal Discovery

    • MK6
    • 21. Dezember 2022 um 15:40

    Carnival hat eben seinen Quartalsbericht veröffentlicht. Darin heist es unter anderem, dass sie drei weitere Schiffe verkaufen wollen. Zwei davon sollen von Costa sein. Das werden Wahrscheinlich die Costa Magica und Costa Fortuna für die es ab Frühjahr 2023 auch keine buchbaren Reisen mehr gibt. Das dritte Schiff wird nicht bennant. Hoffentlich meinen sie damit nur die Vita, die ja noch nicht wirklich verkauft wurde und nicht auch noch die Aura...


    https://www.carnivalcorp.com/node/70111/html

    Fleet Optimization

    The company expects to remove three additional smaller-less efficient ships from its fleet. Two of these three ships are from Costa Cruises’ (“Costa”) fleet as part of the company’s strategy to right-size the brand in light of the continued closure of cruise operations in China, and Costa’s significant presence there prior to the pause in the company’s guest cruise operations. Once completed in spring 2024, the company’s fleet optimization strategy will have reduced Costa’s capacity so that it approximates the 2019 capacity Costa dedicated outside of Asia to its core markets in Continental Europe.

  • LNG

    • MK6
    • 19. Dezember 2022 um 13:22
    Zitat von Wolfgang

    Hallo,

    diese Station ist für 6% unseres jährlichen Gasbedarfs ausgelegt. Mietpreis ohne Gas 220000 €uro täglich. Das ist doch ein Schnäppchen. 4 solcher Stationen sind noch in Planung, das sind dann rund 1,1 Millionen Euro Mietkosten täglich. Ob das so kalkuliert war? Gaseinkauf kommt ja immer noch hinzu.

    Gruß

    Wolfgang

    Das sind tatsächlich normale Tagesraten für die Miete eines LNG Tankers. Die Kosten alle pro Tag etwa 200.000 Euro (auch die zwischen den USA und Europa unterwegs sind). Pro Stück und Jahr sind das zwischen 73 und 80 Millionen Euro.

    Man muss aber den Vergleich zum Pipelinegas sehen. Die Pipeline ist nämlich auch nicht kostenlos. Nordstream 1 und 2 haben jeweils 7,4 Mrd Euro gekostet. Und da kommen dann noch die Kosten für die Pipelines bis nach Sibirien hinzu, die natürlich auch auf den Gaspreis umgelegt werden. Am Ende ist Pipelinegas günstiger, LNG aber auch nicht so unbezahlbar, dass es keiner kaufen würde. Besonders in Ostasien (Japan, Südkorea, China) beziehen sie schon länger LNG.

  • LNG

    • MK6
    • 19. Dezember 2022 um 12:33
    Zitat von Taurus689

    Ich nicht!

    Zitat von ms19

    Spannende 10 Jahre? Erinner dich selbst an deine Worte wenn du am Bahnhof sitzt, zur Nova nach Hamburg willst und an der Anzeigetafel steht „Zugbetrieb derzeit leider nicht möglich wegen Dunkelflaute.“

    Neben jedes Windrad kannst du gleich ein Gaskraftwerk bauen. Kein Land der Welt kann sich diese Redundanz leisten, auch nicht Deutschland.

    Ohne, dass wir hier in Nebendebatten abrutschen möchte ich darauf hinweisen, dass es zu einem solchen Szenario ja gerade wegen der (maroden französischen) Atomkraftwerke kommt. Die versorgen sie bei weitem nicht so zuverlässig wie gedacht und mit dem Alter wird das nicht besser. Die drei restlichen deutschen Kernkraftwerke (5% dt. Stromproduktion) sind alle Mitte dreißig und wurden wie alle AKWs auf eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren ausgelegt. In Belgien sind sie durchschnittlich 42,3 Jahre, in den USA 41,6, in Schweden 40 und in Frankreich 37,1 Jahre alt.

    Die anderen Länder wollen alle das Experiment eingehen ob die nicht doch bis 60 halten. Frankreich stellt aktuell fest, dass zahlreiche Rohre korrodiert sind und hatte wegen unerwartet langen Wartungszeiten diesen Sommer über nur weniger als die Hälfte der AKWs am Netz, dazu kam die Dürre und die Kühlprobleme, weshalb noch mehr gedrosselt wurde und die Temperatur Grenzwerte für die Flüsse so hoch gesetzt wurden, dass die teilweise umgekippt sind. Den fehlenden Strom mussten sie in ihren Nachbarländern inklusive in größerem Maße Deutschland zukaufen und haben hier die Preise explodieren lassen, weil dafür zusätzlich die Gaskraftwerke verstärkt laufen mussten. Weil viele Franzosen mit Strom heizen kann eine Kältewelle sie sehr hart treffen. Mit etwas augen-zudrücken haben sie es geschafft wieder auf etwas über 41 GW zu kommen, nachdem sie fast den ganzen Sommer und Herbst im Bereich der mittleren 20er waren und insgesamt maximal 61 GW installiert sind (je nach Zeit aktuell zwischen 60 und 70 GW Verbrauch). Der deutschen Regierung hatten sie zur Planung noch für den Dezember zugesichert 50 GW wieder zum laufen zu bringen. Gerechnet wurde im Stresstest hauptsächlich mit 45 GW, wobei 40 als worst case mit betrachtet wurden. Das haben sie jetzt haarscharf erreicht. Es ist aber zu betonen, dass sie in der Vergangenheit schon bei deutlich besseren Verfügbarkeiten bei starken Kältewellen haarscharf an Problemen mit der Netzstabilität vorbei geschrammt sind. Diesen Winter werden sie wahrscheinlich nicht ohne (geplante) stundenweise und lokal begrenzte Brownouts auskommen.

    Durchschnittsalter der Atomreaktoren nach Ländern weltweit 2022 | Statista
    Die Statistik zeigt das Durchschnittsalter der Atomreaktoren in ausgewählten Ländern weltweit im Juli 20212 Zum Zeitpunkt der Erhebung waren die Atomreaktoren…
    de.statista.com

    Dazu kommt das Problem mit der Sicherheit. Wie beschrieben sind die Anlagen nicht die jüngsten und zum Teil länger im Betrieb als bei der Konstruktion vorgesehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Kernschmelze wird mit einmal pro 10.000 Jahre pro Anlage angenommen. Das klingt wenig. Es muss aber bedacht werden, dass es grob 400 Reaktoren gibt und so einer alle 25 Jahre hochgeht. Der Zeitraum kommt schon etwas bekannter vor:

    Erstes AKW 1954

    1979 Three Mile Island, Harrisburg USA (partielle Kernschmelze)

    1986 Tschernobyl, UdSSR

    2011 Fukushima, Japan

    Ich würde es bevorzugen, wenn soetwas nicht 70 km von München oder 30 km von Stuttgart entfernt passiert. Wobei es bei dem AKW in Baden-Württemberg schon jetzt ernsthaftere Sicherkeitsbedenken gibt. Das ist jetzt meine Risikobereitschaft. Ihr könnt zu einer anderen Meinung kommen. Dann darf man aber nicht, wenn es passiert sagen, dass das total unerwartet kommt...


    Das Märchen vom Restrisiko
    www.fr.de

    ------

    Was das Schreckgespenst Dunkelflaute angeht ist festzuhalten, dass diese selten und dann i.d.R auch auch meist nur für höchstens zwei Wochen auftreten (wie die letzten zwei Wochen, wobei sie gestern wieder vorbei gegangen ist). Auch dann liefern Erneuerbare wie Windkraft immernoch, zwar wenig, aber trotzdem gewisse Mengen an Strom. Dazu kommt die Wasserkraft und Biomasse, die eigentlich immer liefern und die jetzt schon großen Erdgaskapazitäten mit 34 GW. Außerdem kann eigentlich immer noch etwas aus den Nachbarländern bezogen werden, weil die oft schon wieder ganz andere Wetterverhältnisse haben als wir zu einem bestimmten Zeitpunkt (und umgekehrt).

    Wenn man die Erneuerbaren ernsthaft ausbaut, dann kann man in Deutschland mittelfristig voll auf sie mit Erdgas als Backup setzen und parallel dazu sie und die Speicher immer weiter ausbauen. So weit sind wir jetzt natürlich noch nicht. Trotzdem bauen wir unsere Kapazitäten aus und setzen anders als die Franzosen, die in absehbarer Zeit ernsthafte Probleme bekommen werden, nicht voll auf eine Karte. Deshalb brauchen wir mittelfristig das LNG um auch eine sichere Stromversorgung zu garantieren.

    Bundesnetzagentur - Kraftwerksliste

  • LNG

    • MK6
    • 17. Dezember 2022 um 13:22

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    Heute wird das erste LNG Terminal in Wilhelmshaven eingeweiht. Gestern haben sie überraschend die Neptune von Mukran nach Lubmin mit vier Schleppern und wie bei einer Emsüberführung im Schneckentempo von ca 3 Knoten und rechts und links 2 Metern Spielraum erfolgreich überführt. Jetzt liegt das Regasifizierungsschiff nur wenige hundert Meter von der Pumpstation von Nordstream 1 entfernt, an dessen dahinter liegendes Gasnetz nach Ostdeutschland, Tschechien und Bayern sie dann angeschlossen wird und wieder Gas liefert. Wegen der flachen Gewässer vor Lubmin sind die Konzepte für die Flüssiggasterminals da am abenteuerlichsten, aber wegen der Rohre die bis Bayern gehen besonders wichtig. Das kurz vor der Zulassung stehende private ReGas Terminal in Lubmin besteht aus der Neptune in Lubmin, die das LNG regasifiziert und ins Gasnetz einspeist. Die LNG Tanker (aus Norwegen, den USA, den Golfstaten oder ironischerweise Russland) können wegen des Tiefgangs nur nicht zu ihr fahren. Sie werden ihr LNG an einen zweiten großen LNG Tanker (Seapeak Hispania) übergeben, das am 21.12 vor Rügen ankommen wird und da vor der Küste ankern soll. Sie kommt bereits mit einer Ladung LNG aus Ägypten. Von diesem Depotschiff wird das LNG dann mit 3 kleinen Schiffen im Shuttleverkehr nach Lubmin gefahren. Eines dieser ist bereits vor Ort (Coral Furcata) und hat eine ähnliche Größe wie die LNG Tanker, die auch die Kreuzfahrtschiffe beliefern. Gut möglich, dass nächsten Sommer von dem Depotschiff aus auch die AIDAnova und MSC Euribia im Kiel versorgt werden, wenn sich die Gaspreise wieder beruhigt haben.

    SEAPEAK HISPANIA, LNG Tanker - Schiffsdaten und aktuelle Position - IMO 9230048 - VesselFinder

    CORAL FURCATA, Liquefied Gas - Schiffsdaten und aktuelle Position - IMO 9378307 - VesselFinder

    Neben diesem Projekt, dass noch diesen Winter in Dienst gehen soll wird in Lubmin ein zweites schwimmenden LNG Terminal geplant. Die wollen ihr FSRU Schiff aber nicht nach Lubmin fahren, sondern vor der Küste ankern lassen und das gasförmige Erdgas dann über eine bis zu 40 km lange Pipeline nach Lubmin transportieren. Die wollen im Sommer fertig sein, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, aber mal sehen.

    -------

    Hoegh LNG inks two German FSRU charter contracts
    Floating player Hoegh LNG has signed deals with Germany to charter two floating storage and regasification units as the European country looks to reduce…
    lngprime.com

    Insgesamt sind für Deutschland 6 schwimmende LNG Terminals geplant, die bis nächsten Winter in Betrieb sein werden. Sie haben eine Kapazität von 32,3 Mrd. Kubikmeter. Aus Russland haben wir bis sie im Sommer den Harn zugedreht und später die Rohre gesprengt haben jährlich 50 Mrd Kubikmeter Erdgas bezogen. Zu den FSRU kommen dann ab 2026 die beiden festen LNG Terminals in Brunsbüttel und Stade, wobei mindestens in Stade mit deren Inbetriebnahme die provisorischen LNG Terminals alleine aus Platzgründen wieder abreisen werden dürfen.

    Bei Brunsbüttel hat sich kurzfristig das geplante FSRU Schiff geändert, weil es aufgrund der dortigen Platzsituation auch Öl und LPG umschlagen soll und dafür noch ausgerüstet werden muss.

    StartKapazität in Mrd m3 FSRU Schiff (Flagge)Betreiber/ Fassungsvolumen Schiff in Kubikmeter/ gechartert für ... Jahre
    Wilhelmshaven Dez 20225Hoegh Esperanza (Norwegen)Uniper, 170.000, zehn Jahre
    Lubmin ReGasDez 2022/ Jan 20235Neptune (Norwegen)Deutsche ReGas, 145.000
    Brunsbüttel Jan 20237,5Hoegh Gannet (Singapur)RWE, 170.000, zehn Jahre
    Wilhelmshaven TESSep 20235Excelsior (Belgien)Engie, TES, E.on 138.000, fünf Jahre
    Lubmin 2Mitte 20234,8Transgas Power (Malta)RWE, 174.000
    StadeEnde 20235Transgas Force (Malta)Uniper, 174.000


    EXCELSIOR, Offshore Support Vessel - Schiffsdaten und aktuelle Position - IMO 9239616 - VesselFinder

    Dazu kommen voraussichtlich 2026 die beiden festen Terminals in Stade (EnBW, Dow Chemical, Fluxys, löst FSRU in Stade ab) und Brunsbüttel (RWE, Gasurine, KfW) mit einer Kapazität von 13,3 bzw. 10 Mrd Kubikmetern. Diese sollen auch zukünftig Wasserstoff in seinen unterschiedlichen dareichungsformen irgendwie ebenfalls anlanden können. Synthesisches LNG und Biogas können sie aber logischerweise auf jeden Fall abnehmen, weshalb das schon irgendwie klappen dürfte. An dem TES Projekt in Wilhelmshaven ist interessant, dass sie dort in den nächsten Jahren tatsächlich konkret in Form von LNG transportierten Wasserstoff wieder in Wasserstoff umwandeln wollen und damit die deutsche Industrie mit ersten Wasserstoff Lieferungen versorgen wollen.

    ---------

    Die Diskussion, die unsere Medien pushen, dass ja extreme Überkapazitäten entstehen ist total absurd. Zum einen brauchen wir Redundanz, falls mal eine dieser Anlagen kaputt gehen sollte (wie das seit 6 Monaten ausgefallene Exportterminal in Freeport, Texas), wir müssen auch Binnenländer wie Österreich und Tschechien versorgen und eine Vollauslastung der Terminals ist sowieso total unrealistisch. Da müssten die Tanker ja in Schlange stehen und warten bis die vor ihnen bedient wurden um dann nahtlos den Platz einzunehmen. Das macht keiner mit. Im Zweifel treten Verzögerungen auf und sie müssen ewig warten.

    Erdgas wird bis zur vollständigen klimaneutralen Energieversorgung essentiell bleiben. Die Industrie (ca 40 %) kann nicht sofort auf Wasserstoff umsteigen, weil die Fabriken und Lieferketten dafür gerade noch aufgebaut werden müssen. Die Umstellung der Millionen Häuser (ca 40% des Erdgasverbrauches) auf Fernwärme und Wärmepumpen dauert auch noch etwas, beschleunigt sich aber hoffentlich bald mit dem quasi Verbot von Erdgasheizungen. Aber besonders im Strommarkt wird Erdgas mittelfristig eine entscheidende Rolle spielen, weil es extrem flexibel ist und einspringen kann, wenn mal weniger Wind und Sonne vorhanden sind. Den Rest der Zeit wenn diese ausreichen müssen die Gaskraftwerke dann still stehen. Nur so kann man mittelfristig unflexibele und schädliche Energieformen wie Kohle und Atomkraft vollständig abschalten. Die Erneuerbaren produzieren in Kürze zu guten Zeiten mehr als benötigt wird, womit diese "Grundlastkraftwerke" (Kohle/ Atom) nicht mehr zurecht kommen werden weil sie nur kaum gedrosselt werden können und wenn sie abgeschaltet werden ewig brauchen, bis sie wieder hoch gefahren sind, abgesehen von den Unmengen an Energie die das bräuchte sie immer wieder anzuheizten.

    Wiederum produzieten Erneuerbare in schlechten Zeiten nur einen unteren zweistelligen Prozentsatz, wo dann Erdgas einspringen muss. Das wir mittelfristig eher auf Erdgas und Erneuerbare setzen sollten und Kohle (und Atomkraft) zügiger abschalten sollten klingt zwar aktuell absurd. Daran ist aber kein vorbeikommen.

  • MSC Katalog 2024/25 Routenfragmente

    • MK6
    • 16. Dezember 2022 um 23:10

    Einige Schiffe haben bereits ihre Programme im Buchungssystem hinterlegt, die man mit dem ULR- Trick aufrufen kann (Schiffskürzel Abfahrtsdatum Starthafen Zielhafen) mit Kiel (KEL), Hamburg (HAM), Genua (GOA), Southampton (SOU), Triest (TRS), Venedig (VCE), Rom (CVV), Miami (MIA), Port Canaveral (CVP), Dubai (DXB), Rio (RIO), Santos (SSZ)...

    https://www.msccruises.com/en-gl/Plan-Book/Cruise-Detail.aspx?cruiseid=PR20240617HAMHAM

    Mittlerweile hat sich die Situation um Seaside und Grandiosa gelöst, die zwischenzeitlich die gleiche Route fahren sollten. Die Seaside fährt weiter die Valencia& Ibiza Route. Die Grandiosa fährt auch 2024 wieder die Tunis Route der Opera, die jetzt frei ist. Bei ihr sieht es so aus, als ob sie die noch fehlende Kefalonia-Kreta- Santunin Tour fährt. Mit der Grandiosa und der Ankündigung, dass Costa für einzelne Reisen im Winter 2023/24 und den Sommer 2024 wieder zurück kehrt, wird Tunesien nach einer langen Durststrecke wieder vermehrt angelaufen und das mit größeren Schiffen als je zuvor.


    Sommer 2024

    World Europa (EU) WMM (So Genua,Napoli,Messina,Valletta,Barca,Marseilles)

    Euribia (ER) Kiel Sa 7 Tage (Norwegen), Kopenhagen So

    Virtuosa (VI) Southampton

    Grandiosa (GR) WMM So Genua mit Marseilles,Barca,Tunis, Palermo,Napoli (urspr Opera)

    Bellissima (BE) Asien

    Meraviglia (MR) New York City (6-11 Tage, hauptsächlich 7 Tage Bahamas& Florida)

    Seascape (SC) Miami 7 Tage

    Seashore (SH) Orlando/ Port Caneveral 7/3/4

    Seaview (SV) Genua Mo WMM (Sa Barca,Cannes,Genua,La Spezia,Rom,Palma)

    Seaside (SE) Genua Sa WMM (mit Ibiza und Valencia)

    Preziosa (PR) HH (Nordkap, Spitzbergen, UK, Island)

    Divina (DI) Fr Civi ÖMM 7 Tage, ab Oktober 11 Tage Kanaren

    Splendida (SP) Triest 9 Tage ÖMM mit Istanbul

    Fantasia (FA)* Kiel So (Norwegen/ Ostsee)

    Magnifica (MA)* Valencia Route mit Toulon oder Miami Kurzreisen

    Poesia (PO) So Warnemünde (7 Tage Ostsee/Norwegen (Eidfjord)), 21 Tage Grönland

    Orchestra (OR) 10 Tage (Genua,Marseille,See,Malaga,Cadiz,Lissabon,See,Alicante,Menorca,Olbia,Genua)

    Musica (MU) ÖMM (So) 7 Tage (ab Piräus nach Haifa)

    Opera (OX) So Monfalcone (Argostoli, Heraklion, Santurin, Bari)

    Lirica (LX) Sa Marghera Adria (Kotor, Mykonos, Santurin, Ancona)

    Sinfonia (SX) ÖMM Marghera So (Brindisi, Mykonos, Piräus, Split)

    Armonia (AX) ÖMM Marghera Mo (Dubrovnik, Kotor, Korfu, Zakynthos, Bari)

    *wahrscheinlich, noch keine Anzeichen

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    https://www.msccruises.com/en-gl/Plan-Book/Cruise-Detail.aspx?cruiseid=VI20240518SOUSOU

    https://www.msccruises.com/en-gl/Plan-Book/Cruise-Detail.aspx?cruiseid=VI20240601SOUSOU

    Das UK Programm wird noch abwechslungsreicher mit diversen Kurzreisen, mehreren Kanaren und zweiwöchigen Mittelmeer Touren, einer zweiwöchigen Fjorde und Island Tour und 5 einwöchigen Fjorde Touren, wobei zwei Lerwick statt eines vierten norwegischen Hafens enthalten. Auch die Preziosa fährt ab HH wieder unterschiedliche Touren mit insg. 14 Anläufen. Die Metropolen bedient die preziosa nicht mehr. Auch für 2023 wurden da die letzten gestrichen und stattdessen drei neue Island, UK und Biscaya Touren aufgelegt. Den Winter 2023/24 wie auch 2024/25 wird dann die Euribia die Metropolenroute bedienen. Eine Interessante Entwicklung, bei der MSC mehr Kapazität in HH im Winter anbietet als im Sommer. Sowohl durch die häufigere Taktung als auch durch das größere Schiff.

    Preziosa 2024 ab HH:

    15.5. Nordkap (Bergen, Molde, Trondheim, Nordkap, Tromsö, Alesund)

    26.5. Island (Invergordon, 2x Reykjavik, Isafjödur, Akureyri, Orkney)

    6.6. Nordkap (Bergen, Molde, Trondheim, Nordkap, Tromsö, Alesund)

    17.6. Spitzbergen (Molde, Tromsö, Spitzbergen, Nordkap, Olden, Stavanger)

    1.7. Island (Invergordon, 2x Reykjavik, Isafjödur, Akureyri, Orkney)

    12.7. Nordkap (Alesund, Nordkap, Tromsö, Trondheim, Molde, Bergen, Kristiansand)

    24.7. Island (Invergordon, 2x Reykjavik, Isafjödur, Akureyri, Orkney)

    4.8. Spitzbergen (Molde, Tromsö, Spitzbergen, Nordkap, Olden, Stavanger)

    12.8. Nordkap (Marloy, Alesund, Trondheim, Nordkap, Tromsö, Nordfjordeid)

    29.8. Island (Orkney, Reykjavik, Isafjödur, Akureyri, Lerwick)

    8.9. UK (Cork, Dublin anch, Belfast, Greenock, Orkney, Invergordon)

    18.9. Nordkap (Bergen, Molde, Trondheim, Nordkap, Tromsö, Alesund)

    29.9. UK (Cork, Dublin anch, Belfast, Greenock, Orkney, Invergordon)

  • Aktuelle Zahlen zu Auslastung und Belegung der Schiffe (alle Reedereien) - hier bitte NUR die Zahlen und KEINE Diskussionen darüber - danke

    • MK6
    • 14. Dezember 2022 um 19:55

    https://www.tuigroup.com/damfiles/default/tuigroup-15/de/investoren/6_Finanzberichte-und-Praesentationen/Finanzberichte/2022/01_TUI_GB22_DE_GesamtPdf.pdf-02efc9a58af100f29478e83d222d3dc7.pdf

    Die TUI AG hat heute ihre Quartalsergebnisse bzw. den 2022er Geschäftsbericht (1.Okt 2021- 31.Sep 22) vorgestellt. Darin geben sie auch immer Auskunft über ihre 3 Kreuzfahrtreedereien (Mein Schiff, Marella Cruises und Hapag Lloyd). Anders als bei den Quartalsergebnissen werden da leider nicht explizit die Belegung in dem Quartal angegeben. Die lässt sich aber aus dem Ganzjahresergebnis und den drei anderen Quartalen näherungsweise berechnen. Für das zurückliegende Sommerquartal (Juli-September 2022) komme ich bei Mein Schiff auf etwa 94%. Üblich waren vor Corona 105% in dem Quartal. Der Trend ist aber auf jeden Fall positiv.

    Wie die anderen US Reedereien ist TUI im Segment Kreuzfahrten wieder im positiven EBIT- Bereich. Der Unterschied ist nur, dass TUI sogar über das Geschäftsjahr mit 0,8 Mio Euro ein hauchdünnes bereinigtes, positives EBIT Ergebnis erreicht hat (nach - 277,5 Mio in 2021), während die Amerikaner erst erste positive Quartalsergebnisse vermelden. Im entsprechend besseren vierten Quartal war es ein EBIT von +103,1 Mio Euro (EBITDA ähnlich). Es geht also auch finanziell wieder aufwärts.



    -----------------

    Und für das ganze Jahr:

    Bilder

    • pasted-from-clipboard.png
      • 20,45 kB
      • 480 × 335
      • 18
  • Austausch zu aktuellen Erfahrungen auf den Schiffen (alle Reedereien)

    • MK6
    • 13. Dezember 2022 um 11:30
    Zitat von Avita61

    Ich glaube mal in einem Beitrag von MK6 gelesen zu haben, dass die Amerikaner in ihren Reisegebieten -also z.B. Karibik- besser ausgelastet sind, finde aber diese Info nicht mehr. Das würde natürlich auch für Problematik der höheren Flugpreise bzw weniger Flugkapazitäten für Europäer sprechen, gerade bei Fernreisen.

    Ich war jetzt eine Woche in Arabien, der Hinflug und der Rückflug (von München nach Hurghada) mit Condor waren beide ausgebucht, eine A321, kein einziger Platz frei. Das war allerdings kein MSC Charter, sondern ein Flug für alle Ägypten Touristen. Aber vielleicht auch wieder, weil das ein relativ kurzer (4 Stunden) Flug ist?

    Die Amerikaner sind deutlich entspannter mit der Pandemie umgegangen und haben deutlich früher voll geöffnet. Entsprechend ist der Restart schneller angezogen. Aktuell haben die eigentlich keine Maßnahmen mehr. Inflation ist auch bei ihnen stärker, wobei die Energiepreise bei ihnen weniger stark gestiegen sind. Trotzdem Reisen sie wieder und die in den USA startenden Schiffe sind tendenziell besser gebucht. Dort reisen aber auch viele (wie bei uns) mit ihrem Auto an, oder nehmen einen Inlandsflug (wobei die Airlines dort auch wie die restliche Wirtschaft Probleme mit Personalmangel haben, weil vielen gekündigt haben). Mit Flugkapazitäten nach Europa hat das nichts zu tun. In den USA gab es auf die Reedereien eher einen run, als sie wieder geöffnet haben. Sie vermelden aktuell auch einer nach dem anderen Rekord Buchungszahlen. Das ist aber auch mit hohen Rabatten verbunden.

    Mit Costa vergleichen hat AIDA eine deutlich bessere Auslastung. Auch hat AIDA eine bessere Auslastung als NCL. TUI bekommt aktuell außerhalb der Ferien die Schiffe noch etwas besser voll als AIDA. So unglaublich viel besser läuft es da also auch nicht. Die haben nur den Vorteil, dass sie ganzjährig noch mehr Gäste heimatnah bedienen können. Ferndestinationen waren bei den Amerikanern schon früher nicht so stark frequentiert wie bei uns Deutschen. Das ist ähnlich eingebrochen. Entsprechend leer waren deren Schiffe im Sommer in Europa. Nur die Karibik und Alaska Abfahrten liefen gut.

  • AIDA Katalog 2023/24 Routenfragmente

    • MK6
    • 12. Dezember 2022 um 16:26
    Zitat von facultas

    Ich frage mich, wann die Änderungen des nächsten Winters 23/24 kommuniziert werden.

    Zusammen mit der Freischaltung des Winter 24/25?

    Oder zumindest erst nach dem Ende der aktuellen Wintersaison?

    Vielleicht plant man auch schon wieder weiter um - die Diskussion über die nicht mit dem Unfall der Bella im Zusammenhang stehenden Änderungen der aktuellen großen Winterpause Karibik erweckt ja den Eindruck, dass es auch ein neues Ziel ist, Treibstoff zu sparen….

    Noch haben wir keine wirklich frischen Meldungen für den Winter 2023/24, die auf umplanungen hindeuten. Die Meldungen, die wir hierzu haben sind tendenziell sehr alt und waren wahrscheinlich der Planungsstand vor dem am Ende veröffentlichten Programm. Das dauert also noch. Zuletzt war aida, wie man auch in diesem Faden sieht dabei die Reisen im Sommer 2023 glatt zu stellen und an die tatsächlich zugesagten Liegeplätze anzupassen. Der Winter 2023 kommt offensichtlich danach. Die sehr guten Buchungszahlen der prima ab Deutschland und vergleichsweise schlechten Zahlen der Fernreise- Schiffe lässt uns aber davon ausgehen, dass da auch für den Nächsten Winter etwas gemacht werden wird.

    Den Winter 2024/25 veröffentlichen sie zu einem anderen Zeitpunkt. Immer eine Baustelle nach der anderen. Das werden sie nicht zeitgleich machen.

  • Havarie Aida bella in Hamburg

    • MK6
    • 12. Dezember 2022 um 13:22
    Zitat von Herumtreiber

    Hallöchen,

    Dominica ist sehr schade. Das ist einer DER Hotspots vor allem für Wale (und Delfine).

    Dominika war ja sowieso gar nicht mehr geplant gewesen. Die Farce an dieser Umroutung ist aber, dass nicht nur soweit umgeroutet gewurde, wie es nötig war um die zwei Tage in Hamburg aufzuholen. Zwischen England und Teneriffa waren auch ursprünglich 4 Tage, nur dass in diesen 4 tagen auch zusätzlich la Coruna angelaufen wurde (wäre man konsequent müsste das überhaupt nicht ausfallen). Am problematischsten ist, dass man absichtlich einen weiteren Tag später in der Karibik an als nötig ankommt und diese einen Tag früher verlässt um jeweils einen unnötigen Treibstoffsparenden Seetag einzubauen. So werden die Azoren noch einen Tag vorgezogen um noch einen zusätzlichen Seetag zwischen Azoren und Lissabon einzubauen. Hier hätten sie wenigstens la Coruna mitnehmen können, wollen aber unter dem Deckmantel der nötigen Umroutung einfach nur noch langsamer fahren und mehr Treibstoff sparen. Bei einer neuen Tour kann man das ja machen, aber nicht bei einer bestehenden.

    Ausfallen werden also:

    La Coruna

    Guadeloupe

    St Vincent

    Bermuda

    Von denen hätte st Vincent nicht ausfallen müssen, wenn sie sich an den Plan gehalten hätten und 6 Seetage von Teneriffa in die Karibik einplanen. Es gibt da auch keine Liegeplatz Probleme, weil sie sowieso an dem Tag in st Vincent gewesen wären.

    Und dann die Aktion einen extra Seetag für die Rückreise einzubauen, statt einen zusätzlichen Tag in der Karibik. Das sie Bermuda streichen ergibt sich leider daraus, dass umbringt st Kitts angelaufen werden muss (sehr attraktives Ziel und wahrscheinlich Ort für die Aufnahme von Versorgungscontainern). Über die Umroutung kann man sich wirklich aufregen, weil sie auch den Charakter der Reise (Winterpause Karibik) hart beschneidet und mehr umroutet als nötig. Anders als die unglückliche Reise davor, wo es sich so aus den Umständen ergeben hat und nicht groß anders ging....

  • Aktuelle Zahlen zu Auslastung und Belegung der Schiffe (alle Reedereien) - hier bitte NUR die Zahlen und KEINE Diskussionen darüber - danke

    • MK6
    • 11. Dezember 2022 um 12:46
    Zitat von Dejotka

    AIDA Diva:

    Laut einer inoffiziellen und bestätigten Info eines Passagiers, fahren wir nach dem heutigen Wechseltag in La Romana nun mit irgendwas zwischen 800 und 900 Passagieren weiter.

    Erster Eindruck: Könnte stimmen.

    Liegt sicher auch am ungünstigen Wechseltag in 14 Tagen (Weihnachten).

    Soll aber bei den folgenden Reisen wieder anders werden.

    Das wäre wieder wirklich sehr niedrig und ein stärkerer Abfall zu den Vorwochen (1390 und 1300). Aber kann es sein, dass das nur die Zahl derjenigen ist, die in la Romana gewechselt haben und die Zahl nicht die Montego Bay bzw Martinique Gäste enthält? Das würde nämlich zum Verhältnis passen, wo für la Romana 3 Flüge und den zweiten Wechselhafen 2 Flugzeuge gebucht sind (also 820 und 561 Chartersitze).

  • Havarie Aida bella in Hamburg

    • MK6
    • 9. Dezember 2022 um 00:46
    Zitat von Fichtenmoped

    Bei Twitter bin ich auf den „operativen Grund“ gestoßen. Ein Post vom 06.12. - mit Bezug auf eine Firma, die den Unterwasserrumpf reinigen kann.

    https://www.fleetcleaner.com/services/

    https://mobile.twitter.com/Tieschellekens…050950034493441

    Damit war auf der Tour definitiv geplant am 06.12. diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

    Wobei sie am 6.12 sowieso für Rotterdam geplant war. Ankunft war nur 15:00 vorgesehen. Gut möglich, dass der für den Nachmittag geplante Einsatz (kurzfristig) verschoben wurde oder dem Unternehmen der Zeitraum zu knapp war, weil das bei Tageslicht gemacht werden muss o.ä.

  • AIDA Katalog 2023/24 Routenfragmente

    • MK6
    • 5. Dezember 2022 um 19:21

    Wie ihr in den Beiträgen davor seht, überarbeitet Aida gerade die Reisen des Sommers 2023 (Prima, Sol, Cosma, Blu, ...). Es sind zum Beispiel nicht immer alle Häfen an den vorgesehenen Tagen verfügbar (besonders durch die Umroutungen auch anderer Reedereien aus der Ostsee nach Norwegen, etc). Dabei werden teils wenige Häfen ausgetauscht oder die Liegezeiten angepasst. Dafür nehmen sie die Tour kurz aus der Buchungsmaschine und laden sie dann später wieder hoch. Offenbar wird auch die Aura Tour in den Ärmelkanal umgeplant. Große Änderungen oder gar eine Absage sind eigentlich nicht zu erwarten.

  • AIDA Katalog 2024/25 Routenfragmente

    • MK6
    • 5. Dezember 2022 um 14:42

    AIDA hat jetzt zwei Reisen für die Lücke von Mitte Mai bis Mitte Juni der Stella veröffentlicht. Die fünftägige bieten sie auch mit der 11 tägigen davor als 16 tägige Tour zusammen an.

    Do 16.5.24 Kurzreise 5 Tage (Marseilles, Barca, Ibiza)

    Mi 5.6.24 Mittelmeerinseln 11 Tage (Ajaccio, Rom, Neapel, Messina, Valletta, Palermo, Cagliari)

    Damt bleibt eine fünfzehntägige Lücke vom 21.5.24 bis zum 5.6.24. Das riecht eigentlich nach einem Charter in dem Zeitraum. Ein Werftaufenthalt steht dann nicht an (ist 2023).

  • LNG

    • MK6
    • 5. Dezember 2022 um 11:16
    Zitat von kofferradio

    Danke, auch für die gesamte Einordnung.

    Es wundert/schockiert mich ja doch, dass die ganzen LNG-Kreuzfahrtschiffe seit Monaten kein LNG tanken. Die Werbung mit LNG ist damit schon sehr fragwürdig...

    Ich dachte, es ankerten vor Europas Küsten dutzende LNG-Tanker, für deren Ladung es keine Nachfrage (moderater Winter, volle Speicher) gab... Hätte man da wirklich nichts beziehen können?

    Gerade bunkert die Costa Smeralda in Barcelona wieder LNG von der Coral Methane. Dazu kommt wahrscheinlich noch das Mal vor drei Wochen wo die New Frontier1 und Smeralda gleichzeitig in Barcelona waren, ich sie aber aus zeitlichen Gründen nicht verfolgt habe. Die LNG Lage scheint sich im November in Spanien so entspannt zu haben, dass sie mittlerweile wieder Überschüsse für Kreuzfahrtschiffe (und das FSRU Schiff für Deutschland) haben. Bei der Taktung dürfte die Costa Smeralda wieder fast vollständig mit LNG unterwegs sein.

    Matzethias Es ist also wirklich kein Marketinginstrument. Sie wollen es wirklich nutzen, wenn es verfügbar ist .

  • Diskussionen zu Umroutungen - Erstattungen etc. bitte im entsprechenden Thread diskutieren.

    • MK6
    • 5. Dezember 2022 um 00:06
    Zitat von coffee35

    Die Rechtfertigungen einiger hier finde ich super,so richtig Aida beschützend.Toll;-)

    Aber manche haben vielleicht ihre Eltern oder Bekannte an Bord und wissen aus erster Quelle,wie es wirklich bestellt war auf dieser Reise.Und meiner Mutter glaube ich auch mehr als Leute aus der Ferne.Denke,jeder hier im Forum war schon auf Aida und kennt sich aus mit Kommunikation von Aida und hat auch schon Entertaiment erlebt.Wollen wir uns doch nichts vormachen.Es wird gespart! Alles legitim,aber man darf doch dann bitte äußern,dass es vor Jahren besser war!

    Wir hatten im Mai eine super Reise nach Norwegen mit der Perla.Keine Umroutung,alles gut! Aber hier,auf dieser Reise mit der Bella,auch wenn sie lange war/ist,ist einiges nicht gut kommuniziert worden und es gab nicht gerade viele gute Shows an Bord.Aussage meiner Mutter : Ätzend langweilig! Hatte sie halt schon viel besser gesehen und erlebt auf ihren zahlreichen Reisen.

    Verstehe auch einige Aussagen hier nicht.Was hat denn eine Reise mit der Länge und dem Zeitpunkt zu tun? Diese Reise hat doch zum Beispiel den Vorteil,nicht fliegen zu müssen.Manche mögen das.

    Aber egal,auch diese Reise wird vorübergehen und die nächste Reise ist schon gebucht.Man darf aber schon seinen Unmut äußern.Das ist doch auch Zweck dieses Forums,oder?

    Natürlich darf man kritisieren. Es sollte aber nicht beleidigend sein und dem Gegenüber nicht unbelegt Bösartigkeit, o.ä. (wollen nur Liegekosten sparen, Bordumsatzziel nicht erreicht ...) vorwerfen. Die Kommunikation ist oft verbesserungswürdig, weshalb man den Ärger verstehen kann. Diese Umroutung wird aber mit Sicherheit ihre Gründe haben.

    Die Länge der Reise und der Zeitraum sind schon relevant. Im November/ Dezember sind besonders hier in Nordeuropa und der Biscaya häufig Stürme, die Umroutungen erzwingen.

    Die Länge der Reise hat einen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert. 26 Tage sind sehr lang. In der Zeit können rein statistisch viele Sachen passieren (Wetter, Streiks, technischer Defekt, etc), die sich für den Gast dann aufaddieren. Außerdem haben die wenigsten Reedereien ein Entertainment Programm für diese Länge. Das ist meist auf 7 bis 14 Tage abgestimmt. Deshalb muss da zwangsläufig entweder das gleiche Programm zwei mal wiederholt werden oder die Lücken mit irgendetwas (wie z.b. Gastkünstlern oder Spieleshows) gestopft werden.

  • Diskussionen zu Umroutungen - Erstattungen etc. bitte im entsprechenden Thread diskutieren.

    • MK6
    • 4. Dezember 2022 um 23:12
    Zitat von Soleluna

    Das dachte ich mir schon vor Stunden ...

    Hatte nämlich (aus besonderem Interesse für die Tour) mal nach "Schiffsanläufe für Honfleur" gegoogelt und da wird die Bella erst für den 24.03.23 angezeigt und nicht für morgen. Da fehlt ja wirklich schon wieder ein kleines Highlight ;(.

    Das ist in den seltensten Fällen die offizielle Seite des Hafens. Mir ist keine Seite vom Hafebetreiber von Honfleur bekannt, weshalb da eigentlich nichts dran sein sollte. Diese Seiten sind oft Reisebüros (wie cruisetimetables) oder andere Seiten, die generelle Übersichten für fast alle Häfen erstellen. Da wird natürlich nicht regelmäßig jeder Hafen geupdated, eher im Gegenteil. Besonders bei für diese meist englischen Seiten exotischeren Reedereien wie AIDA. Dazu kam, dass es einen Schiffswechsel von der vita auf die bella gab, der da einiges durcheinander geworfen hat, wovon diese Seiten nichts mitbekommen haben.

    Zitat von *aroundtheworld*

    Das Honfleur nicht angelaufen wird, muss bereits am 30.11. bekannt gewesen sein.

    Meine Mutter, die an Bord ist, hat an diesem Tag eine Änderungsmitteilung für ihren gebuchten Ausflug in Rotterdam erhalten. Uhrzeit des Ausflugs am 6.12. von 13.30 bis 17.30.

    Wie kann das sein wenn das Schiff am 6.12. ursprünglich erst um 15 Uhr in Rotterdam sein sollte!

    Ist ihr jetzt gerade nach der Verkündung aber erst richtig bewusst geworden.

    Den Ausflug storniert sie jetzt aus „Protest“. In Rotterdam kann man sich auch gut auf eigene Faust bewegen.

    Das klingt für mich so, als ob in Rotterdam wirklich im Zusammenhang mit der veränderten Liegezeit von Lissabon etwas nachgeholt werden muss, wenn das zu einer ähnlichen Zeit entschieden wurde. Da kann es viele operative Gründe für geben. Sei es, dass Treibstoff nicht in Lissabon gebunkert werden konnte oder Lebensmittel, oder dass eine Reparatur durchgeführt werden muss für die eine längere Liegezeit gebraucht wird oder dass Teile nachgeliefert werden müssen oder ein Crewwechsel stattfindt. Durch die Streiks in Lissabon kann das bei einigen Crewmitglieder ausgefallen sein und wird jetzt in Rotterdam (Airport Amsterdam) nachgeholt, wofür die Liegezeit in Rotterdam vorgezogen werden muss.

    Bei einer so langen Reise (26 Tage) in der Jahreszeit muss man eigentlich immer damit rechnen, dass manche Häfen umgeroutet werden müssen. Streiks können auch immer passieren, besonders zur jetzigen Zeit, wo viele Arbeitnehmer wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten deutlich mehr Gehalt brauchen und das mit Ausdruck kund tun müssen.

    Was ist auf der Reise genau passiert:

    Vigo statt Portland wegen Sturm

    Lissabon Streik (netto wenige Stunden weniger Liegezeit 7:00 am 1.12. bis 6:00 am Folgetag statt 10.00 am 30.11 bis 18.00 am Folgetag)

    Ausfall Honfleur, stattdessen einige Stunden mehr Liegezeit in Rotterdam aus sicherlich gerechtfertigten aber unglücklicherweise nicht direkt kommunizierten Gründen (wären sie da offener, dann gäbe es mit Sicherheit weniger Ärger)

  • NCL Routen Allgemein

    • MK6
    • 4. Dezember 2022 um 22:46
    Zitat von JonPhi

    Wie soll dass denn in Hamburg funktionieren? Am 19.09 ist die Perla da und am 20.09 die Queen Mary 2, somit ist Steinwerder belegt. Da wird sie nicht nach Hamburg kommen.

    Für NCL ist Kiel der Hafen von Hamburg und natürlich Warnemünde der Hafen von Berlin. Was hindert die daran einfach in Bremerhaven anzulegen. Ist doch auch irgendwie in der Nähe von Hamburg? :lol1:

    Zitat von hareid

    NCL hat nun die Getaway Lücke im September 2023 gefüllt. Sie fährt eine 16 tägige Tour am 15.09.23 zu den Metropolen, nach Island sowie zu den britischen Inseln. Sie übernachtet z.b auch am 19.09.23 in Hamburg. Muss sagen NCL fährt mittlerweile die besten Routen.

    Das Programm ist schon ziemlich vielfältig. Eine Tour in Europa und außerhalb der USA wird Quasi nie zwei Mal identisch hintereinander gefahren. Auch in Alaska gibt es mittlerweile viele Routen, die nicht die klassische siebentägige Standartroute sind. Auch in den USA wechseln meherere Schiffe ständig ihren Basishafen während der Saison. Es gibt es variierende Routenlängen und Starthäfen. Dabei wird auch auf teils exotische Starthäfen wie Tromsö, Oslo, Reykjavik gesetzt. Aber auch bei den "gewöhnlichen" Einschiffungshäfen dürfte aus den stets wechselnden Reiselängen und Zielhäfen ein riesiger logisticher Aufwand entstehen. Charterflüge sind da quasi auszuschließen. So eine breakaway oder epic da per Flugzeug hauptsächlich aus den USA zu füllen dürfte eine Herausforderung sein, wenn nicht nochmal in Europa umgestiegen werden muss...

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