Meine dritte Kreuzfahrt in Folge mit AIDAnova. Auch nach drei Reisen hat dieses beeindruckende Schiff nichts von seiner Faszination auf mich verloren.
Nachfolgend Dinge, die mir während meiner Reise auf dem Schiff sowie an Land gut gefallen haben oder eben sehr positiv aufgefallen sind – teilweise auch im Vergleich zu meinen anderen beiden Nova-Reisen:
- Early Check-in: Hier hatte ich gleich das erste Zeitfenster 10:00 Uhr – 10:30 Uhr gebucht, da ich bereits vor Ort war und auch nur einen kurzen Weg vom Hotel zum Schiff hatte. Als Check-in-Zeit hatte ich 10:30 Uhr gewählt. Kurz vor 10 war ich da, Koffer abgegeben, zunächst etwas Verwirrung, welche Schlange wozu gehört (Schiffsbesichtigungen wurden ebenfalls ab 10:00 Uhr angeboten), was sich aber schnell alles klärte. Im Terminal ging´s ebenfalls zügig voran, so dass ich bereits um 10:11 Uhr durch den „Finger“ zum Schiff gegangen bin. Einfach super!
- Meine Kabine: Allein die Farbgebung – ein Traum! Creme und türkis und damit so richtig maritim stimmig. Und auch mein Koffer war innerhalb kürzester Zeit da, so dass ich am späten Vormittag alles schon auspacken und der Urlaub richtig beginnen konnte.
- Die Vorzüge eines Matratzentoppers: Da der reservierte Topper bei meiner Anreise auf dem Bett lag, das weiter von der Balkontür entfernt war (ich bevorzuge immer das in Balkonnähe), ich das aber zu spät gemerkt hatte und somit die erste Nacht „topperlos“ verbrachte, hatte ich dieses Mal also einen direkten Unterschied mit / ohne Matratzentopper. Ja, es stimmt: Ohne dieses Teil schwitzt man irgendwie schneller und der Liegekomfort (wer hätte das gedacht) ist wirklich nochmal besser (obwohl ich auf dem Meer ohnehin meist besser schlafe als zu Hause). Deshalb von mir: Daumen hoch für den Topper.
- Während meiner Tour hatte ich vier verschiedene Wellness-Anwendungen. Was mir sehr gut gefallen hat: Man wird ja anschließen immer gefragt, ob man noch einen Tee oder ein Wasser möchte. Das bekommt man nicht mehr serviert, sondern darf sich das selbst nehmen – und zwar in der Wellness Oase. Das finde ich echt toll. Gerade am Anreisetag war ich am frühen Nachmittag ganz allein in der WO. Herrlich. Auch an den beiden Seetagen (ich war dort jeweils so ca. 09:00 Uhr) war es total ruhig dort.
- Für eine Gesichtsbehandlung hatte ich eine ganz junge Frau, es war deren ersten Vertrag an Bord. Sie ist – neben ein paar Crew-Mitgliedern an der Spa-Rezeption – das einzige dort Deutsch sprechende Crewmitglied. Ich fand das mal entspannend. Zwar spreche ich ganz gut Englisch, aber gerade, wenn es um Wellness oder Massagen geht, wird es mit der Verständigung auf Englisch dann doch mitunter etwas holprig, da mein dieses Gebiet betreffender Wortschatz dann doch dünner ist.
- Die AIDA Stars (Sänger, Tänzerinnen und 2 Akrobaten) waren echt überragend. So derart stimmgewaltig, die Tänzerinnen – oder auch „Glam Girls“, wie EM Nadja sie immer nannte – einfach klasse und die beiden Akrobaten durch und durch eine Augenweide.
- Das Pixels Foto-Team. Sehr lustig, sehr bemüht. Gerade auf dem Aksla in Ålesund hatten sie eine schöne Stelle ausgesucht – etwas abseits der Massen an Touristen und mit AIDAnova im Hintergrund. Die Fotos sind wirklich toll geworden.
- Die freundliche Crew generell. Alles wirkte sehr harmonisch und stimmig.
- Mein sehr umsichtiger Kabinensteward. Zum Beispiel hatte ich mir eine Flasche Sekt auf die Kabine bestellt. Am nächsten Tag war die Flasche natürlich noch nicht leer. Hier fand ich dann auf Abend einen mit frischem Eis gefüllten Kübel vor. So etwas ist echt aufmerksam.
- Die meist langen, aber nicht minder informativen Durchsagen von Kapitän Miklitza. Allein schon sein „Einen traumhaften wunderschönen guten Morgen (oder auch Abend).
- Generell die strikte Einhaltung der Handhygiene. Ob morgens, mittags oder abends: Immer stand ein Crewmitglied mit einem Desinfektionsmittel im Eingangsbereich und achtete penibel darauf, dass jeder, der sich nicht vorab entweder die Hände gewaschen oder bereits selbst desinfiziert hatte, auf diesem Weg die Hände desinfiziert.
- Mein Abendessen im Casa Nova am „Sail Away“-Abend in Kiel: 3x war ich nun schon an Bord von AIDAnova, zum ersten Mal war es mir gelungen, einen Tisch im „Casa Nova“ zu reservieren – super Service, super Essen (geschmacklich wie auch optisch) – es war der perfekte erste Abend an Bord.
- Ob es nun tatsächlich am bombastisch sonnigen Wetter in Bergen, der regenreichsten Stadt Europas, lag, oder vielleicht an günstigen Windverhältnissen bis zu unserer nächsten Destination Flåm – jedenfalls klasse, dass unser Landgang um eine halbe Stunde verlängert wurde.
- Das Public Viewing zum Spiel Deutschland – Curacao. Ich saß im Theatrium, wo der Bereich der Bühne auch noch mit jeder Menge Stühle vom Pooldeck aufgestellt wurden, damit so viele Passagiere wie möglich eine Chance zum „Rudel-Gucken“ haben (auch im Brauhaus sowie im Studio X waren an dem Abend Fußball-Hotspots).
- Edvard Griegs „Morgenstimmung“ über die Bordlautsprecher während unserer Passage des Aurlandsfjords während unserer letzten Seemeilen bis Flåm. Gänsehautmomente und unvergesslich.
- Unsere „Parkposition“ in Flåm: mit AIDAnovas Bug in Richtung Land (also angelegt mit der Steuerbordseite), was vor allem am Nachmittag herrliche Fotos mit dem sich im Fjordwasser spiegelnden Schiff geboten hat.
- Der 20-minütige Film „Das Jahr in Ålesund“ im historischen 103-jährigen Løvenvold-Theater in Ålesund – Mitreißende Drohnenaufnahmen, untermalt von stimmungsvoller Musik, zeigen die Jugendstil-Stadt im Wandel der Jahreszeiten
- Auch diese Reise war wieder, wie auch schon im vergangenen Jahr, eine Tour, bei der uns der Wettergott wieder sehr wohlgesonnen war. Einfach nur traumhaft.
- Gedruckte Exemplare der „AIDA heute“ waren immer genügend vorhanden und zum Teil sogar am Folgetag noch erhältlich.
- Das Bordportal schien dieses Mal sehr stabil zu laufen. Ich hatte ja schon Sorge, dass generell irgendwas nicht klappen könnte wegen der wenige Tage vor Reisebeginn erfolgten großen Umstellungen (App, ID etc.), wurde aber positiv überrascht.
Auch dieses Mal erhebt diese Übersicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und wird bei Bedarf von mir noch ergänzt. Bestimmt habe ich so Einiges vergessen. Zwar hatte ich mir vor der Reise vorgenommen, mir solche Dinge wenigstens stichpunktartig aufzuschreiben, was ich aber letztlich doch nicht gemacht habe.
Viele Grüße, Meerelfe