Wie oft wollen wir uns denn eig noch über die operativen Gründe aufregen/ unterhalten? Wir kenne sie mittlerweile alle, manchmal sind sie mehr und manchmal weniger berechtigt. Aber wenn jeder immer seinen Unmut hier frei Luft lässt ist es irgendwann auch nervig sich die Post durchzulesen. Und der „Otto-Normalbürger“ droht doch meist nur mit einer Klage und führt sie nicht aus. Dann sagen viele wir buchen nicht mehr AIDA und am ende buchen die meisten doch wieder eine AIDA-Reise… das ist ja nichts unbekanntes und klar wird darauf dann auch gesetzt, aber versucht doch das positive am Urlaub zu sehen und wenn nur ein einzelner Hafen Grund der Reisebuchung war, hätte es wahrscheinlich auch ein Landurlaub an diesem Ziel getan…
Ich würde sagen, so oft es erforderlich ist, denn das Thema heißt ja "Diskussion zu Umroutungen".
Mein Post sollte auch lediglich darstellen, dass dieses Verhalten inzwischen - nicht nur bei AIDA, aber das macht es doch nicht richtiger - gesellschaftsfähig, aber dennoch illegitim ist.
Natürlich mache auch ich meine Entscheidung hinsichtlich der Reaktion davon abhängig, worum es geht. Uns fiel auch schon der - nachgesagte - schönste Hafen einer Reise aus wegen des Wetters. Da macht man nix dran und das haben wir so hingenommen. Und ganz sicher ist es immer eine Überlegung, wie einem die "Umroutung" gefällt und ob man etwas unternimmt.
Aber die Dinger, die da teilweise gelaufen sind hinsichtlich von Änderungen, die weit im Voraus der Reise bereits bekannt waren und einfach nicht an den Kunden kommuniziert wurden und offensichtlich heute auch noch nicht werden, sind teils starker Tobak. Dafür, dass es AIDA scheinbar so schlecht geht, nimmt man Regresse und deren Kosten scheinbar noch gerne in Kauf - scheint sich ja zu rechnen und es gibt ja darüber hinaus auch offensichtlich viel Akzeptanz innerhalb der Gäste.
Dass man dann doch gleich einen Landurlaub buchen soll, anstelle des Risikos, dass man das bezahlte und angekündigte Ziel aus hanebüchenen oder intransparanten Gründen nicht erreicht, find ich schon unverschämt. Da wundere ich mich nicht, dass Unternehmen mit solchen Strategien gut durchkommen.