Z. B. die Kanadier waren sehr großzügig, fast jeder zusätzliche Handgriff wurde mit Dollars honoriert. Das bedeutet, dass eine Servicekraft täglich locker 20 - 30 Dollar kassierte. Auf den Monat bezogen war das ein vielfaches ihres Monatsgehalts.D. h. ohne zusätzliche " Kohle " wurde kaum noch etwas freiwillig gemacht.
Kanadier und US Amerikaner haben diesbezüglich von Haus aus eine ganz andere Mentalität, denn dort ist es normal, Dienstleistungen entsprechend zu honorieren. Außerdem drehen die im Urlaub auch nicht jeden Cent dreimal um.
Die kommen gar nicht auf die Idee, solche lächerlichen Berechnungen wie oben anzustellen.
Und dann kommt der deutsche "Prinzipienreiter", der ja immer erst am Urlaubsende etwas (wenig) gibt, guckt in die Röhre und beschwert sich noch, dass Er nur schleppend bedient, bzw. völlig ignoriert, wird.
Ist wie mit den deutschen Touris, die in den USA ins Restaurant rennen, um sich am Angebot des Tages schadlos zu halten, und dann rebellieren, wenn noch Service und Tax aufgeschlagen werden, obwohl Sie das Geld schon abgezählt parat halten.