Das, was klausnorbert und _Meerelfe_ schreiben ist genau das, was wohl die meisten denken "ich will leben, mich nicht einbuddeln" und "die anderen verpesten die Luft doch auch, da darf ich auch Schiff fahren, mein sauer verdienter Urlaub". Ich schließe mich da nicht aus. Aber genau diese Einstellung läßt das Fluggeschäft und die Kreuzfahrtbranche boomen, obwohl jeder weiß, dass damit um ein Vielfaches mehr die Umwelt verschmutzt wird, als würde man einen Monat 24h mit dem Auto durch die Stadt düsen. Irgendwann wird diese Mentalität uns allen (der Menschheit) an den Kragen gehen. Aber auch hier denken alle: "so lange ich lebe wirds schon gehen"
Die Alternative zu "ich will leben, mich nicht einbuddeln" ist konsequent zu Ende gedacht tatsächlich das Einbuddeln im Sinne von seine umweltverpestende Existenz zu beenden. Zwischen diesem krassen Schritt und "mir doch egal was mit der Umwelt passiert" muss jeder für sich selbst die passende Balance zwischen lebenswertem Leben und Umweltschutz finden. Getreu dem Motto "Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte" (Karl Heinrich Waggerl) sollten wir nicht dem Finger auf "alle" zeigen, sondern einfach selbst anfangen. In welcher Form, ist jedem selbst überlassen.