Zwischenfazit:
Nachdem wir 2017 unsere erste Winter im hohen Norden Tour bei durchgängig traumhaften Wetter mit Frost und jeder Menge Schnee hatten, sind wir diesmal doch sehr enttäuscht. Es liegt natürlich nicht am Schiff, denn hier machen wirklich alle Crewmitglieder einen fantastischen Job. Abgesehen vom katastrophalen CheckIn. 2,5 Stunden bis wir auf dem Schiff waren und nochmal so viel Zeit bis wir die Kabine verlassen durften. Dazu gleich ein Brief auf der Kabine, dass in Trondheim das Hochseeangeln ausfällt. Die ersten zwei Destinationen waren bei gutem Wetter noch sehr schön. Das sollte sich aber ab Tromsö ändern. Bei unserem Ausflug konnten wir nicht auf den Storsteinen weil die Seilbahn wegen Sturms gesperrt war. Auf dem Rückweg vor dem Schiff mussten wir bei strömenden Regen warten, sodass wir bis auf die Haut durchnässt waren. Dann am Abend die Durchsage, dass Honningsvag nicht angefahren werden kann und wir drei Tage in Alta sein werden. Von dort sollte es zum Nordkap gehen. Acht Stunden Busfahrt waren uns zu viel. Da wir schon einmal dort waren haben wir storniert. Heute morgen sind dann gefühlt 700 Menschen in die Busse gestiegen um nach einer Stunde wieder aufs Schiff zu gehen. Nordkap wurde wegen zu starkem Sturm gesperrt. Wir haben uns heute das Städtchen angesehen. Sehr gefährlich, da alles sehr glatt war. Gerade eben wurde auch unsere private Huskytour bei Ben abgesagt. Dort regnet es in Strömen, was eine Schlittenfahrt unmöglich macht. Das ist für uns die nächste große Enttäuschung, zumal dies das absolute Highlight vor 5 Jahren war. Nun sind wir noch zwei Tage in Alta. Nur wenn man einmal in der Stadt war, reicht es auch. Naja muss man das Beste draus machen. Trotzdem muss man mich auch verstehen, dass es für uns insgesamt eine enttäuschende Reise ist, was natürlich ausschließlich am Wetter liegt. Ab Ende nächster Woche wird es wieder kälter und es gibt Neuschnee.