Auf dem Flur.
Ach das meint TuiCruises mit dem Slogan "Freiraum neu erleben" - die Rückkehr der Gemeinschaftsdusche.
Auf dem Flur.
Ach das meint TuiCruises mit dem Slogan "Freiraum neu erleben" - die Rückkehr der Gemeinschaftsdusche.
Wenn mich ein Kapitän während des Frühstücks nicht mit langatmigen Durchsagen nervt, ist das für mich schon ein sehr guter Kapitän ![]()
Also nach meinem Geschmack weicht das Kabinendesign leider etwas vom sehr vielversprechenden Design der öffentlichen Bereich ab. Die Kabinen zeigen sich doch etwas "einfach" gehalten und wirken auf mich nicht so "gemütlich" wie bei den bisherigen Schiffen. Da hatte ich mir – insbesondere im Hinblick auf das sonstige Design des Schiffes – mehr erhofft.
Was auf den Renderings noch auffällt: Es fehlt am Schornstein das Tui-Logo und auch ansonsten wurde erstmal auf die markanten "Schlagworte" auf den Seiten verzichtet. Bin gespannt, ob die MS8 dann eher "klassisch" daher kommen wird.
Ich bin eh gespannt, was am Heck so geplant ist. Einen "Diamanten" wie bisher gibt es scheinbar nicht mehr, dennoch große Glasflächen über zwei Decks. Und darüber ist so eine "offene Lücke", vielleicht kommt dort eine Suite über zwei Decks hin mit entsprechend luftigem privaten Sonnendeck? Sorry für den schrottigen Screenshot aus dem YT-Video ![]()
Wie von TC gewohnt wird das wohl ein sehr stilsicheres Schiff, toll! Und wenn man von "Freiraum neu erleben" spricht dann macht es ja Sinn, wenn dieser Freiraum nicht nur für Suitengäste reserviert ist ![]()
Ich denke man wird da eine Art multifunktionalen Raum schaffen und sich da bei ein wenig bei Celebrity / Royal Carib. abschauen, ggfs. für die Bedürfnisse des eigenen Marktes modifizieren. Eine echte, "eigene" Innovation von TuiCruises würde mich da ziemlich überraschen.
Das wären dann 40 Tage Zeit für Umbau und Überführung.
Also WENN sie die Kabinen so umfangreich umgestalten wollen wie die Renderings versprechen, dann finde ich das zeitlich schon sportlich.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn die neue Kabine günstiger wird, wird das nicht klappen.
Ich wollte in unserem Fall dann noch die Aufbuchung von AI aus dem Ärmel ziehen (da wir das ohnehin machen wollten…), das zählt aber nicht, da AIDA den "AI-Tarif" intern nur als Buchung eines Getränkepakets wertet und nicht als eigenen Tarif.
Als besonders dreckig kann ich den HAM nicht bewerten – ich empfinde den Flughafen weder dreckiger noch sauberer als andere größere deutsche Flughäfen. Die Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle sind dennoch nicht zu verachten, auch außerhalb der Ferien. Auf der Website vom HAM (direkt auf der Startseite) kann man sich die aktuellen Wartezeiten anschauen und gerade jetzt wo ich diesen Beitrag schreibe (17.03 Uhr) steht dort "20 bis 30 Minuten Wartezeit". Man kann sich aber auch vorab ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle buchen (geht ja heutzutage an vielen Airports). Ob das aufgrund des allgemeinen Personalmangels dann aber wirklich schneller geht…
Dass es eben doch auch mal SEHR lange dauern kann zeigt dieser Bericht des NDR vom 17.5.
Auch hier werden wir nicht nach Rom fahren.
Civita hat sich in den letzten Jahren schön entwickelt finde ich. Man kann einen lässigen Tag dort verbringen (Wochenmarkt, neue Strandpromenade, Strand usw.). Haben wir im Mai sehr genossen, hast Du bei Facebook ja bestimmt gesehen ![]()
Und dieser Hafen ist immer eine gute Möglichkeit, das Schiff fast für sich allein zu genießen, da ja doch der Großteil der Gäste gen Rom unterwegs ist.
Die Route ist wirklich toll, wir haben die schon mal gemacht – da war aber noch Civita mit dabei. Aber es stimmt, das WMM kann man sowieso immer wieder machen ![]()
Das war während der Pandemie ein Quarantäne-Hotel – die werden seitdem aber sicherlich mal feucht durchgewischt haben ![]()
Ansonsten: Den Yachthafen vor der Tür, was will man mehr ![]()
edit:
ich kapier das immer noch nicht so wirklich...
Es ist genauso, als würdest Du einen individuelle Flug "selber" buchen – hier nur mit dem Vorteil, dass er mit dem Reisepreis bezahlt wird und das Schiff im Falle einer Verspätung auf Euch wartet (bzw. eine Weiterreise zum Schiff organisiert wird). Man kann die Flugdaten bis zu sieben Tag vor und nach der Kreuzfahrt frei wählen. Du kannst Dir einen beliebigen Abflughafen auswählen und schauen, ob AIDA Dir da etwas anbieten kann / möchte.
Nachteile:
- sofort buchen, denn der Preis kann am nächsten Tag schon ein anderer sein
- 100% Stornokosten
- keine Möglichkeit zur Umbuchung
- nicht immer für alle Zielflughäfen verfügbar (nach meiner Erfahrung – wir hatten mal HAM - DXB angefragt, das ging nicht, da wollten sie lieber den Charter via DUS verkaufen…)
Ich würde gerne die Kreuzfahrtschiffe als Vorreiter sehen.
Verglichen mit der Handelsschifffahrt sind sie das doch längst.
LNG, Landstrom, Scrubber, spezielle Unterwasseranstriche usw. Das sehe ich in der Handelsschifffahrt auf breiter Front so nicht, dafür fährt doch noch jede Menge "Altmetall" durch die Gegend.
Nur weil die Frachter nicht aus Spaß durch die Gegend fahren macht sie das ja nicht frei von Verantwortung.
Um beim Beispiel Hamburg zu bleiben: Die Kreuzfahrtschiffe sind dort ja nicht 365 Tage im Jahr präsent. Die übrige Schifffahrt aber schon. Und die 813.644 zugelassenen PKW ebenfalls.
(…) merkt man, welche Schlagzeile der Schreiberling produzieren will.
"Umweltbelastung durch Kreuzfahrtschiffe nimmt ab"
Das will doch keiner lesen, da klickt doch keiner drauf ![]()
Danke für den Ausschnitt aus dem Abendblatt.
Hier hätte ich mir tatsächlich auch beim NDR einen Hinweis gewünscht, dass sich die Statistik auf Modellberechnungen stützt und nicht auf tatsächliche Messwerte. Natürlich muss der NDR das nicht machen, es wäre aber zwecks neutraler Berichterstattung und besserer Einordnung wünschenswert. So bleibt beim Leser nur die übliche Message hängen (sofern er die Statistik nicht selbst durchliest).
Kreuzfahrt Schiffe wurden noch nie mit Handelsschiffen verglichen.
Um so einen Vergleich geht es auch gar nicht – sondern darum, dass anscheinend immer nur der Anteil der Kreuzfahrtschiffe an der Luftverschmutzung analysiert wird, nicht aber der Anteil der Handelsschifffahrt. Bestimmt gibt es auch dazu entsprechende Statistiken, aber die finde ich beim NDR gerade nicht ![]()
Aber natürlich werden solche Statistiken dankbar angenommen, weil man mal eben schnell daraus eine schmissige Headline generieren kann. Alle Jahre wieder …
Was mich ja ein wenig an diesem Report stört ist die pauschale Annahme, das Kreuzfahrtschiffe im Vergleich zu Containerschiffen LÄNGER in den Häfen verweilen würden. Ich habe mal die Liegezeiten einiger Containerschiffe für HH stichprobenartig durchgeschaut und da gibt es für die ganz großen Pötte durchaus mal mehr als 24 Stunden Liegezeit, aber auch die kleinen Feeder sind oft 12 Stunden da. Und die werden ja während der Liegezeit ihre Energieversorgung auch nicht auf Null runterfahren. Die Handelsschiffahrt ist ja zudem mit deutlich mehr Schiffen das ganze Jahr über präsent, die Kreuzfahrer nicht.
Mir fehlt grundsätzlich einfach mal eine Statistik, die es nicht nur auf Kreuzfahrtschiffe sondern auch auf die Handelsschiffe "abgesehen" hat – wenn es denn tatsächlich um das Thema Umweltverschmutzung geht und nicht in Wahrheit nur ums "Kreuzfahrt-Bashing". Aber natürlich ist die Handelsschiffahrt von größter Bedeutung, damit das weltweite Konsumrädchen weiter am Laufen gehalten wird und die Amazon-Lager immer mit dringend benötigten, zum Leben existenziell wichtigen Waren gefüllt sind ![]()
Klar leben die Menschen davon. Aber das macht es ja nicht besser, wenn 30.000 Leute an einem Tag auf die Insel gespült werden.
Was heißt denn "nicht besser"? Für die Umwelt? Sicherlich – aber das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.
Einfach mal vor Ort die Menschen fragen was sie davon halten würden, wenn anstatt 30.000 nur noch 5.000 Kreuzfahrer täglich kommen dürften. Da werden die Antworten aus St. Maarten wohl anders ausfallen als in Palma oder Venedig. Aber da sind die Lebensgrundlagen der Einwohner auch anders gelagert.
Natürlich mag es uns als verwöhnte Kreuzfahrer mit jeder Menge Luxusproblemen im Handgepäck "schockieren", wenn wir den Menschenmassen auf den Piers von St. Maarten begegnen. Aber ist das nicht in Wahrheit nur ein "optisches" Problem von uns? Da schütteln wir mit dem Kopf und fragen: "Ja muss das denn unbedingt sein, dass die arme kleine Insel so überfüllt wird?" – Und der Kellner in der Strandbar sagt uns: "Ja, es muss". Weil er damit vielleicht seine Familie durchbringt. Können WIR das wirklich beurteilen? Steht es uns überhaupt zu, das zu beurteilen oder ggfs. auch zu verurteilen?
Den Umweltaspekt mal außen vor gelassen: Wem würde es am Beispiel von St Maarten denn helfen, wenn weniger Touristen kommen würden?
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