Ich versuche mal, zwischendurch zu berichten. Es ist meine erste Kreuzfahrt, die erste "Langstrecken" - Reise und so ist alles noch sehr aufregend und unwirklich.
Vor fast zwei Jahren war aber schon klar, dass ich ich meinen 40. Geburtstag nicht zuhause mit großer Party verbringen möchte und dass ich den Tag zum Anlass nehmen will, mehr von der Welt zu sehen. Nach Buchungsstart bin ich dann zufallig auf der AIDA Seite gelandet und ganz schnell war diese Reise gebucht, ursprünglich Innenkabine auf Deck 4 und dann zwei mal umgebucht, erst auf Meerblick, Deck 5 und nun auf Heckkabine, Deck 11.
Die Anreise war schon ein kleines Abenteuer. Der Vorabend Check-In in Frankfurt klappte noch problemlos, mussten allerdings drei mal durchs Parkhaus und drum herum fahren, bis wir es geschafft haben, einen Platz zu finden.
08:30 Uhr sollte Disvover 4Y2010 starten und bis zum Boarding lief auch alles pünktlich und viel zu gut. Der Pushback stoppte dann viel zu schnell und nach Mitteilung des Piloten dauerte es zwei Stunden, bis eine defekte Pushback Stange ausgetauscht und das Fahrwerk kontrolliert wurde.
Gut, Ankunft erst gegen 15:30 Uhr. Der Plan, noch zum Strand zu fahren war dahin. So hooten wir uns die ersten Eindrücke an der Lanaibar, besorgten uns die Armbänder zum Ersatz der Bord Karte im Four Elements und trafen uns direkt zum ersten Kennenlernen mit unserer Reise WhatsApp Gruppe.
Beim Abendessen im Marktrestaurant (es war überall überraschend leer) teilte Kapitän Pedro Ziegler schon mit, dass sich auch das Ablegen mindestens bis 23 Uhr verzögern wird. Die alte Mein Schiff Herz lag noch vor uns und auch wir warteten wie auf Barbados üblich noch auf Koffer.
Wir erkundeten also die ersten Bars und probierten erste Getränke und. Die Angst, die Getränke würden nach Umstellung der Karte im Frühjahr nicht mehr schmecken, konnte ich direkt vergessen. Ich werde definitiv nicht verdursten.
Nach einem Kaffee auf der Veranda ging es aber um 23:10 Uhr ins Bett und mein erstes Sailaway verschlief ich.
Nun liege ich um 5 Uhr in der Hängematte und genieße die Heckwelle, bis wir gleich mit St. Vincent unser erstes Ziel sehen.