Maputo, Hauptstadt von Mosambik, da haben wir uns echt schwer getan mit Ausflugplanung.Aida hatte nur 4 oder 5 Ausflugsamgebote, die auch noch wenig attraktiv und sehr teuer erschienen.
Zuletzt haben wir über Bakadi Dreams eine 4-stündige Städtetour gebucht, für die Hälfte des Aida Preises.Eine tolle Guide (danke Amina), die uns die Herzlichkeit und Fröhlichkeit der Mosambikaner*innen hautnah vermittelte.
Maputo selbst: typisch akrikanische Großstadt, schön und schrecklich zugleich, wunderschöne Gebäude wechseln mit slumartigen Gebieten ab, unzählige Händler, die einem ständig die gleichen Sachen verkaufen möchten, viele junge Menschen, die Frauen oft wunderschön traditionell gekleidet, vermüllte Strandabschnitte wechseln mit traumhafter Natur ab.
Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern dieses Planeten, laut Lektor beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen 600 Dollar, so viel wie manche auf dem Schiff für 1 Safari zu zweit in Südafrika bezahlt haben.Für den Mosambikaner muss das ein ganzes Jahr reichen.Unfassbar.
Das Sicherheitsgefühl ist trotz der riesigen Armut viel besser als in Südafrika. In Maputo kann man ohne Angst mit normalen Sicherheitsvorkehrungen rumlaufen.Das geht nur in manchen wenigen Teilen Kapstadts, sonst nirgends in Südafrika.Aber hier in Maputo habe ich mich nicht unsicher gefühlt, allerdings muss man die Händler ertragen, oft lästig aber nicht gefährlich.
Noch ein paar Bilder aus Maputo, bin froh diesen Eindruck von einem völlig unbekannten aber irgendwie faszinierenden Land bekommen zu haben.
Die Brücke, bei der die Aida unmittelbar lag, erinnert fast an Lissabon oder San Francisco. Wurde natürlich von China finanziert, das arme Mosambik kann sich so was nicht leisten. Gut für das Land, dass Aida hier anlegt, und gut für uns alle, dieses Land wahrzunehmen.