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Karibik 18.02. bis 03.03.2012 - Treffpunkt Ocean Bar

    • AIDAluna:
  • alice77
  • 4. März 2012 um 12:31
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  • strohweder
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    • 25. November 2014 um 19:19
    • #1.381

    Tag 2

    31.10.2014

    Gegen Mitternacht wache ich das erste Mal richtig auf und denke, das war es dann mit Schlafen. Es geht aber doch und mit mehreren Wachphasen halten wir bis 05:30 durch. Doch dann sind wir beide endgültig wach. Langsam schleicht sich auch wieder ein deutliches Hungergefühl ein. Schräg gegenüber im Cafe Olympic soll es ein ordentliches Frühstück geben, so die Rezeptionistin. Na, dann schauen wir mal. Ab unter die Dusche und los. Es ist so, wie man es sich in Amerika vorstellt. Dampfender Kaffee und Eiswasser kommen sofort auf den Tisch, alles etwas schmuddelig und in die Jahre gekommen. Am Herd steht ein etwa 75 Jahre alter Mann, der dort wohl Eier braten muss, bis er umfällt. Schlecht kann es nicht sein, wir sind nicht die einzigen Gäste, aber die einzigen Touristen, wie es scheint. Die freundliche Bedienung fragt uns, was wir möchten. Andrea nimmt Rühreier mit Speck und ich Joes Spezialrührei mit Pilzen, Spinat und Zwiebeln. Dazu gibt es bei beiden Bratkartoffeln und Toast mit Butter und Marmelade. Andrea ist glücklich, Kaffee, Marmelade und nach der Banane gestern Abend Rührei mit Speck. Der Opa brutzelt für uns und es kommen schließlich riesige Portionen auf den Tisch. Das kann man nicht schaffen, stöhnen wir nach über der Hälfte, die Bedienung schenkt Kaffee nach und fragt, ob wir noch Wünsche haben. Das war ein sehr leckeres Frühstück für 23$ und wir beschließen, morgen wieder hinzugehen. Jetzt freuen wir uns auf die Stadtrundfahrt und Alcatraz. Um 09.15 sollen wir am Hotel abgeholt werden. Der Bus von Grey Line ist pünktlich da und bringt uns zum Sammelpunkt. Im Büro tauschen wir den Voucher gegen die Tickets. Für uns geht es erst auf die Citytour und danach nach Alcatraz. Wir besteigen den gleichen Bus, der uns am Hotel abgeholt hat und fast pünktlich um 10:00 Uhr geht es los. Das erste Ziel ist die Golden Gate Bridge und auf der Fahrt dorthin regnet es Bindfäden. Der Busfahrer ist gleichzeitig der Reiseleiter und redet in seinem breiten amerikanischen Englisch unentwegt. Wir haben Glück, gerade als wir am Viewpoint der Brücke angekommen sind, löst sich der Nebel etwas und wir haben fast freie Sicht auf diese weltberühmte Brücke. Die Citytour dauerte etwa 3,5 Stunden und wir waren am Lands End, Twin Peaks, Golden Gate Park und Kreuz und quer durch die Stadt wieder zurück zu Fishermans Wharf. Um 14.10 ist unser Transfer mit dem Boot rüber nach Alcatraz, "the Rock". Der Anleger ist direkt rechts neben Pier 33 und es ist schon beängstigend, dass auch hier wieder alles hervorragend klappt. Nach kurzer Überfahrt von ca. 15 Minuten erreichen wir Alcatraz, von 1934 bis 1963 Hochsicherheitsgefängnis der Vereinigten Staaten mit so "prominenten Gästen" wie zum Beispiel Al Capone. Wir machen eine Audiotour auf Deutsch durch das Zellengebäude. Es ist überaus beeindruckend, was wir sehen und hören. Heute würde man solche Zustände auch für Schwerverbrecher als menschenunwürdig ansehen. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten und ist sehr empfehlenswert. Wir belassen es bei der Besichtigung des Zellengebäudes und marschieren zum Anleger zurück. Wir wollen unbedingt noch im Hellen die Seelöwen an Pier 39 sehen. Pier 39 ist so eine Art Vergnügungspier in Fishermans Wharf. Ganz am Ende zur linken Hand befinden sich die Pontons und wir haben wieder Glück. Bestimmt 30 Tiere räkeln sich dort und dösen vor sich hin. Danach gehen wir noch etwas essen und marschieren dann durch Fishermans Wharf zur Station der Cable Cars, womit wir bis zur Geary Street fahren. CableCar ist ein muss in San Franzisco, doch dazu später mehr. Gegen 20 Uhr erreichen wir müde wieder unser Hotel. Der Jetlag ist noch nicht ganz überstanden. Noch ein Gute-Nacht-Bud und dann wird geschlafen.

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    • RE: Karibik 18.02. bis 03.03.2012 - Treffpunkt Ocean Bar

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  • strohweder
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    • 25. November 2014 um 20:02
    • #1.382

    Ich habe noch ein paar Fotos aus San Francisco in die Dropbox gestellt.
    Ich bin da nicht so bewandert und bitte um Hilfe, falls ihr sie nicht sehen könnt.

    Später mehr

    LG
    Steffen

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  • alice77
    Ocean-Bar-Fan
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    • 26. November 2014 um 00:00
    • #1.383

    Hallo Steffen,

    ich liebe ausführliche Reiseberichte..... :wiegeil: vielen Dank dafür! :sdanke: Da hat man das Gefühl, ein wenig dabei gewesen zu sein. :zufrieden:
    Die :foto: in der Dropbox sind auch toll. :daumen:

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


    Liebe Grüße an alle!
    Elisabeth

  • AIDAmoni
    carpe navem
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    • 26. November 2014 um 08:41
    • #1.384

    @ Steffen

    Danke, dass Du uns mit auf die Reise nimmst.
    Genau wie Elisabeth finde ich ausführliche Reiseberichte klasse - von mir aus gerne weiter so. :sdafuer:

    Jörg hat jetzt auch Fotos von unserer Tour mit der MS3 in der Dropbox eingestellt - wer also zwischen alter und neuer Welt pendeln möchte... :zwinker:

    LG
    Moni

    Vancouver & Alaska mit Norwegian Jewel :abfahrt:

  • einhand-segler
    Ausflugsselbstorganisierer
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    • 26. November 2014 um 20:28
    • #1.385

    Hi Steffen, supi schon mal der Anfang. Bitte nicht kürzen! :rolleyes:
    Schau mir jetzt noch die Bilder an.
    LG an alle

    :matrose: Verrückt nach Schiffchen fahren :sport1:

  • strohweder
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    • 29. November 2014 um 16:28
    • #1.386

    ok, ihr habt es so gewollt.
    Weitere Bilder kommen etwas später, ich habe noch nicht alle gesichtet

    Tag 3

    01.11.2014

    Gefrühstückt haben wir wieder im Café Olympic schräg gegenüber. Rührei mit Speck für mich und Andrea begnügt sich mit Toast und Marmelade. Danach marschieren wir zum Union Square, wo die Big Bus Hopp On Hopp Off Tour beginnen soll, die wir schon online von zu Hause gebucht hatten. Der Umtausch des Vouchers in das Ticket klappt wieder problemlos. Es ist noch relativ frisch, wir setzen uns aber dennoch nach oben. Eingepackt mit Pullover und Fließjacke geht es los. Am Rathaus und Golden Gate Park vorbei noch einmal zur Golden Gate Bridge, die heute in schönstem Sonnenschein vor uns auftaucht. Der Audiokommentar auf Deutsch ist übrigens sehr hilfreich, wir erfahren sehr viel über unsere Wegstrecke und was so am Rand auftaucht. Wir überqueren erneut die Brücke und steigen am Haltepunkt sofort um auf die kleine Sausolito-Tour. Sausolito ist ein kleines Örtchen gegenüber von San Francisco. Ganz hübsch, aber nichts besonderes. Das beste an der Sausolito Tour war der Fahrer. Sehr lustig, weiß nicht, was der geraucht hat. Wir steigen nicht aus, sondern fahren gleich zurück zum Haltepunkt an der Golden Gate Bridge. Dort besteigen wir wieder den Doppeldecker und es geht noch einmal kreuz und quer durch die Stadt bis zur Pier 39. Es gefällt uns dort nicht so gut, zu viel Trubel und recht teuer für die Touris und so beschließen wir, mit der Cable Car zur Lombardstreet zu fahren. Am Endpunkt ist mal wieder eine lange Schlange und so gehen wir ca. 200 Meter zur nächsten Station. Dort werden wir mit der ersten Bahn mitgenommen. Ein guter Tipp aus dem Netz. An der Station Lombard steigen wir aus und schauen uns die acht Haarnadelkurven an. Es fahren tatsächlich viele Autos nur so zum Spaß dort hinunter. Wir gehen ebenfalls hinunter und die Lombardstreet weiter bis zu einem kleinen Café, dass auch Pizza anbietet. Da es inzwischen recht warm und auch schon 14 Uhr geworden war, trinken wir erst einmal etwas und teilen uns eine Pizza, war sehr lecker. Danach fahren wir mit der Cable Car ein wenig kreuz und quer und landen schließlich am Cable Car Museum. Sehr interessant, etwas über die Geschichte und den Betrieb der Bahn zu erfahren. Danach weiter mit der Bahn bis North End und wir gehen zu Fuß zum Coit-Tower. Das ist ein wirklich steiler Fußmarsch und ich bin völlig geschafft. Die Auffahrt mit dem Lift kostet 8$ und wir müssen ca. 20 Minuten warten. Oben angekommen hat man zwar einen schönen Rundblick, aber leider sind überall Scheiben vor den Ausgucken. Das ist zum Filmen und Fotografien nicht so schön. Wieder unten nehmen wir den Bus und lassen uns zum North End zurück bringen. Dort gibt es erst einmal ein kühles Lager-Beer und wir schreiben Postkarten. Danach gehen wir ein wenig links und rechts, bis wir wieder in Fishermans Wharf ankommen. Die Nachtfahrt mit dem Big Bus lassen wir ausfallen, da es nach Einbruch der Dunkelheit doch wieder sehr frisch geworden ist. Wir nehmen wieder die Cable Car Bahn und fahren zurück. In einer Querstraße zur Geary Street finden wir Lori's American Grill und bestellen uns einen Burger und Ceasars Salad. Alles lecker und das Restaurant ist stylisch im Stil der Fünfziger. Gefällt uns gut dort. Danach geht es zurück ins Hotel, da wir nach dem langen Tag schon wieder müde sind. Beim Schreiben dieser Zeilen noch ein kühles Bud und dann wird geschlafen. Morgen wartet Los Angeles.

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  • strohweder
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    • 29. November 2014 um 16:40
    • #1.387

    Tag 4

    02.11.2014

    Andrea und ich werden in etwa gleichzeitig wach und der Radiowecker zeigt erst 05:30 an. Trotzdem beschließen wir aufzustehen und uns gemütlich fertig zu machen. Als Andrea im Bad ist, schaue ich auf das Handy und stelle erschrocken fest, dass es erst kurz nach halb fünf ist. Der Radiowecker hatte sich nicht automatisch auf die Winterzeit umgestellt. Da wir nun mal wach sind, behalten wir den Plan bei und machen alles in Ruhe reisefertig. Entgegen der ursprünglichen Überlegungen gehen wir gegen zwanzig nach sechs noch einmal ins Café Olympic zum Frühstück. Wir sind nicht die ersten Gäste und teilen uns heute ein Frühstück, Andrea den Toast mit Marmelade und ich die Rühreier mit Speck. Es war auch heute wieder alles in Ordnung und wir trinken noch einen letzten Kaffee dort. Nach dem Frühstück geht es direkt zu Alamo, das sind nur ein paar Schritte um die Ecke. Das Büro der Autovermietung öffnet um 07.00 Uhr und wir sind die ersten Kunden. Es klappt alles sehr zügig und wir können zwischen einem Jeep und einem Mazda wählen. Wir entscheiden uns für den neueren Mazda und schließen auf Empfehlung noch eine Zusatzversicherung für die Reifen mit ab, da solche Schäden wohl nicht durch die Vollkasko abgedeckt sind. Wir holen den Wagen im Parkhaus um die Ecke ab, ein knallroter kleiner SUV. Das Auto gefällt uns sofort und ich suche erst einmal für zehn Minuten, wo denn wohl der Schalter sein könnte, mit dem die herangeklappten Außenspiegel wieder ausgefahren werden. Ich finde ihn nicht und Andrea holt die Aufsicht des Parkhauses, der die Spiegel mit gekonntem Handgriff manuell herumklappt. Aha, also doch nicht alles elektrisch bei den Amis. Dann kann es ja losgehen. Ich frage mich gerade, wie dieses große Auto in die kleine Parklücke im Parkhaus gekommen sein könnte. Was rein geht, muss auch wieder raus. Mit mehrmaligem rangieren unter Andreas Aufsicht klappt das auch und wir verlassen das Parkhaus Richtung Hotel. Das fertige Gepäck wird aus dem Zimmer geholt und im Auto verstaut. Schnell noch auschecken und dann auf nach LA. Ich frage noch eben an der Rezi, ob dort noch Verwendung für den nicht aufgebrauchten Muni-Pass besteht, sehr gerne wird das von der jungen Dame dort entgegen genommen. Jetzt aber endgültig Abschied von San Francisco. Ein Navi hab ich auch dabei, sitzt rechts von mir und ich nenne es Andrea. Mit Andreas Hilfe finde ich schnell aus der Stadt heraus. Über Tenderloin, das ist das Viertel mit den meisten Obdachlosen und der höchsten Kriminalitätsrate in SF, wir sehen eine lange Schlange wohl bei der Armenspeisung, geht es Richtung Bay Bridge und Oakland. Von der Bay Bridge haben wir bei herrlichstem Sonnenschein noch einmal einen phantastischen Blick über die Bucht von SFO. Bis wir die Interstate 5 Nach LA erreichen, müssen wir etwas mehr als 60 Meilen zurücklegen. Nach Erreichen der I 5 führt uns der Weg schon bald durch Obstplantagen in einem schier endlosen Tal. Die Plantagen sollten uns dann an die 200 Meilen begleiten. Das müssen Hunderte von Millionen Obstbäume gewesen sein, Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Orangen und Zitronen. Am Ende gesellte sich auch noch Wein dazu. Am Ende des langen Tals überqueren wir einen Gebirgszug und die Temperatur fällt um über 20 Grad F. Es ist ein wunderschönes Panorama. Wir erreichen langsam den Großraum Los Angeles und der Highway quält sich spürbar. Dies geht bis zum Stop and Go und ein Blick auf die Tankanzeige rät mir, die nächste Abfahrt zu nehmen und eine Tankstelle aufzusuchen. Hätte ich doch nur vorher mal geschaut, auf welcher Seite der Tankstutzen sitzt. Ich brauche mindesten fünf Anläufe, bis das Auto mit der richtigen Seite vor einer Zapfsäule steht. Dann das nächste Problem, wie funktioniert das? Ich steige nicht durch und drücke den Hilfe-Knopf, doch niemand erscheint. Andrea fragt in der Tanke und ich soll mal mit meiner Kreditkarte hineingehen. Dort wird nach dem Betrag gefragt, für den ich tanken will und ich entscheide mich für 40$. Das sollte reichen. Es stellt sich heraus, dass damit der Tank fast gefüllt werden kann. Wir fahren dann noch ein Stück weiter und suchen uns eines dieser bekannten Fastfoodrestauarants, da sich etwas Hunger eingeschlichen hat, der mit Cheeseburger und Pommes gestillt wird. Nun aber weiter, denn wir wollen erst einmal im Hotel einchecken. Dank der Routenplanung und dem einwandfrei funktionierendem Navi finden wir ziemlich direkt zum Flughafen. Doch das Hotel ist nicht da. Kein Radisson weit und breit. Nachdem wir den Block drei Mal umfahren haben, frage ich eine Parkplatzwächterin, die uns wieder auf die Runde schickt. Jetzt fahren wir bei der angegebenen Adresse vor und fragen nach. Wir bekommen die Auskunft, dass das Hotel vor ca. zwei Monaten den Namen gewechselt hat. Das hätte man ja auch mal mitteilen können. Wir checken ein und das Gepäck wird auf das Zimmer gebracht, 355 im dritten Stock. Wir halten uns nicht lange auf, denn wir wollen noch nach Hollywood. An der Rezi fragen wir nach dem Weg und bekommen eine Beschreibung. Leider ist diese ziemlich mangelhaft. Trotzdem schaffen wir es mit etlichen Umwegen und Falschabfahrten auf den Hollywood Blvd. Wir überlegen nicht lange und Zahlen 10$ für einen Parkplatz direkt am Walk of Fame. Es stellt sich später heraus, dass man sonntags an der Straße kostenlos parken kann und da war reichlich Platz. Es ist mittlerweile fast dunkel, aber wir laufen über den mit Sternen gepflasterten Bürgersteig und können in der Ferne auch den Schriftzug Hollywood noch gut erkennen. Nach ca. 30 Minuten haben wir genug von den Sternen und viel Anderes gibt es nicht zu sehen. Also fahren wir zurück. Eigentlich wollten wir noch nach Santa Monica, aber es ist schon zu dunkel und ich bin langsam vom Fahren geschafft. Die Amis fahren auf dem achtspurigen Highway auch im Dunkeln wie besängte Säue. Wir suchen uns noch einen 7eleven, natürlich auch mit Umwegen und kehren mit unserem Einkauf ins Hotel zurück. 2 große Dosen Bier und eine Packung Erdnüsse sind fürs Abendessen, 2 Donuts, Kekse und Wasser für das Frühstück morgen. Unser Zimmer ist schw....kalt, da die Klimaanlage nicht wärmt. Die Klimaanlage wird ausgestellt. Das wärmt zwar auch nicht, aber es wird wenigsten nicht noch kälter. Aus dem Nachbarzimmer schallt die Unterhaltung herüber und der Kühlschrank springt auch immer wieder laut an, ganz zu schweigen vom Flugverkehr draußen. Ich glaube, heute nehme ich auch Ohrstöpsel, aber erst einmal müssen noch die XXL Biere geleert werden. Dagegen war die Gearystreet wie ein ausgestorbenes Kloster. Mal sehen, wie die Nacht so wird.

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    • 30. November 2014 um 09:12
    • #1.388

    Tag 5


    03.11.2014 Los Angeles


    Wir haben besser geschlafen, als befürchtet. Trotzdem sind wir gegen halb sechs wieder wach. Wir ändern unseren Plan und beschließen, uns fertig zu machen. Bis zur Autorückgabe haben wir noch jede Menge Zeit und wir wollen noch einmal Richtung Beverly Hills und Hollywood. Wir genießen unser reichhaltiges Frühstück (s.o.) und checken gegen 7 Uhr aus. Das Valet-Parking ist eigentlich auch ein Witz und das für 20$. Das Auto steht 15 Meter entfernt auf dem Hotelparkplatz. Der Hotelboy stellt sich beim Verstauen der Koffer so dusselig an, dass ich ihm zeigen muss, wie alles hineingeht. Kopfschüttelnd verlassen wir diese Absteige. Die Fahrt geht Richtung Interstate 405 North und Dank der gestrigen Erfahrungen ist die Auffahrt diesmal kein Problem. Die Rampe hoch und schnell nach Beverly Hills, so der Plan. Doch wir haben die Rechnung ohne die morgendliche Rushhour gemacht. Stop and Go auf dem Highway und das achtspurig. Alle springen zwischen den Spuren hin und her, um vermeintlich schneller voran zu kommen. Ich passe mich an und werde auf der Straße zum Amerikaner. Andrea stirbt mehrmals innerlich den Verkehrstod. Aber es klappt, die passen so gut auf, dass auch alle knappen Spurwechsel ohne Schaden vor sich gehen. Da es hier kein Rechtsfahrgebot gibt, sind Spurwechsel in alle Richtungen an der Tagesordnung und keiner hupt, auch nicht mit Licht, wenn man sich reindrängelt. Das ist hier so. Andrea, mein Navi, ist ziemlich mundfaul heute morgen und so lande ich wieder auf der I 10 E obwohl wir nach Beverly Hills noch ein wenig auf der 405 hätten bleiben sollen. Na ja, macht nichts, fahren wir halt erst nach Hollywood, wir wollen noch das Chinese Theater sehen, wo alljährlich die Oscars verliehen werden. Mittlerweile sind wir eine Stunde unterwegs auf dem Weg nach Hollywood. Andrea wird auch ob der fortschreitenden Zeit unruhig und wortkarg. Ich versuche, so schnell wie möglich voranzukommen und bin froh, den Weg noch von gestern zu kennen. Gegen viertel nach acht erreichen wir den Hollywood Blvd aus der Vine Street kommend und ich biege nach links ab, Richtung Chinese Theater. Es reicht von der Zeit her nicht mehr für einen Stop und so müssen Aufnahmen aus dem fahrenden Auto reichen. Es ist halb neun, noch eine Stunde bis zur Abgabe des Autos. Beverly Hills wird kurzerhand gestrichen und wir machen uns auf den Rückweg. Ich schlage eine Richtung ein, die es eigentlich sein müsste. Dass passt auch ganz gut, wenn man von den zweimaligen Kehrtwendungen absieht. Gegen neun erreichen wir über den La Brea Blvd. wieder die I 10 W Richtung Santa Monica. Das müsste jetzt von der Zeit klappen, wir haben noch 30 Minuten für ca 10 Meilen und auch der Tankstop dürfte kein Problem sein, zumal bei der Hinfahrt die Gegenseite recht frei war. Frohen Mutes die Rampe rauf und siehe da, Stop and Go. Mein Navi wird etwas blasser und ich versuche zu beruhigen. Mit amerikanischer Fahrweise schaffen wir das noch und wir müssen ja eigentlich auch erst um 10:30 am Airport sein. Die I 10 bleibt zähflüssig, aber ich hole auf den 5 Meilen bestimmt 200 Meter heraus. Auf der I 405 wird es etwas besser und wir erreichen gegen halb zehn die Abfahrt Century Blvd. Die werden uns bei Alamo schon nicht den Kopf abreißen. Direkt hinter der Abfahrt befindet sich eine Tankstelle, das Auto muss vollgetankt zurück gegeben werden. Diesmal keine Experimente und ich gehe sofort zum Cashier und lasse die Säule für 20$ freischalten. Den Betrag habe ich geschätzt und es passt tatsächlich, die Anzeige zeigt Full an. Jetzt schnell zu Alamo, dass ist gleich um die Ecke, sage ich. Wir biegen rechts ab und nach ca einer Meile bemerkt mein Navi, dass wir hier noch nie gewesen wären. Ich teile die Meinung des Navi und beschließe links abzubiegen, in der Hoffnung, etwas Bekanntes zu entdecken. Nach ca. 500 Metern stehen wir vor der Einfahrt zum Car Return von Alamo. Ich kann mir ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen. Die Formalitäten der Autorückgabe dauern keine 10 Sekunden, die 15 überzogenen Minuten sind wohl noch Toleranz. Wir laden das Gepäck aus und wenden uns dem ShuttleBus zum Airport zu. Die fahren hier alle paar Minuten. Der Bus bringt uns zum Ankunftsterminal 2, wo der Treffpunkt für ankommende NCL-Reisende ist. Wir finden schnell eine zuständige Dame, die uns aber auf der Liste nicht finden kann. Sie schreibt uns einfach dazu und bedeutet uns, auf den Bus zu warten. Nach ca. 30 Minuten geht es los. Eine kräftige, etwa fünfzigjährige Busfahrerin verstaut unser Gepäck. Wir sind etwa 15 Personen und jeder hat schweres Gepäck dabei. Sie tut uns richtig leid, wie sie die Koffer in den Bus wuchtet und sie meint, wir bräuchten ihr nicht zuzusehen und möchten doch schon in den Bus steigen. Gesagt, getan. Wir nehmen noch an drei bis vier anderen Terminals Gäste auf und dann geht es Richtung San Pedro, wo die Norwegian Star auf uns wartet. Die Fahrt soll etwa 20 Minuten dauern. Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir den Hafen von Los Angeles und die Silouette unseres Kreuzfahrtschiffes lässt sich bereits erkennen. Am Cruise-Terminal steigt ein Mitarbeiter ein und meint, wir könnten direkt zum Check-In gehen, unsere Koffer würden auf die Kabine gebracht. Ich frage ihn, woher man denn wüsste, dass unsere Koffer zu uns gehören würden. Na, das sehen wir doch an Kabinennummern auf den Kofferanhängern, antwortet er. Ich wieder: welche Kofferanhänger, wir hätten keine bekommen. Wir mussten dann unsere Koffer selbst zur Kofferaufgabe bringen, wo wir Ersatzkofferanhänger bekamen, die wir selbst anbringen mussten. Toller Service von NCL. Von der Kofferabgabe geht es direkt zum Check-In. Erst durch die Sicherheitskontrolle, diesmal piept es bei mir. Ich muss meine Jacke ausziehen und ein zweites Mal durch, diesmal klappt es. Beim Check-In natürlich eine lange Schlange, es wirkt alles recht unorganisiert, ich rechne mit mindestens einer Stunde Wartezeit. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir in unserer Schlange einen Mitarbeiter, der uns fragt: Latitudes or not. Latitudes ist das Vielfahrerprogramm von NCL. Nun kommt uns zu Gute, dass wir 2002 bereits einmal eine Woche auf einem NCL-Schiff verbracht haben. Wir gehören damit dazu und dürfen ab hier eine Fastlane benutzen. Hier verfällt nichts z.B. nach fünf Jahren, wie bei AIDA. Jetzt dauert es nur noch 10 Minuten und wir sind an der Reihe. Die Dame am Schalter beäugt argwöhnisch meinen Pass. Der Officer bei der Immigration in San Francisco hat meinen Aufenthalt unter dem Stempel bis zum 27.01.2014 begrenzt. Das kommt ihr merkwürdig vor, eigentlich dürfte ich gar nicht mehr in den USA sein. Sie zieht eine Vorgesetzte hinzu und gemeinsam beschließen wir, dass das ein Fehler sein muss, da ich ja erst am 30.10.2014 eingereist bin. Das müsste eigentlich wie bei Andrea 2015 heißen, aber korrigiert wird das auch nicht. Ich bin mal gespannt, ob das auf der Reise noch einmal zu Komplikationen führen wird. Alles andere geht wie üblich, Foto machen und Kreditkarte einlesen und wir bekommen die Bordkarten. Jetzt dürfen wir endlich auf das Schiff. Doch vor das Betreten hat die Reederei die Fotografen gesetzt. OK, ein schnelles Foto und wir sind vorbei. Die Bordkarten werden durchgezogen und wir sind offiziell an Bord. Nahe der Rezeption ist der Stand, wo wir unseren Aufkleber für das "Ultimative Beverage Package" bekommen. Das ist so eine Art "All inklusive" für Getränke. Wir hatten uns dass zu Hause durchgerechnet und meinen, dass wir damit besser fahren (stimmt auch, wie sich herausstellen sollte). Auf eine Kabinenfreigabe braucht man nicht zu warten. Wir machen uns auf den Weg zu unserer Kabine 10560, wobei wir unsere Reisetasche entdecken und mitnehmen. Ein Koffer steht auch bereits vor der Kabine. Das geht hier ziemlich durcheinander. Gäste, Reinigungspersonal und Kofferschlepper müssen sich ständig ausweichen. Einige Kabinen sind auch noch nicht fertig. Ob das so die richtige Lösung ist? Unsere Kabine ist jedenfalls bezugsfertig oder soll es wenigstens sein. Wir betreten sie und sind erst einmal total enttäuscht. Die Kabine ist völlig abgewohnt, vieles ist zerschlissen und abgestoßen. Leider ist die Kabine auch nicht sauber gereinigt. Vielleicht sollte dafür doch mehr Zeit eingeplant werden. Ich gehe zur Rezeption und beschwere mich bei einer der deutschen Gästebetreuerinnen. Sie verspricht Abhilfe zu schaffen. Auf dem Rückweg frage ich mich, wie das jetzt gehen soll. Wenn das Personal meint, die Kabine ist sauber, dann wissen die ja nicht, wo wir den Dreck gefunden haben. Wir warten auf der Kabine ab, aber nichts geschieht. Auch die versprochenen zusätzlichen Handtücher kommen nicht. Jetzt steht erst einmal die Seenotrettungsübung an. Die Schwimmwesten müssen nicht mitgenommen werden. Unsere Musterstation ist im Theater. Dort werden die Kabinen abgestrichen, dann erfolgt eine kurze Demonstration, wie die Rettungsweste angelegt wird und das wars. Nach 5 Minuten ist die Übung beendet. Ein echter Witz das Ganze, ich möchte hier keinen Notfall erleben. Da wir ja nicht den ganzen Tag auf der Kabine warten können, gehen wir zusammen noch einmal zur Rezeption. Eine andere deutsche Gästebetreuerin nimmt sich noch einmal der Sache an. Wir vertrauen darauf, dass es diesmal klappt und gehen erst einmal essen im Restaurant Aqua. Das Essen ist ok, aber nichts besonderes und die Bedienung von den Philippinen übertrieben freundlich. Wir erkunden das Schiff, trinken in der Gatsby Bar noch den einen oder anderen Absacker und gehen dann ein wenig müde gegen neun auf die Kabine. Es ist nichts passiert, keine Reinigung, keine Handtücher. Die Müdigkeit besiegt den Ärger und wir gehen schlafen. Die Betten sind ok und das Meer hören wir durch die offene Balkontür rauschen.

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  • strohweder
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    • 30. November 2014 um 09:17
    • #1.389

    Tag 6


    04.11.2014, Seetag


    Wir haben beide gut geschlafen und gehen mit unseren Sportsachen nach draußen. Es ist ein herrlicher Morgen und wir schauen am Fitnessstudio vorbei. Ein dunkler Raum, fast ohne Tageslicht, recht groß mit allen möglichen Geräten. Das ist wieder typisch Ami. Hauptsache, die haben einen Fernseher, Aussicht ist denen wurscht. Wir wollen lieber an die frische Luft und gehen eine halbe Stunde walken. Es ist noch nicht viel los und wir kommen zügig voran. Das macht richtig Spaß und das werden wir auch wiederholen. Nach dem Walken ziehen wir uns zum Frühstück um und gehen vorher noch einmal an die Rezeption, um unsere Beschwerden zu wiederholen. Wir erklären alles noch einmal einem dritten deutschsprachigem Gästebetreuer. Er telefoniert kurz und wir treffen uns mit dem Supervisor des Housekeeping bei unserer Kabine. Wir erklären ihm alles und er nickt ziemlich angesäuert und demonstrativ gelangweilt. Uns ist das egal, Hauptsache es passiert endlich etwas. Wir vereinbaren, dass ab 09:30 die Kabine frei ist und gehen jetzt endlich frühstücken ins Bedienrestaurant Versailles. Dort hat sich wieder eine Schlange gebildet. Damit es schneller geht, sind wir damit einverstanden, uns mit anderen einen Tisch zu teilen. Wir sitzen mit einem Paar aus Canada, wo sie gebürtige Deutsche ist, einem älteren Ehepaar aus der Nähe von San Francisco und einer einzelnen Dame aus San Francisco am Tisch. Es funktioniert wie beim Abendessen. Nachdem man zum Tisch gebracht wurde, gibt es die Speisekarten und die Bestellungen werden abgefragt. Kaffee und Eiswasser werden eingeschenkt und dann warten wir. Es gibt kein Buffet. Die Konversation beginnt. Der ältere Herr fragt uns, woher, wir denn kämen und wo denn das Camp David wäre? Ich erkläre ihm mit meinem sparsamen Englisch, dass wir aus Deutschland sind und dass Camp David die Marke eines holländischen Textilherstellers sei. Er muss lachen, weil für die Amerikaner ein Camp wohl immer etwas mit einem Lager zu tun hat. Wir schauen immer wieder auf die Uhr, es ist schon neun, als endlich die Früchte für Andrea und der Yoghurt für mich kommen. Die anderen lassen sich mit ihrem ersten Gang richtig Zeit und unser Kellner veranstaltet mit uns ein Ratespiel. Die Nordamerikaner finden es lustig, doch uns wäre es lieber, er würde die Eierspeisen und den Toast bringen. Gegen 09:20 ist es dann soweit, wir schlingen hastig einen Teil des Essens hinunter, entschuldigen uns bei unseren Tischnachbarn und verlassen gehetzt das Restaurant. Wir müssen ja noch unsere Badesachen aus der Kabine holen, bevor die "Renovierung" derselben beginnt. Wir schaffen es noch, es ist noch niemand zu sehen. Mit allem Nötigen bepackt, gehen wir zum Bug des Schiffes. Dort ist eine Art terrassenförmiges Sonnendeck und es ist kein Problem freie Liegen zu bekommen. Wir genießen die Sonne und stellen fest, dass die lautesten Gäste in der Umgebung deutschsprachig sind. Die Amerikaner scheinen auch kein Volk von Liegenreservierern zu sein. Artig nehmen sie ihre Handtücher mit, wenn sie die Liege verlassen. Wir finden, dass 10:25 eine ausgezeichnete Zeit für einen "Eye-Opener" ist, so nennen die hier das erste alkoholische Getränk des Tages. Ein frisch gezapftes Bier und ein Corona, lecker. Ich glaube, wir sind die Letzten mit einem "Eye-Opener". Wir genießen die Sonne am Seetag und wechseln gegen Mittag den Standort zum Pooldeck. Auch dort gibt es ein terassenförmiges Sonnendeck. Wir nehmen erst einmal ein erfrischendes Bad im Pool und uns steigt der Geruch von frisch gegrilltem in die Nase. Barbecue und Live-Musik auf dem Pooldeck, wie schön. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen auf halber Höhe des Sonnendecks und können das Pooldeck schön überblicken. Nacheinander holen wir uns etwas zu essen, gegrilltes Hähnchen und Encheladas mit leckerer frischer Füllung. Dazu passt hervorragend ein frisch gezapftes und kühler Weißwein. Wir essen wieder mal mehr als nötig und wie üblich werde ich nach dem Essen müde. Da die Musik am Pool sehr laut wird und die Animation ihr bestes gibt, ziehen wir zurück zum Bug und finden auch dort wieder problemlos ein ruhiges Plätzchen. Es ist herrlich so auf See vor sich hin zu dösen. Am späten Nachmittag wagen wir es auf die Kabine zu gehen und nachzuschauen, was sich getan hat. Wir sind angenehm überrascht. Neue Möbel auf dem Balkon, neuer Bezug auf dem Sofa und ein neuer Tisch in der Kabine. Auch nachgereinigt wurde, nicht ganz nach unseren Vorstellungen, aber immerhin. Dann machen wir uns zum Abendessen fertig. Wir wollen heute ins Versailles gehen und es ist optionaler Galaabend. Der Anblick der Gäste ist fast grotesk. Es ist alles vertreten. Vom Smoking und Abendkleid, über weißes Dinnerjacket bis hin zu Shorts und Sandalen. Auch die dürfen ins Restaurant, obwohl im Daily ausdrücklich lange Hosen für das Versailles vorgeschrieben sind. Das Essen ist ausgesprochen lecker, Andrea entscheidet sich für Lachs und ich für Steak. Nach dem Essen bummeln wir noch ein wenig durch das Schiff und merken nach zwei weiteren Drinks, wie die Müdigkeit langsam Oberhand gewinnt. Also ab in die Koje, wir freuen uns auf Cabo San Lucas in Mexico.

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    • 30. November 2014 um 11:34
    • #1.390

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    und weiter geht es:

    Tag 7


    05.11.2014 Cabo San Lucas, Mexico


    In Cabo San Lucas wird getendert. Dies wird mit Tendertickets organisiert. Bevor wir also unsere morgendliche Walkingstrecke absolvieren, holen wir uns auf dem Pooldeck unsere Tickets. Wir erhalten Tickets für die Gruppe 5. Heute walken wir sieben Runden übers Schiff und brauchen dafür 35 Minuten. Wir entschließen uns, direkt nach dem Walken auf dem Pooldeck zu frühstücken. Es ist herrliches Wetter und wir genießen die Fahrt entlang der Küste Richtung Cabo San Lucas, das wir pünktlich erreichen. Auf Empfehlung holen wir uns an der Bar noch eine Flasche Wasser für sage und schreibe 5$. Wir warten darauf, dass unsere Tendernummer aufgerufen wird und marschieren Richtung Ausgang. Das geht alles ziemlich zügig und wir sitzen als bald in einem örtlichen Tenderboot. Am Hafen angekommen, wird erst einmal das Gepäck kontrolliert und natürlich auch noch das obligatorische Foto mit einem mexikanischen Trachtenmädel gemacht. Wir gehen ein paar Schritte und schon prasseln schreiend die Offerten für Bootstouren von allen Seiten auf uns herein. Best Price überall. Wir lassen die erste Meute hinter uns und kommen mit einem weiteren Anbieter ins Gespräch. 35$ pP will er zunächst für die Tour zum Arcos, vorbei an den Pelikanen und Seelöwen, und dann zum Strand Medano Beach inklusive Abholung haben. Wir einigen uns auf 15$ pP und haben die Wahl zwischen einem größeren Glasbodenboot und einer kleinen Nussschale namens Claudia. Wir nehmen die Nussschale und unser Skipper heißt Julio. Es geht auch sofort los und wir stellen erfreut fest, dass wir die einzigen Passagiere sind. Es ist ziemlich wellig und Julio erklärt uns alles, was es zu sehen gibt, die alte Thunfischfabrik, die Pelikankolonie, den Loversbeach, der wirklich ein Traum ist, eine Höhle, die Seelöwenkolonie und natürlich den Arcos. Es ist wunderschön hier und Julio bringt uns danach zum Medano-Beach. Er verspricht, uns pünktlich um 15 Uhr wieder abzuholen. Wir springen aus dem Boot an den Strand, der touristisch erschlossen ist. Es gibt also Liegen und Schirme, Bars und Restaurants und jede Menge fliegender Händler. Wir gehen erst einmal ein Corona trinken, um uns einen Überblick zu verschaffen, genießen die Aussicht und gehen dann an den Strand. Schnell stellen wir fest, dass wir nur ein schattiges Plätzchen bekommen, wenn wir uns an einem Restaurant oder einer Bar niederlassen. Wir bekommen zwei Sonnenliegen in der zweiten Reihe, bestellen zwei Corona und gehen erst einmal baden. Das Wasser ist herrlich und doch eigentlich wenig erfrischend. Wir kehren zu unserem Platz zurück und lassen uns von der lauten Musik die Ohren volldröhnen. Die Amis lieben das, ne Pulle Bier in der Hand, Mucke in der Lautstärke eines startenden Jumbos und eine dies übertönende kreischende Unterhaltung. Wir fragen nach einem anderem Platz und ziehen um an den Rand des Areals. Jetzt sind wir doch ein wenig hungrig geworden und bestellen uns eine Portion Nachos mit Guacemole, Bohnenmus, Tomaten und Käse. Es schmeckt uns sehr gut, aber die Portion ist so groß, dass wir es zu zweit nicht schaffen können. Langsam nervt uns die Musik mit annähernd 100 Dezibel, gefühlt. Wir zahlen und brechen auf. Am Ende des Strandes, Richtung Hafen, wollen wir noch einmal in Ruhe baden. So ein Bad im Pazifik ist schon herrlich. Wir wollen nicht mehr zurück zu den dröhnenden Amis, Julio wird es verkraften, dass wir zur Abholung nicht da sein werden. Bezahlt haben wir ja schon. Wir werden den Weg zurück zu Fuß machen und gehen am Ende des Strandes einen ziemlich schmutzigen Fußweg an der Hafeneinfahrt entlang. Gerade zu der Zeit kommen auch viele Boote vom Fischen zurück und ich traue meinen Augen nicht. Hinter dem einen oder anderen Boot hat sich ein Seelöwe angehängt und wartet auf seine Fütterung mit frischem Fisch. Das ist ein wirklich drolliger Anblick. Es sieht so aus, als wenn der Seelöwe sich an einer Anhängerkupplung angedockt hat. Dies zu sehen, war ein echtes Erlebnis. Wir gehen den Weg weiter und er wird breiter und sehr gepflegt. Wir sind erstaunt, wie groß die Marina ist und ahnen, dass noch ein weiter Weg vor uns liegen wird. Ab und an halten wir und schauen zu, wie die zurückgekehrten Angler stolz ihren Fang präsentieren. Da sind schon einige Prachtexemplare von Thunfischen und Marlins darunter. Wir gehen weiter, bis sich uns ein kleiner Mann in den Weg stellt, der uns in ein Lokal rechter Hand lotsen will. Erst wollen wir ihn ignorieren, aber irgendwie hat er was Lustiges und wir folgen ihm auf einen Drink. Er freut sich und läutet eine Glocke als wir eintreten. Wir sollten es nicht bereuen, es wird die beste Margaritha, die wir je getrunken haben. In einem großen, einem Kaktus nachempfundenen Glas bekommen wir so etwas schmackhaftes und erfrischendes, wie wir es gerade jetzt brauchen. Ein wirklich uriges Lokal an der Marina. Wir bezahlen, ich hätte auch gern noch eine zweite getrunken, und gehen weiter. Wir sollten unseren Fußmarsch nicht bereuen. Eine wunderschön angelegte Marina mit Bars, Restaurants und Geschäften erwartet uns. Überall liegen Yachten, aber im wesentlichen Boote, mit denen Touristen zum Fischen rausfahren. Auch das ist wieder sehr typisch für die Amerikaner. Am Ende unseres Rundganges um die Marina schauen wir noch zu, wie der gefangene Fisch an einer Stelle gesammelt, zerteilt und verkauft wird. Da wird es in dem einen oder andren Restaurant heute Abend fangfrischen Fisch auf der Karte geben. Wir haben jetzt genug gesehen, unseren Kühlschrankmagneten gekauft und nehmen das nächste Tenderboot zum Schiff. Wir ruhen uns noch ein wenig auf dem Sonnendeck aus und machen uns dann frisch zum Abendessen. Wir sind noch immer pappsatt von den Nachos und beschließen heute nur ins Market-Café zum Buffet zu gehen. Wir suchen uns einen Platz, wo wir das Buffet fest im Blick haben. Es wird ein lustiger Abend. Wir fühlen uns wie in der Muppetshow. Es kommen jede Menge Klischee-Amerikaner daher und wir amüsieren uns köstlich. Wahrscheinlich die auch über uns. Das Essen ist heute Abend Nebensache, es ist ok und die drei Glas Wein sind sehr lecker. Nach diesem amüsanten Auftakt des Abends sind wir noch in der Stimmung für weiteres "Fremdschämen". In der Red Lion Bar ist Karaoke angesagt. Wir machen uns auf den Weg auf Deck sieben, gleich hinter der Rezeption ist die Red Lion Bar. Eigentlich sollte das schon eine Stunde in Gang sein, aber anscheinend hat sich noch niemand getraut. Wir finden einen schönen Platz und schauen dem Entertainer zu. Er gibt sich größte Mühe und ist auch echt witzig, schon an sich. Er ist höchstens 1,50 groß und wirbelt herum wie Sammy Davis Jun. Als sich die ersten trauen, kommt Stimmung in den Laden, nur ein paar betrunkene Schweden, die meinen, sie können ihr eigenes Ding durchziehen, stören ein wenig. Aber auch das meistert Sammy Davis souverän. Wir bleiben bis zum Ende und hatten einen wirklich schönen und lustigen Abend. Einen schönen Cocktail nehmen wir noch mit auf unsere Kabine und lassen den Abend ausklingen. Ein wirklich schöner und gelungener Tag.

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    • 30. November 2014 um 11:41
    • #1.391

    Tag 8


    06.11.2014 Puerto Vallarta


    Heute Nacht wurden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt damit nur noch sieben Stunden. Wir schlafen bis ca. 08:30 und ziehen uns für unsere morgendliche Walkingstrecke an. Heute probieren wir mal die Strecke auf Deck sieben. Auch dort kann man um das ganze Schiff herumlaufen. Das ist der Vorteil von älteren Schiffen. Vier Runden sollen 2,3 km sein und wir schaffen heute neun. Bis zum Einlaufen in Puerto Vallarta ist noch Zeit für ein ausgiebiges Frühstück auf dem Pooldeck. Gut gestärkt machen wir uns landgangsfertig und beobachten das Festmachen von unserem Balkon aus. Der erste Eindruck von Puerto Vallarta ist sehr schön, eine gepflegte Hafenanlage mit viel Grün. Wir freuen uns auf den Landgang und wollen zum nächstgelegenen Strand, durchschreiten die üblichen Angebotsschreier für diverse Touren und wenden uns nach rechts. Mit uns im Hafen liegt noch ein Schiff von Princess Cruises, wohl ein wenig größer als unsere Star. Wir verlassen das Hafengelände vorbei an Souvenirshops Richtung Hauptstraße bis zur nächsten Kreuzung. Dort gehen wir wieder nach rechts und kommen am Hilton vorbei durch einen kleinen Weg zum Strand. Der ist enttäuschend, Kiessand, Wasserfarbe Ostsee und hohe Brandungswellen. Wir schlendern den Strand entlang und stellen fest, dass wir hier keinen Urlaub verbringen möchten. In erster Reihe sind neben dem Hilton zwei riesige amerikanische Appartementanlagen mit jeweils drei ca. fünfzehnstöckigen Wohntürmen. Wir erreichen ein kleines Flüsschen, dass im Meer mündet. Ein großes Schild warnt vor Krokodilen. Auf der gegenüber liegenden Seite füllen Männer Sandsäcke und bereiten sich offensichtlich auf die nächste Flut vor. Wir kehren um und dann im Hilton ein. Das Laufen im Kies ist anstrengend und stechender Durst stellt sich ein. Ein kühles Pacifico löscht den Durst. Wir verlassen das Hilton durch die Lobby und stehen wieder an der Straße, durch die wir auf dem Hinweg zum Strand gegangen sind. Wir kaufen noch unseren Kühlschrankmagneten und für anderes kann Andrea sich nicht entschließen. Die Kneipe bei den Shops lockt mit WiFi und so muss noch ein weiteres eisgekühltes Pacifico dran glauben. Das Internet entpuppt sich als sehr schwach und die Verbindung bricht immer wieder zusammen. Das war also nichts, aber das Pacifico ist lecker. Wir schlendern zum Schiff zurück. Vor dem Schiff ist eine Art Ladenzeile aufgebaut und es wird allerlei mexikanisches angeboten. Unter anderem kann man dort auch etwas trinken. Es ist dort so nett zu sitzen, so dass wir noch eine Margaritha versuchen. Die ist oberlecker und so wird auch noch eine zweite daraus. Für fünf Dollar kann man nicht meckern und wir werden gefragt, ob die auch stark genug sei. Oh ja und daher reichen auch zwei, d.h. die zweite haben wir uns geteilt. Wir gehen zurück an Bord und beobachten das Ablegen von unserem Balkon aus. Es wird langsam dunkel und es ist ein enorm lautes Vogelgezwitscher aus dem kleinen Baumhain auf der Grünfläche vor dem Schiff zu vernehmen. Wir gehen nach dem Ablegen wieder in das Buffetrestaurant und haben erneut Spaß daran, Leute zu beobachten. In der Red Lion soll heute wieder Karaoke sein und daher führt uns unser Weg nach dem ausgezeichneten indischen Essen, echt spicy, dorthin. Schade, heute macht das nicht Sammy Davis und seine Vertretung hat es nicht drauf. Der hört sich lieber selbst singen. Wir ziehen weiter und bleiben im Atrium hängen, da spielt eine Band richtig gute Unterhaltungsmusik. Als diese eine Pause machen, gehen wir weiter ins Stardust-Theater. "Oh what a Night" heißt die Show und die vier Jungs, Gastkünstler auf dem Schiff, reißen uns fast von den Sitzen. Echt Super die Jungs. Nach einem Abschlussdrink im Gatsby's gehen wir schlafen.

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    • 1. Dezember 2014 um 09:37
    • #1.392

    Herrlich, so ein Reisebericht!
    Bei mir kommt trotz des trüben Wetters so richtig Urlaubsstimmung auf... :stossen::gitarre::hunger: [Blockierte Grafik: http://yoursmiles.org/tsmile/rest/t4115.gif][Blockierte Grafik: http://yoursmiles.org/tsmile/sun/t113004.gif]

    Vancouver & Alaska mit Norwegian Jewel :abfahrt:

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    • 1. Dezember 2014 um 15:35
    • #1.393

    ...und die Fotos jetzt auch dazu! :foto::daumen:

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    • 1. Dezember 2014 um 19:28
    • #1.394

    Danke Steffen! Genial! Jetzt noch Fotos gucken..... :zwinker:

    2008.07 AIDAbella - Ostsee
    2010.09 AIDAluna - Nordamerika
    2012.02 AIDAluna - Karibik
    2014.02 AIDAbella - Karibik
    2014.09 AIDAsol - Nordeuropa
    2015.10 MS Century Sky - Yangtze Fluss
    2016.04 NCL Norwegian Sky - Bahamas
    2017.06 MS3 - Norwegen Spitzbergen
    2019.02 AIDAbella - Südostasien

    2020.01 Stella Australis - Patagonien/Kap Hoorn

  • alice77
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    • 2. Dezember 2014 um 21:20
    • #1.395

    Hallo Steffen,

    sorry....bin noch nicht zum Weiterlesen und :foto: Weitergucken gekommen. :ssorry: Mir fehlt momentan die Zeit, da ich noch soooo viel zu erledigen habe. :verzweifelt:
    Übermorgen ist meine Kiefer-OP :erschrecken: und danach kann ich ca. eine Woche nicht "unter die Leute", also habe ich dann wohl viel Zeit, die ich u.a. hier im Forum verbringen kann.

    Liebe Grüße an alle!
    Elisabeth

  • strohweder
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    • 3. Dezember 2014 um 14:54
    • #1.396

    elisabeth

    Alles Gute für deine OP :daumen:
    Bericht läuft ja nicht weg.

    LG

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  • Moonsprint
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    • 3. Dezember 2014 um 17:06
    • #1.397

    elisabeth: Alles Gute! Wir drücken die Daumen!

    2008.07 AIDAbella - Ostsee
    2010.09 AIDAluna - Nordamerika
    2012.02 AIDAluna - Karibik
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  • AIDAmoni
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    • 4. Dezember 2014 um 08:35
    • #1.398

    Alles Gute für Deine OP! Lass Dich anschließend von Hans gut pflegen. :troest:
    LG Moni

    Vancouver & Alaska mit Norwegian Jewel :abfahrt:

  • alice77
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    • 4. Dezember 2014 um 23:06
    • #1.399

    Danke für eure lieben Wünsche! :blumen::sdanke:
    Ich habe alles mehr oder weniger gut überstanden. :verzweifelt: Es wurde in einer zweistündigen OP Knochenmasse im Oberkiefer aufgebaut (durch Einsetzen von Rinderknochen) :erschrecken: und dann wurden 6 Implantate gesetzt.
    Jetzt habe ich noch recht nervige Schmerzen, Hamsterbäckchen und Blutergüsse an der Wangen. :cry2:

    Hans pflegt mich gut und ich bin (hoffentlich) eine geduldige Patientin.

    Liebe Grüße!
    Elisabeth

  • strohweder
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    • 5. Dezember 2014 um 18:11
    • #1.400

    Gute Erholung Elisabeth
    Hier weiterer Lesestoff:

    Tag 9

    07.11.2014 Seetag


    Wir schlafen wieder recht lange und drehen heute unsere morgendlichen Walkingrunden wieder oben. Wir werden mutiger und streuen die eine oder andere Joggingrunde mit ein. Es ist unglaublich schwül und heiß, so dass wir vor dem Frühstück noch duschen müssen. Wir nehmen gleich unsere Sonnensachen mit zum Frühstück und gehen gut gestärkt aufs Sonnendeck am Bug. Dort bleiben wir bis Mittag und probieren auch den Whirlpool aus. Der hat gefühlte 40 Grad und ist so gar nicht unseres bei 30 Grad Außentemperatur. Es ist richtig heiß heute und so beschließen wir gegen 13 Uhr uns am Biergarten in den Schatten zu setzen und dort ein wenig zu lesen. Ein eisgekühlter Mexican Samurai ist jetzt genau das richtige. Nach einer Weile bekommen wir Appetit auf etwas leichtes und wir gehen ins Market-Café einen Salat essen und einen Wein trinken, auch weil die Animation am Pooldeck in gewohnt amerikanischer Lautstärke alles andere nieder macht. Das Essen und der Wein tun das gewohnte und veranlassen uns auf der Kabine ein Nickerchen zu machen. An Sonne reicht das auch schon für heute. Wir verpennen den ganzen Nachmittag und werden erst gegen 18 Uhr wieder wach. Dann aber fertig gemacht für das Abendprogramm. Werden uns wieder Leute am Buffet anschauen, mal sehen, ob heute Sammy Davis Karaoke macht und die vier Boys von gestern sollen noch einmal im Stardust auftreten. Entgegen unseres Plans gehen wir heute Abend im Versailles essen. Es ist wieder sehr lecker, Andrea nimmt das Rumpsteak und ich das Hähnchen Cordon Bleu. Der Rest vom Abend ist schnell erzählt, Sammy Davis ist heute nicht beim Karaoke, vor den vier Jungs tritt im Sturdust ein schreiender Comedian auf, der mich fast zum Wahnsinn treibt. Wenn die Jungs nicht wären, wäre ich schon draußen an der Bar. Die vier bringen noch mal ein Medley ihrer "Oh what a Night" Show mit Hits der four Seasons. Einfach Klasse die vier. Schade, dass die Jungs morgen in Huatulco das Schiff verlassen. Einen Absacker nehmen wir wie üblich im Gatsby's. Wir bleiben noch ein wenig länger, wechseln jedoch von der Bar an einen Stehplatz an der Treppe. Die Musik ist echt gut heute Abend, nur ein paar Amerikaner haben sich an der Bar so laut angeschrien, dass dort von der Mucke nichts mehr mitzukriegen war. Mit einem letzten Drink in der Hand gehen wir auf die Kabine und schlafen.

    Tag 10

    08.11.2014. Huatulco


    Wir schlafen recht lange und machen uns wie gewohnt nach dem Aufstehen auf unsere Walkingrunden auf Deck 13. Wir nähern uns schon langsam dem Hafen und brechen nach der dritten Runde ab, um Fotoapparat und Kamera zu holen. Schon die Einfahrt in den Hafen verspricht einen schönen Tag. Nach dem Anlegen frühstücken wir schnell, für mich heute nur Yoghurt und Ananas, das hatte ich mir schon am Abend vorher vorgenommen. Echt lecker die Früchte. Wir packen unsere Sachen und wollen an den Strand. Mit uns liegt noch die Statendam der Holland-Amerika-Line im Hafen, also gut etwas los. Wir sind auf der Suche nach einem Transfer zum Strand, sprich zur Tongalundo Bay. Am Taxi-Stand kommen wir mit einem Anbieter ins Verhandeln, der uns für einen anderen Strand begeistern möchte. Für 15$ verspricht er uns einen Round-Trip, also mit Abholung. Wir gehen darauf ein und vertrauen ihm. Er führt uns aus dem Hafengelände heraus und es stellt sich raus, dass er nicht selbst fährt, sondern als Schlepper für eine Rundfahrt in einem Van mit 15 anderen Personen fungiert. Er bedeutet uns, einzusteigen und versichert uns, dass wir an den besagten Strand gebracht werden. Beim Einsteigen möchte er dann bitte die 50$ (!!!) von uns haben. Empört lassen wir ihn stehen und er flucht hinter uns her. Wir nehmen uns für 5$ ein reguläres Taxi zur Tongalundo Bay und der Fahrer bringt uns zum Parkplatz des Public Beach. Wir verabreden uns für 14 Uhr für die Rückfahrt und er zeigt uns die Richtung zum Strand. Wir müssen einen ziemlich verwahrlosten Weg durch Schlamm und Gebüsch entlang und hangeln uns über wacklige Bretter und im Morast festgelegte Steine. Andrea möchte diesen Weg auf keinen Fall am Nachmittag wieder zurück gehen. Ich kann das verstehen, das ist tiefster Sumpf. Ein paar fliegende Händler überholen uns und nach ca. 300 Metern durch gefühlten Urwald kommt der Strand in Sicht. Herrlicher Pazifikstrand mit klarem Wasser. Wir gehen nach links Richtung Hotelzone. Ich möchte am liebsten schon baden, doch hier herrscht eine ziemliche Brandung. Bei den Hotels scheint es besser zu sein. Wir gehen die Bucht entlang bis zum letzten Hotel, dem Dream Hotel. Wie sich herausstellen sollte, war der Name Programm. Ich frage einen Mann, der gar nicht zum Hotel gehört, ob ein Day Pass möglich wäre. Er bejaht das und holt sofort jemandem vom Hotel. Es ist schon wieder sehr heiß heute und Durst stellt sich auch ein. Wir gehen zur Lobby und sind gespannt, was es wohl kosten könnte. 35$ pP für All Inclusive halten wir für sehr angemessen und machen den Deal. Jetzt erst einmal ein kühles Bier und dann auf die Liege am Strand. Es ist so herrlich hier. Bequeme Liegen mit Sonnenschirm, Handtücher vom Hotel, Bedienung, die ständig nach Getränkewünschen fragt, mehrere Pools in der Anlage, die teilweise bis an den Strand reichen, Duschen, Poolgrill und Restaurant, Urlauberherz, was willst du mehr. Andrea geht erst einmal im Pazifik baden und wird unvorsichtigerweise von der ersten größeren Welle erwischt. Ich bin froh, dass die Brille noch auf der Nase sitzt, als sie wieder auftaucht. Auf diesen Schreck erst einmal eine Margaritha. Wir genießen jede Sekunde in diesem schönen Resort, den Blick auf die traumhafte Bucht und freuen uns über unseren Deal. Wir fühlen uns wie im Paradies. Ich wechsle zwischen Pazifik, Pool und Liege und wir beide genießen den Tag. Die Zeit vergeht wie im Fluge und wir müssen bald zum Schiff zurück. Ein letztes Bad im Pool mit gereichten Drinks, eine Pina Colada und einen Tequila Sunrise und noch einmal wird jeder Anblick aufgesogen. Das Meer, die Wellen, der Strand und die Sonne. Wir gehen nach dem Duschen und Umziehen Richtung Lobby und nehmen auch dort an der Bar noch einen Drink. Das war wirklich ein superschöner Tag und als Tipp nur zu empfehlen. Ein Taxi bringt uns für 5$ wieder zum Hafen zurück. Wir schlendern noch ein wenig durch die Souvenirshops und stellen wieder einmal fest, dass nicht nur alle den gleichen Schrott haben, sondern dass anscheinend die wenigen verfügbaren Postkarten mindestens 50 Jahre auf dem Buckel haben. Die möchten wir wirklich an niemanden verschicken. Wir wollen uns noch die Strandkapelle ansehen und stellen erfreut fest, dass diese anscheinend gerade für eine Hochzeit hergerichtet wird. Es ist noch ein wenig Zeit und wir beschließen zu warten. Die Kapelle füllt sich nach und nach mit den Hochzeitsgästen, der Bräutigam ist auch schon da und schließlich erscheint auch die Braut, geführt von Ihrer Mutter. Die Frauen sind alle total aufgebrezelt, da haben es die Männer hier einfacher, Leinenhose und weißes, offenes Hemd. Nach dem Einmarsch der Braut verlassen wir die Kapelle und wenden uns dem Weg zum Schiff zu. Die Statendam läuft gerade aus und wir sind doch etwas geschafft vom Tag. Nach dem Frischmachen gehen wir früh ins Market Café zum Essen. Danach schlendern wir noch ein wenig durchs Schiff, klönen ein wenig mit dem tunesischen Animateur in der Red Lion, der eigentlich Karaoke machen soll, aber mangels Kundschaft lieber mit uns plaudert. Heute gehen wir rechtzeitig schlafen und um neun liegen wir todmüde in der Falle.

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