Warnemünde abseits bekannter Pfade …
Hier mal vier Tipps zu schönen Fleckchen in Warnemünde, die vielleicht mancher von uns bisher noch nicht kannte. Mir ging es jedenfalls so:
Meyersche Mühle und Georginenplatz:
Durch Zufall hatte ich erfahren, dass es in Warnemünde eine Windmühle gibt. Diese sogenannte Galerieholländerwindmühle wurde 1866 erbaut und beherbergte wohl bis vor ein paar Jahren ein Restaurant. Mittlerweile steht sie leer und auch ihre schönen Flügel, wie man sie noch auf Fotos im Internet sieht, wurden mittlerweile abmontiert:
Etwas unscheinbar und auch nicht gleich zu finden steht sie in einem Wohngebiet in der Warnemünder Laakstraße, einer Parallelstraße zur Mühlenstraße, und auf Höhe des Kurparks gelegen.
Die folgende Collage zeigt mal zwei Ansichten:
Ebenfalls in dieser Collage sind Impressionen des frühlingshaft bepflanzten und neu gestalteten Georginenplatzes zu finden.
Eigentlich nur einen Steinwurf vom Leuchtturm, dem Teepott sowie dem Burgergrill „Peter Pane“ entfernt, läuft man unter Umständen trotzdem einfach daran vorbei. Dabei befindet er sich unmittelbar an der in ihrer Verlängerung direkt zur „JOHO Broiler Bar“ am Alten Strom führenden Georginenstraße, der ersten Querstraße am Beginn der Alexandrinenstraße – der vielleicht schönsten Warnemünder Flaniermeile.
Um bunt bepflanzte Blumenbeete und einen herrlich alten Baumbestand reihen sich hübsche, denkmalgeschützte Häuschen. Ein absoluter Blickfang war für mich eine üppig blutrot blühende und weithin leuchtende Kamelie.
Ein kleines Video, auf welches ich im Nachgang bei Youtube gestoßen bin, zeigt den Platz im Sommer, wenn dort die „Georginen“ blühen, allgemein als Dahlien bekannt:
Katergang:
Auf meinem weiteren Weg durch mir unbekannte Straßen von Warnemünde stieß ich rein zufällig auf den „Katergang“, eine enge, relativ kurze und liebevoll mit verschiedenen Deko-Elementen und hübschen Blumen bepflanzte kopfsteingepflasterte Gasse zwischen heimeligen Häuserfassaden. Hier ein paar Impressionen:
Schlagartig fühlt man sich hier irgendwie wie in einer völlig anderen Welt, als sei die Zeit stehengeblieben. Diese Gasse war wohl schon Ende des 19. Jahrhunderts auf alten Warnemünder Ortsplänen eingezeichnet.
Gartenstraße:
Und dann ist da noch die Gartenstraße mit ihren historischen Backsteinhäusern, errichtet zwischen den 1930er und 1950er Jahren. Idyllisch ist es hier, herrlich ruhig, obwohl diese Straße unweit der Seepromenade und somit unweit des Standes verläuft. Sie ist eine Parallelstraße der Parkstraße sowie des hinter den markanten Villen in Richtung Stolteraa verlaufenden Strandweges. Läuft man die Gartenstraße bis zur Gabelung Schiller-/Richard-Wagner-Straße entlang, sieht man an dieser Stelle die Rückseite des „Neptun“-Hotels.
Nachfolgende Collage zeigt ein paar Eindrücke dieser historischen Häuser: