Hier möchte ich gleich zu Beginn erwähnen, dass zumindest ein paar der nachfolgenden Dinge meinen Reisegenuss nicht schmälerten, einige fand ich jedoch tatsächlich richtig daneben.
- Verwirrend fand ich, dass auf meiner Bordkarte ein anderes Deck als Musterstation angegeben war, als es letztlich tatsächlich war. Auf meiner Bord war „Station B, Studio X, Deck 7 – Eingang Deck 6“ aufgedruckt. Bedeutet für mich, meine Musterstation auf Deck 7 zu finden. Mit dem Zusatz „Eingang Deck 6“ konnte ich nichts wirklich was anfangen. Also suchte ich auf Deck 7 nach der Station B, wo keine war. Auf Deck 6 war sie dann zu finden. Warum dann überhaupt das Deck 7 erwähnt wurde, weiß ich nicht.
- Passagiere, die ihre Pooltücher achtlos in irgendwelchen Ecken oder wo es ihnen gerade einfiel, liegengelassen haben.
- Gleiches gilt für mit auf die Kabine genommenen Speisen und Getränke. Ganz „toll“, wenn dann im Gang vor den Kabinen leere Gläser, Flaschen und Currywurst-Schälchen rumstehen.
- Auch, wenn ich die Pools auf den Schiffen nicht nutze, finde ich es trotzdem schlimm, wenn der Kapitän eine Durchsage machen und erklären muss, warum einer der Pools über einen längeren Zeitraum gesperrt werden musste. Es wurde eine größere Verunreinigung festgestellt (ich möchte lieber gar nicht wissen, was es letztlich war), die eine aufwändige Reinigung notwendig machte.
- Vom Balkon aus die Möwen fütternde Passagiere. Auch hier gab es eine Ansage vom Kapitän, dies bitte zu unterlassen, da die Beseitigung der Hinterlassenschaften der Möwen zusätzliche Arbeit für die Crew bedeutet und sicherlich auch die Passagiere nicht überall weiße Flecken haben möchten.
- Wie auch schon im Vorjahr kann ich folgende Anmerkung eins zu eins übernehmen:
Das Unterschreiben mit dem Finger auf den Lesegeräten. Mich schüttelt es jetzt noch, wenn ich nur an die teilweise verschmierten Displays denke. Hier muss bitte unbedingt eine andere Lösung gefunden werden. - Und noch ein weiterer Punkt aus meinen Anmerkungen vom Vorjahr:
Die teilweise verschmierten Foto-Terminals im Fotoshop - Mangelnde Handhygiene – sowohl beim täglichen Landgangsende (die Crew wies darauf hin, sich die Hände zu desinfizieren, aber manche Passagiere sind halt beratungsresistent) als auch an den Restauranteingängen. Die Waschbecken, die ich regelmäßig vor den Restaurantbesuchen nutzte, waren bis dahin zum Teil noch „trocken“. Letztlich waren viele Passagiere am Ende der Reise (ich auch) dann erkältet. Sicherlich liegt das nicht nur an mangelnder Handhygiene, sondern auch am Wechsel zwischen warmen und kühleren Temperaturen, dennoch tut es doch nicht weh, vor dem Essen seine Hände zu reinigen, macht man doch zu Hause auch (also ich zumindest).
- In der Vorfreude-Mail wurde von Spargel- und Erdbeerzeit an Bord der Kussmundschiffe geschrieben. Leider habe ich während der ganzen Reise weder weißen Spargel noch Erdbeeren gesehen (max. ein paar grüne Spargelspitzen in den kleinen Salatgläschen oder eine Deko-Erdbeere auf einem süßen Dessert, mehr nicht).
- Zum Fairwell-Abend gab es leider auch keine vorbereiteten Teller mit Hummerstückchen und Kaviarlöffeln mehr, letztes Jahr gab´s das noch.
- An die Plastik-Routentorte werde ich mich auch niemals gewöhnen.
- Leider ist man öfters aus dem Bordportal geflogen und musste sich immer wieder neu anmelden.
- Den Humor unseres Gastkünstlers Peter Löhmann fand ich persönlich teilweise schon etwas grenzwertig und auch unter der Gürtellinie. Er hatte während der Tour Auftritte an zwei Abenden. Jedes Mal schaute ich nur kurz vorbei. Das hat mir dann auch schon gereicht. Humor ist ja aber bekanntlich auch Geschmackssache.
- Die Lektorin Ingrid Hafeneder überzeugte mich leider auch nicht.
Sollten mir noch weitere Dinge einfallen, werde ich die Übersicht noch ergänzen.
Viele Grüße, Meerelfe