Sonntag, 09.01. 1. Seetag und Montag, 10.01.2022 Ocho Rios / Jamaika

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Kabinenkategorie
Balkonkabine
Kabinennummer
6.252
Reisedatum von
8. Januar 2022
Reisedatum bis
22. Januar 2022

Sonntag, 09.01.2022

1. Seetag

auf dem Weg nach Jamaika


Ich wache früh auf und bin damit nicht allein. Sowohl mein bester Ehegatte, als auch Tochter Nummer 2, die sich diese Reise die Kabine mit ihren alten Eltern teilen muss, geben bereits Lebenszeichen von sich. Der Jetlag hat uns erwischt!

So sind wir immerhin zeitig beim Frühstück im Weite Welt.

Wir haben freie Platzwahl,, was aber vermutlich nicht nur an der frühen Stunde liegt, sondern auch an der überschaubaren Anzahl von Passagieren dieser Reise. Es ist eben doch nicht alles schlecht an Corona!

Wir besuchen die Hafen Lounge (ja, so heißt die Ausflugspräsentation neuerdings) mit Lektorin Dorine Ali-Khan und Scout Lea, um uns über die Ausflüge in Ocho Rios zu informieren, denn unser vorab gebuchter Ausflug wurde abgesagt.

Das neue Konzept mit Scout und Lektor finde ich übrigens gut. Erfährt man hier doch nun nicht nur die Eckdaten der Ausflüge, sondern auch Wissenswertes über Land und Leute.

Wir entscheiden uns für "OCH48A: Rumverkostung und Reggae Hill".

Klingt interessant, aber vor allem ist er mit 59.99 € pro Person noch einigermaßen erschwinglich, sind wir doch zu dritt!

Zwischen Super Jackpot Bingo und Kunstauktion genieße ich das Schiff, unseren schattigen Balkon und einen leckeren Latte an meiner geliebten Oceanbar.

Natürlich besuchen wir auch zwischendurch immer mal wieder unsere Fernwehexpertin für einen kleinen Plausch, selbstverständlich stets vorschriftsmäßig mit FFP 2.

Nach einem leckeren Abendessen im Marktrestaurant und, wie sollte es anders sein, dem guten Kaltgetränk an der Oceanbar, gehe zumindest ich auch heute wieder früh zu Bett. Dieser Jetlag lässt mich nicht los, aber ich habe ja immer noch 13 Abende.






Montag, 10.01.2022

Ocho Rios / Jamaika

Liegezeit von 8.00 bis 16.00 Uhr



Während der Rest meiner Kabinencrew noch schläft, genieße ich schon den morgendlichen Balkon und die Aussicht aufs Meer. Es ist noch etwas frisch, aber in Deutschland, ach reden wir nicht drüber.

Nach dem gemeinsamen Frühstück, verbringe ich die Zeit mit meinem elektronischen Lesegerät bis wir uns pünktlich für unseren Ausflug auf der Pier treffen.

Wir sind nur zu acht und so steigen wir in einen kleinen Bus, der uns nach "Reggae Hill" bringt, laut Ausflugsbeschreibung einem schönen Park, in dem auch die Rumverkostung stattfindet und die Möglichkeit zum Baden im Fluss gegeben ist.

Ich hatte gehofft, auf der Busfahrt dorthin ein paar Eindrücke von Jamaika sammeln zu können, wenn wir schon nicht alleine von Bord dürfen, aber die Fahrt ist leider nicht besonders lang und vor allem nicht wirklich interessant.

Immerhin weiß ich nun: in Jamaika fährt man linkt. Ist ja auch schon irgendwie was!






Und Reggae Hill?

Ist ganz nett, aber wenn man wie ich bei Park an den englischen Garten in München, planten un blomen in Hamburg oder mit richtig gutem Willen vielleicht sogar noch an den Stadtgarten am See in meiner Heimatstadt denkt. merkt man schnell: viel zu groß gedacht!

Letztendlich entpuppt sich Reggae Hill als mittelgroßer Garten mit Schankwirtschaft.

"Rumgarten" fällt mir dabei spontan ein, in Anlehnung an den guten alten "Biergarten" in der Stadt meiner Jugend, München. Natürlich hier und heute mit anständiger Reggae Musik statt der ollen bayerischen Blasmusik.

So stehen wir auch gleich zu Beginn am Rumtresen. wo es vier Sorten Rum zu probieren gibt. Gott sei Dank allerdings nicht im Maßkrug, sondern in kleinen Gläschen.

Nach der Verkostung dürfen wir den "Park" erkunden und Platz nehmen, denn uns erwartet auch noch ein kleiner Snack. Der ist lecker, irgendwas mit Banane, chicken und Reis, aber auch eben wirklich nur ein Snack.








So halten wir uns an den servierten Rumpunsch, den gibt es all you can drink, und der macht uns alle auch satt.

Die anderen steigen todesmutig in den Fluss. Ich schaue lieber zu, bin nicht so der Flussbader, noch dazu wo meine Badeschuhe am heimischen Bodensee zurückgeblieben sind.

Obwohl mit Rumpunsch sogar nur Gucken lustig ist, frage ich mich, was sollen wir hier 4 Stunden machen?

Vielleicht mehr diesen speziellen Duft einatmen, der vom Nachbargrundstück herüberwabert?

Ich werde es nicht erfahren, denn wir fahren schon eine Stunde früher zur AIDA zurück. Aus welchem Grund auch immer. Aber darüber werde ich mich ganz bestimmt nicht beschweren.


Den restlichen Nachmittag genießen wir an Deck, genau wie das Abendessen im Markt.

Heute schaffe ich es auch endlich mich länger meinem Kaltgetränk an der Oceanbar zu widmen, schließlich bleiben mir nur noch 12 Tage.

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2019 - Diva von Warnemünde nach NY

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Kommentare 2

  • Ein kleiner Tipp: an karibischen Bars machen Banana-Daiquiris sehr satt ...

    • Klingt lecker :lachroll: