
Nach unserer Fährfahrt über den Nordalsfjord nähern wir uns über die Berge dem Geiranger Fjord von Norden auf einer Straße, die auch im Winter mit Hilfe riesiger Räumfahrzeuge möglichst lange offen gehalten wird, was dann bis in den Mai hinein zu meterhohen Schneewänden links und rechts der Straße führt.
Dann erreichen wir die Adlerstraße „Ørneveien“ mit reichlich Serpentinen und vielen atemberaubenden Ausblicken. Heute hat man die Aussichtspunkte viel besser ausgebaut, aber damals war das Halten für ein Fotostopp etwas komplizierter. So sehen wir von hier oben den Wasserfall „De Syv Søstre“ und den Kreuzfahrer von Cunard, die „Queen Elizabeth II.“
Mit viel links- und rechtsrum kommen wir bald an das Ufer des Fjordes und wenig später auch in Geiranger, einem kleine Ortschaft mit 300 Einwohnern, an.
Hier bevölkern heute zusätzlich noch die Kreuzfahrttouristen von der „QE2“ , die mit Tendern an Land gebracht worden sind, die Pier und die Anlegestelle.
Pünktlich um 13:30 Uhr erscheint auch während des Sommerfahrplans der tägliche Postdampfer. Heute ist es die „Finnmarken“, eines der elf Hutigrutenschiffe, die ständig auf der Strecke von Bergen nach Kirkenes und zurück unterwegs sind.
Für uns geht es auch auf dem Wasserweg weiter und zu diesem Zwecke entern wir eine der zwei Fjordfähren, die zwischen Geiranger und Hellesylt hin und her pendeln. Dabei passieren wir auch die sieben Schwestern, die aufgrund der vielen Niederschläge tatsächlich alle mal zuhause sind. Gegenüber liegt der „Friaren“. Beide Wasserfälle sollen wir in den kommenden Jahren auf unseren sieben AIDA Abotouren „die Fjorde Norwegens“ noch sehr häufig zu sehen bekommen.
Heute übernachten wir in Loen im Hotel „Alexandra“ am Innvikfjorden.
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