1. Forum
    1. Themen der letzten 24 Stunden
    2. Vorstellungsbereich
    3. Feedback zum Forum
    4. Ankündigungen
    5. Allgemeine Infos
    6. Ticker
    7. Mitglieder
      1. Letzte Aktivitäten
      2. Benutzer online
      3. Mitgliedersuche
  2. Reedereien
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. MSC Kreuzfahrten
    4. COSTA Kreuzfahrten
    5. NCL
    6. PHOENIX
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  3. Wer geht wann?
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. NCL
    4. PHOENIX
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. COSTA Kreuzfahrten
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  4. Magazin
    1. News
    2. Reiseberichte
    3. Galerie
  5. Über uns
  6. Hilfe
    1. Unser Forenhandbuch
    2. Forenregeln
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Blog-Artikel
  • Alles
  • Forum
  • Galerie
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
  2. Blog
  3. Südostasien ... läßt uns nicht mehr los - Januar 2020 ist ein neues Ziel ist hinzugekommen - Vorprogramm mit viel Emotionen und nach der Reise warten ein paar Tage in Chinatown auf uns

Südostasien 2020 - Singapur - laufen, schauen, essen - ja, es gibt tatsächlich noch Dinge, die ich nicht gesehen habe - Barfuß im Regen

  • perlenfee
  • 18. Februar 2020 um 15:49
  • 2.072 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

10. Januar 2020 – Singapur – Wetter: wechselhaft, 31 Grad

Nach fast 1 Jahr kommen wir wieder hierher. Es ist immer eine spannende Sache, denn man weiß vorher nicht, wo das Schiff anlegen wird. Die beiden vorhandenen Kreuzfahrthäfen haben ihren Reiz. Harbour Front bei Sentosa Island ist verkehrsmäßig super angebunden. Direkt im Terminal gibt es die Station der MRT-Bahn – sprich U-Bahn. Aber wer zum ersten Mal auf dem Bahnsteig steht, dem wird sofort auffallen – hier ist alles etwas anders. Sehr sauber, sehr hell, es riecht angenehm und der Bahnsteig ist zur Schiene hin mit einer Glasfront verschlossen, die sich exakt an den Türen öffnet, wenn die Bahn steht. Farbige Linien markieren, wo man anstehen darf beim einsteigen. Es gibt kein Gedränge. Die Abteile sind „gut“ gekühlt, die Wände und Sitze sauber, die Anzeigen der Haltestellen funktionieren und die Durchsagen versteht man.

An der Marina Bay, wo wir diesmal anlegen, gibt es auch einen U-Bahnhof. Aber nicht direkt im Terminal, man muss ein Stück laufen. Aber nicht wirklich weit. Vom Liegeplatz hat man einen wunderbaren Blick auf die gesamt Bay mit den bekannten Sehenswürdigkeiten und da wir über Nacht hier festliegen, ist natürlich der Blick auf die hell erleuchtete Stadt einzigartig.

Für den Abend haben wir einen privaten Ausflug gebucht und überlegen, was wir in der Zwischenzeit machen. Es gibt mehrere Optionen: faul auf dem Pooldeck liegen, im Schatten sitzen und lesen oder doch noch etwas Singapur schauen. Okay, Bewegung tut gut, der Rucksack ist schnell gepackt. Auf jeden Fall nehmen wir einen Schirm und eine Regenjacke mit. Singapur ist immer gut für eine feuchte Überraschung. Auf dem Weg zur MRT beschließen wir, es wird gelaufen. Die Bahn können wir ja für den Rückweg nehmen. Oh ja, sage ich spontan und dann laufen wir los.

Wunderbar, der Park in der Nähe des Hafens spendet etwas Schatten und wir haben einen schönen Blick auf die Umgebung der Bay. Upps, die Strecke bis zum Bankenviertel zieht sich ganz schön – aber wir halten durch.

Da es gerade Mittagszeit ist, suchen wir den „Foodtempel“ Lau pa Sat auf. Der darf auf keinen Fall fehlen. Im ersten Moment würde man gar nicht drauf kommen, dass unter dem Dach mit den kleinen Glockenturm gespeist wird. Die Einheimischen kennen den Markt unter dem Namen Telok Ayer Market, der im 19. Jahrhundert gebaut wurde. Im Jahr 1973 wurde es zum nationalen Denkmal ernannt. Der achteckige Bau mit den reichlich verzierten viktorianischen Säulen ist mitten drin in der Hochburg des Geldes, dem Finanzviertel. Die tragende Kunstruktion wurde übrigens in Glaskow gegossen und dann nach Singapur transportiert und montiert.

Es verwundert den ein oder anderen Besucher Singapurs, dass es keine Garküchen in den Straßen zu finden sind, wie zum Beispiel in Bangkok. Irgendwann hat man beschlossen, das soll es so nicht mehr geben und hat den Besitzern der fahrbaren Küchen zur Auflage gemacht, sie müssen ihre Stände in kleinen Hallen aufbauen. Das ist besser zu kontrollieren … aus gesundheitlicher und hygienischer Sicht. Und so gibt es an verschiedenen Stellen Foodmarkets, mit Ständen an denen man Gerichte aus vieler Herren Länder bestellen kann und auch vor Ort verspeist oder mit nach Hause nimmt. Die Vielfalt der Gerichte macht es einem echt schwer, sich zu entscheiden... wir bestellen uns eine Portion Pad Thai bei „Mama Thai“, wie beim letzten mal und sind gestärkt für die nächsten Stunden.

In den Straßen zwischen den gigantischen Hochhäusern des Bankenviertels laufen wir in Richtung Marina Bay. Es gibt Dinge, die erkenne ich sofort wieder – aber dieses Denkmal habe ich noch nie gesehen.

Entworfen von dem Künstler Etienne, der 1952 in Frankreich geboren wurde. Der ursprüngliche Titel hieß auf französisch „La Recontre“. Die drei Figuren stehen im regen Austausch miteinander. Verbunden sind sie durch einen einzigartigen gemeinsamen Körper, unvollständig – aber immerhin, ich erkenne 3 Häupter, 6 Füße, 3 Arme und die Vögel mit breit schwingenden Flügeln. Es ist ein sehr einprägsames Kunstwerk, das meiner Phantasie freien Lauf lässt. Beim betrachten des Fotos fällt mir auf, mein Kleid passt perfekt zu diesem Kunstwerk.

Etwas weiter treffe ich die zwei hübschen Damen mit den Schirmen wieder. Sie sehen immer so schön aus, dass ich mich gleich zu ihnen gesellt habe.

Die 10 lebensgroßen Figuren, in direkter Nähe, des taiwanischen Künstler Ju Ming (1938) lassen auch viel Interpretation zu. Die 2 Hübschen auf dem Weg zu einem Rendezvous oder sind sie auf einem Einkaufsbummel? Die Gruppe der Männer können viel verkörpern. Sind es Handwerker, Sportler, Büromenschen oder Bänker? Und der einzelne Herr mit seinem schwarzen Mantel und der großen Reisetasche könnte gut jemand sein, der aus einem fernen Land zu einem Meeting kommt.

In diesem Viertel gibt es fast an jeder Ecke ein Kunstwerk zu bewundern und lenkt den Blick von den hohen Häusern hinunter, in die Straßenfluchten.

Es wird trotz der Enge der Stadt immer noch gebaut oder umgebaut. Kräne in schwindelnder Höhe hieven Material von einer Etage in die nächste. Wir sind am Clifford Hotel angekommen. Ich mag es, denn es hat einen ganz besonderen Charme und - unter uns Frauen, es gibt eine tolle Toilette links vom Eingang; für die Männer natürlich auch.

Und draußen kann ich dann mein Foto von der gegenüber liegenden Seite machen - alles drauf: Hotel, Riesenrad...

Ein paar Schritte weiter, großer Menschenandrang. Jeder möchte ein Foto mit nach Hause nehmen, mit dem Merlion drauf. So machen sie komische Verrenkungen, spitzen die Lippen, heben die Arme hoch oder formen mit den Händen ein Herz – um sich mit ihm zu verbinden. Mir ist es zu voll und so entdecke ich per Zufall, dass auf der Rückseite dieser Attraktion ja noch ein weiterer Merlion steht. Kleiner, aber nicht weniger schöner.

Das Fabelwesen, auch das Wahrzeichen der Stadt, ist eine Verquickung von einem Löwen und einem Fisch. Der Name allerdings setzt sich wie folgt zusammen: aus dem englischen Wort MERmaid (Meerjungfrau) und LION (Löwe). Der Löwenkopf symbolisiert die Stärke und der Fischkörper die Verbundenheit mit dem Meer.

Wie immer, wenn wir in Singapur sind, führt uns der Weg auch in das ehemalige Postamt der Stadt, das heute das Fullerton Hotel ist. Heute steht die Dekoration im Zeichen des nahenden chinesischen Neujahrfestes, dem nahenden Jahr der Ratte. Im Eingangsbereich ist ein Torbogen aufgestellt, den natürlich jeder nutzt, um sich fotografieren zu lassen. Ein freundliches Paar aus China hat mein Handy geschnappt und schon waren wir abgelichtet. Der Pförner lässt die Besucher gewähren, freut sich, dass Besuchen in die Lobby kommen und einfach staunen.

Am River entlang landen wir am Clark Quay.

Vor der Kulisse der riesigen Hochhäuser stehen am Wasser kleine Häuser, die noch an die Zeit des alten Singapurs erinnern.

Schmale Fronten, mit bunten Fensterläden und im Erdgeschoss ist meist ein Restaurant untergebracht – Sitzplätze gibt es aber auch direkt am Wasser. Am Abend ist es hier gerammelt voll und alles bunt beleuchtet. Jetzt um diese Zeit sind ein paar Touristen und Leute aus den naheliegenden Büros hier um zu essen. Wir haben schon wieder Lust auf eine Kleinigkeit. Unsere Standartbestellung: Frühlingsrollen und ein kleines Bier dazu.

Der Blick genial, vom Tisch aus.

Nun noch rüber auf die andere Seite des Flusses.

Vorbei am Parlamentsgebäude,

ein Blick auf St.Patrick Church und wir sind an der National Gallery angekommen.

Diesmal reicht die Zeit nicht, um oben im Restaurant einen Espresso zu trinken. Auf der Strecke liegt noch das Art House und die Victoria Concert Hall.

Dieses Gebäude, sowie die National Gallery werden gerne von Brautpaaren als Kulisse für Hochzeitsfotos ausgewählt. Heute habe ich wieder Glück. Während mein Mann sich das Angebot der Konzerte anschaut, treffe ich auf ein junges Paar samt Fotografen auf dem Vorplatz. Ich frage, ob ich ein Foto für meinen Reisebericht von ihnen machen darf. „No Problem, Mam!“ Sie erzählen mir, sie hätten schon vor ein paar Tagen geheiratet und heute werden die Fotos gemacht.

Die junge Frau ist perfekt gestylt und das Kleid ein Traum. Der Ehemann ist ein schmucker Kerl, denke ich so. Ich gratuliere ihnen noch zur Hochzeit und wünsche ihnen alles Glück der Welt. Sie freuen sich und verabschieden sich mit einer leichten Verbeugung von mir. „Ah, hier bist du also. Whowww, was für ein fotogenes Paar“, sagt mein Mann zu mir, mit dem Blick auf das Brautpaar gerichtet. Die beiden lächeln zu uns rüber und winken zum Abschied, als wir losgehen.

Tja, was dieser Mann hier wohl denkt. Es muss eine gewichtige Angelegenheit sein, so wie er seinen Kopf aufstützt. Auf dem Rückweg, wir laufen natürlich wieder und nehmen keine Bahn, fängt es an zu regnen. Lieber Himmel, warmer Regen fällt auf den warmen Gehsteig – Fußbadtemperatur. Ich habe meine Schuhe ausgezogen, denn sonst würde das Wasser durch die Riemchen hindurch laufen und ich könnte die Schuhe die nächsten Stunden nicht mehr tragen. Zum Glück, im Rucksack hatten wir ja eine Regenjacke und einen Schirm. Nettes Kompliment von meinem Mann „...siehst aus wie eine Vogelscheuche!“ Ich bin ihm nicht öse, denn ein wenig sehe ich schon so aus.

Zurück an Bord hänge ich mein nasses Kleid, die Jacke und die Schuhe ins Bad. Die Hose meines Mannes hat auch eine Dusche abgekommen. Viel Zeit bleibt uns nicht, umziehen und dann startet unser Abendprogramm, von dem ich im nächsten Teil berichten werden.

Der Blick in die Ferne öffnet einen Horizont, der unendlich ist ... :)
und auf dem Meer kann ich besonders weit schauen :Boot1:
ab 2008 Orient-Mittelmeer-Kanaren-Ostsee-Rotes Meer-Südamerika-Mar/Fantour-Amazonas-oft Südostasien-Adria-Karibik-Südstaaten/Mexiko-Pur Tour- Dubai/Mallorca-westl. Mittelmeer-Vietnam/Hongkokg/Philippinen-Transreisen und die Lust auf AIDA ist ungebremst :abfahrt:4 Reisen warten schon wieder
:foto: https://www.youtube.com/user/Perlenfeechen/videos

  • Teilen
  • Vorheriger Artikel Südostasien 2020 - Ein Seetag entpuppt sich als Sehtag - 2 Treffen - Kapitän anschauen und die Alpen glühen bis nach Mitternacht
  • Nächster Artikel Südostasien 2020 - Singapur bei Nacht - auch ein schöner "Rücken" kann entzücken - leuchtende Bäume funkeln zu Walzerklängen - China Town mal anders - Laserblitze und Fontänen an der Marina Bay/ Was für ein toller Abend

Kommentare 2

Cozumel2011
19. Februar 2020 um 08:44

Wie immer sehr toll geschrieben. Warte schon darauf, dass es bald weiter geht :-))

Reisefee21
18. Februar 2020 um 21:46

Sehr spannend und interessant geschrieben, einiges kann ich nachvollziehen. ....wir waren ja auch an Bord .

Liebe Grüße

Unsere Top 5 Kreuzfahrt Empfehlungen für Euch

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Buchungsstart: Mein Schiff Flow Winter 2026/27 & News zur Taufreise

      • Katharina seereisen.de
      • 30. April 2026 um 12:38
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 30. April 2026 um 12:38
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      474
    1. Meer fürs Geld: Jetzt wird's günstig auf See

      • Katharina seereisen.de
      • 17. April 2026 um 12:34
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 17. April 2026 um 12:34
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,9k
    1. 🌴 AIDA Winterdeal: WLAN gratis auf Fernreisen

      • Tino seereisen.de
      • 16. April 2026 um 17:35
      • Angebote seereisen.de
      • Tino seereisen.de
      • 16. April 2026 um 17:35
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      627
    1. Wer liebt auch Balkonkabinen? Neue Mein Schiff Deals sind da

      • Katharina seereisen.de
      • 14. April 2026 um 13:45
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 14. April 2026 um 13:45
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1k
    1. Mein Schiff Wochenend-Angebote – bis zu 400 € pro Kabine sparen

      • Katharina seereisen.de
      • 10. April 2026 um 09:30
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 10. April 2026 um 09:30
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,1k

Kategorien

  • AIDAbella
  • Adria

Archiv

  1. 2020 (17)
    1. Juni (3)
    2. Mai (1)
    3. April (1)
    4. März (3)
    5. Februar (9)
      • Südostasien 2020 - Langkawi nach einem entspannten Seetag erreicht - Die Schwingen des Adlers - Ein Dorf mit Vergangenheit - Schwindelfreie Fahrt in luftiger Höhe - Barfuß durch den Sand
      • Südostasien 2020 - Singapur - gestern Chinatown und heute mitten drin in Indien bzw. Little India - der Duft von Curry - bunte Gemälde und was ist Pongal? - Schwarzfahren, welch eine Aufregung
      • Südostasien 2020 - Singapur bei Nacht - auch ein schöner "Rücken" kann entzücken - leuchtende Bäume funkeln zu Walzerklängen - China Town mal anders - Laserblitze und Fontänen an der Marina Bay/ Was für ein toller Abend
      • Südostasien 2020 - Singapur - laufen, schauen, essen - ja, es gibt tatsächlich noch Dinge, die ich nicht gesehen habe - Barfuß im Regen
      • Südostasien 2020 - Ein Seetag entpuppt sich als Sehtag - 2 Treffen - Kapitän anschauen und die Alpen glühen bis nach Mitternacht
      • Südostasien 2020 - Koh Samui, was tun, wenn man dort schon so viel gesehen hat? Einen Buddha mit vier Gesichtern entdecken - auf einer Sandbank stehen - Knoblauchbrot essen
      • Südostasien 2020 - noch ein Tag am Strand und dann ist es endlich soweit: "Willkommen auf AIDAbella" - endlich wieder Zuhause ...
      • Unser Reisevorprogramm: Jomtien - Welch ein unvergesslicher Tag, der mir ans Herz ging
      • Nur keinen Stress - an das Klima gewöhnen in Jomtien - Wellcome back in unserem kleinen Hotel im Januar 2020
AIDA Forum

Größte deutschsprachige, reedereiunabhängige Kreuzfahrt Community mit über 79.500 Mitgliedern und über 2 Millionen Beiträgen.

© wasserurlaub.info 2005 - 2026

Links

  • Über uns
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Cookie-Einstellungen
Community-Software: WoltLab Suite™