
Reisebericht zur Aida Blu in den Kanaren
Unser Urlaub startet schon 2 Wochen zuvor in Teneriffa im Hotel Bahia Principe an der Costa Adeje. Dann im Hafen von Santa Cruz de Tenerife strahlt uns das typische Aida-Lächeln entgegen. 6 Inseln lagen auf dieser wunderschönen Route vor uns. Zunächst besuchten wir Teneriffa, dann die schöne Blumeninsel Madeira und anschließend die Kanaren-Inseln La Palma, Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria.
Eingefleischte Aida-Fans kennen die „alte Aida Blu“ noch unter dem Namen Arosa. Vom 13.4. – 27.4.2004 wurde die Arosa in Hamburg umgebaut zur Aida Blu. Bei Seetours hieß es damals: „Die Erweiterung durch Aida Blu biete eine größere Bandbreite an Urlaubsalternativen und erhöhe die Kapazität auf 5.300 Betten. Es wurden aber auch Engpässe überbrückt, die durch den Einsatz der Aura als „Deutsches Schiff Athen 2004“ entstanden.“ Im März 2007 war es aber mit der „alten Aida Blu“ schon wieder zu Ende. Aida Cruises bestellte damals 4 Neubauten bei der Meyer Werft in Papenburg und somit verließ die „alte Blu“ Aida wieder und wurde bei der Schwestergesellschaft Ocean Village in Großbritannien eingesetzt. Sie wurde mit dem 1. Neubau abgelöst und fährt seit dem Frühjahr 2007wieder unter dem Namen Aida Blu.
Teneriffa
In Teneriffa tauchen wir einen in die Erlebniswelt des Loro Parks. Der tropische Garten mit seiner Farbenpracht und der größten Papageiensammlung der Welt gilt als einer der schönsten Themenparks in Europa. Er bietet neben den Papageien auch noch das größte Pinguinaquarium der Welt, ein Aquarium mit Haien und Unterwassertunnel, ein thailändisches Dorf und viele Tiershows. Wir hatten hier einen rießen Spaß und einen tollen Tag in Puerto de la Cruz.
Madeira
Nicht nur als Blumeninsel ist Madeira bekannt. Sie ist auch die Stadt des wilden Fenchels. Wir lagen in Funchal, der Hauptstadt von Madeira. Früher waren die Hügel üppiger bewachsen und die Stadt erhielt einst ihren Namen vom wild wachsenden Fenchel (portugiesisch: funcho). Der Inselentdecker Zarco steht heute als Statue auf dem Platz vor der Bank von Portugal, mitten im Zentrum von Funchal. Dies ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Stadt und den vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. der tollen Markthalle, mit üppigen Blumenständen, vielen Obst- und Gemüseständen, und einer Fischhalle (die vielleicht nicht Jedermanns Sache ist) in die man aber vielleicht doch einen kurzen Blick werfen sollte, schon wegen dem dort erhältlichen schwaren Degenfisch.
Da wir mit der Blu bis zum nächsten Abend im Hafen lagen, bietet sich ein abendlicher Spaziergang durch die toll erleuchteten Gassen an. Madeira bietet am Abend – und ganz besonders in der Weihnachtszeit – eine einzigartige Atmosphäre mit den vielen bunten Lichtern der Stadt.
La Palma
Vulkane haben Santa Cruz de la Palma vor 2 Mio. Jahren aus dem Meer geformt. Schon beim Einlaufen in den Hafen sieht man das Hochgebirge, das La Palma von Nord nach Süd in 2 Hälften teilt. Es hat sich ein gigantisches Loch gebildet: der Krater Caldera del Taburiente. Er hat einen Durchmesser von 9 km und einen Umfang von 28 km. Das subtropische Klima in den Wintermonaten mit viel Regen und Nebel bekamen wir an dem Tag zu spüren. Aber nichts desto trotz, wir sind auf einen Spaziergang durch das nette kleine Städtchen aufgebrochen.
Fuerteventura
Die Insel des Windes – bis 1956 hieß die Hauptstadt noch Puerto de Cabras (Ziegenhafen). Heute ist Puerto del Rosario eine sehr übersichtlich angelegte Stadt. Der ursprüngliche Name hatte bis ins 19. Jahrhundert noch seine Berechtigung. Die Tiere aus den umliegenden Orten wurden auf die Weiden geführt. Aber mit dem Wachstum des Hafens war die Ziege nicht mehr länger das Statussymbol und erhielt deshalb 1957 ihren heutigen Namen. Wir verbrachten unsere Zeit entlang der Hafenpromenade und spazierten auf der Uferstraße hinauf bis zum zentralen Kirchplatz mit Rathaus, Polizei und Touristeninformation.
Lanzarote
Arrecife ist der wichtigste Hafen und Hauptstadt der Insel. Sie wird vom Castillo de San Gabriel und der Festung San Josè überragt, die zur Verteidigung der Häfen dienten. Das Castillo liegt auf einer kleinen vorgelagerten Insel und ist, wenn man am Ufer entlang läuft, über eine Brücke mit der Stadt verbunden. Die lebendige Innenstadt erreicht man in wenigen Minuten und wir spazierten gemütlich durch die Fußgängerzone mit den vielen Geschäften, Einkaufszentren, Cafés und Restaurants.
Da wir die Route 2-mal gefahren sind und bis nach Weihnachten auf dem Schiff blieben, haben wir bei unserem 2. Stop den Transfer nach Puerto del Carmen mit Aida gebucht. Es ging in ca. 20 Min. zum Strand, wo wir dann genügend Zeit hatten zum Bummeln an der Promenade und für die Umgebung.
Gran Canaria
Bei unserem letzten Stop auf dieser Route liefen wir in Las Palmas ein. Ca. 5 Min. vom Hafen entfernt liegt der längste Stadtstrand Europas, der 2,5 km lange Playa de las Canteras. Hier sind wir an der Promenade entlang gelaufen und haben den Tag bei einem Kaffee und einem Eisbecher in den unzähligen Cafés und Restaurants genossen. Es gibt aber noch sehr viel mehr zu entdecken. Las Palmas gilt als kosmopolitischste Stadt von ganz Spanien. Sie ist nicht nur ein wahres Shoppingparadies, sondern hat auch kulturell einiges zu bieten. So ist z.B. die gothische Kathedrale im Herzen der Stadt sehr sehenswert. Und ein paar Minuten weiter befindet sich das Haus von Kolumbus, in dem heute ein Museum eingerichtet ist und viele Stücke aus seiner Zeit ausgestellt sind.
Zum Abschluss der Reise fuhren wir dann mit dem Shuttelbus von Aida noch in den Süden der Insel, nach Maspalomas zu den Wanderdünen, die vom Leuchtturm bis zur 7,5 km entfernten Playa del Ingles reichen.
Viele weitere Fotos und das Video zu diesem Reisebericht findet ihr auf unserem YouTube-Kanal
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