
16. März 2026 – Marseille, Wetter: Sonne, 16 Grad
Der erste Spruch meines Mannes heute morgen: „Schatz, das Frühstück fällt klein aus bitte. Gestern geschlemmt und wir wollen doch nachher in der Stadt was essen!“ Mir bleibt nichts anderes übrig, als ihm zuzustimmen. Wir haben den Shuttlebus bis in die Nähe des Alten Hafens gebucht und so erreichen wir die Stadt sehr bequem.
Gut gestärkt brechen wir auf, vorbei an historischen Gebäuden und dem Hotel de Ville, das ist das Rathaus. Das Hotel hinter dem großen Tor ist ein beeindruckender Bau. Das 5 Sterne-Luxushotel befindet sich in einem historischen, denkmalgeschützten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert (dem ehemaligen Hôtel-Dieu-Krankenhaus) im ältesten Stadtteil Le Panier.
Auf dem Weg zur Haltestelle des Shuttles lassen wir die vielen Bilder an den Wänden der verwinkelten Gassen in dem ältesten Stadtteil auf uns wirken.
Wir erreichen den Bus und ab geht es zurück zum Hafen. Zum Sail away stehen wir an der Reling und genießen den sonnigen Moment mit Blick auf das blaue Meer. Jetzt aber schnell umziehen und ab ins „French Kiss“. Heute Abend ist französische Küche angesagt. Das Restaurant ist genau nach meinem Geschmack. Hübsch eingerichtet und französische Küche. Okay, Schnecken sind nicht jedermanns Sache, aber ich mag sie.
Das Abendprogramm wirft immer eine Frage auf: Was machen wir, wo gehen wir hin? Also schauen wir im Theatrium vorbei, wo Maze Knop die Zuschauer zum lachen bringt.
Ich habe zwar keinen Nagel reingeschlagen, aber einen kleinen Krug durfte ich stemmen.
Ich bin etwas erschlagen, es war ein langer Tag und morgen, wenn wir unterwegs sind, sprechen die Menschen spanisch. Wir kommen nach Barcelona und auch dort sind wir auf eigene Faust unterwegs. Heute hat es mir gefallen, dass ich wieder französisch sprechen konnte – wir verbringen jährlich einige Zeit an der französischen Atlantikküste. Ich gestehe, ich liebe Frankreich!
Gute Nacht.