
Für uns war es eine schöne Überraschung, dass die AIDAdiva in Stadsgården festmachte. Von dort liefen wir zunächst bis nach Slussen und nahmen anschließend die Fähre zum ABBA Museum.
Da wir nicht genau wussten, wann wir dort ankommen würden, hatte ich die Tickets bereits zu Hause für 10:30 Uhr gebucht. Zu unserer Freude durften wir aber schon um 9:45 Uhr hinein. Später beobachteten wir, dass Besucher mit einem Zeitslot um 11:30 Uhr nicht früher eingelassen wurden und auf ihre gebuchte Uhrzeit warten mussten. Vermutlich hing das mit der Auslastung des Museums zusammen. Ab etwa 10:15 Uhr trafen auch die ersten AIDA-Ausflügler ein und es wurde spürbar voller.
Die Ausstellung selbst war sehr interessant, modern gestaltet und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Nach dem Besuch gönnten wir uns in einem nahegelegenen Café natürlich erst einmal eine typisch schwedische Zimtschnecke.
Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Altstadt. Unterwegs hatten wir das Glück, die Parade zur Wachablösung am Königlichen Schloss mitzuerleben – mit Musik und der Königlichen Garde ein wirklich beeindruckendes Schauspiel. Im weiteren Verlauf unseres Spaziergangs begegnete uns die Parade sogar noch zweimal. Es war jedes Mal wieder schön anzusehen.
In der Altstadt erwarteten uns wunderschöne Plätze, historische Gebäude und natürlich die berühmten engen Gassen. Nur die vielen Kopfsteinpflasterstraßen machten das Laufen stellenweise etwas anstrengend. Nach einer ausgiebigen Erkundungstour durch Gamla Stan machten wir uns schließlich auf den Rückweg zur AIDAdiva.
Am Ende standen stolze 11,5 Kilometer auf unserer Uhr – ein wunderbarer Abschluss unseres Tages in Stockholm. Doch wir ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ein weiteres Highlight auf uns wartete. Nur so viel sei verraten: Plötzlich kam die Sonne heraus, und genau das machte dieses unerwartete Erlebnis noch perfekter.
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